Faktor-Zertifikat | 8,00 | Long | Unibail-Rodamco

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  • WKN: MF41FH
  • ISIN: DE000MF41FH7
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

126,78 EUR

-0,92 % 18.02.2020 20:41:13

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Unibail-Rodamco hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
03.07.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 116,0314 EUR
  • 120,68 EUR
  • 0,01
  • 113,2925 EUR
  • 117,83 EUR
  • 0,01
27.03.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 131,6948 EUR
  • 136,97 EUR
  • 0,03
  • 130,5748 EUR
  • 135,8 EUR
  • 0,03
05.06.2018 UnitedCorporateActions:Type MRGEL
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 165,9714 EUR
  • 172,62 EUR
  • 2,49
  • 166,25 EUR
  • 172,9 EUR
  • 2,46

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

28.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2/Milliardenübernahme: Aroundtown will noch 2019 Gebot für TLG vorlegen
(Neu: Kapitalerhöhung, Aussagen von Aroundtown-Finanzchef und Aktienkurse) BERLIN (dpa-AFX) - Auf dem deutschen Immobilienmarkt wird die Milliardenfusion der beiden Unternehmen Aroundtown und TLG konkreter. Nachdem die beiden Konzerne bereits Anfang September mitgeteilt hatten, eine Fusion zu prüfen, haben sie sich jetzt auf die Eckpunkte geeinigt, wie sie am Sonntag in Berlin und Luxemburg mitteilten. Dabei sei vorgesehen, dass Aroundtown den TLG-Aktionären ein Übernahmeangebot machen wird, das noch in diesem Jahr vorgelegt werden soll. Die TLG-Aktionäre bekommen den Plänen zufolge Aroundtown-Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Abgeschlossen werden soll dann der Zusammenschluss in der ersten Jahreshälfte 2020, sagte Aroundtown-Finanzchef Eyal Ben David der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX am Montag. Sollte das Vorhaben gelingen, würde der europaweit größte Anbieter von Bürohäusern entstehen. Die Aktie von Aroundtown verbilligte sich im frühen Montaghandel um 0,7 Prozent, während die Papiere von TLG um rund 3 Prozent zulegten. Beide Unternehmen sind auf Gewerbeimmobilien spezialisiert. Aroundtown ist allerdings auch mit knapp 39 Prozent an Grand City Properties beteiligt. Grand City hatte zuletzt 81 000 Wohnungen vor allem in Nordrhein-Westfalen und auch Berlin. Das in der Öffentlichkeit bis dato weitestgehend unbekannte Unternehmen Aroundtown aus Luxemburg geriet im Sommer mit dem Engagement als Trikotsponsor des Bundesliga-Aufsteigers Union Berlin in die Schlagzeilen. An der Börse ist das im MDax notierte Unternehmen derzeit neun Milliarden Euro wert, das im SDax gelistete Unternehmen TLG Immobilien kommt auf eine Marktkapitalisierung von 2,8 Milliarden Euro. TLG war im September bei Aroundtown mit dem Kauf eines Aktienpakets von knapp 10 Prozent eingestiegen und hatte damit die Fusionsgespräche ausgelöst. Zuletzt hielt TLG 15 Prozent am Unternehmen. Die mögliche Fusion wirkte sich bisher nicht positiv auf den Börsenwert der beiden Unternehmen aus. So gab die Aroundtown-Aktie seit dem Bekanntwerden der Pläne um fast drei Prozent und das TLG-Papier um fast sieben Prozent nach. Bei der Offerte soll der Preis je TLG-Aktie auf Basis des Nettovermögenswertes (Net Asset Value, kurz NAV) der beiden Unternehmen ermittelt werden. Dieser betrug Ende Juni nach Angaben der Unternehmen bei TLG 3,33 Milliarden Euro oder 29,77 Euro je Aktie und bei Aroundtown bei rund zehn Milliarden oder 8,30 Euro je Aktie. Bei der Besetzung des Managements soll TLG eine wichtige Rolle eingeräumt werden. So soll zum Beispiel TLG den Finanzvorstand und den ersten Vorsitzenden des Verwaltungsrats nominieren. Die drei Aroundtown-Vorstände sollen im fusionierten Unternehmen im Management bleiben, sagte Aroundtown-Finanzchef Ben David. Das zusammengeführte Unternehmen soll einen neuen Namen erhalten. Der operative Hauptsitz soll in Berlin, also der Heimat von TLG, sein. Formeller Konzernsitz soll weiter in Luxemburg sein. Bis zur Abgabe eines Angebots wollen die beiden Gesellschaften noch genau ermitteln, welches Synergiepotenzial ein Zusammenschluss haben würde. Beide Gesellschaften haben relativ wenige Mitarbeiter. TLG hatte Ende Dezember vorigen Jahres 132 Angestellte, Aroundtown 374. Aroundtown hat seine Gewerbeimmobilien gemessen am Marktwert überwiegend in Berlin, München und Frankfurt - dabei handelt es sich vor allem um Büros und Hotels. TLG ist ebenfalls stark in Berlin engagiert. Weitere regionale Schwerpunkte sind Dresden, Leipzig, Rostock sowie das Rhein-Main-Gebiet. Investiert hat TLG vor allem in Büros und Einzelhandelsimmobilien - so findet man dort am häufigsten Edeka, Rewe, Kaufland und Lidl. Das Immobilienportfolio der beiden Unternehmen kommt einer Präsentation von September zufolge auf einen Wert von fast 24 Milliarden Euro. Beide Unternehmen konnten im vergangenen Jahr ihre Mieteinnahmen kräftig steigern - zusammen betrugen sie rund 857 Millionen Euro. Durch eine Fusion würde nach Angaben der beiden Unternehmen der größte Anbieter von Büroimmobilien in Europa entstehen, zudem würde gemessen an der Bilanzsumme nach Unibail-Rodamco-Westfield und Vonovia der drittgrößte europäische Immobilienkonzern entstehen. TLG Immobilien geht auf eine Tochter der Treuhandgesellschaft zurück. 2012 hatte die Bundesregierung das Unternehmen an den US-Finanzinvestor Lone Star verkauft, der das Unternehmen 2014 an die Börse gebracht hatte. Seit einiger Zeit besitzt der israelische Investor Amir Dayan knapp 30 Prozent der Anteile an TLG Immobilien. Aroundtown wurde 2004 vom israelischen Geschäftsmann Yakir Gabay gegründet und wurde 2015 an die Börse gebracht - seit März vergangenen Jahres ist das Unternehmen im MDax gelistet./zb/he/mne/knd/fba
28.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Milliardenübernahme: Aroundtown will noch 2019 Gebot für TLG vorlegen
BERLIN (dpa-AFX) - Auf dem deutschen Immobilienmarkt wird die Milliardenfusion der beiden Unternehmen Aroundtown und TLG konkreter. Nachdem die beiden Konzerne bereits Anfang September mitgeteilt hatten, eine Fusion zu prüfen, haben sie sich jetzt auf die Eckpunkte geeinigt, wie sie am Sonntag in Berlin und Luxemburg mitteilten. Dabei sei vorgesehen, dass Aroundtown den TLG-Aktionären ein Übernahmeangebot machen wird. Das Angebot soll noch in diesem Jahr vorgelegt werden. Bezahlt werden sollen die TLG-Anteilseigner mit Aroundtown-Aktien. Sollte das Vorhaben gelingen, würde europaweit der größte Anbieter von Bürohäusern entstehen. Beide Unternehmen sind auf Gewerbeimmobilien spezialisiert. Aroundtown ist allerdings auch mit knapp 39 Prozent an Grand City Properties beteiligt. Grand City hatte zuletzt 81 000 Wohnungen vor allem in Nordrhein-Westfalen und auch Berlin. Das in der Öffentlichkeit bis dato weitestgehend unbekannte Unternehmen Aroundtown aus Luxemburg geriet im Sommer mit dem Engagement als Trikotsponsor des Bundesliga-Aufsteigers Union Berlin in die Schlagzeilen. An der Börse ist das im MDax notierte Unternehmen derzeit neun Milliarden Euro wert, das im SDax gelistete Unternehmen TLG Immobilien kommt auf eine Marktkapitalisierung von 2,8 Milliarden Euro. TLG hatte im September mitgeteilt, sich knapp zehn Prozent an Aroundtown gesichert zu haben, und damit die Fusionsgespräche ausgelöst. Die mögliche Fusion wirkte sich bisher nicht positiv auf den Börsenwert der beiden Unternehmen aus. So gab die Aroundtown-Aktie seit dem Bekanntwerden der Pläne um zwei Prozent auf 7,414 Euro und das TLG-Papier um zehn Prozent auf zuletzt 24,65 Euro nach. Bei der Offerte soll der Preis je TLG-Aktie auf Basis des Nettovermögenswertes (Net Asset Value, kurz NAV) der beiden Unternehmen ermittelt werden. Dieser betrug Ende Juni nach Angaben der Unternehmen bei TLG 3,33 Milliarden Euro oder 29,77 Euro je Aktie und bei Aroundtown bei rund zehn Milliarden oder 8,30 Euro je Aktie. Bei der Besetzung des Managements soll TLG eine wichtige Rolle eingeräumt werden und zum Beispiel den Finanzvorstand und den ersten Vorsitzenden des Verwaltungsrats nominieren. Das zusammengeführte Unternehmen soll zudem einen neuen Namen erhalten. Zudem soll der operative Hauptsitz in Berlin, also der Heimat von TLG, sein. Formeller Konzernsitz soll weiter in Luxemburg sein. Bis zur Abgabe eines Angebots wollen die beiden Gesellschaften noch genau ermitteln, welches Synergiepotenzial ein Zusammenschluss haben würde. Auf Grundlage der bisher geführten Gespräche haben die beiden Parteien nach eigenen Angaben Möglichkeiten für eine Wertschöpfung identifiziert. Beide Gesellschaften haben wie für auf Gewerbeimmobilien spezialisierte Unternehmen relativ wenige Mitarbeiter. TLG hatte Ende Dezember vorigen Jahres 132 Angestellte, Aroundtown 374. Aroundtown hat seine Gewerbeimmobilien gemessen am Marktwert überwiegend in Berlin, München und Frankfurt - dabei handelt es sich vor allem um Büros und Hotels. TLG ist ebenfalls stark in Berlin engagiert. Weitere regionale Schwerpunkte sind Dresden, Leipzig, Rostock sowie das Rhein-Main-Gebiet. Investiert hat TLG vor allem in Büros und Einzelhandelsimmobilien - so findet man dort am häufigsten Edeka, Rewe, Kaufland und Lidl. Das Immobilienportfolio der beiden Unternehmen kommt einer Präsentation von September zufolge auf einen Wert von fast 24 Milliarden Euro. Beide Unternehmen konnten im vergangenen Jahr ihre Mieteinnahmen kräftig steigern - zusammen betrugen sie rund 857 Millionen Euro. Durch eine Fusion würde nach Angaben der beiden Unternehmen der größte Anbieter von Büroimmobilien in Europa entstehen, zudem würde gemessen an der Bilanzsumme nach Unibail-Rodamco-Westfield und Vonovia der drittgrößte europäische Immobilienkonzern entstehen. TLG Immobilien geht auf eine Tochter der Treuhandgesellschaft zurück. 2012 hatte die Bundesregierung das Unternehmen an den US-Finanzinvestor Lone Star verkauft, der das Unternehmen 2014 an die Börse gebracht hatte. Seit einiger Zeit besitzt der israelische Investor Amir Dayan knapp 30 Prozent der Anteile an TLG Immobilien. Aroundtown wurde 2004 vom israelischen Geschäftsmann Yakir Gabay gegründet und wurde 2015 an die Börse gebracht - seit März vergangenen Jahres ist das Unternehmen im MDax gelistet./zb/he/mne/fba