Turbo Open End | Short | Deutsche Bank | 11,8863

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  • WKN: MF4Y1X
  • ISIN: DE000MF4Y1X6
  • Turbo Open End

Verkaufen (Geld)

4,76 EUR

23.10.2019 12:39:20

Kaufen (Brief)

4,77 EUR

23.10.2019 12:39:20

Tägliche Änderung (Geld)

-0,21 %

-0,010 EUR 23.10.2019 12:39:20

Basiswert

7,15 EUR

+0,18 % 23.10.2019 12:40:45

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Deutsche Bank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
24.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 12,1745 EUR
  • 12,1745 EUR
  • 12,0633 EUR
  • 12,0633 EUR
25.05.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 12,7231 EUR
  • 12,7231 EUR
  • 12,6118 EUR
  • 12,6118 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

22.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Nachhutgefecht in Karlsruhe - Freisprüche für Ex-Deutsche-Bank-Chefs?
KARLSRUHE/FRANKFURT (dpa-AFX) - Es geht um Geld, angebliche Intrigen und Vertuschung: 17 Jahre nach der Pleite des Medienkonzerns Kirch beschäftigt die Rolle der Deutschen Bank seit Dienstag noch einmal den Bundesgerichtshof (BGH). Im Mittelpunkt stehen die drei früheren Vorstandschefs Rolf Breuer (81), Josef Ackermann und Jürgen Fitschen (beide 71). Sie waren 2016 von Betrugsvorwürfen freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft will weiter eine Verurteilung erreichen und hat Revision in Karlsruhe eingelegt. Dort soll das Urteil am 31. Oktober verkündet werden. (Az. 1 StR 219/17) "Sind die Angeklagten da?", fragt der Vorsitzende Richter Rolf Raum zu Beginn in den Verhandlungssaal. Breuer, Ackermann und Fitschen haben sich dagegen entschieden. Trotzdem besetzt die Deutsche Bank die linke Saalhälfte in Zwölf-Mann-Stärke. Raum quittiert das mit einem Grinsen: "Aber es sind natürlich jede Menge Rechtsanwälte da." Die Geschichte hat inzwischen viele Kapitel, aber die zentrale Episode bleibt ein Interview Breuers am 3. Februar 2002. Angesprochen auf die hohen Schulden des Medienmoguls Leo Kirch sagt er damals dem Sender Bloomberg TV: "Was alles man darüber lesen und hören kann, ist ja, dass der Finanzsektor nicht bereit ist, auf unveränderter Basis noch weitere Fremd- oder gar Eigenmittel zur Verfügung zu stellen." Zwei Monate später muss Kirch Insolvenz anmelden. Die Schuld gibt er bis zu seinem Tod 2011 der Deutschen Bank und Breuer. Es folgt eine Welle von Prozessen. Anfang 2014 einigt sich das Geldhaus mit den Kirch-Erben auf einen Vergleich und zahlt 925 Millionen Euro. Das Verfahren gegen Breuer, Ackermann und Fitschen, die von 1997 bis 2016 nacheinander an der Unternehmensspitze standen, ist so etwas wie das Nachhutgefecht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, in einem Zivilprozess vor dem Oberlandesgericht (OLG) München um Schadenersatz 2011/12 gemeinsam falsch ausgesagt zu haben. Sie hätten ihre Angaben abgestimmt, um die Bank vor Milliarden-Zahlungen zu bewahren. Dahinter steht der alte Vorwurf, Breuer habe Kirchs Kreditwürdigkeit mit dem Interview absichtlich erschüttern wollen. Ziel sei die Zerschlagung der Mediengruppe gewesen. Das Mandat für die Umstrukturierung habe sich die Deutsche Bank sichern wollen. Um das zu vertuschen, habe sich die Führungsriege vor Gericht abgestimmt. Das Landgericht München I hat sich davon nicht überzeugen können. "Keiner der Angeklagten wollte falsche Angaben machen", heißt es in dem Urteil vom 25. April 2016. "Eine entsprechende Absprache gab es nicht." Die Richter sahen dafür auch keinen Anlass: Breuer sei von der Reporter-Frage überrascht worden und habe spontan reagiert. Der Prozess, in dem noch zwei andere Top-Manager der Deutschen Bank angeklagt waren, endete mit fünf Freisprüchen. Die Staatsanwaltschaft hatte für Breuer und Ackermann mehrjährige Haftstrafen gefordert, für Fitschen eine Bewährungsstrafe. Die Deutsche Bank sollte eine Million Euro Geldbuße zahlen. Von dem Urteil des BGH hängt ab, ob die Freisprüche Bestand haben oder der Prozess neu aufgerollt wird. Bundesanwalt Andreas Hornig, der in Karlsruhe die Position der Staatsanwaltschaft vertritt, äußerte in der Verhandlung grundlegende Bedenken gegen das Münchner Urteil. Zwar habe das Landgericht eine 130-seitige Beweiswürdigung vorgelegt. Es dränge sich aber die Frage auf, ob sich die Richter dabei mit allen Aspekten ausreichend auseinandergesetzt hätten. Beispielsweise bleibe außer Acht, dass Breuer in internen Gesprächen womöglich eigene Interessen verfolgt haben könnte, um einer drohenden Strafverfolgung zu entgehen. Die Verteidiger plädierten unisono dafür, den Revisionsantrag zu verwerfen. Das Landgericht habe sich ein Jahr lang ausgiebig mit den Vorgängen beschäftigt und alle Beweise akribisch gewürdigt, sagte etwa Fitschens Verteidiger Ali Norouzi. "Man fragt sich, was man als Tatgericht noch tun muss." Einer von Ackermanns Anwälten, Eberhard Kempf, verglich die Anklage mit dem Scheinriesen aus dem Kinderbuch "Jim Knopf": "Je näher man ihm kommt, desto kleiner wird er." Die obersten Strafrichter, die das Urteil nur auf Rechtsfehler überprüfen, ließen sich noch nicht allzu sehr in die Karten schauen. Zum Vortrag der Bundesanwaltschaft äußerte sich der Senatsvorsitzende aber kritisch. Das sei nun ein reiner Strauß an Dingen gewesen, die man noch hätte erörtern müssen, sagte Raum. Falsch könnten die Angaben der Angeklagten vor Gericht aber ja nur sein, wenn die Annahmen des OLG München richtig gewesen seien - das sei doch die grundsätzliche Frage. "Dazu habe ich jetzt relativ wenig gehört."/sem/DP/jha
22.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Bundesgerichtshof prüft Freisprüche für frühere Deutsche-Bank-Chefs
KARLSRUHE/FRANKFURT (dpa-AFX) - Holt die Vergangenheit sie noch einmal ein? Wegen der Pleite des Medienkonzerns Kirch verhandelt der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag gegen drei frühere Vorstandschefs der Deutschen Bank. Die Staatsanwaltschaft wirft Rolf Breuer (81), Josef Ackermann und Jürgen Fitschen (beide 71) versuchten Betrug vor. Sie sollen in einem Zivilprozess um Schadenersatz in Absprache falsch ausgesagt haben, um die Bank vor hohen Zahlungen zu bewahren. Das Landgericht München I hatte dafür allerdings keinerlei Beweise gesehen und die drei 2016 freigesprochen. Dagegen wehrt sich die Staatsanwaltschaft in Karlsruhe. Sie wollte für Breuer und Ackermann mehrjährige Haftstrafen, für Fitschen eine Bewährungsstrafe. Die Deutsche Bank sollte eine Geldbuße von einer Million Euro zahlen. In München waren noch zwei weitere Ex-Top-Manager des Geldhauses angeklagt. Ihre Freisprüche sind bereits rechtskräftig. Der 2011 gestorbene Medienunternehmer Leo Kirch hatte Breuer und die Deutsche Bank für den Zusammenbruch seines Konzerns im Jahr 2002 verantwortlich gemacht. Mittlerweile hat sich die Bank mit den Gläubigern und Erben verglichen und 925 Millionen Euro gezahlt. Bestätigt der BGH die Freisprüche, werden sie rechtskräftig. Andernfalls müsste der Prozess möglicherweise zumindest in Teilen neu aufgerollt werden. Die Richter verkünden ihr Urteil entweder direkt oder setzen dafür einen Extra-Termin an. (Az. 1 StR 219/17) Die Deutsche Bank würde das Thema Kirch mit allen Nebenschauplätzen zweifelsohne am liebsten endgültig ad acta legen. Jeder Prozess, der für negative Schlagzeilen rund um Deutschlands größtes Geldhaus taugt, ist einer zu viel. Der amtierende Konzernchef Christian Sewing will mit einem radikalen Umbau die Dauerkrise endlich beenden. Sein Kurs ist auch eine Abrechnung mit den Vorgängern. "In den letzten beiden Jahrzehnten ist uns unser innerer Kompass abhandengekommen", sagte Sewing Anfang Juli./sem/ben/DP/zb