Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | Deutsche Lufthansa

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  • WKN: MF3MR2
  • ISIN: DE000MF3MR27
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,211908, Basispreis 8,9352 EUR, Reset Barriere 8,58 EUR

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
08.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 25,00 EUR
  • 24,00 EUR
  • 0,90
  • 23,48 EUR
  • 22,55 EUR
  • 1,06
09.05.2018 Aktionoption
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 30,30 EUR
  • 29,09 EUR
  • 0,63
  • 29,34 EUR
  • 28,17 EUR
  • 0,61

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

22.09.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Steigende Infektionszahlen belasten Reise- und Freizeitbranche
FRANKFURT (dpa-AFX) - Angesichts steigender Zahlen von Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Europa haben Anleger die Titel der Branche Reise & Freizeit auch am Dienstag gemieden. Der europäische Sektor verlor am Vormittag 1 Prozent in einem ansonsten freundlichen Börsenumfeld und war das Schlusslicht auf dem Sektortableau. In den vergangenen beiden Handelstagen hatte der Sektor bereits 8,5 Prozent eingebüßt. "Steigende Infektionszahlen in Europa und die Aussicht auf neue Lockdowns in Großbritannien bereiten den Investoren Sorgen", schrieb Analyst Neil Wilson vom Handelshaus Markets.com. Neue Restriktionen für den internationalen Reiseverkehr seien wohl unausweichlich. Mit zunehmenden Neuinfektionen vor allem in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien drohe die Herbst- und Wintersaison ins Wasser zu fallen, sagte ein Händler. Es traf am Dienstag sowohl die Aktien der Fluggesellschaften wie deren Zulieferer als auch Hotelbetreiber. Für Lufthansa, Air France-KLM, IAG, Ryanair und Easyjet reichten die Einbußen von 3 bis zu 5,4 Prozent. Accor büßten in Paris 3 Prozent ein. Bei Intercontinental Hotels hielt sich der Verlust in London mit 0,9 Prozent im Rahmen - nachdem der Kurs in den vergangenen drei Sitzungen bereits um gut 10 Prozent gefallen war. Tui-Aktien lagen dagegen gegen den Trend leicht im Plus, waren allerdings in den zurückliegenden fünf Börsentagen bereits um mehr als 20 Prozent eingebrochen. Am Morgen hatte der weltgrößte Reiseanbieter Tui mitgeteilt, angesichts neuer Reisewarnungen wegen der Covid-19-Pandemie sein Angebot weiter zu reduzieren./bek/stk
22.09.2020 Quelle: dpa
EU-Kommission legt Pläne für Reform des europäischen Luftraums vor
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Mit überarbeiteten Plänen für eine bessere Zusammenarbeit im Luftverkehr will die EU-Kommission Kosten sparen, Verspätungen verringern und den Ausstoß von Treibhausgasen senken. "Das Ziel ist, die Überwachung des europäischen Luftraums zu modernisieren sowie nachhaltigere und effizientere Flugrouten einzurichten", teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. Dadurch könnten die Emissionen um zehn Prozent verringert werden, sagte EU-Transportkommissarin Adina Valean. "Flugzeuge kreuzen manchmal zwischen verschiedenen Lufträumen, dadurch gibt es mehr Verspätungen und höheren Treibstoffverbrauch", sagte Valean. "Ein effizientes Management für den Luftverkehr bedeutet direktere Routen und niedrigere Energienutzung, das führt zu weniger Emissionen und geringeren Kosten für unsere Airlines." Die Kommission betonte, manche Fluggesellschaften wählten nicht die direkte Route, um Lufträume mit höheren Gebühren zu vermeiden. Allein 2019 hätten Verspätungen rund sechs Milliarden Euro gekostet und zu Millionen Tonnen überflüssigem CO2-Ausstoß geführt. Mit dem Single European Sky (SES) sollen seit Jahren die Flugrouten in Europa optimiert werden, anstatt sie von einem Flickenteppich an nationalen Kontrollstellen organisieren zu lassen. Derzeit gibt es für den 10,8 Millionen Quadratkilometer großen Luftraum insgesamt 60 Kontrollstellen, in Deutschland die Deutsche Flugsicherung. Künftig soll der Luftraum in neun Bereiche aufgeteilt werden - so ist etwa ein "Funktionaler Luftraumblock" mit Deutschland, Frankreich, Belgien, der Niederlande, Luxemburg und der Schweiz vorgesehen. "Mit den neuen vorgeschlagenen Regeln unterstützen wir unseren Luftverkehrssektor dabei, den dualen grünen und digitalen Übergang voranzutreiben", sagte Kommissarin Valean. So soll der Markt für Datendienste geöffnet werden. Der SES ist ein wichtiger Bestandteil des Klimaprogramms von Kommissionschefin Ursula von der Leyen, dem sogenannten Green Deal./bvi/DP/stk
21.09.2020 Quelle: dpa
WDH/ROUNDUP 2: Lufthansa muss noch mehr sparen - Einschnitte bei Personal
(Im 6. Absatz, 1. Satz wurde der Name der Verdi-Verhandlungsführerin korrigiert: "Mira Neumaier". Im zweiten Absatz, 1. Satz wurden zudem Angaben zu angemieteten Flugzeugen ergänzt. Der Aktienkurs am Ende des vorletzten Absatzes wurde aktualisiert.) FRANKFURT (dpa-AFX) - Die staatlich gestützte Lufthansa muss in der Corona-Krise noch stärker schrumpfen als zunächst geplant. Wegen der schwachen Nachfrage und anhaltender Reisebeschränkungen sollen dauerhaft mindestens 150 Flugzeuge der Konzernflotte nicht mehr abheben und Tausende Jobs zusätzlich gestrichen werden, wie das Unternehmen am Montag in Frankfurt mitteilte. Der MDax-Konzern will zudem jede fünfte Leitungsposition einsparen und in Deutschland 30 Prozent weniger Bürofläche anmieten. Bislang hatte Lufthansa mit einer mittelfristig um 100 Flugzeuge reduzierten Konzernflotte geplant, die einstmals 760 beziehungsweise einschließlich angemieteter Maschinen 800 Jets zählte. Auch die Zahl der einzusparenden Vollzeitstellen werde die bislang angekündigten 22 000 übersteigen, erklärte der Vorstand, ohne eine genaue Größe zu nennen. Insider gehen von bis zu 5000 zusätzlich wegfallenden Stellen aus. Unklar blieb weiter, wie viele der aktuell noch rund 128 000 Lufthanseaten eine Kündigung fürchten müssen. Vor allem im Ausland haben seit Jahresbeginn rund 10 000 Menschen die Airline verlassen. Für die deutsche Belegschaft laufen Gespräche über Interessensausgleich und Sozialpläne. Der Vorstand verwies auf sein Ziel kreativer Teilzeitmodelle und laufende Verhandlungen mit den Arbeitnehmern. Man strebe weiter mit den Tarifpartnern entsprechende Krisenpakete an, damit möglichst wenigen betriebsbedingt gekündigt werden müsse. Nur die massive Staatshilfe aus den vier Heimatländern - Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien - in Höhe von zusammen neun Milliarden Euro hatte den Kollaps des hoch verschuldeten Unternehmens verhindert. Gleichwohl verliert Lufthansa in der Corona-Flaute aktuell jeden Monat 500 Millionen Euro liquide Mittel. Diese Zahl soll sich mit den Sparmaßnahmen bis zum Winter auf 400 Millionen Euro sinken und im Laufe des kommenden Jahres ins Positive gewendet werden. Mit den Erlösen aus Teilverkäufen will Lufthansa die Staatsbeteiligung zurückführen. Einzig mit der Kabinengewerkschaft Ufo hat Lufthansa bislang ein langfristiges Abkommen geschlossen. Die für das Bodenpersonal streitende Verdi machte sich am Montag die Kritik der Pilotengewerkschaft "Vereinigung Cockpit" an den Management-Plänen für die neue Touristikplattform "Ocean" zu eigen, für die zunächst 300 neue Stellen auf einem niedrigeren Lohnniveau als bei der Muttergesellschaft ausgeschrieben sind. Verdi-Verhandlungsführerin Mira Neumaier verlangte zukunftsweisende Konzepte. "Alleine mit Beschäftigungsabbau wird das Unternehmen nicht gerettet werden." Auch die Beschäftigten der Lufthansa Technik hätten begründete Ängste um ihre Zukunft. "Die Lufthansa als Airline braucht eine starke Lufthansa Technik mit ihren gut ausgebildeten Fachkräften und Tarifstrukturen", erklärte Neumaier mit Blick auf eine mögliche Ausgründung der Techniksparte. Der schon zuvor eingeleitete Verkauf der Cateringtochter LSG Sky Chefs soll für Europa noch in diesem Monat abgeschlossen werden, heißt es im Konzern. In diesem Jahr erwartet Lufthansa nach dem "Strohfeuer" des Reisesommers nur noch ein Flugangebot zwischen 20 und 30 Prozent des Vorkrisenniveaus. Ursprünglich wollte Lufthansa zum Jahresende wieder die Hälfte ihres Vor-Corona-Programms fliegen. Für eine schnelle Erholung sieht das Management die Ausweitung von Corona-Schnelltests an den Flughäfen als Voraussetzung, um lange Quarantäne-Fristen zu vermeiden. Wegen des geringen Interkontinentalverkehrs mottet Lufthansa nun ihre größten Flugzeuge vom Typ A380 langfristig ein, sofern sie nicht an den Hersteller Airbus zurückgegeben werden können. Zehn weitere Interkontinental-Jets vom Typ A340-600 sollen ebenfalls dauerhaft geparkt bleiben. "Diese Flugzeuge würden nur im Falle einer unerwartet schnellen Markterholung wieder reaktiviert werden können", teilte der Vorstand mit. Sieben weitere A340-600 werden sofort ausgemustert. Die Flottenentscheidungen führen im laufenden Quartal zu Wertberichtigungen von bis zu 1,1 Milliarden Euro. Die Aktie sackte am Montag in einem sehr schwachen Markt um 9,5 Prozent ab. Die Corona-Krise hat den größten Luftverkehrskonzern Europas wie die gesamte Branche im Frühjahr hart getroffen. Der globale Flugverkehr kam zwischenzeitlich nahezu zum Erliegen, der Interkontinentalverkehr ist bislang nur zu einem sehr kleinen Teil wiedergekehrt. Aktuell leiden die Konzern-Marken Lufthansa, Eurowings, Swiss, Austrian und Brussels unter den komplexen Einreisebeschränkungen der Nationalstaaten. Einzig die Fracht bringt noch Geld in die Kasse./ceb/DP/men