Turbo Open End | Short | Deutsche Wohnen | 49,8153

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  • WKN: MF52TL
  • ISIN: DE000MF52TL7
  • Turbo Open End
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20.09.2019 21:59:52

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Basiswert

31,86 EUR

-0,22 % 20.09.2019 22:25:59

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Deutsche Wohnen hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
19.06.2019 Aktionoption
  • Basispreis
  • Barriere
  • 51,1428 EUR
  • 51,1428 EUR
  • 50,2678 EUR
  • 50,2678 EUR
18.06.2018 Aktionoption
  • Basispreis
  • Barriere
  • 53,8061 EUR
  • 53,8061 EUR
  • 52,9904 EUR
  • 52,9904 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

18.09.2019 Quelle: dpa
DIW: Mietenregulierung kann schlecht für Mieter sein
BERLIN (dpa-AFX) - Wenn der Staat die Mieten bremst oder deckelt, kann das unter Umständen auch zulasten von Mietern gehen. Denn je strenger die Eingriffe in den Mietmarkt ausfielen, desto stärker schrumpfe das Angebot an Mietwohnungen, ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Ein Grund dafür sei, dass Eigentümer ihre Mietwohnungen verkaufen, wenn sich die Vermietung nicht mehr lohne. Mieter seien dann gezwungen, sich trotz hoher Kosten eine Wohnung zu kaufen, folgern die Autoren aus historischen Daten von 27 Ländern aus den vergangenen 100 Jahren. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über die Studie berichtet. "Zugespitzt könnte man sagen, dass die Maßnahmen, die Mieterinnen und Mieter schützen sollen, auch dazu führen, dass diese immer weniger werden - sie werden gewissermaßen aus dem Markt gedrängt", erklärte Studienautor Konstantin Kholodilin am Mittwoch. Das sei beispielsweise in Schweden und Norwegen passiert. Zwar könne Immobilienbesitz eine wichtige Rolle bei der Altersvorsorge spielen, doch nicht alle Menschen wollten in den eigenen vier Wänden wohnen - gerade in Großstädten oder in bestimmten Lebensphasen. Bei Diskussionen um Vorhaben wie den Berliner Mietendeckel müsse die Politik dies im Blick haben. Der Berliner Senat plant Mietobergrenzen und nur noch sehr geringe Mietsteigerungsspielräume in den nächsten fünf Jahren./bf/DP/stw
18.09.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Gegen steigende Mieten: Vergleichsmiete soll anders berechnet werden
BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung unternimmt einen weiteren Schritt gegen steigende Mieten vor allem in großen Städten. Das Kabinett beschloss am Mittwoch eine Änderung bei der Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete, die sowohl Erhöhungen in bestehenden als auch Mieten in neuen Verträgen dämpfen soll. "Dadurch schützen wir Mieterinnen und Mieter besser vor Verdrängung", sagte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD). Der Bundestag muss der Änderung allerdings noch zustimmen. Konkret sollen künftig die Mieten aus sechs statt nur vier Jahren in die Berechnung der Vergleichsmiete einfließen. Dadurch wirken sich kurzfristige Schwankungen weniger aus und der Vergleichswert, der häufig über Mietspiegel ermittelt wird, sinkt tendenziell. Denn in den meisten Städten waren die Mieten vor sechs Jahren noch deutlich niedriger als heute. An die Vergleichsmiete ist neben Mieterhöhungen auch die Mietpreisbremse gekoppelt. Wo sie gilt, dürfen Vermieter von neuen Mietern nur maximal zehn Prozent mehr fordern als die ortsübliche Vergleichsmiete angibt. Das Justizministerium sprach von einem erheblichen dämpfenden Effekt durch die Änderungen und rechnet damit, dass Mieter schon im ersten Jahr 117 Millionen Euro sparen. Der Mieterbund dagegen verspricht sich nicht viel. "Dies dürfte Mietsteigerungen aber auch nur in einem homöopathischen Ausmaß dämpfen", erklärte Verbandspräsident Lukas Siebenkotten. Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) vermisst zudem klare gesetzliche Anforderungen für die Erstellung von Mietspiegeln. Auch die Opposition kritisierte die Neuregelung. "Durch die Einbeziehung noch älterer Daten verliert die ortsübliche Vergleichsmiete an Aktualität und Aussagekraft", erklärte FDP-Fraktionsvize Stephan Thomae. Der Vergleichswert werde aus "reinem politischen Opportunismus" künstlich kleingerechnet. Linken und Grünen dagegen ist das noch zu wenig. Die Änderung habe "allenfalls kosmetische Wirkung", kritisierte die Mieten-Expertin der Linksfraktion, Caren Lay. Durchschnittlich werde ein Mieterhaushalt gerade einmal um 2,80 Euro im Monat entlastet. "Nur die Einbeziehung aller Mieten macht aus dem Mietspiegel ein echtes Instrument für soziale Mieten", erklärte sie. Der Grünen-Mietenpolitiker Chris Kühn bezeichnete die Neuregelung als "typischer Minimalkompromiss der Bundesregierung". Er forderte, dass Mieten in Gebieten mit engem Wohnungsmarkt generell nicht mehr als drei Prozent steigen dürften. Die Bundesregierung setzt mit der neuen Berechnung einen der Punkte des Wohngipfels vom 21. September 2018 um. Innenminister Horst Seehofer (CSU) zog eine positive Bilanz dieses Treffens und kündigte an: "Wir werden weiter daran arbeiten, dass das Wohnen in Deutschland bezahlbar bleibt". Das Ministerium verwies unter anderem darauf, dass wieder deutlich mehr gebaut werde - allerdings noch nicht genug. Die Bilanz des Mieterbunds fällt deswegen vernichtend aus. Nichts habe sich geändert auf den Wohnungsmärkten in Deutschland, sagte Siebenkotten der dpa: "Wohnen ist zum Armutsrisiko geworden." Die Bundesregierung habe das Ziel ausgegeben, in der laufenden Amtsperiode 1,5 Millionen neue Wohnungen zu schaffen. "Dieses Ziel wird krachend verfehlt", beklagte er. Das Baukindergeld, das Familien beim Erwerb von Wohneigentum helfen solle, schaffe zudem Anreize, Miet- in Eigentumswohnungen umzuwandeln. Der GdW lobte Verbesserungen beim Wohngeld, bemängelte aber sinkende Mittel für den sozialen Wohnungsbau. Die Kommunen bräuchten zudem Unterstützung beim Abriss von Schrottimmobilien und bei der Bewältigung von Altschulden. Auch der Eigentümerverband Haus und Grund hadert mit dem Wohngipfel. "Die Bundesregierung geht dem Kraftakt aus dem Weg, die Kosten des Bauens und Wohnens spürbar zu senken. Stattdessen wird mit überzogenen mietrechtlichen Regulierungen Vertrauen verspielt und der Interessenausgleich zwischen Mietern und Vermietern aufgekündigt", erklärte Präsident Kai Warnecke./tam/DP/jha