Faktor-Zertifikat | 8,00 | Long | Walmart

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  • WKN: MF41E0
  • ISIN: DE000MF41E06
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

- USD

- 17.02.2020 22:26:10

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Walmart hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
05.12.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 103,8469 USD
  • 108,01 USD
  • 0,73
  • 103,5398 USD
  • 107,69 USD
  • 0,73
08.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 93,8722 USD
  • 97,63 USD
  • 0,48
  • 94,3614 USD
  • 98,14 USD
  • 0,51
09.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 88,6485 USD
  • 92,2 USD
  • 0,39
  • 87,4487 USD
  • 90,95 USD
  • 0,36

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

13.02.2020 Quelle: dpa
Android-Erfinder Andy Rubin scheitert mit Smartphone-Start-up
PALO ALTO (dpa-AFX) - Das mit viel Vorschusslorbeeren bedachte Smartphone-Start-up Essential von Andy Rubin, der als Vater des Mobil-Systems Android gilt, gibt auf. Eigentlich wollte die Firma Anfang dieses Jahres ein ungewöhnliches neues Telefon auf den Markt bringen, nur etwa halb so breit wie heute übliche Smartphones. Doch man sehe keinen Weg, das Gerät auf den Markt zu bringen, erklärte Essential in einem Blogeintrag in der Nacht zum Donnerstag. Die "New York Times" berichtete, keiner der großen US-Mobilfunk-Betreiber habe Interesse an dem Essential-Telefon mit dem Namen Gem gezeigt. Rubin war Mitgründer der Start-ups Android, das ein Betriebssystem für Computer-Telefone entwickelte. Google kaufte die Firma im Jahr 2005. Als Apple zwei Jahre später sein iPhone herausbrachte, machte Google Android zur Basis für eine konkurrierende Smartphone-Plattform. Das Betriebssystem wird Herstellern kostenlos angeboten. Das Geschäftsmodell sorgte dafür, dass Android inzwischen einen Marktanteil von mehr als 80 Prozent bei Smartphone-Verkäufen hat. Rubin führte das Android-Geschäft bis 2013 und verließ Google im Jahr 2014. Danach gründete die Risikokapital-Firma Playground und später Essential. Seine Reputation nahm schweren Schaden als die "New York Times" im Jahr 2018 schrieb, Rubin habe Google nach Vorwürfen sexueller Nötigung verlassen müssen und habe dabei eine Abfindung von 90 Millionen Dollar bekommen. Die Enthüllungen trugen zu Protesten von Google-Mitarbeitern gegen die Vorgehensweise der Firmenführung bei, bei denen Beschäftigte an mehreren Standorten die Arbeit niederlegten. Rubin bestritt die Vorwürfe und auch die Angaben zur Höhe der Abfindung. Essential brachte 2017 ein Premium-Smartphone heraus, das erfolglos blieb. Pläne für einen Lautsprecher und eine Smarthome-Plattform wurden fallengelassen. Zuletzt setzte die Firma die Hoffnungen auf das Gem-Telefon. Es war gedacht als Alternative für ein großes Smartphone in Situationen, in denen man lieber ein kompakteres Gerät mitnehmen will. Mehrere Videos im Abschieds-Blogeintrag zeigen erstmals einige Funktionen des schmalen und langgezogenen Smartphones. Essential habe mindestens 50 Millionen Dollar in die Entwicklung des Geräts investiert, schrieb die "New York Times". Die Firma habe zum Schluss noch 30 Millionen Dollar in der Kasse gehabt - Geldgeber hätten über die Jahre 330 Millionen Dollar zu einer Milliarden-Bewertung in Essential investiert. Vor zwei Jahren hätten Amazon, der Supermarkt-Konzern Walmart und mehrere Mobilfunk-Anbieter Interesse an einem Kauf von Essential gezeigt, berichtete die Zeitung. Sie hätten aber am Ende das Interesse verloren, unter anderem wegen der Kontroverse um Rubin./so/DP/fba
31.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Amazon glänzt im Weihnachtsquartal - "Prime"-Service boomt
(neu: Aktienkurs und Börsenwert aktualisiert) SEATTLE (dpa-AFX) - Ein starkes Weihnachtsgeschäft und florierende Cloud-Dienste haben Amazon einen glänzenden Jahresabschluss beschert. Im vierten Quartal 2019 kletterte der Gewinn im Jahresvergleich um rund acht Prozent auf 3,3 Milliarden US-Dollar (3,0 Mrd Euro). Die Erlöse wuchsen um 21 Prozent auf 87,4 Milliarden Dollar. Die Zahlen überraschten die Analysten, die mit mehr Druck durch massive Investitionen in die Logistik gerechnet hatten. Die Aktie setzte zum Höhenflug an. Der Konzern von US-Starunternehmer Jeff Bezos hatte bereits das beste Weihnachtsgeschäft seiner Geschichte verkündet. Der Finanzbericht unterstrich dies nun. So gewann der "Prime"-Service, der unter anderem schnelleren Versand und Zugang zu Amazons Streaming-Angebot verspricht, laut Bezos so viele neue Kunden hinzu wie noch nie zuvor. Amazon investierte dieses Jahr massiv in seine Versandlogistik, um möglichst vielen "Prime"-Kunden das Versprechen von Lieferungen innerhalb von 24 Stunden zu erfüllen. Die Ausgabeoffensive scheint sich bereits ausgezahlt zu haben. Mittlerweile habe Amazon weltweit über 150 Millionen zahlende "Prime"-Abonnenten, so Bezos. "Wir haben Prime schneller gemacht", führte der Konzernchef aus - die Anzahl von Artikeln, die US-Kunden innerhalb von einem Tag oder noch am Tag der Bestellung erhielten, habe sich im vergangenen Jahr vervierfacht. Zudem kann der Konzern sich weiter auf sein lukratives Cloud-Geschäft mit IT-Diensten und Speicherplatz im Internet verlassen. Die Web-Plattform AWS, Amazons Ertragsperle, die Cloud-Services an Unternehmen verkauft und in diesem Bereich Marktführer ist, steigerte die Einnahmen um 40 Prozent auf 10 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn der Sparte kletterte um 19 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar, wie der weltgrößte Online-Händler am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Amazon steht im Cloud-Geschäft zugleich unter Konkurrenzdruck durch Microsoft und Google, die ebenfalls starkes Wachstum vorweisen können. Mit dem Quartalsbericht übertraf Amazon die Markterwartungen bei Weitem. Analysten hatten angesichts der hohen Investitionen in die Liefer- und IT-Infrastruktur mit deutlich schlechteren Zahlen gerechnet. Anleger ließen die Aktie im frühen US-Handel um rund neun Prozent steigen - und hoben damit den Börsenwert von Amazon wieder über die Marke von einer Billion Dollar. Der Online-Händler hatte sie erstmals zwar schon 2018 überschritten, notierte dann aber wieder darunter. Bezos, der nach Berechnungen des Magazins "Forbes" schon zuvor der reichste Mensch mit einem Vermögen von 116 Milliarden Dollar war, wäre mit dem Kursplus weitere gut zehn Milliarden Dollar reicher. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 steigerte Amazon den Gewinn von 10,1 Milliarden auf 11,6 Milliarden Dollar. Die Erlöse des Konzerns kletterten von 232,9 Milliarden auf 280,5 Milliarden Dollar. Damit verzeichnet der Online-Shopping-Gigant zwar nach wie vor ein sehr starkes Wachstum, bleibt jedoch noch immer weit entfernt vom weltgrößten Einzelhändler Walmart. Dessen Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2019 zwar nur um knapp drei Prozent, lag mit 514,4 Milliarden Dollar aber weiter deutlich über dem von Amazon./hbr/DP/fba
31.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Amazon glänzt im Weihnachtsquartal - 'Prime'-Service boomt
(neu: Aktienkurs aktualisiert) SEATTLE (dpa-AFX) - Ein starkes Weihnachtsgeschäft und florierende Cloud-Dienste haben Amazon einen glänzenden Jahresabschluss beschert. Im vierten Quartal 2019 kletterte der Gewinn im Jahresvergleich um rund acht Prozent auf 3,3 Milliarden US-Dollar (3,0 Mrd Euro). Die Erlöse wuchsen um 21 Prozent auf 87,4 Milliarden Dollar. Die Zahlen überraschten die Analysten, die mit mehr Druck durch massive Investitionen in die Logistik gerechnet hatten. Die Aktie setzte zum Höhenflug an. Der Konzern von US-Starunternehmer Jeff Bezos, dem mit einem geschätzten Vermögen von 116 Milliarden Dollar laut "Forbes" reichsten Menschen der Welt, hatte bereits das beste Weihnachtsgeschäft seiner Geschichte verkündet. Der Finanzbericht unterstrich dies nun. So gewann der "Prime"-Service, der unter anderem schnelleren Versand und Zugang zu Amazons Streaming-Angebot verspricht, laut Bezos so viele neue Kunden hinzu wie noch nie zuvor. Amazon investierte dieses Jahr massiv in seine Versandlogistik, um möglichst vielen "Prime"-Kunden das Versprechen von Lieferungen innerhalb von 24 Stunden zu erfüllen. Die Ausgabeoffensive scheint sich bereits ausgezahlt zu haben. Mittlerweile habe Amazon weltweit über 150 Millionen zahlende "Prime"-Abonnenten, so Bezos. "Wir haben Prime schneller gemacht", führte der Konzernchef aus - die Anzahl von Artikeln, die US-Kunden innerhalb von einem Tag oder noch am Tag der Bestellung erhielten, habe sich im vergangenen Jahr vervierfacht. Zudem kann der Konzern sich weiter auf sein lukratives Cloud-Geschäft mit IT-Diensten und Speicherplatz im Internet verlassen. Die Web-Plattform AWS, Amazons Ertragsperle, die Cloud-Services an Unternehmen verkauft und in diesem Bereich Marktführer ist, steigerte die Einnahmen um 40 Prozent auf 10 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn der Sparte kletterte um 19 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar, wie der weltgrößte Online-Händler am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Amazon steht im Cloud-Geschäft zugleich unter Konkurrenzdruck durch Microsoft und Google, die ebenfalls starkes Wachstum vorweisen können. Mit dem Quartalsbericht übertraf Amazon die Markterwartungen bei Weitem. Analysten hatten angesichts der hohen Investitionen in die Liefer- und IT-Infrastruktur mit deutlich schlechteren Zahlen gerechnet. Anleger ließen die Aktie im vorbörslichen Handel am Freitag um rund neun Prozent steigen. Damit wächst auch das Vermögen von Bezos, da er Großaktionär ist. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 steigerte Amazon den Gewinn von 10,1 Milliarden auf 11,6 Milliarden Dollar. Die Erlöse des Konzerns kletterten von 232,9 Milliarden auf 280,5 Milliarden Dollar. Damit verzeichnet der Online-Shopping-Gigant zwar nach wie vor ein sehr starkes Wachstum, bleibt jedoch noch immer weit entfernt vom weltgrößten Einzelhändler Walmart. Dessen Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2019 zwar nur um knapp drei Prozent, lag mit 514,4 Milliarden Dollar aber weiter deutlich über dem von Amazon./hbr/DP/jha
31.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Amazon glänzt im Weihnachtsquartal - 'Prime'-Service boomt
SEATTLE (dpa-AFX) - Ein starkes Weihnachtsgeschäft und florierende Cloud-Dienste haben Amazon einen glänzenden Jahresabschluss beschert. Im vierten Quartal 2019 kletterte der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um rund acht Prozent auf 3,3 Milliarden US-Dollar (3,0 Mrd. Euro), wie der weltgrößte Online-Händler am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Erlöse wuchsen um 21 Prozent auf 87,4 Milliarden Dollar. Die Aktie setzte nachbörslich zum Höhenflug an. Der Konzern von US-Starunternehmer Jeff Bezos, dem mit einem geschätzten Vermögen von 116 Milliarden Dollar laut "Forbes" reichsten Menschen der Welt, hatte bereits das beste Weihnachtsgeschäft seiner Geschichte verkündet. Der Finanzbericht unterstrich dies nun. So gewann der "Prime"-Service, der unter anderem schnelleren Versand und Zugang zu Amazons Streaming-Angebot verspricht, laut Bezos so viele neue Kunden hinzu wie noch nie zuvor. Amazon investierte dieses Jahr massiv in seine Versandlogistik, um möglichst vielen "Prime"-Kunden das Versprechen von Lieferungen innerhalb von 24 Stunden zu erfüllen. Die Ausgabeoffensive scheint sich bereits ausgezahlt zu haben. Mittlerweile habe Amazon weltweit über 150 Millionen zahlende "Prime"-Abonnenten, so Bezos. "Wir haben Prime schneller gemacht", führte der Konzernchef aus - die Anzahl von Artikeln, die US-Kunden innerhalb von einem Tag oder noch am Tag der Bestellung erhielten, habe sich im vergangenen Jahr vervierfacht. Zudem kann der Konzern sich weiter auf sein lukratives Cloud-Geschäft mit IT-Diensten und Speicherplatz im Internet bauen. Die Web-Plattform AWS, Amazons Ertragsperle, die Cloud-Services an Unternehmen verkauft und in diesem Bereich Marktführer ist, steigerte die Einnahmen um 40 Prozent auf 10 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn der Sparte kletterte um 19 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar. Amazon steht im Cloud-Geschäft unter Konkurrenzdruck durch Microsoft und Google, die ebenfalls starkes Wachstum vorweisen können. Mit dem Quartalsbericht übertraf Amazon die Markterwartungen bei Weitem. Analysten hatten angesichts der hohen Investitionen in die Liefer- und IT-Infrastruktur mit deutlich schlechteren Zahlen gerechnet. Anleger ließen die Aktie nachbörslich zweistellig steigen. Zeitweise legte der Kurs um über zwölf Prozent zu, was einem Zuwachs von mehr als 100 Milliarden Dollar an Börsenwert entspricht. Sollte sich der Trend am Freitag im regulären Handel bestätigen, würde auch das Vermögen von Bezos kräftig zulegen, da er Großaktionär ist. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 steigerte Amazon den Gewinn von 10,1 Milliarden auf 11,6 Milliarden Dollar. Die Erlöse des Konzerns kletterten von 232,9 Milliarden auf 280,5 Milliarden Dollar. Damit verzeichnet der Online-Shopping-Gigant zwar nach wie vor ein sehr starkes Wachstum, bleibt jedoch noch immer weit entfernt vom weltgrößten Einzelhändler Walmart. Dessen Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2019 zwar nur um knapp drei Prozent, lag mit 514,4 Milliarden Dollar aber weiter deutlich über dem von Amazon./hbr/DP/zb
05.01.2020 Quelle: dpa
CES/ROUNDUP/Ivanka Trump und Datenschutz: Technik-Messe wird politischer
LAS VEGAS (dpa-AFX) - Die Technik-Messe CES steht 2020 im Jahr der US-Präsidentenwahl verstärkt im Zeichen der Politik. Für besonderes Aufsehen sorgt ein Auftritt von Präsidententochter Ivanka Trump, die am ersten Messetag am Dienstag über die Zukunft der Arbeit sprechen will. Außerdem rückt das Thema Datenschutz durch eine Diskussionsrunde mit den Verantwortlichen von Facebook und Apple mehr als sonst in den Vordergrund. Hauptsächlich geht es aber bis Freitag wie gewohnt um Technik wie Sprachassistenten, Roboterautos, Fernseher mit besonders scharfem Bild und Geräte für das vernetzte Zuhause. Der Termin mit Trump, die als "Beraterin des Weißen Hauses" auftritt, löste Debatten aus. So kritisierte die bekannte Branchenanalystin Carolina Milanesi, in der Industrie gebe es viele Frauen, die viel besser qualifiziert seien, über die Veränderungen der Arbeitswelt durch Technologie zu sprechen. Ivanka Trump soll auf der Bühne vom Chef des Messeveranstalters CTA, Gary Shapiro, interviewt werden. Shapiro verteidigte nach der Kritik den Auftritt von Trump. Es gebe in den USA und auch anderswo auf der Welt große Sorge um die Zukunft der Arbeitsplätze und gemeinsam mit dem Weißen Haus könne man eine vertiefte Diskussion darüber anstoßen, sagte er dem Sender BBC. Und Ivanka Trump sei die Co-Vorsitzende eines beratenden Gremiums zur Arbeitspolitik, in dem unter anderem große Arbeitgeber wie Apple, Walmart und IBM vertreten seien. Zugleich wollte Shapiro die Frage nicht beantworten, ob die Idee für den Auftritt vom Weißen Haus oder den Messeveranstaltern ausging. Die Podiumsdiskussion um Datenschutz markiert zugleich das erste Mal seit vielen Jahren, dass Apple offiziell an einem CES-Termin teilnimmt - auch wenn es nur darum ging, die zuständige Top-Managerin Jane Horvath nach Las Vegas zu schicken. Vergangenes Jahr meldete sich der Konzern schon mit einem riesigen Werbebanner auf einer Hauswand, das den Datenschutz beim iPhone anpries, zurück. Eine fortlaufende Rivalität ist der Wettlauf zwischen Amazon und Google, ihre Sprachassistenten in möglichst viele Geräte zu bringen. Unter den ungewöhnlicheren Erfindungen dieses Jahr ist ein Duschkopf mit eingebautem Lautsprecher, der Amazons Alexa-Software unterstützt. Google hatte mit seinem Assistent stark zum Vorreiter Amazon aufgeschlossen. Die Assistenzprogramme waren zudem in den vergangenen Monaten in die Kritik geraten, weil einige Mitschnitte zur Verbesserung der Spracherkennung auch von Menschen angehört wurden. Inzwischen können Nutzer das verhindern. Die CES, die am Montag mit ersten Presseterminen startet, ist in den vergangenen Jahren auch immer mehr zu einer Automesse geworden. Diesmal will unter anderem Daimler-Chef Ola Källenius ein Konzeptfahrzeug vorstellen. Die Fachbesucher-Show öffnet offiziell am Dienstag und läuft bis Freitag./so/chd/DP/he