Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | RIB Software

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  • WKN: MF46QS
  • ISIN: DE000MF46QS0
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

28,94 EUR

0 % 18.02.2020 17:03:26

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf RIB Software hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
16.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 7,5704 EUR
  • 7,88 EUR
  • 0,13
  • 7,6652 EUR
  • 7,98 EUR
  • 0,14
16.05.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 10,9606 EUR
  • 11,4 EUR
  • 3,60
  • 10,7843 EUR
  • 11,22 EUR
  • 3,61

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

14.02.2020 Quelle: dpa
DGAP-News: RIB Software SE: RIB UNTERZEICHNET EINEN iTWO 4.0 Subscriptionvertrag über 1.800 Usern MIT FÜHRENDEM EUROPÄISCHEN BAUUNTERNEHMEN RIB Software SE unterzeichnet einen Phase-II-Auftrag (Nr. 05 / 2020) (deutsch)
RIB Software SE: RIB UNTERZEICHNET EINEN iTWO 4.0 Subscriptionvertrag über 1.800 Usern MIT FÜHRENDEM EUROPÄISCHEN BAUUNTERNEHMEN RIB Software SE unterzeichnet einen Phase-II-Auftrag (Nr. 05 / 2020) ^ DGAP-News: RIB Software SE / Schlagwort(e): Vertrag/Vereinbarung RIB Software SE: RIB UNTERZEICHNET EINEN iTWO 4.0 Subscriptionvertrag über 1.800 Usern MIT FÜHRENDEM EUROPÄISCHEN BAUUNTERNEHMEN RIB Software SE unterzeichnet einen Phase-II-Auftrag (Nr. 05 / 2020) 14.02.2020 / 10:22 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- 14. Februar 2020 RIB UNTERZEICHNET EINEN iTWO 4.0 Subscriptionvertrag über 1.800 Usern MIT FÜHRENDEM EUROPÄISCHEN BAUUNTERNEHMEN RIB Software SE unterzeichnet einen Phase-II-Auftrag (Nr. 05 / 2020) COPENHAGN, Dänemark, 14. Februar 2020. RIB Software SE, der weltweit führende Anbieter von iTWO 4.0 Cloud Enterprise Plattform Technology, gibt heute den Abschluss eines iTWO 4.0 Phase-II-Vertrags mit bis zu 1800 Benutzern mit einem bestehenden Kunden bekannt. Bei dem Kunden handelt es sich um einen führenden europäischen Entwickler, Generalunternehmer und Pflasterer, der hauptsächlich in den nordischen und baltischen Ländern tätig ist. Der Kunde ist ein langjähriger iTWO-Pionier und wird in der ersten Phase im nächsten Jahr im Rahmen eines Migrationsprozesses von der lizenzbasierten iTWO Lösung auf die cloudbasierte iTWO 4.0 Plattform im Rahmen eines Subscriptionsvertrages bis zu 1800 Benutzer ausrollen. Mads Bording Group COO: "Wir freuen uns sehr, die Einführung von iTWO durch den Kunden verfolgt zu haben, und sie waren wirklich ein Pionier, weshalb unsere KI-, Cloud- und Mobile-First-Lösung iTWO 4.0 eine perfekte Ergänzung ist. Wir sehen, dass die Cloud-basierten Plattformen für die Kunden sehr flexibel sind und dass mobile und standortbezogene Anwendungen, wie sie auf den iTWO 4.0-Plattformen verfügbar sind, es mehr Benutzern ermöglichen, integriert zu arbeiten und unser Publikum mit unseren Kunden zu erweitern. Die großartige Zusammenarbeit zwischen dem Kunden und RIB hat zu diesem erfolgreichen Ergebnis geführt". Über die RIB Gruppe Die RIB Software SE ist ein Vorreiter im Bauwesen. Das Unternehmen konzipiert, entwickelt und vertreibt modernste digitale Technologien für Bauunternehmen und Projekte unterschiedlichster Industrien in aller Welt. Das Flaggschiffprodukt iTWO 4.0 ist die weltweit erste 5D BIM Enterprise Cloud-Lösung mit KI-Integration für Bauunternehmen, Industrieunternehmen, Entwickler und Projektträger, etc. Seit ihrer Gründung 1961 ist die RIB Software SE Vorreiter für Innovationen im Baubereich, für die Erforschung und Bereitstellung neuer Technologien sowie für neue Denk- und Arbeitsweisen zur Steigerung der Produktivität im Bausektor und trägt damit dazu bei, das Bauwesen zu einer der fortschrittlichsten Industrien im 21. Jahrhundert zu gestalten. Die RIB hat ihren Hauptsitz in Stuttgart und wird seit 2011 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse geführt. Mit 1000 qualifizierten Mitarbeitern in mehr als 30 Niederlassungen weltweit betreut RIB 100.000 Kunden, darunter Bauunternehmen, Projektentwickler, Eigentümer, Investoren und Regierungen, unter anderem in den Bereichen Bauwirtschaft, Infrastruktur und EPC. --------------------------------------------------------------------------- 14.02.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: RIB Software SE Vaihinger Str. 151 70567 Stuttgart Deutschland Telefon: +49 (0)711-7873-0 Fax: +49 (0)711-7873-311 E-Mail: info@rib-software.com Internet: www.rib-software.com ISIN: DE000A0Z2XN6 WKN: A0Z2XN Indizes: SDAX, TecDAX, Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 975765 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 975765 14.02.2020 °
13.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Schneider Electric will RIB Software in Milliardendeal kaufen
(neu: Aktienkurs aktualisiert, Analystenstimme, weitere Aussagen aus Telefonkonferenzen und Details) RUEIL-MALMAISON/STUTTGART (dpa-AFX) - Der französische Industriekonzern Schneider Electric will den deutschen Bausoftwarehersteller RIB Software übernehmen. Je Aktie wollen die Franzosen 29 Euro bezahlen, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Das entspricht bei 51,9 Millionen Aktien einem Gesamtwert von rund 1,5 Milliarden Euro. "Wir freuen uns, mit Schneider Electric einen strategischen Partner gefunden zu haben", sagte RIB-Chef Tom Wolf, der bislang Hauptaktionär mit knapp 17 Prozent ist. Der geplante Angebotspreis liegt 40 Prozent über dem Aktienschlusskurs am Mittwochabend - am Donnerstag legte das Papier entsprechend um gut 41 Prozent auf 29,16 Euro zu. Der Plan mache strategisch für Schneider Sinn, schrieb RBC-Analyst Wasi Rizvi. Die Bewertung von RIB Software liege im branchenüblichen Bereich. RIB Software mit Sitz in Stuttgart ist mit seinen über 2700 Mitarbeitern spezialisiert auf Bausoftware für Planer, Architekten und Bauunternehmen und konzentriert sich vor allem auf die Bausimulation und -ausführung. Schneider Electric ist vor allem in der Elektrotechnik und der Industrieautomatisierung stark. Der Konzern hat weltweit mehr als 137 000 Mitarbeiter. Schneider will mit dem Zukauf seine Kompetenzen in der Digitalisierung für den Maschinenbau und die Bauwirtschaft ausbauen, wie Vorstandschef Jean-Pascal Tricoire sagte. In den letzten Jahren haben Industrieunternehmen verstärkt kleinere Softwareunternehmen übernommen, um einen Fuß in die Tür attraktiver Wachstumsbereiche zu bekommen, da sich die Kundschaft in Richtung digitale Technologien wandelt. So hat unter anderem der Siemens-Konzern verstärkt bei Softwareunternehmen zugegriffen. In einer gemeinsamen Telefonkonferenz machten die Manager der Unternehmen klar, dass sie ohnehin mit den gleichen Kunden sprechen. Schneider Electric hatte vor einigen Jahren den britischen Anbieter Aveva übernommen, um den industriellen Kunden eine Softwarebasis für den Betrieb ihrer Anlagen bieten zu können. Nun wollen die Franzosen mit der Übernahme das Angebot für die Bauwirtschaft ausbauen. Materielle Kosten für die Integration von RIB Software seien nicht zu erwarten, hieß es vom Schneider-Management. Der Verwaltungsrat von RIB Software unterstützt das Angebot, das eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent beinhaltet. Aufseher müssen dem Vorhaben noch zustimmen, auch bei der US-Investitionskontrolle CFIUS soll laut Schneiders Finanzchef Emmanuel Babeau ein Antrag gestellt werden. Den Abschluss der Übernahme erwarten die Unternehmen im zweiten Quartal dieses Jahres. Schneider wolle das Wachstum von RIB unterstützen, hieß es. Ein Beherrschungs- oder Gewinnabführungsvertrag sei gegenwärtig nicht geplant. Schon seit geraumer Zeit ist eine Übernahme von RIB Software im Gespräch. Bereits Mitte vergangenen Jahres hatte Chef Wolf bekannt gemacht, dass er mit Investoren über eine neue Strategie spricht. Wolf ist bisher auch Hauptaktionär des Unternehmens. Er und Finanzchef Michael Sauer sollen nach der Transaktion gemeinsam weiter knapp 9 Prozent der Anteile halten. Bis zum Ende ihrer Verträge 2022 sollen die Manager an Bord bleiben. Bisher besitzt Wolf mit seiner Familie knapp 17 Prozent. Schneider hat sich bereits den Zugriff auf 16 Prozent der Aktien gesichert. RIB hat unterdessen im vergangenen Jahr erneut ein kräftiges Wachstum hingelegt. Der Umsatz kletterte um 57 Prozent auf 214,3 Millionen Euro, wie das im Kleinwerte-Index SDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um 32 Prozent auf 50,1 Millionen Euro. Die Ende Januar angehobene Prognose für das neue Jahr bestätigte der Konzern./men/nas/fba
13.02.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2: Übernahme treibt RIB Software - Schneider auf Höchststand
(neu: Aktienkurs, Analysten und mehr Details) FRANKFURT/PARIS (dpa-AFX Broker) - Ein Übernahmeangebot des Industriekonzerns Schneider Electric hat die Aktien von RIB Software am Donnerstag deutlich nach oben katapultiert. Der ebenfalls vorgelegte Quartalsbericht des Bausoftware-Herstellers fand vor diesem Hintergrund kaum Beachtung. Die Schneider-Aktien profitierten in Paris zwar nur moderat, stiegen kurzzeitig jedoch auf ein Rekordhoch. Am späteren Vormittag lagen die Anteile von RIB Software mit 41,4 Prozent im Plus bei 29,16 Euro. Mit bis zu 29,60 Euro überschritten sie die Offerte der Franzosen von 29 Euro je Anteilsschein. Letztlich werden die RIB-Aktien nun wieder so hoch gehandelt wie zuletzt im März 2018. Damals hatten sie mit 36,10 Euro sogar ihr Rekordhoch erreicht, bevor sie im Zuge der Ankündigung einer Kapitalerhöhung rasch wieder kräftig auf Talfahrt gegangen waren. Die Anteile von Schneider Electric gewannen zugleich zwar nur moderate 0,3 Prozent auf 96,94 Euro, hatten allerdings kurz nach dem Handelsstart ein Rekordhoch bei 97,26 Euro markiert. Dass die RIB-Aktien inzwischen um den Angebotspreis von 29 Euro pendeln, erstaune nicht, sagte ein Analyst und verwies dabei auf die Telefonkonferenz des Unternehmens. "Das Management hat bekräftigt, dass die Dividende von 0,12 Euro für dieses Jahr nicht vom Angebotspreis abgezogen, sondern am 14. Mai ausgeschüttet wird", sagte er. Zudem reiche Schneider eine Mindestannahmequote von 50 Prozent. Das RIB-Management habe zudem die Andienung fehlender Aktien avisiert, falls diese Quote nicht erreicht werden sollte. Einen Abschluss der Transaktion im zweiten Quartal hält der Experte allerdings für "etwas optimistisch", zumal Prüfungen der Übernahme in den USA einige Monate dauern dürften. Analyst Martin Jungfleisch von Kepler erinnerte mit Blick auf die Schneider-Offerte an die Ankündigung von RIB-Vorstandschef Thomas Wolf im Sommer 2019. Der seit 2009 dem Unternehmen vorstehenden Manager hatte damals mitgeteilt, dass er seinen Vertrag nicht über 2022 hinaus, wenn er 65 Jahre alt sein werde, verlängern wolle. "Angesichts des Übernahmegebots spielen die heute ebenfalls vorgelegten durchwachsenen Quartalszahlen keine Rolle", ergänzte außerdem ein Händler. Der Bausoftware-Konzern enttäuschte ihm zufolge zwar beim Jahresumsatz, das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) indes hatte den Erwartungen entsprochen. Zu Schneiders Schritt äußerte sich unter anderem RBC-Analyst Wasi Rizvi. Er beurteilte den Deal für die Franzosen als "strategisch sinnvoll". So stärke und erweitere Schneider damit sein Potenzial im Bereich des breiteren Bauwirtschaftsmarktes. Dabei erinnerte Rizvi daran, dass sich die Franzosen bereits 2017 mehrheitlich an Aveva beteiligt hatten, um das firmeneigene Software-Geschäft in die britische Firma einzubringen. RIB, so ergänzte der RBC-Experte dabei außerdem, habe zugleich sehr ambitionierte langfristige Wachstumspläne bekannt gegeben und daher bereits nach einem Ankerinvestor gesucht gehabt./ck/ag/jha/ ----------------------- dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX -----------------------
13.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Schneider Electric will RIB Software in Milliardendeal übernehmen
PARIS/STUTTGART (dpa-AFX) - Der französische Industriekonzern Schneider Electric will den deutschen Softwareanbieter RIB Software übernehmen. Je Aktie wollen die Franzosen 29 Euro bezahlen, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Das entspricht einem Gesamtwert von rund 1,5 Milliarden Euro und beinhaltet eine Prämie von rund 40 Prozent auf den Börsen-Schlusskurs vom Mittwoch bei 20,62 Euro. Auf der Handelsplattform Tradegate legten die RIB-Aktien vorbörslich um 40 Prozent auf 28,88 Euro zu. RIB Software mit Sitz in Stuttgart ist spezialisiert auf Bausoftware für Planer, Architekten und Bauunternehmen. Schneider Electric ist vor allem in der Elektrotechnik und der Industrieautomatisierung stark. Der Verwaltungsrat von RIB Software unterstützt das Angebot, das eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent beinhaltet. Aufseher müssen dem Vorhaben noch zustimmen. Schneider wolle das Wachstum von RIB unterstützen, hieß es. Der Abschluss eines Beherrschungs- oder Gewinnabführungsvertrags sei gegenwärtig nicht geplant. Schon seit geraumer Zeit ist eine Übernahme des Unternehmens im Gespräch. Bereits Mitte vergangenen Jahres hatte RIB-Chef Tom Wolf bekanntgemacht, dass er mit Investoren über eine neue Strategie spricht. Wolf ist bisher auch Hauptaktionär des Unternehmens, er und Finanzchef Michael Sauer sollen gemeinsam weiter knapp 9 Prozent der Anteile halten. Bisher besitzt Wolf mit seiner Familie knapp 17 Prozent. In einer gemeinsamen Telefonkonferenz machten die Manager der Unternehmen klar, dass sie ohnehin mit den gleichen Kunden sprechen. Schneider Electric will mit dem Zukauf seine Kompetenzen in der Digitalisierung ausbauen, wie Schneider-Electric-Chef Jean-Pascal Tricoire sagte. RIB hat unterdessen im vergangenen Jahr erneut ein kräftiges Wachstum hingelegt. Der Umsatz kletterte um 57 Prozent auf 214,3 Millionen Euro, wie das im Kleinwerte-Index SDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um 32 Prozent auf 50,1 Millionen Euro. Die Ende Januar angehobene Prognose für das neue Jahr bestätigte der Konzern./men/fba