Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | Wells Fargo

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  • WKN: MF3TG0
  • ISIN: DE000MF3TG07
  • Faktor-Zertifikat

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19.02.2020 11:15:58

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Tägliche Änderung (Geld)

-2,20 %

-0,070 EUR 19.02.2020 11:15:58

Basiswert

47,15 USD

+0,041 % 19.02.2020 11:10:57

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Wells Fargo hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
06.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 56,7115 USD
  • 54,44 USD
  • 0,38
  • 57,3595 USD
  • 55,06 USD
  • 0,33
07.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 63,9596 USD
  • 61,4 USD
  • 0,22
  • 63,9476 USD
  • 61,38 USD
  • 0,21
08.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 56,3163 USD
  • 54,07 USD
  • 0,60
  • 54,3603 USD
  • 52,19 USD
  • 0,70

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

14.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: JPMorgan schreibt Rekordgewinn - Citigroup scheffelt Milliarden
NEW YORK/SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Zuwächse im Investmentbanking und im Kreditgeschäft haben der US-Großbank JPMorgan Chase einen Rekordgewinn beschert. Dank eines Anstiegs von rund 21 Prozent im vierten Quartal erreichte der Überschuss im Gesamtjahr 2019 mit 36,4 Milliarden US-Dollar (32,8 Mrd Euro) einen Höchstwert, wie das größte US-Geldhaus am Dienstag mitteilte. Insgesamt wuchsen die Erträge im Schlussquartal um neun Prozent auf 29,2 Milliarden Dollar. JPMorgan-Chef Jamie Dimon zeigte sich zufrieden mit den Zahlen und gab einen verhalten optimistischen Geschäftsausblick ab. Zwar seien die Märkte mit anhaltend hohen geopolitischen Risiken konfrontiert, doch zumindest habe sich das weltweite Wirtschaftswachstum stabilisiert. Zudem gebe es Fortschritte bei der Lösung globaler Handelskonflikte, so der Top-Manager. Bei Anlegern kamen die Ergebnisse gut an, JPMorgan-Aktien starteten deutlich fester. Zum Jahresende florierte vor allem der Anleihenhandel, zudem gingen die faulen Kredite zurück. Die Bilanz profitierte auch stark vom klassischen Investmentbanking, zu dem etwa die Beratung und Betreuung von Firmen bei Börsengängen und Wertpapierausgaben zählen. Auch im Privatkundengeschäft lief es rund - die robuste US-Konjunktur hält den Konsum in Schwung, was der Großbank trotz des niedrigeren Zinsniveaus zu guten Einnahmen bei der Kreditvergabe verhilft. Auch der Rivale Citigroup hat im vergangenen Jahr deutlich besser verdient. Verglichen mit dem Vorjahreswert legte der Gewinn 2019 um acht Prozent auf 19,4 Milliarden Dollar (17,5 Mrd Euro) zu, wie die Großbank mitteilte. Die Erträge kletterten insgesamt um zwei Prozent auf 74,3 Milliarden Dollar. Im Schlussquartal stieg das Nettoergebnis im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 5,0 Milliarden Dollar. Die Ausgabefreude der Kreditkartenkunden stützte die Bilanz, zudem kamen dem Geldhaus niedrigere Steuern zugute. Deutliche Abstriche machen musste hingegen der US-Kreditriese Wells Fargo. Die Skandale der vergangenen Jahre bleiben hier eine starke Belastung. Im vierten Quartal brach der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um mehr als die Hälfte auf 2,9 Milliarden Dollar (2,6 Mrd Euro) ein, wie das Geldhaus mitteilte. Rückstellungen von 1,5 Milliarden Dollar, mit denen sich Wells Fargo für Konsequenzen andauernder Rechtskonflikte wappnet, drückten das Ergebnis. Die gesamten Erträge fielen um fünf Prozent auf 19,9 Milliarden Dollar. Das US-Großbank leidet schon länger unter hohen Sonderkosten wegen einer früheren Affäre um fingierte Konten und andere dubiose Geschäftspraktiken, die auch schon zahlreiche Entlassungen sowie Klagen und Strafen nach sich zog. Erschwerend kamen für Wells Fargo zuletzt deutlich geringere Erträge wegen niedrigerer Zinsen hinzu. Im Gesamtjahr 2019 schrumpfte das Nettoergebnis um knapp 13 Prozent auf 19,6 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit besseren Zahlen gerechnet, die Aktie geriet zum Handelsstart kräftig ins Minus./hbr/stw/DP/jha
03.11.2019 Quelle: dpa
Buffett mit Gewinnsprung - Cash-Rekord erreicht 128 Milliarden Dollar
OMAHA (dpa-AFX) - Der US-Staranleger Warren Buffett hat mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway im dritten Quartal deutlich mehr verdient. In den drei Monaten bis Ende September belief sich das operative Ergebnis auf 7,9 Milliarden Dollar (7,1 Mrd Euro), wie Berkshire Hathaway am Samstag in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska mitteilte. Das war rund eine Milliarde mehr als im Vorjahreszeitraum. Buffett saß zuletzt auf überschüssigen Cash-Reserven im Rekordwert von 128 Milliarden Dollar, was den Anlagedruck auf die 89-jährige Investorenlegende weiter erhöht. An den Märkten wird schon lange auf Buffetts nächsten großen Deal hingefiebert. Doch der Börsen-Guru findet nichts Passendes, was seinen Preisvorstellungen entspricht. Berkshire Hathaways Nettoüberschuss sank im jüngsten Quartal zwar um 11 Prozent auf 16,5 Milliarden Dollar. Buffett selbst empfiehlt jedoch, dieser Zahl keine große Beachtung zu schenken. Durch den Ausweis unrealisierter Investmentgewinne schwankt sie stark und hat wenig Aussagekraft hinsichtlich des eigentlichen Geschäftsverlaufs. Zu Berkshire Hathaway gehören an die 90 Unternehmen, hinzu kommen diverse Aktienpakete börsennotierter Großkonzerne wie Coca-Cola, Wells Fargo, Apple oder seit diesem Jahr auch Amazon. Buffett führt das Konglomerat seit mehr als 50 Jahren und wird wegen seines Riechers für Geldanlagen auch das "Orakel von Omaha" genannt. "Forbes" schätzte sein Vermögen zuletzt auf 85 Milliarden Dollar./hbr/DP/edh
15.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: JPMorgan steigert Gewinn deutlich - Goldman Sachs schwächelt
NEW YORK (dpa-AFX) - Licht und Schatten bei den großen US-Banken: Während Branchenprimus JPMorgan Chase den Gewinn im dritten Quartal deutlich steigerte, verdiente Goldman Sachs sehr viel weniger. Insgesamt war es angesichts geringerer US-Leitzinsen ein schwieriges Vierteljahr für die Finanzkonzerne. Das bekamen auch die Rivalen Citigroup und Wells Fargo zu spüren, wie die Quartalsberichte am Dienstag zeigten. Dank brummender Geschäfte mit Anleihen steigerte die größte US-Bank JPMorgan den Überschuss im Jahresvergleich um rund acht Prozent auf 9,1 Milliarden Dollar (8,3 Mrd Euro), wie das Geldhaus in New York mitteilte. JPMorgan habe im vergangenen Quartal Rekorderlöse geliefert und trotz eines schwierigen Marktumfelds mit sinkenden Zinsen Stärke demonstriert, verkündete Vorstandschef Jamie Dimon. Die US-Großbank übertraf die Erwartungen der Analysten klar, was den Aktienkurs zum US-Handelsstart deutlich anschob. Den höheren Gewinn verdankte JPMorgan vor allem gestiegenen Erträgen aus dem Handel mit Anleihen sowie dem Kreditgeschäft mit Privatkunden. Insgesamt legten die bereinigten Erträge des Geldhauses im Jahresvergleich um gut acht Prozent auf rund 30,1 Milliarden Dollar zu. Goldman Sachs litt hingegen unter einem schwachen Investmentbanking und musste einen Gewinnrückgang um 27 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,6 Mrd Euro) hinnehmen. Am Markt war mit einem erheblich besseren Ergebnis gerechnet worden. Anlegern reagierten enttäuscht und ließen Goldmans Aktien im frühen US-Handel deutlich sinken. Hauptgrund für den Gewinneinbruch waren geringere Einnahmen. Mit 8,3 Milliarden Dollar lagen die Erträge rund sechs Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Das Investmentbanking und die Investitionen in andere Unternehmen spielten deutlich weniger ein - auch wegen Abschreibungen auf Unternehmen wie Uber und Tradeweb. Zuwächse im Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen konnten dies nicht abfedern. Der US-Konkurrent Citigroup verdiente hingegen dank guter Ergebnisse im Investmentbanking und niedrigeren Steuern deutlich mehr. Der Überschuss legte im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar (4,5 Mrd Euro) zu. Bei den Einnahmen - den sogenannten Erträgen - schaffte die Citigroup aber nur ein schmales Plus von einem Prozent auf 18,6 Milliarden Dollar. Wells Fargo, die vierte US-Großbank, die am Dienstag ihre Zahlen vorlegte, leidet indes weiter unter hohen Rechtskosten aufgrund ihrer Skandale in der Vergangenheit. Unter dem Strich sackte das Ergebnis im Jahresvergleich um 26 Prozent auf 4,0 Milliarden Dollar (3,6 Mrd Euro) ab, wie Wells Fargo in San Francisco mitteilte. Die Erträge traten bei rund 22,0 Milliarden Dollar auf der Stelle./hbr/stw/DP/stw