Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | DWS Group

Print
  • WKN: MF565W
  • ISIN: DE000MF565W6
  • Faktor-Zertifikat

Verkaufen (Geld)

0,35 EUR

18.02.2020 17:37:00

Kaufen (Brief)

0,36 EUR

18.02.2020 17:37:00

Tägliche Änderung (Geld)

+2,94 %

0,010 EUR 18.02.2020 17:37:00

Basiswert

39,03 EUR

+0,22 % 18.02.2020 19:41:32

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf DWS Group hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
06.06.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 36,526 EUR
  • 34,7 EUR
  • 0,46
  • 35,218 EUR
  • 33,46 EUR
  • 0,46

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

30.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Deutsche Bank-Chef gibt sich nach Milliardenverlust kämpferisch
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank richtet nach dem Milliardenverlust 2019 den Blick im Jubiläumsjahr nach vorne. Das Institut habe den radikalsten Umbau seit zwei Jahrzehnten gut voran gebracht, sagte Vorstandschef Christian Sewing am Donnerstag in Frankfurt bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2019. "Und wir spüren Rückwind. Auch im Jahr 2020". Die Bank, die in diesem Jahr auf ihr 150-jähriges Bestehen blickt, wolle ihre Marktposition wieder ausbauen. "Wir greifen an - und das nachhaltig", sagte Sewing. Das größte deutsche Kreditinstitut strebt in diesem Jahr einen Gewinn an - zumindest vor Steuern. Allerdings werde auch das Jahr 2020 von den Umstrukturierungen betroffen sein. Am Finanzmarkt kam das gut an. Die Aktien rückten an der Dax-Spitze zuletzt um mehr als 3 Prozent vor. Erstmals seit März vergangenen Jahres kosteten sie wieder mehr als 8 Euro. Fortschritte bei der Restrukturierung wurden am Markt abgewägt mit der weiter problematischen Profitabilität. Besser als erwartete Erträge rückten letztlich in den Vordergrund. Im vergangenen Jahr hatte der mit einem massiven Stellenabbau verbundene Konzernumbau tiefe Löcher in die Bilanz gerissen. Es war das fünfte Verlustjahr in Folge. Unter dem Strich stand ein Minus von rund 5,7 Milliarden Euro nach einem Verlust von 52 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Rechnet man Zinszahlungen für sogenannte Nachranganleihen heraus, fiel ein Minus von 5,3 Milliarden Euro an. Die Kosten für die Neuausrichtung - inklusive Abfindungen - machten sich ebenso bemerkbar wie die Einstellung des Aktienhandels und der Verkauf von Sparten. Zudem macht das Zinstief der gesamten Branche im ohnehin hart umkämpften deutschen Markt zu schaffen. Die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern sank auf 87 597, ein Rückgang um mehr als 4100 im Laufe des vergangenen Jahres. Details zum deutschen Markt und der regionalen Verteilung nannte die Bank weiterhin nicht. Bis Ende 2022 soll die Zahl der Vollzeitstellen um rund 18 000 auf weltweit 74 000 verringert werden. Trotz des Milliardenverlustes bekommt der Bank-Vorstand für 2019 Boni in Millionenhöhe. Allerdings fällt der Topf mit voraussichtlich 13 Millionen Euro etwa halb so groß aus wie im Jahr zuvor. Die Topmanager verzichten auf die sogenannte individuelle erfolgsabhängige Vergütung. "Wir hielten es für richtig, unseren Beitrag zu leisten", sagte Sewing. Da alle Ziele erreicht worden seien, hätte der Vorstand auch die gesamte variable Vergütung in Anspruch nehmen können. Insgesamt werde der Bonustopf für alle Mitarbeiter kleiner, sagte Sewing, ohne Einzelheiten zu nennen. In einem Brief an die Mitarbeiter schrieb der Bankchef, der Umbau verlaufe in manchen Bereichen besser als geplant. Trotz der hohen Umbaukosten sei es der Bank gelungen, die Kapitalposition zu festigen. Dies sei darauf zurückzuführen, dass der Abbau von Altlasten und Risiken schneller vorangehe als gedacht. Aufgrund des starken Kapitalpolsters "sind wir sehr zuversichtlich, den Umbau mit unseren Mitteln stemmen und nun wieder wachsen zu können". An der Börse kam der Optimismus gut an. Die Aktie setzte ihre jüngste Erholung fort. Die Erträge gingen im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 23,2 Milliarden Euro zurück, während die Kosten vor allem wegen der Milliardenaufwendungen im Zusammenhang mit dem Konzernumbau um sieben Prozent auf etwas mehr als 25 Milliarden Euro kletterten. Bereinigt um die Sondereffekte lagen die Kosten bei 21,5 Milliarden Euro und damit so hoch wie von Sewing angepeilt. Bis 2022 sollen die Kosten auf 17 Milliarden Euro sinken. Die Kernbank - also die Geschäftsbereiche, die fortgeführt werden - erzielte 2019 einen Gewinn vor Steuern von 543 Millionen Euro. Bereinigt unter anderem um Umbaukosten und Wertberichtigungen waren es 2,8 Milliarden Euro, ein Anstieg um 7 Prozent zum Vorjahr. Die Vermögensverwaltung, deren Kern die börsennotierte Tochter DWS ist, glänzte mit einem Ergebnisanstieg. Die Umbaukosten belasteten hingegen die Unternehmensbank und die Investmentbank, die jeweils vor Steuern einen Gewinnrückgang verzeichneten. Bei der Privatkundenbank schlugen zudem die Niedrigzinsen negativ zu Buche. Sewing hatte Anfang Juli eine grundlegende Neuausrichtung des Instituts auf den Weg gebracht. Das Investmentbanking, das dem Geldhaus milliardenschwere Strafen einbrockte, wird gestutzt. Kern der neu ausgerichteten Deutschen Bank soll eine Unternehmensbank werden, die sich um Mittelständler, Familienunternehmen und multinationale Konzerne kümmert. Einen prominenten Vertreter hat die Bank für ihren Aufsichtsrat gewonnen: Der ehemalige SPD-Chef und Ex-Vize-Kanzler Sigmar Gabriel soll in das Kontrollgremium einziehen. "Den Rat von einem erfahrenen Mann zu bekommen, tut der Deutschen Bank sehr gut", sagte Sewing. Das Geschäftsjahr 2018 war ursprünglich als das erste mit einem Überschuss seit 2014 ausgewiesen worden. Die Bank erklärte es aber jüngst auf Basis einer Neuberechnung nachträglich zu einem weiteren Verlustjahr. Weil die bisherigen Zahlen wegen der Neuaufstellung der Geschäftsbereiche nicht mehr mit künftigen Ergebnissen vergleichbar gewesen wären, hat das Institut diese rückwirkend angepasst./mar/zb/DP/jha