Mini-Future | Short | DAX ® | 13.866,33 | 14.030,1641

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  • WKN: MF4FN3
  • ISIN: DE000MF4FN37
  • Mini-Future
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Produktbeschreibung

Mit dem Mini-Future Short auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Erreicht oder überschreitet der Stand des Index bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Stop Loss Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Rückzahlungsbetrag ermittelt. Dieser Betrag hängt vom Basispreis und vom Fair Value Preis für den zugrunde liegenden Index auf Grundlage der Stände des Stände der Index während eines bestimmten Zeitraums ab, wie jeweils näher in den Endgültigen Bedingungen bestimmt. Es kann zum Totalverlust kommen.

Sowohl die Stop Loss Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Stop Loss Barriere und des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Mini Futures sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Mini Futures gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

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Nachrichten und Analysen

02.04.2020 Quelle: dpa
VIRUS/GESAMT-ROUNDUP: Milliardenhilfen laufen an - US-Arbeitsmarkt kippt
BERLIN (dpa-AFX) - In Deutschland rollen die Milliardenhilfen für Unternehmen an - doch helfen lässt sich auch im Kleinen. Darauf hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner neuen Videobotschaft aufmerksam gemacht. Man könne seine Lieblingsläden, die derzeit geschlossen bleiben müssten, Gutscheine abkaufen, oder in den Lieblingsrestaurants Essen zum Mitnehmen bestellen. Solchen Gemeinsinn können auch die USA gebrauchen, denn dort schlägt jetzt die Corona-Krise mit voller Wucht auf dem Arbeitsmarkt durch. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe hat sich binnen einer Woche verdoppelt. BUNDESPRÄSIDENT RUFT ZUR HILFSBEREITSCHAFT AUF Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bürger in der Corona-Krise zur Hilfsbereitschaft im Alltag aufgerufen. "Zeigen wir einander doch das Beste in uns - zeigen wir Mitmenschlichkeit, zeigen wir Solidarität", sagte er am Donnerstag in einer Videobotschaft. "Wenn wir das miteinander schaffen, dann zerfällt unsere Gesellschaft nicht in dieser Krise, sondern im Gegenteil: Dann wächst sie enger zusammen." Jeder und jede könne helfen. Dies könne ein Einkauf für ältere Nachbarn oder ein Anruf bei der Familie sein. "Wir können auch unseren Lieblingsläden, die derzeit geschlossen bleiben müssen, Gutscheine abkaufen oder in unseren Lieblingsrestaurants Essen zum Mitnehmen bestellen." DRAMATISCHE VERSCHLECHTERUNG AUF US-ARBEITSMARKT Wegen der Zuspitzung der Corona-Krise ist in den USA die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe drastisch gestiegen. Sie verdoppelte sich in der Woche bis 28. März von 3,3 Millionen auf nunmehr 6,65 Millionen. Die Zahl der Erstanträge in der Vorwoche war bereits die höchste seit Beginn der Erfassung der Daten gewesen, nun gibt es abermals einen Rekord. Die Erstanträge gelten als Indikator für die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts in der größten Volkswirtschaft der Welt. Sie deuten inzwischen auf einen dramatischen Wirtschaftseinbruch infolge der Corona-Krise hin. FAST 7000 NEUE INFEKTIONEN IN DEUTSCHLAND In Deutschland sind bis Donnerstagnachmittag mehr als 77 500 Infektionen (Vortag Stand 16.25 Uhr: mehr als 70 800) mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Mindestens 950 (Vortag Stand 16.25 Uhr: 796) mit Sars-CoV-2 Infizierte starben den Angaben zufolge bislang bundesweit. Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 19 100 nachgewiesenen Fällen und mindestens 277 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 17 600 Fällen und mindestens 202 Toten. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. NEUE BEWERTUNG VON SCHUTZMASKEN Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Einschätzung für das Tragen von Mundschutz geändert. Wenn Menschen - auch ohne Symptome - vorsorglich eine Maske tragen, könnte dies das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern, erklärte die Bundesbehörde auf ihrer Internetseite. Wissenschaftlich belegt sei das aber nicht. Zuvor hatte das RKI den Mundschutz nur Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen empfohlen. Bund und Länder verzichten bislang darauf, das Tragen von Masken über Mund und Nase im öffentlichen Raum vorzuschreiben. In Österreich ist dies dagegen inzwischen in Supermärkten Pflicht. AUSZAHLUNG VON CORONA-SOFORTHILFEN LÄUFT AN Nach dem großen Ansturm auf Corona-Soforthilfen für die Wirtschaft kommt die Auszahlung langsam in Gang. Bis Dienstagabend wurden allein in elf Bundesländern mehr als 374 000 Anträge bewilligt, wie eine Länderumfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Rund 1,3 Milliarden Euro flossen demnach bereits an in Existenznot geratene Unternehmen. In dreizehn Bundesländern summierte sich die Anzahl der eingegangenen Anträge auf mehr als 929 000. Nach ersten Meldungen aus den Ländern zeichnete sich ab, dass besonders Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler die Hilfen in Anspruch nehmen. SAISONARBEITER SOLLEN DOCH KOMMEN DÜRFEN Um Ernteausfälle zu verhindern, lässt Deutschland in diesem und im kommenden Monat nun doch jeweils 40 000 Saisonarbeiter aus Osteuropa ins Land. Darauf haben sich Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) am Donnerstag verständigt. Einem Konzept der beiden Ressorts zufolge dürfen die Arbeiter aber nur in Gruppen und mit dem Flugzeug kommen. Vorgesehen ist außerdem eine Gesundheitsprüfung. Liegen Anhaltspunkte auf eine Corona-Infektion vor, soll die Einreise verweigert werden. Das Innenministerium hatte, um eine rasche Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland zu verhindern, weitgehende Einreisebeschränkungen verhängt. Davon waren vor allem Erntehelfer aus Rumänien betroffen. BUNDESWEHR MIT 15 000 SOLDATEN ZUR AMTSHILFE BEREIT Zur Bewältigung der Corona-Krise hält die Bundeswehr von diesem Freitag an 15 000 Soldaten bereit zur Unterstützung von Ländern und Kommunen. Die Männer und Frauen seien dann unterschiedlich schnell - beispielsweise binnen 12 bis 72 Stunden - abmarschbereit, sagte ein Sprecher. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte die Truppe auf einen langen Kriseneinsatz eingestellt. Auch der Bundeswehr bereitet nach ihren Worten die Knappheit von Schutzausrüstung Probleme. Man habe Vorräte für eine gewisse kurze Zeit, leide aber wie alle im Moment am Mangel etwa an Schutzmasken, sagte Kramp-Karrenbauer am Donnerstag im ARD-Morgenmagazin. BUNDESREGIERUNG FÜR GUTSCHEINLÖSUNGEN Die Bundesregierung will bei abgesagten Reisen und Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit eine Gutscheinlösung für Kunden - statt einer sofortigen Rückzahlpflicht. Einer solchen Regelung hat das "Corona"-Kabinett am Donnerstag zugestimmt, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr. Die Gutscheine sollen befristet sein bis Ende 2021. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief die Bürger dazu auf, das Geld für gekaufte Eintrittskarten nicht zurückfordern, um in ihrer Existenz bedrohten Kulturschaffenden zu helfen. EU-KOMMISSION RÄUMT FEHLER IM CORONA-KRISENMANAGEMENT EIN EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in der Corona-Krise Fehler der Europäischen Union etwa im Umgang mit dem besonders betroffenen Land Italien eingeräumt. Zu viele hätten in den ersten Tagen der Krise nur an die eigenen Probleme gedacht, schrieb sie in einem Beitrag für die Zeitung "La Repubblica". "Es war ein schädliches Verhalten, das hätte vermieden werden können." Inzwischen habe Europa aber das Tempo geändert. Von der Leyen versprach Hilfen in Milliardenhöhe für Kurzarbeiter. CORONA-KRISE STOPPT DIVIDENDENBOOM Die Corona-Krise macht Aktionären zu schaffen und beendet den Dividenden-Boom nach fünf Rekordjahren in Folge. Im besten Fall werden die 160 Firmen der Börsenindizes Dax, MDax und SDax für 2019 einer Studie zufolge in der Summe gut 44 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner überweisen: Das sind rund 14 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Mehr als ein Viertel der Unternehmen plant nach Stand 31. März gar keine Ausschüttung. CORONA-KRISE LÄSST STROMVERBRAUCH SINKEN Der Produktionsstillstand in vielen Werken, geschlossene Läden und leere Büros haben den Stromverbrauch in Deutschland spürbar sinken lassen. In den vergangenen rund zwei Wochen habe der Verbrauch stark abgenommen, teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Donnerstag mit. So sei er zum Beispiel in der vergangenen Woche um 7,4 Prozent niedriger gewesen als in der ersten Märzwoche. Da viele Menschen im Homeoffice arbeiteten, sei in privaten Haushalten allerdings mit einem erhöhten Stromverbrauch zu rechnen. LAGERHALLE DES GROßMARKTS RUNGIS WIRD ZUR LEICHENHALLE Eine Lagerhalle des berühmten Großmarkts Rungis am Stadtrand von Paris wird wegen der Corona-Krise zur Leichenhalle umfunktioniert. Die Pariser Polizeipräfektur kündigte am Donnerstag an, dass dort ab Freitag die ersten Särge gelagert werden sollen. Familien könnten ab Montag Zugang erhalten. "Es werden Aufenthaltsräume eingerichtet, in denen sich die Familien um den Sarg ihres geliebten Menschen versammeln können, bevor dieser auf einen Friedhof oder in ein Krematorium kommt", hieß es. Rungis ist auch bekannt als der "Bauch von Paris" und ein gigantischer Umschlagplatz für Gemüse, Fleisch, Fisch, Käse, Meeresfrüchte oder Blumen vor den Toren von Paris. SECHS MONATE HAFT FÜR ANHUSTEN EINES POLIZISTEN IN LONDON Ein Brite, der in London absichtlich einen Polizisten angehustet und angegeben hat, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, muss für ein halbes Jahr ins Gefängnis. Der Polizist hatte den 55-Jährigen auf seiner Patrouille mit dem Fahrrad gestellt. Der Mann wollte offensichtlich ein Auto stehlen. Der Verdächtige wehrte sich und rief dem Polizisten laut einer Mitteilung von Scotland Yard zu: "Ich habe Covid und ich werde dir ins Gesicht husten und du wirst es auch bekommen."/sk/DP/nas
02.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Kleines Plus nach schwankungsreichem Verlauf
FRANKFURT (dpa-AFX) - In einem nervösen Handel hat der Dax am Donnerstag wieder um die Rückeroberung der Marke von 9600 Punkten gekämpft. Letztlich gelang dies aber nicht. Mit einem kleinen Plus von 0,27 Prozent auf 9570,82 Punkte ging der Leitindex schließlich aus dem Tag. Nach einem angesichts der Coronavirus-Krise moderaten Auf und Ab hatten am Nachmittag verheerende Daten vom US-Arbeitsmarkt einen Absturz des Dax bis auf 9337 Punkte ausgelöst. Aussagen von US-Präsident Trump, er erwarte und hoffe, dass Russland und Saudi-Arabien ihre Ölförderung kürzen werden, begünstigten eine anschließende Erholung und den Sprung über den Widerstand bei 9600 Zählern. Doch rasch bröckelten die Gewinne wieder ab, da Kremlsprecher Dmitri Peskow Trump umgehend widersprach. Der MDax rückte am Donnerstag um 0,27 Prozent auf 20 488,22 Punkte vor. Europaweit waren die Vorzeichen bis zum Handelsschluss ebenfalls wieder überwiegend positiv. Der EuroStoxx 50 rückte um 0,31 Prozent auf 2688,49 Punkte und auch in Paris und London wurden Gewinne verzeichnet. In den USA erholte sich der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss mit 1,6 Prozent wieder etwas von seinen Vortagesverlusten. In den USA hatten infolge der Virus-Krise die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der vergangenen Woche einen Rekordwert von 6,65 Millionen erreicht nach dem vorherigen Rekord von 3,28 Millionen. "Die Arbeitsmarktlage in den USA ist als katastrophal zu bezeichnen", konstatierte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. Im Dax zählten die Aktien von Henkel mit plus 3,2 Prozent zu den gefragtesten Werten. In unsicheren Zeiten zählen Papiere wie die des Konsumgüterherstellers zu den sichereren "Häfen", da solche Unternehmen kaum konjunkturellen Schwankungen ausgesetzt sind. Schwächster Wert war dagegen wieder einmal der Triebwerksbauer MTU mit einem Minus von fast 6 Prozent. Allgemein standen dagegen eher Vertreter aus der zweiten Börsenreihe im Fokus. So etwa der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec, der wegen der Corona-Krise wie viele andere Unternehmen seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr zurücknahm. Wegen der Virus-Krise rechnet er mit einer "signifikanten Beeinträchtigung" im zweiten Geschäftshalbjahr. Die Papiere büßten als Schlusslicht im Index der mittelgroßen Werten 4,2 Prozent ein. Beim Licht- und Elektronikspezialisten Hella machte sich die Virus-Krise im dritten Geschäftsquartal ebenfalls mit rückläufigen Umsätzen bemerkbar. Die Hella-Aktien verloren 2,5 Prozent. Spitzenreiter im MDax waren die Anteilscheine von Compugroup Medical mit plus 14,5 Prozent auf 64,20 Euro. Börsianer verwiesen vor allem auf charttechnische Gründe. Die Privatbank Berenberg hatte die Aktien zudem erst vor zwei Tagen als recht krisensicher zum Kauf empfohlen. Auch Warburg-Experte Andreas Wolf hatte das strapazierfähige Geschäftsmodell des Herstellers von Software für das Gesundheitswesen gelobt. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,48 Prozent am Vortag auf minus 0,41 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,42 Prozent auf 144,63 Punkte. Der Bund-Future verlor zuletzt 0,27 Prozent auf 172,02 Zähler. Der Euro schwächelte und wurde am frühen Abend mit 1,0864 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0906 (Mittwoch: 1,0936) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9169 (0,9144) Euro./ck/he --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---