Faktor-Zertifikat | 6,00 | Short | Continental

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  • WKN: MF37J3
  • ISIN: DE000MF37J31
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

73,78 EUR

+4,80 % 09.04.2020 22:26:07

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Continental hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 173,85 EUR
  • 166,90 EUR
  • 0,35
  • 173,24 EUR
  • 166,32 EUR
  • 0,29
30.04.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 262,26 EUR
  • 251,77 EUR
  • 5,51
  • 255,36 EUR
  • 245,15 EUR
  • 5,18

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

07.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Autozulieferer Prevent liefert Schutzbekleidung nach Deutschland
BERLIN (dpa-AFX) - Der Autozulieferer Prevent liefert nach eigenen Angaben angesichts der Coronavirus-Pandemie Schutzausrüstung in die Bundesrepublik. "Die ersten Lieferungen nach Deutschland sind bereits auf dem Weg", heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung. Die Lieferungen sollen demnach an ein großes Pharmaunternehmen sowie mehrere Klinikbetreiber gehen. Genaue Angaben zur Stückzahl konnte das Unternehmen nicht machen. Es sollen allerdings noch in diesem Monat Schutzmasken und Schutzanzüge im siebenstelligen Bereich geliefert werden. Bereits Ende März hatte das Unternehmen mitgeteilt, unter anderem der Bundesregierung die kurzfristige Lieferung von Schutzbekleidung für medizinisches Personal angeboten zu haben. Die aus Bosnien-Herzegowina stammende Firma hat nach eigenen Angaben die Produktion in zehn Werken in Europa komplett auf Schutzausrüstung umgestellt. Bisher seien in den Fabriken Bekleidung, Schuhe, Sitzbezüge für Autos und Möbelstoffe hergestellt worden. Auch andere Unternehmen reagieren auf den Bedarf an Schutzausrüstung in der Corona-Krise. Der Autozulieferer Continental etwa plant, in die Produktion einzusteigen. Das Unternehmen bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der "Neuen Presse" in Hannover. Details, wann und wo die Produktion beginnen soll, nannte der Sprecher auf Nachfrage noch nicht. Der Modehändler Hugo Boss hat zudem seine Produktion am Sitz im baden-württembergischen Metzingen umgestellt, um dort in den kommenden Wochen 200 000 wiederverwendbare Masken herzustellen. Diese sollen an öffentliche Einrichtungen gespendet werden./sb/DP/jha
06.04.2020 Quelle: dpa
Deutschland: Autoindustrie sieht Geschäft einbrechen
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Geschäftserwartungen der deutschen Autoindustrie für die nächsten Monate sind im März wegen der Corona-Epidemie eingebrochen. Wie das Ifo Institut am Montag in München mitteilte, ist der zugehörige Index im Monatsvergleich um 14 auf minus 33,7 Punkte abgesackt. Auch die anderen Indizes für die Autobranche verzeichneten der Ifo-Umfrage zufolge im Monatsvergleich herbe Einschnitte. Die Exporterwartungen stürzten mit einem Wert von minus 42,7 Punkten auf ein Tief seit März 2009, hieß es von Ifo-Ökonom Klaus Wohlrabe. Die Erwartungen für Nachfrage und Produktion gaben den Angaben der Wirtschaftsforscher zufolge ebenfalls stark nach. Ein wachsender Anteil der an der Umfrage beteiligten Unternehmen sei demnach der Ansicht, bald Kurzarbeit beantragen zu müssen: Der Anteil habe sich im Vergleich zum Vormonat mehr als verdoppelt. Einige Autobauer sind hier schon einen Schritt weiter, BMW meldete im März bereits 20 000 Mitarbeiter bei der Agentur für Arbeit an. Die weitreichenden Beschränkungen des Wirtschaftslebens im Zuge der Corona-Krise belasten auch die Nachfrage in der Autoindustrie stark. Während US-Autobauer bereits deutliche Absatzrückgänge meldeten, gaben auch die vom Ifo Institut befragten deutschen Unternehmen an, dass die Lager unverkaufter Autos zuletzt wieder stärker angewachsen seien. Der Lagerbestand stieg demnach im März doppelt so schnell an wie noch im Vormonat, während der Schwund in den Auftragsbüchern weiter zunahm./ssc/bgf/mis
01.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Kursverluste von mehr als 90 Prozent - die größten Kapitalvernichter
(neu: mehr Details) FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse an Börsen fahren Achterbahn, Hauptversammlungen werden verschoben oder online durchgeführt: Die Corona-Krise hat Folgen für Aktionäre. Bereits im vergangenen Jahr bereiteten allerdings etliche Unternehmen in Deutschland ihren Anteilseignern wenig Freude. Zu den größten Kapitalvernichtern 2019 zählt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) die E-Commerce Unternehmensgruppe Sleepz AG, deren Papiere allein im vergangenen Jahr rund 92 Prozent ihres Wertes einbüßten. Platz zwei in dem am Mittwoch veröffentlichten Negativranking belegt wie im Vorjahr der angeschlagene Möbelspezialist Steinhoff (minus 46 Prozent). Auf Rang drei kommt die Leoni AG (minus fast 66 Prozent), ein Hersteller von Drähten, Kabeln und Bordnetzsystemen. In die Platzierung fließen neben den Kursverlusten über das Jahr gesehen auch die Verluste über längere Zeiträume von drei und fünf Jahren mit ein. Auch die beiden Dax-Konzerne Deutsche Bank und Continental finden sich auf DSW-Liste der 50 größten Kapitalvernichter. Auf der seit Jahren regelmäßig erstellten Liste stehen Unternehmen, deren Börsenkurs sich sowohl über ein und drei Jahre als auch über einen Fünf-Jahres-Zeitraum schlecht entwickelt hat. Die vergangenen Krisen an den Finanzmärkten hätten gezeigt, dass insbesondere die Langfristperspektive von entscheidender Bedeutung sei, erläuterte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler: "Daran können Anleger erkennen, welche Unternehmen sich wirklich positiv oder negativ entwickeln." Bedenken hat die DSW wegen der Möglichkeit, in Deutschland erstmals virtuelle Hauptversammlungen durchzuführen. "Gerade jetzt - in der Corona-Krise - haben Aktionäre und damit die Eigentümer besonders viele und besonders valide Fragen", sagte Klaus Nieding, DSW-Vizepräsident. "Das Fragerecht in diesem Umfeld massiv einzuschränken, würde die Situation für die Aktionäre nochmals verschlimmern." Zwar könnten die Anteilseigner online Fragen stellen. Ob und wie diese beantwortet würden, liege aber im Ermessen des Vorstands. Die Regelung dürfe nur eine zeitlich begrenzte Notlösung sein, forderte die DSW. Die Gesellschaften, die ihr Aktionärstreffen nicht aus zwingenden Gründen zeitnah durchführen müssten, sollten die vom Gesetzgeber bis zum 31. Dezember 2020 verlängerte Frist nutzen, sagte Nieding. Sie könnten die Hauptversammlung zu einem späteren Zeitpunkt - wie gewohnt - als Präsenzveranstaltung nachholen. Üblicherweise schreibt das Aktiengesetz vor, dass Vorstand, Aufsichtsrat und Eigentümer der Unternehmen physisch zusammenkommen, um Beschlüsse zu fassen. Wegen der Corona-Krise sollen die Aktionärstreffen online ohne Präsenzpflicht durchgeführt werden dürfen. Die Anteilseigner stimmen bei den Treffen unter anderem über die Ausschüttung der Dividende, mögliche Kapitalerhöhungen oder Wahlen zum Aufsichtsrat ab. Außerdem geht es um die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die vom Gesetzgeber geschaffene Möglichkeit, den Aktionären einen Abschlag auf die Dividende für das vergangene Jahr ohne Beschluss der Hauptversammlung zahlen zu können, begrüßte die DSW. Dies sollten Unternehmen nutzen, denen keine finanzielle Schieflage wegen der Corona-Krise drohe. Einige Unternehmen haben bereits angekündigt, die Höhe der geplante Ausschüttung zu überprüfen oder zu streichen./mar/DP/nas