Turbo Open End | Short | Deutsche Post | 32,5434

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  • WKN: MF538S
  • ISIN: DE000MF538S1
  • Turbo Open End
Produkt ist ausgeknockt - kein Handel mehr möglich

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06.11.2019 17:30:01

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- EUR 06.11.2019 17:30:01

Basiswert

34,25 EUR

+1,02 % 11.12.2019 18:51:54

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Deutsche Post hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
16.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 34,2456 EUR
  • 34,2456 EUR
  • 33,0922 EUR
  • 33,0922 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 11.12.2019 06:35:07 Quelle: dpa
ROUNDUP: Wirtschaftsforscher für Rücksende-Gebühr im Onlinehandel
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Verbraucher in Deutschland bestellen immer mehr im Internet. Der Umsatz dürfte dieses Jahr um 11 Prozent auf gut 70 Milliarden Euro wachsen, schätzt der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel. Aber jedes sechste Paket wird wieder zurückgeschickt. Um Müllberge und Klimabelastung zu reduzieren, könnte eine gesetzlich vorgeschriebene Rücksendegebühr helfen, erklären Wirtschaftsforscher der Universität Bamberg in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Schon eine Rücksendegebühr von rund drei Euro könnte die Zahl der Retouren um 16 Prozent senken, erwarten die befragten Online-Händler. Bei 490 Millionen zurückgeschickten Artikeln im vergangenen Jahr entspräche das etwa 80 Millionen Retouren weniger. Das würde dem Klima fast 40 000 Tonnen CO2 ersparen, sagt Studienleiter Björn Asdecker. Zudem könnten die Preise sinken, denn der Handel kalkuliert die Kosten der Rücksendungen natürlich mit ein - Kunden, die weniger zurückschicken, könnten also sparen. Mit Retourengebühr würde der "E-Commerce grüner und gerechter", erklären die Bamberger Wirtschaftswissenschaftler in ihrer Studie. Die befragten Händler stehen für 5,5 Milliarden Euro Online-Umsatz. Nur 15 Prozent von ihnen erheben Rücksendegebühren, vor allem kleinere Händler. Sie berichteten von einem minimalen Umsatzrückgang, aber wegen niedrigerer Kosten eher positiven Folgen beim Gewinn. Auch beim Marktführer Amazon gibt es bei einem Teil des Sortiments keine kostenlose Retouren. Die Mehrheit der kleinen Händler würde portofreie Rücksendungen gerne streichen, befürchtet aber Nachteile im Wettbewerb. Diese Sorge sei bei einer gesetzlichen Mindestgebühr und somit gleichen Spielregeln für alle jedoch deutlich geringer, erklärten die Wirtschaftsforscher. Für viele große Händler dagegen seien kostenlose Rücksendungen ein strategischer Vorteil im Wettbewerb, die sich betriebswirtschaftlich lohnten. Sie sähen eine vorgeschrieben Mindestgebühr kritisch. Auch der Bundesverband bevh warnt: "Eine gesetzlich verpflichtende Rücksendegebühr würde einen staatlichen Eingriff in Markt und Wettbewerb darstellen, der stets nur das letzte Mittel im Fall eines Marktversagens sein darf. Erkenntnisse aus der Studie reichen nach unserer Einschätzung nicht aus, diese Frage zu entscheiden." Ein Viertel aller heutigen Retouren ließen sich nach Einschätzung der Bamberger Forscher durch für alle Kleiderhersteller verbindlichen Größenangaben und eine funktionierende Online-Größenberatung sparen. Artikel in drei Größen und drei Farben bestellen, einen behalten, das ist heute gängige Praxis: Bei Kleidung und Schuhen geht fast die Hälfte der Pakete zurück, wie. Größenangaben seien heute nur "bedingt aussagekräftig und zum Teil irreführend". Das zu ändern, wäre allerdings Sache der Hersteller. Handykameras zur Körpervermessung, Datenanalyse und Künstliche Intelligenz könnten bei der Größenberatung künftig ebenfalls viele Retouren überflüssig machen - "sofern die Händler und Kunden die Technologien auch einsetzen"./rol/DP/zb
03.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Keine Briefe mehr an Montagen? Experten sind dafür
BONN (dpa-AFX) - In der Debatte um einen Wegfall der Briefzustellung an Montagen bekommt die Deutsche Post DHL Schützenhilfe von Experten, muss aber auch Kritik einstecken. Die Monopolkommission veröffentlichte am Dienstag in Bonn ein Gutachten, demzufolge die Post nur noch an fünf statt wie bisher an sechs Wochentagen Briefe zustellen müssen sollte. Als Begründung hieß es, dass man sich damit das europäische Niveau anpassen würde - einer EU-Vorschrift zufolge müssen es mindestens fünf Zustelltage pro Woche sein. Aus Sicht des Kommissionsmitglieds Angelika Westerwelle würde sich für den Verbraucher dadurch wenig ändern, da an Montagen vielerorts ohnehin gar keine Post ankomme. "Es ist eine De-Facto-Situation, wenn man sich umhört", sagte die Berliner Unternehmerin. "Wir schlagen vor, etwas "ex post" (im Nachhinein) zu legalisieren, was wahrscheinlich schon gelebte Praxis ist." Da die Post weniger Kosten schultern müsste, könnte der Preis für Verbraucher perspektivisch sinken, argumentierte sie. Zumal es bei den allermeisten Briefen ohnehin nicht wesentlich sei, ob sie einen, zwei oder drei Tage bis zum Empfänger bräuchten. Nach Angaben der Deutschen Post kommen montags durchaus Briefe an, wenngleich nur sehr wenige: An solchen Tagen würden nur zwei Prozent der Wochenmenge zugestellt, so ein Post-Sprecher. Denn Firmen und Behörden geben am Wochenende keine oder kaum Briefe auf - deren Wochenpost landet spätestens schon am Samstag beim Adressaten. Montags sind es also fast nur private Briefe, deren Anteil klein ist. Die Monopolkommission hat nur eine beratende Funktion. Die Empfehlungen könnten aber in der anstehenden Reform des Postgesetzes aufgegriffen werden - einen Gesetzesentwurf will Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Anfang 2020 vorlegen. In einem Diskussionspapier hatte sein Haus die Sechs-Tage-Pflicht bereits infrage gestellt, ohne sich hierbei aber festzulegen. Die dem Wirtschaftsministerium unterstellte Bundesnetzagentur äußerte sich am Dienstag ebenfalls zur Montagszustellung. Man sei "nicht dafür und nicht dagegen", betonte ihr Vizepräsident Peter Franke zunächst. Dann ergänzte er mit Blick auf die Fünf-Tage-Zustellung in anderen EU-Staaten, eine Absenkung von sechs auf fünf hierzulande würde in seinem Haus "nicht auf erbitterten Widerstand stoßen". Der Briefmarkt schrumpft seit langem, im Internetzeitalter kommunizieren viele Menschen lieber über Mails oder Chats. 2018 sank die Briefmenge laut Bundesnetzagentur in Deutschland um fünf Prozent. Dennoch sind die Briefdienstleistungen ein lukratives Geschäft für die Deutsche Post, die als ehemaliger Staatsmonopolist noch immer einen Marktanteil von 86 Prozent hat. Zu den Post-Konkurrenten gehört beispielsweise der Ratinger Dienstleister Postcon. Nach Auffassung der Monopolkommission ist die Stellung der Deutschen Post am Briefmarkt zu stark, was schlecht für den Wettbewerb ist. Der Wegfall der Montagszustellpflicht wäre für die Deutsche Post DHL zwar eine wirtschaftliche Erleichterung, da sie dann weniger Personal bräuchte. In anderen Bereichen will die Expertenkommission das Bonner Unternehmen aber härter an die Kandare nehmen, um Wettbewerbern die Situation am Markt zu erleichtern. So soll das Mehrwertsteuerprivileg - also eine steuerliche Entlastung - gekippt und der Bußgeldrahmen für Verstöße gegen das Postrecht - etwas Preisdumping - angehoben werden. Bisher sind es bis zu 500 000 Euro bei Verstößen gegen das Postgesetz, künftig sollen es wie im Kartellrecht bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes sein, so die Expertenempfehlung. Ein Ärgernis ist für die Monopolkommission, dass das Briefporto in diesem Jahr um mehr als 10 Prozent angehoben wurde. Ein Standardbrief etwa kostet nun 80 Cent. Aus Sicht der Experten sollte der Gesetzgeber die Berechnungsmethode bei der Portoanhebung ändern, um die Firma nicht zu begünstigen. Bei so einer Änderung würde die für 2022 erwartete Portoerhöhung gedämpft. Und was sagt die Deutsche Post zum neuen Gutachten? Ein Firmensprecher äußerte sich zurückhaltend. Die Brief-Zustellpflichten von wöchentlich sechs auf fünf Tage abzusenken, sei es "sicherlich wert, darüber nachzudenken". Man müsse aber letztlich den Gesetzesentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums abwarten. Die geforderte Abschaffung des Mehrwertsteuerprivilegs sah er kritisch. "Wir sind nur bei einigen wenigen Produkten und Dienstleistungen von der Mehrwertsteuer befreit - ein generelles Privileg gibt es nicht." Die steuerliche Entlastung sei der Post als Universaldienstleister eingeräumt worden, weil sie auch in entlegenen Gebieten Briefe zustellen - "das macht kein anderes Unternehmen". Die FDP ist bisher die einzige Fraktion im Deutschen Bundestag, die sich offen für einen Wegfall der Montags-Zustellpflicht ausgesprochen hat. Dies knüpft der wirtschaftspolitische Sprecher der Liberalen, Reinhard Houben, allerdings an die Bedingung, dass an Samstagen deutlich mehr Briefe ausgeliefert werden als bisher. Insgesamt beäugt die FDP die Stellung des Ex-Staatsmonopolisten, bei dem der Bund über die Förderbank KfW noch 21 Prozent des Stammkapitals hält, skeptisch. Houben wertete das Gutachten als "eine deutliche und berechtigte Kritik an der Postmarktpolitik des Bundeswirtschaftsministers". In der Linksfraktion im Bundestag gab es Kopfschütteln zu dem Gutachten. "Die zuverlässige und zeitnahe Briefzustellung ist auch in der heutigen Zeit keineswegs obsolet", sagte der Linke Pascal Meiser. Die Streichung der Montagszustellung wäre eine "deutliche Leistungseinschränkung für die Verbraucher"./wdw/DP/nas