Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | Commerzbank

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  • ISIN: DE000MF3MR68
  • Faktor-Zertifikat
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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Commerzbank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Commerzbank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
23.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 8,80 EUR
  • 8,46 EUR
  • 3,33
  • 8,29 EUR
  • 7,96 EUR
  • 4,09

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

03.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 3: Commerzbank-Chef Zielke macht Weg frei für Neuanfang
(durchgehend aktualisiert) FRANKFURT (dpa-AFX) - Erdbeben bei der Commerzbank ausgerechnet im Jubiläumsjahr: Mitten in der Diskussion über eine Verschärfung des Sparkurses wirft Vorstandschef Martin Zielke hin - und Aufsichtsratchef Stefan Schmittmann gleich mit. Zielkes Vertrag soll spätestens zum 31. Dezember 2020 beendet werden - "einvernehmlich", wie der teilverstaatlichte Frankfurter MDax-Konzern am Freitagabend mitteilte. "Der Aufsichtsrat wird dazu in seiner Sitzung am 8. Juli 2020 einen Beschluss fassen." Schmittmann kündigte den Angaben zufolge in der Sitzung des Präsidial- und Nominierungsausschusses des Aufsichtsrates am Freitag an, sein Mandat im Kontrollgremium zum 3. August 2020 niederzulegen - also zwei Tage vor dem geplanten Termin für die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen. Zu diesem Zeitpunkt sollten nach bisheriger Planung des Vorstandes auch Details zu neuen Einsparungen genannt werden. "So erkennbar die strategischen Fortschritte sind, so unbefriedigend war und ist die finanzielle Performance der Bank. Und dafür trage ich als CEO die Verantwortung. Da ich diese Verantwortung übernehmen möchte, habe ich dem Aufsichtsratsausschuss in der heutigen Sitzung eine einvernehmliche Aufhebung angeboten", begründete Zielke. "Ich möchte damit den Weg für einen Neuanfang freimachen. Die Bank braucht eine tiefgreifende Transformation und dafür einen neuen CEO, der vom Kapitalmarkt auch die notwendige Zeit für die Umsetzung einer Strategie bekommt." Der vormalige Privatkundenchef Zielke hatte den Vorstandsvorsitz (CEO) zum 1. Mai 2016 übernommen. Vor wenigen Wochen erst, Ende April 2020, war Zielke zum Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) gewählt worden - und damit zum obersten Repräsentanten der Privatbanken in Deutschland. Der ehemalige Risikovorstand Schmittmann erklärte in einer Mitteilung, die jüngste Strategie habe offensichtlich "keine ausreichende Akzeptanz im Kapitalmarkt gefunden", das zeige der Aktienkurs. "Daher bin ich zu dem Schluss gekommen, dass auch ich hier in der Verantwortung stehe und sie auch übernehmen sollte." Im laufenden Jahr hat die Aktie knapp ein Viertel ihres Wertes verloren und notierte zuletzt bei etwas über 4 Euro. Seit Zielkes Amtsantritt sackte die Commerzbank-Aktie um knapp die Hälfte ab. Der Bank stünden "tiefgreifende Veränderungen" bevor, prognostizierte Schmittmann: "Das wird viel Kraft und Anstrengungen kosten und sollte frei sein von immer wieder aufflammenden Personaldebatten und Diskussionen." Schmittmann hatte den Aufsichtsratsvorsitz nach der Hauptversammlung im Mai 2018 übernommen - dem Jahr, in dem das Dax-Gründungsmitglied im Herbst aus der ersten Börsenliga abstieg. Zuletzt war die Kritik am Kurs der Bank lauter geworden. Das seit der Finanzkrise 2009 teilverstaatlichte Institut befinde sich ein einer "äußerst schwierigen und prekären Lage", urteilte der US-Finanzinvestor Cerberus. Die Commerzbank-Führung habe "über Jahre eklatant versagt". Die Worte haben Gewicht: Der auch an der Deutschen Bank beteiligte Fonds ist mit gut fünf Prozent zweitgrößter Aktionär der Commerzbank - nach dem deutschen Staat, der infolge der Rettung mit Steuermilliarden in der Finanzkrise heute 15,6 Prozent hält. Cerberus, der nach dem dreiköpfigen Höllenhund aus der griechischen Mythologie benannt ist und daher den Spitznamen "Höllenhund" trägt, kritisierte "die zahlreichen Fehlentscheidungen und die Tatenlosigkeit des Vorstands" in den vergangenen Jahren. "Die unausgereiften und schlecht umgesetzten Bemühungen der Geschäftsführung, den Niedergang der Commerzbank zu verhindern, demonstrieren ein Maß an Fahrlässigkeit und Arroganz, welches wir nicht länger hinzunehmen bereit sind", schrieb Cerberus - und forderte zwei Posten im 20-köpfigen Aufsichtsrat. Das Bundesfinanzministerium äußerte am Freitag Bedauern über die Rücktrittsankündigungen von Zielke und Schmittmann. "Der Bund steht voll hinter seinem Engagement bei der Commerzbank", teilte das Ministerium mit. "Der Bund ist an einer starken und zukunftsfähigen Commerzbank interessiert." Im September hatte die Commerzbank angekündigt, konzernweit 4300 Vollzeitstellen zu streichen, zugleich aber 2000 Jobs in strategischen Bereichen wie Vertrieb, IT und Regulatorik zu schaffen. Somit ergab sich unter dem Strich ein Abbau von etwa 2300 Stellen. Ende des ersten Quartals 2020 hatte die Bank auf Vollzeitbasis etwa 39 800 Mitarbeiter, im laufenden Jahr sollte die Zahl nach letzten Angaben auf knapp 39 000 sinken. Zudem beschloss das Management im Herbst, etwa 200 Filialen und damit jeden fünften Standort in Deutschland zu schließen. Doch schon bei der Bilanzvorlage im Februar kündigten Zielke und Finanzvorständin Bettina Orlopp nach einem Gewinneinbruch 2019 an, dass der Sparkurs noch einmal forciert werden soll. Zu allem Überfluss verhagelte die Corona-Krise der Commerzbank dann auch noch den Start ins Jahr 2020 und lässt das Gewinnziel für das Gesamtjahr wackeln. Angesichts des Zinstiefs steht die gesamte Branche auf der Kostenbremse. Die Gewerkschaft Verdi fürchtet einen weiteren massiven Personal- und Filialabbau bei der Commerzbank. Zuletzt war in unbestätigten Medienberichten die Rede davon, die Bank könnte bis zu 7000 Stellen abbauen und wolle etwa 400 Filialen dichtmachen. Unklar blieb, ob die im September verkündeten Zahlen eingerechnet sind. Doch schon vor einer endgültigen Entscheidung kochte öffentlich der Streit hoch: Eine für vergangenen Mittwoch angesetzte außerordentliche Aufsichtsratssitzung wurde kurzfristig abgesagt. Arbeitnehmervertreter in dem Kontrollgremium hatten bemängelt, dass der Vorstand wichtige Unterlagen nicht rechtzeitig vorgelegt habe. Nun kommt es in der Sitzung nächste Woche Mittwoch (8.7.) zum Showdown - mitten in einem Jahr, das mit dem 150. Jubiläum der Commerzbank eigentlich ein Jahr zum Feiern hätte werden sollen./ben/DP/fba
03.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Commerzbank-Chef Zielke vor Rücktritt - Auch Aufsichtsratschef geht
(neu: Reaktion Bundesfinanzministerium) FRANKFURT (dpa-AFX) - Mitten in der Diskussion über die künftige Ausrichtung der Commerzbank hat Konzernchef Martin Zielke seinen Rücktritt angeboten. Der Präsidial- und Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats habe beschlossen, dem Kontrollgremium zu empfehlen, Zielkes Vertrag spätestens zum 31. Dezember 2020 zu beenden, teilte der teilverstaatlichte Frankfurter MDax-Konzern am Freitagabend mit. "Der Aufsichtsrat wird dazu in seiner Sitzung am 8. Juli 2020 einen Beschluss fassen." Zielke ist seit dem 1. Mai 2016 Vorstandsvorsitzender der Commerzbank. Auch Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann habe angekündigt, sein Mandat im Aufsichtsrat mit Wirkung zum 3. August 2020 niederzulegen. Zuletzt war die Kritik am Kurs der Bank lauter geworden. Der US-Finanzinvestor Cerberus hatte dem Commerzbank-Management in zwei Briefen Versagen und eine verfehlte Strategie vorgeworfen. Cerberus ist mit einem Aktienanteil von gut fünf Prozent der zweitgrößte Anteilseigner des Instituts nach dem Bund. Der Bund hält nach der Rettung der Bank mit Steuermilliarden in der Finanzkrise 2008/2009 heute 15,6 Prozent der Commerzbank-Anteile. Das Bundesfinanzministerium nahm die Ankündigungen Zielkes und Schmittmanns "mit Bedauern" zur Kenntnis und dankte als größter Anteilseigner der Commerzbank beiden "ausdrücklich für ihr außerordentliches Engagement unter schwierigen Bedingungen". Zugleich versicherte das Ministerium, der Bund sei "an einer starken und zukunftsfähigen Commerzbank interessiert". Das Haus spiele eine zentrale Rolle für die Mittelstands- und Exportfinanzierung der deutschen Wirtschaft. Neue Sparpläne sorgten zuletzt zusätzlich für Streit. Eine für vergangenen Mittwoch angesetzte außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrates war kurzfristig abgesagt worden. Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat hatten beanstandet, dass das Management dem Aufsichtsrat wichtige Unterlagen nicht rechtzeitig vorgelegt habe. Der Vorstand hatte nach einem Gewinneinbruch 2019 in diesem Februar angekündigt, dass der Sparkurs noch einmal forciert werden soll. Im September hatte die Commerzbank angekündigt, konzernweit 4300 Vollzeitstellen zu streichen, zugleich aber in strategischen Bereichen wie Vertrieb, IT und Regulatorik 2000 Jobs zu schaffen. Somit ergab sich unter dem Strich ein Abbau von etwa 2300 Stellen. Zudem beschloss das Management im Herbst, etwa 200 Filialen und damit jeden fünften Standort in Deutschland zu schließen. Zuletzt war in Medienberichten die Rede davon, dass die Bank bis zu 7000 Stellen abbauen könnte und etwa 400 Filialen schließen will. Unklar ist bisher, ob die im September verkündeten Zahlen darin eingerechnet sind. Ende des ersten Quartals 2020 hatte die Bank auf Vollzeitbasis etwa 39 800 Mitarbeiter, im laufenden Jahr soll die Zahl nach letzten Angaben auf knapp 39 000 sinken./ben/DP/nas
03.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Commerzbank-Chef Zielke vor Rücktritt - Auch Aufsichtsrats-Chef geht
FRANKFURT (dpa-AFX) - Paukenschlag bei der Commerzbank: Der Vorstandschef Martin Zielke bietet seinen Rücktritt aus der Führungsriege der Bank an, wie das MDax-Unternehmen am Freitag nach Börsenschluss mitteilte. Zugleich kündigte der Aufsichtsratsvorsitzende Stefan Schmittmann seinen Rückzug aus dem Kontrollgremium zum 3. August an. Die Aktie zeigt sich nachbörslich wenig verändert. Der Aufsichtsrat wolle in seiner Sitzung am 8. Juli 2020 über das Angebot Zielkes entscheiden, hieß es. Dabei will der Präsidial- und Nominierungsausschuss dem Gremium empfehlen, die Bestellung "einvernehmlich" bis spätestens zum 31. Dezember zu beenden. "Ich möchte damit den Weg fu?r einen Neuanfang freimachen", erklärte Zielke den Schritt. "Die Bank braucht eine tiefgreifende Transformation und dafu?r einen neuen CEO, der vom Kapitalmarkt auch die notwendige Zeit für die Umsetzung einer Strategie bekommt." Zielke ist seit dem 1. Mai 2016 Vorstandsvorsitzender der Commerzbank. Zuletzt war die Kritik am Kurs der Bank lauter geworden. Der US-Finanzinvestor Cerberus hatte dem Commerzbank-Management in zwei Briefen Versagen und eine verfehlte Strategie vorgeworfen. Cerberus ist mit einem Aktienanteil von gut fünf Prozent der zweitgrößte Anteilseigner des Instituts nach dem Bund. Der Bund hält nach der Rettung der Bank mit Steuermilliarden in der Finanzkrise 2008/2009 heute 15,6 Prozent der Commerzbank-Anteile. Neue Sparpläne sorgen zusätzlich für Streit. Eine für vergangenen Mittwoch angesetzte außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrates war kurzfristig abgesagt worden. Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat hatten beanstandet, dass das Management dem Aufsichtsrat wichtige Unterlagen nicht rechtzeitig vorgelegt habe. Der Vorstand hatte nach einem Gewinneinbruch 2019 in diesem Februar angekündigt, dass der Sparkurs noch einmal forciert werden soll. Im September hatte die Commerzbank angekündigt, konzernweit 4300 Vollzeitstellen zu streichen, zugleich aber in strategischen Bereichen wie Vertrieb, IT und Regulatorik 2000 Jobs zu schaffen. Somit ergab sich unter dem Strich ein Abbau von etwa 2300 Stellen. Zudem beschloss das Management im Herbst, etwa 200 Filialen und damit jeden fünften Standort in Deutschland zu schließen. Zuletzt war in Medienberichten die Rede davon, dass die Bank bis zu 7000 Stellen abbauen könnte und etwa 400 Filialen schließen will. Unklar ist bisher, ob die im September verkündeten Zahlen darin eingerechnet sind. Ende des ersten Quartals 2020 hatte die Bank auf Vollzeitbasis etwa 39 800 Mitarbeiter, im laufenden Jahr soll die Zahl nach letzten Angaben auf knapp 39 000 sinken./ben/DP/fba/nas