Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | Airbus

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  • WKN: MF41CD
  • ISIN: DE000MF41CD3
  • Faktor-Zertifikat
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03.04.2020 21:59:16

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Basiswert

50,18 EUR

-2,73 % 03.04.2020 22:26:09

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Airbus hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
15.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 140,99 EUR
  • 135,36 EUR
  • 0,0508
  • 140,39 EUR
  • 134,78 EUR
  • 0,0485
16.04.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 111,61 EUR
  • 107,15 EUR
  • 1,50
  • 107,96 EUR
  • 103,64 EUR
  • 1,34

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

03.04.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Gewinner und Verlierer der Krise - Biotech top, Luftfahrt flop
FRANKFURT/PARIS/NEW YORK (dpa-AFX) - Die Coronavirus-Pandemie setzt den Börsen weltweit enorm zu. Allein der deutsche Leitindex Dax ist seit der Eskalation der Krise am Rosenmontag (24. Februar) um etwa ein Drittel eingebrochen. Einige Unternehmen treffen die Folgen dabei besonders hart, wird ihnen dadurch doch mehr oder weniger die komplette Geschäftsgrundlage entzogen. Anderen Firmen spielt die Ausbreitung der lebensgefährlichen Krankheit dagegen in die Karten. Rund sechs Wochen nach Beginn des Corona-Crashs stechen einige Gewinner und Verlierer mit ihren Kursveränderungen besonders deutlich hervor (Entwicklung jeweils gemessen am Schlusskurs vom 21. Februar): BIONTECH (+70%): Das in den USA notierte Mainzer Biopharmaunternehmen betreibt mit einem chinesischen Partner die Entwicklung eines Impfstoffs gegen die vom Coronavirus verursachte Krankheit Covid-19. Der Kandidat mit der Bezeichnung BNT 162 soll Körperzellen dazu anregen, Wirkstoffe zur Abwehr des Virus zu erzeugen. Pharmaunternehmen, die wie die Mainzer mit ihrem mRNA-Ansatz für den Kampf gegen die Lungenerkrankung in Frage kommen, dürften bei den Anlegern weiter en vogue bleiben, schrieb Analyst Patrick Trucchio von der Berenberg Bank in einer jüngsten Studie. DRÄGERWERK (+50%): Der Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik fertigt unter anderem Atemschutzmasken an und wurde deshalb an der Börse zuletzt immer wieder als Profiteur der Pandemie gehandelt. Für regelrechte "Kaufpanik" sorgte Mitte März ein Auftrag der Bundesregierung über 10 000 Beatmungsgeräte. Ende März kam dann noch ein Großauftrag der US-Regierung über die Lieferung von Atemschutzmasken hinzu. SHOP APOTHEKE (+35%): Die Onlineapotheke profitiert in der Corona-Krise von hohen Bestellungen und wurde vor dem Hintergrund zuletzt für das Gesamtjahr etwas zuversichtlicher. Schon Januar und Februar seien sehr stark gewesen, hieß es. Der Ausbruch des Coronavirus habe dann im März aber nochmal einen weiteren Wachstumsschub verursacht. Den Jahresumsatz erwartet das Unternehmen nun mindestens 20 Prozent über dem Vorjahr, vorher war ein Anstieg um rund 20 Prozent angepeilt. TEAMVIEWER (+28%) und ZOOM (+20%): Beide Unternehmen sind Software-Hersteller für Videokonferenzen. Dies nutzen in der aktuellen Coronavirus-Krise immer mehr Unternehmen, indem sie ihre Mitarbeiter von Zuhause aus arbeiten lassen, um eine Virus-Ansteckung zu vermeiden. Nach Einschätzung von DZ-Bank-Analyst Armin Kremser könne Teamviewer zurecht als einer der wenigen Gewinner der Corona-Krise bezeichnet werden. Aufgrund der mit der Pandemie verbundenen sozialen Distanzierung wachse weltweit die Erkenntnis, dass Fernkonnektivität ein Schlüssel zur Lösung vieler Probleme sein könne. Der Experte rechnet denn auch damit, dass das Unternehmen seinen Ausblick demnächst noch anheben könnte. Zumindest würde ihn das "nicht überraschen". MTU (-58%), AIRBUS (-61%), LUFTHANSA (-45%), FRAPORT (-45%): Besonders hart trifft der coronabedingte Shutdown bislang die Luftfahrtbranche. Beim Flughafenbetreiber Fraport kam das Passagieraufkommen Ende März mit einem Rückgang um 91 Prozent noch stärker zum Erliegen. Der totale Zusammenbruch des weltweiten Flugverkehrs habe die Airlines in Liquiditätsprobleme gebracht, die existenzbedrohend seien und Staatshilfen nötig machten, schrieb Berenberg-Analyst Andrew Gollan in einer Studie. Besonders deutlich wurden die Risiken durch neueste Kursziele des Citigroup-Experten Mark Manduca, der mit 50 Cent für die Lufthansa und einem Euro für Air-France-KLM für einen regelrechten Schock sorgte. Jeder Monat Shutdown koste die Lufthansa eine Milliarde Euro. TUI (-62%), CARNIVAL (-80%) : Auch Reisekonzerne wie den Reiseveranstalter Tui oder den Kreuzfahrtriesen Carnival trifft die Krise mit voller Wucht. Tui hat wegen der Corona-Pandemie sein Reisegeschäft sowie nahezu den gesamten Kreuzfahrt- und Hotelbetrieb eingestellt. In Deutschland soll der Konzern nun im Kampf gegen den Einbruch seines Geschäfts staatliche Hilfskredite über 1,8 Milliarden Euro bekommen. Kreuzfahrtschiffe hatten sich zuletzt mit an Bord aufgetretenen Infektionen mehrfach als großes Problem erwiesen, weil viele Passagiere dort auf engem Raum leben. DEUTSCHE EUROSHOP (-55%), H&M (-44%): Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben in vielen internationalen Ländern zur Schließung von Einzelhandelsgeschäften geführt. Davon ist zum Beispiel die Modekette H&M schwer betroffen, zum 31. März waren weltweit 3778 der 5065 Läden des Konzerns vorübergehend geschlossen. Aber auch der Einkaufszentren-Investor Deutsche Euroshop bekommt die Auflagen deutlich zu spüren. Dieser teilte zuletzt mit, erste Mieter würden Insolvenz anmelden. Außerdem hätten Mieter die Möglichkeit, die Zahlungen wegen der Pandemie auszusetzen./kro/ag/tih/he
02.04.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2: Airbus, MTU und Lufthansa weiten heftige Vortagesverluste aus
(neue Fassung) FRANKFURT (dpa-AFX) - Im weiter wackeligen Gesamtmarkt haben die Verlierer des Vortages, Airbus, MTU und Lufthansa ihre Verluste am Donnerstag ausgeweitet. Lufthansa sanken um weitere 0,4 Prozent auf 7,976 Euro und damit den tiefsten Stand seit Mitte 2012. MTU waren erneut Schlusslicht im Dax mit minus 5,8 Prozent auf 112,90 Euro. Airbus gaben im MDax um 3,3 Prozent auf 50,60 Euro nach. Zu MTU gab es gleich zwei kritischere Studien. So stufte die schweizerische Großbank UBS die Aktie von "Buy" auf "Neutral" ab und kappte das Kursziel von 190 auf 128 Euro. Die Flugzeugflotten dürften wegen der Corona-Krise noch länger am Boden bleiben, begründete Analystin Celine Fornaro ihren Schritt. Zulieferer wie MTU seien davon kurzfristig am stärksten betroffen. Die Expertin kürzte ihre Prognosen für das weltweite Reiseaufkommen und - in noch stärkerem Maß - die Annahmen für das Service- und Wartungsgeschäft. Das Analysehaus Bernstein strich das Kursziel für die Aktie außerdem kräftig von 251 auf 143 Euro zusammen. Zu Airbus äußerte sich UBS-Expertin Fornaro ebenfalls vorsichtiger, blieb allerdings bei ihrer Kaufempfehlung. Sie senkte für den Flugzeugbauer ihre Annahmen über die Auslieferungen bis zum Jahr 2024 im Schnitt um 21 Prozent und kappte daher ihr Kurziel von 140 auf 100 Euro. Airbus dürfte aber besser durch die Krise kommen als seine Wettbewerber, erwartet sie. Zur Lufthansa gab es gleich zwei Abstufungen. So rät nun Analyst Johannes Braun von Mainfirst zum Verkauf der Aktie. Existenzrisiken sieht er zwar keine, nach der Krise bedürfe es aber wohl einer Kapitalerhöhung, um die Bilanz zu reparieren, schrieb er. Zugleich strich Analyst Neil Glynn von der Credit Suisse seine Kaufempfehlung und verwies ebenfalls auf den hohen Liquiditätsbedarf der Airline, um durch die Virus-Krise zu kommen./ck/he