Turbo Open End | Short | Suedzucker | 16,2218

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  • WKN: MF3XG2
  • ISIN: DE000MF3XG27
  • Turbo Open End

Verkaufen (Geld)

3,76 EUR

22.11.2019 12:17:02

Kaufen (Brief)

3,80 EUR

22.11.2019 12:17:02

Tägliche Änderung (Geld)

+0,53 %

0,020 EUR 22.11.2019 12:17:02

Basiswert

12,64 EUR

+0,040 % 22.11.2019 12:18:29

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Suedzucker hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
19.07.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 16,6233 EUR
  • 16,6233 EUR
  • 16,4217 EUR
  • 16,4217 EUR
20.07.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 17,6722 EUR
  • 17,6722 EUR
  • 17,2205 EUR
  • 17,2205 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

11.11.2019 Quelle: dpa
SÜDZUCKER IM FOKUS: Rübenkonzern sucht Rezepte gegen den Zuckerpreis-Schock
MANNHEIM (dpa-AFX) - Der Wert freier Märkte offenbart sich nahezu täglich beim Blick auf die Nachrichten: Sobald die Staatsoberhäupter der USA oder Chinas andeuten, dass die Spirale aus Zöllen und Gegenzöllen gestoppt oder gar zurückgedreht werden könnte, macht sich in den betroffenen Unternehmen Erleichterung breit und der gesamte Aktienmarkt springt in die Höhe. Zu Recht: Schon der berühmte britische Wirtschaftswissenschaftler David Ricardo wies Anfang des 19. Jahrhunderts nach, dass Freihandel den Wohlstand von Staaten insgesamt mehren kann. Ricardo wusste, dass ein Land ein Gut wegen historischer oder klimatischer Konstellationen schlicht günstiger produzieren kann als ein anderes Land. Von dieser Warte aus betrachtet macht es Sinn, wenn Zucker billig aus indischen oder brasilianischen Zuckerrohren statt aus teuren europäischen Zuckerrüben hergestellt wird, die zudem zuletzt unter Dürreperioden litten. Das nahm sich auch die Europäische Union (EU) zu Herzen und kippte Ende September 2017 ihre Zuckermarktordnung, die bis dato den heimischen Markt durch Zölle, Subventionen und Quoten geschützt hatte. Die Rückkehr zum Freihandel aber hat fatale Folgen für Europas Branchenprimus Südzucker. Die wichtigsten Punkte für das Unternehmen, was die Experten sagen und wie es für die Aktie läuft. DAS IST LOS BEI SÜDZUCKER: Während die europäische Zuckermarktordnung keine 50 Jahre überlebte, blickt Südzucker auf eine fast 200-jährige Geschichte zurück. Schon 1837 wurden in Baden und in Württemberg "Gesellschaften für Zuckerfabrikation" gegründet, die teilweise noch bis in die 1990er Jahre das weiße Gold produzierten. Im Laufe des 19. Jahrhunderts dann sprossen die Zuckerfabriken nur so aus dem Boden, bevor sich 1926 fünf Unternehmen zur Süddeutschen Zucker-Aktiengesellschaft mit Sitz in Mannheim zusammenschlossen. Nach einer Reihe weiterer Zukäufe firmiert der Konzern nunmehr seit 2015 als Südzucker AG. Aktuell leidet das Unternehmen unter den niedrigen Weltmarktpreisen für Zucker, denen es sich nach dem Wegfall der Zuckermarktordnung ausgesetzt sieht. In der Konsequenz brach das operative Ergebnis im ersten Geschäftshalbjahr bis Ende August um fast die Hälfte ein. Der Weltmarktpreis für eine Tonne Zucker liegt derzeit bei rund 300 Euro; 2016 waren es noch mehr als 500 Euro. Die Erwartung von Experten, die seit der Rekordernte 2017/18 rückläufige Zuckererzeugung würde zu Preissteigerungen führen, hat sich nicht erfüllt. Der Grund aus Unternehmenssicht: hohe Lagerbestände an Zuckerrohr in Indien, die mit hohen Exportsubventionen auf den Weltmarkt geworfen werden. Südzucker moniert also, dass die Akteure in Übersee wie einst die EU die Märkte verzerren. Nun will der Konzern mit Werksschließungen, einer geringeren Zuckerproduktion und Kosteneinsparungen gegensteuern. Ein Lichtblick ist derweil der Bioethanol-Produzent Cropenergies, eine Tochter von Südzucker. Sie profitierte zuletzt mit einem Gewinnsprung von gestiegenen Ethanolpreisen. DAS SAGEN ANALYSTEN: Die Mehrzahl der 15 von der Nachrichtenagentur Bloomberg erfassten Analysten rät zum Abwarten. Die jüngsten Verluste im Zuckergeschäft seien zwar von anderen Bereichen aufgefangen worden - dies sei die gute Nachricht, schrieb Marc Gabriel vom Düsseldorfer Bankhaus Lampe. Aber selbst mit einem etwas besseren operativen Konzerngewinn im Geschäftsjahr 2019/20 sehe er die Schätzungen für das kommende Jahr weiter in Gefahr, da die Zuckerpreise wohl kaum so anzögen, wie es der Markt derzeit annehme. Analyst Gerold Deppisch von der Landesbank Baden-Württemberg wies auf einen weiteren Unsicherheitsfaktor hin: "Unklar ist der Ausgang zivilrechtlicher Klagen gegen Südzucker im Zuge von Kartellabsprachen, wenngleich hierfür bereits Rückstellungen gebildet wurden." Auf der Habenseite verbuchte Analyst Lars Lusebrink von Independent Research indes die solide Kapitalausstattung von Südzucker. Chancen ergäben sich zudem durch das Restrukturierungsprogramm für das Segment Zucker. DAS MACHT DIE AKTIE: Der Blick auf die langfristige Kursentwicklung der Südzucker-Aktie hat wenig Begeisterungspotenzial: Wer Anfang des Jahrtausends eingestiegen ist, sieht heute den Kurs wieder kaum verändert bei um die 13 Euro pendeln. Wohl also dem, der die im Branchenvergleich recht ordentliche Dividende nicht sofort in Süßigkeiten umgewandelt, sondern damit weitere Aktien gekauft hat. Gleichwohl hat die Aktie in den letzten zwei Jahrzehnten doch recht ordentlich geschwankt. So schnellte sie zunächst in die Höhe, bis sie Anfang 2006 das Rekordplateau von gut 22 Euro erreichte. Doch der dann folgende Absturz im Zuge der weltweiten Finanzkrise geschah schneller und heftiger als der jahrelange Aufstieg und schickte das Papier auf das Rekordtief von knapp über 7 Euro im Oktober 2008. Aber ebenso wie der Gesamtmarkt stieg auch die Südzucker-Aktie und erklomm im März 2013 einen neuen Höchststand, diesmal bei gut 34 Euro. Von da an ging es wieder bergab. Eine zweijährige Zwischenerholung wurde Anfang 2017 jäh gestoppt, als sich die Konsequenzen des Auslaufens der Marktordnung langsam abzeichneten. Das Papier verlor bis Ende 2018 mehr als die Hälfte an Wert, bevor es angesichts der allgemeinen Markterholung wieder etwas zulegte. Auch aus markttechnischer Sicht ist Trübsal angesagt - zumindest auf lange Sicht: Seit Anfang Oktober notiert der Kurs wieder unter der 200-Tage-Durchschnittslinie. Doch der kurzfristige Trend zeigt nach oben, nachdem die Aktie Anfang November die 21-Tage-Linie nach oben durchbrochen hat./la/gl/fba
10.11.2019 Quelle: dpa
Branchen-Zusagen für weniger Zucker und Salz in Fertigprodukten
BERLIN (dpa-AFX) - Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) setzt auf Zusagen weiterer Lebensmittelbranchen, um zu weniger Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten zu kommen. Fast ein Jahr nach dem Beschluss einer "Reduktionsstrategie" im Bundeskabinett liegen acht freiwillige Vereinbarungen mit Verbänden vor. Weitere würden angestrebt und seien derzeit in Arbeit, teilte das Ministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Damit verpflichten sich Hersteller dazu, bis 2025 schrittweise Rezepturen zu verändern. Die Grünen dringen darauf, mögliche Gesundheitsfolgen bei Zucker-Ersatzstoffen zu erforschen. Meist geht es in den bisherigen Vereinbarungen um weniger Zucker. So soll in Frühstückscerealien für Kinder eine Reduzierung um mindestens 20 Prozent erreicht werden, in gesüßten Milchprodukten für Kinder um 15 Prozent. Ein Zucker-Minus von 15 Prozent sagten auch zwei Verbände für Erfrischungsgetränke wie Limonaden oder Cola zu, ebenso die Fruchtsaft-Industrie für fruchthaltige Getränke mit Zuckerzusatz. Die Prozentangaben beziehen sich laut Ministerium jeweils auf den Durchschnitt des Sortiments. Bei Tiefkühlpizzen geht es um weniger Salz. Angestrebt wird, den durchschnittlichen Gehalt über das gesamte Pizza-Sortiment bis Ende 2025 auf 1,25 Gramm pro 100 Gramm zu senken, wie die Vereinbarung des Branchenverbands festhält. Dabei schwankt der Salzanteil je nach Sorte und Belag: Bei einer Salami-Pizza können es derzeit zum Beispiel 1,5 Gramm Salz sein, bei einer Thunfisch-Pizza 1,2 Gramm. Die Bundesregierung hatte die von Klöckner vorgelegte "Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie" im Dezember 2018 beschlossen. Die Umsetzung startete mit Beginn dieses Jahres. Ziel ist, zu einer gesünderen Ernährung beizutragen. In Deutschland gelten laut Ministerium 47 Prozent der Frauen, 62 Prozent der Männer und 15 Prozent der Kinder als übergewichtig. Zu viel Zucker, Fett und Salz erhöhen auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Zwei weitere Vereinbarungen sagen Reduzierungen zu, aber ohne bezifferte Ziele. So will das Bäckerhandwerk mit Aufklärung für einen "sinn- und maßvollen Umgang mit Salz als Zutat" werben. Das zielt vor allem auf "Salzspitzen", also Brote mit besonders hohem Salzgehalt. Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels formuliert das Ziel, den Gehalt von Zucker, Salz und/oder Fett bei Eigenmarken der Handelsketten zu senken. "Konkrete Zielwerte" zum Nährstoffgehalt sowie etwa zum Produktsortiment und zum Zeithorizont sollen die beteiligten Unternehmen eigenständig festlegen. Der Verband verweist auch auf schon laufende Reduzierungen bei großen Supermarktketten. Von Verbraucherschützern und Medizinern kommt Kritik an "zu laschen" Zielen und der Vorgehensweise der Ministerin auf freiwilliger Basis. Sie fordern seit langem ein stärkeres Gegensteuern auch mit Werbebeschränkungen oder Extra-Steuern. Klöckner will dagegen bewusst auf Selbstverpflichtungen setzen und nicht auf starre gesetzliche Maßnahmen und "Einheitsrezepte". Für die Zielvereinbarungen mit den beteiligten Branchen gelte: "Jeder muss liefern, und jeder wird auch liefern", hatte sie nach dem Kabinettsbeschluss gesagt. Die Rezepturen sollen nach und nach umgestellt werden, damit es beim gewohnten Geschmack für die Verbraucher keine zu abrupten Änderungen gibt. Fortschritte bei den Reduzierungen bis 2025 sollen regelmäßig beobachtet werden. Eine erste Bilanz soll im März 2020 vorliegen, wie das Ministerium auf eine Kleine Anfrage der Grünen antwortete. Dafür erhebt das bundeseigene Max-Rubner-Institut (MRI) gerade Daten, was noch bis Dezember dauern soll. Ausgangsbasis sind Daten mit Stand 2016. Das MRI hat eine Datenbank zum Energie- und Nährstoffgehalt von 12 500 oft gekauften und vorgefertigten Produkten. Zudem wurde 2018 der Zuckergehalt von 1750 Erfrischungsgetränken registriert. Die Grünen im Bundestag mahnen weitere wissenschaftliche Klärungen an. "Beim Thema Unbedenklichkeit von Zuckerersatzstoffen gibt es erheblichen Nachholbedarf bei der Forschung in Deutschland", sagte Ernährungsexpertin Renate Künast der dpa. "Das muss sich ändern, und zwar schnell." Solange müsse es bei Umstellungen von Rezepturen das oberste Ziel sein, Zucker nicht durch womöglich bedenkliche Stoffe zu ersetzen. Künast verwies darauf, dass Studien in anderen Ländern zum Ergebnis kämen, dass etwa der Stoff Isoglukose im Verdacht stehe, Krankheiten wie Diabetes zu begünstigen./sam/DP/jha
31.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Klöckner bringt Verordnung für Nutri-Score auf den Weg
BERLIN (dpa-AFX) - Bundesernährungsministerin Julia Klöckner treibt die Einführung des farbigen Logos Nutri-Score für viele Lebensmittel voran. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, hat die CDU-Politikerin jetzt eine dafür vorgesehene Verordnung auf den Weg gebracht. Sie soll den Rechtsrahmen für eine freiwillige Verwendung auf der Packungs-Vorderseite von Fertigprodukten schaffen. Nach langem Streit über eine klarere Kennzeichnung für Zucker, Fett und Salz hatte sich Klöckner Ende September auf das aus Frankreich stammende System festgelegt. Es hatte zuvor in einer offiziellen Verbraucherbefragung am besten abgeschnitten. Der Verordnungsentwurf soll nun zunächst in der Regierung abgestimmt werden. Die Verordnung muss dann auch von der EU-Kommission gebilligt werden, das Kabinett und der Bundesrat müssen ebenfalls zustimmen. Angestrebt wird, dass der Rechtsrahmen Mitte 2020 steht. Der Nutri-Score bezieht neben dem Gehalt an Zucker, Fett und Salz auch empfehlenswerte Bestandteile wie Ballaststoffe oder Proteine in eine Gesamtbewertung ein und gibt dann einen einzigen Wert an - auf einer fünfstufigen Skala von "A" auf dunkelgrünem Feld für die günstigste Bilanz über ein gelbes "C" bis zu einem roten "E" für die ungünstigste. Das zutreffende Feld wird hervorgehoben. Das neue Logo soll eine Ergänzung für die EU-weit verpflichtende Nährwerttabelle sein, die meist auf der Rückseite von Packungen steht. Erste Produkte damit sind schon in deutschen Supermärkten zu kaufen. Die großen Discounter Aldi und Lidl und die Supermarktkette Rewe haben grundsätzlich angekündigt, die freiwillige Kennzeichnung zumindest für Teile ihrer Eigenmarken einführen zu wollen. Eine erweiterte Nährwertkennzeichnung ist europarechtlich nur als "staatliche Empfehlung" möglich, wie das Ministerium erläuterte. Klöckner will sich aber für ein EU-weit verpflichtendes System einsetzen./sam/DP/zb