Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | Merck

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  • WKN: MF34MB
  • ISIN: DE000MF34MB1
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

88,84 USD

-0,27 % 12.12.2019 10:06:56

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Merck hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
13.09.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 66,3434 USD
  • 69 USD
  • 1,88
  • 66,3474 USD
  • 69,01 USD
  • 1,92
14.06.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 66,9762 USD
  • 69,66 USD
  • 2,24
  • 66,0201 USD
  • 68,67 USD
  • 2,16
14.03.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 64,9921 USD
  • 67,6 USD
  • 0,46
  • 64,9801 USD
  • 67,58 USD
  • 0,45

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

31.10.2019 Quelle: dpa
US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb hebt Prognose erneut
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb (BMS) setzt bei seinem Gewinnziel für das Jahr 2019 trotz hohem Wettbewerb in der Krebstherapie nochmal einen drauf. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie geht das Management nun von einer Spanne von 4,25 bis 4,35 US-Dollar (3,82 bis 3,91 Euro) aus, wie es am Donnerstag in New York mitteilte. Zuvor waren hier 4,20 bis 4,30 Dollar angepeilt worden. Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um rund 1 Prozent zu. In den USA ging der Umsatz mit einem der wichtigsten Wachstumstreiber, dem Krebsmittel Opdivo, im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent zurück. Das Mittel konkurriert dort mit einem ähnlichen, vom Wettbewerber Merck & Co entwickelten Medikament mit dem Handelsnamen Keytruda. Während dieses im dritten Quartal um 62 Prozent zulegen konnte, schaffte es Opdivo in der Gesamtbetrachtung lediglich aufgrund der Auslandsnachfrage zu einem knappen Plus von 1 Prozent. Beim Gerinnungshemmer Eliquis, dem zweiten großen Umsatzbringer, stiegen die Erlöse immerhin wieder deutlich um mehr als ein Fünftel. Konzernweit steigerte Bristol-Myers Squibb seine Erlöse unter anderem damit im Vergleich zum Vorjahr währungsbereinigt um 7 Prozent auf 6 Milliarden US-Dollar (rund 5,4 Milliarden Euro). Analysten hatten im Schnitt mit etwas weniger gerechnet. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre des Konzerns ein Gewinn von 1,9 Milliarden Dollar. Im Vorjahr waren es noch 1,8 Milliarden gewesen./kro/nas/fba
29.10.2019 Quelle: dpa
US-Pharmakonzern Merck & Co. profitiert von Wachstumstreiber - Prognose erhöht
KENILWORTH (dpa-AFX) - Gute Geschäfte mit dem Krebsmedikament Keytruda haben dem US-Pharmariesen Merck & Co auch im dritten Quartal Schub verliehen. Wie bereits im ersten und zweiten Quartal schraubte Merck & Co. nach einem weiteren starken Jahresviertel seine Ziele nach oben. So soll der Umsatz 2019 zwischen 46,5 und 47 Milliarden Dollar liegen. Bislang war der Konzern von 45,2 bis 46,2 Milliarden ausgegangen. Das um Zu- und Verkäufe, Umbaukosten und andere Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) dürfte zudem auf 5,12 bis 5,17 Dollar klettern, nachdem der Konzern zuvor von 4,84 bis 4,94 Dollar ausgegangen war. Der Umsatz legte im dritten Jahresviertel um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 12,4 Milliarden US-Dollar (rund 11,2 Milliarden Euro) zu, wie das Unternehmen am Dienstag in Kenilworth im US-Bundesstaat New Jersey mitteilte. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg von 1,19 Dollar auf 1,51 Dollar. Damit übertraf Merck & Co. die Erwartungen der Analysten bei beiden Kennziffern deutlich. Unter dem Strich blieb im dritten Quartal ein Gewinn von 1,9 Milliarden Dollar übrig - und damit rund 3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinnrückgang geht auf höhere Sonderkosten zurück - im dritten Quartal belastete besonders die Übernahme von Peloton. Von Juli bis September stiegen die Erlöse mit dem Flagschiff-Medikament Keytruda um 62 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar. Das Medikament ist ein großer Wachstumstreiber und Hoffnungsträger des Konzerns. Wachsen konnte Merck & Co. sowohl in seiner Pharmasparte als auch im wesentlich kleineren Geschäft mit Tiermedizin. Konzernchef Kenneth Frazier zeigte sich mit dem abgelaufenen Quartal daher zufrieden. Merck & Co. ernte nun die Früchte seiner fortwährenden Investitionen in Forschung und Entwicklung, befand er. Am Kapitalmarkt kamen die Nachrichten gut an. Die Merck & Co.-Aktie legte im vorbörslichen Handel rund zwei Prozent zu./eas/zb
28.10.2019 Quelle: dpa
Erstmals klinische Studie zu Methadon in der Krebstherapie
ULM (dpa-AFX) - Nach teils kontroversen Debatten über Methadon als möglichem Krebsmittel wird dessen Wirkung in der Tumortherapie nun erstmals im Rahmen einer klinischen Sudie untersucht. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm wollen feststellen, ob Methadon bei Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs wirksam ist oder nicht, wie die Deutsche Krebshilfe am Montag mitteilte. Sie unterstützt die bis 2026 angelegte Therapiestudie mit 1,6 Millionen Euro. Daran werden Patienten mit Dickdarmkrebs beteiligt, der bereits Metastasen gebildet hat und kaum noch auf Chemotherapeutika anspricht. "Unsere Hypothese ist, dass Methadon den Tumor wieder empfindlich für die Chemotherapeutika macht", erklärte Studienleiter Professor Thomas Seufferlein, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin I der Ulmer Uniklinik. Die Annahme stützt sich auf Forschungen der Chemikerin Claudia Friesen vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Ulm mit Zellkulturen. Demnach nahm die Widerstandskraft von Blutkrebszellen gegen Chemotherapeutika stark ab, wenn sie zugleich mit Methadon behandelt wurden. Nachdem Friesen 2017 von ihren Experimenten auch im Fernsehen und anderen Medien berichtete, warfen ihr Kritiker einen "Methadon-Hype" vor. Methadon könne möglicherweise an Krebszellen andocken und dafür sorgen, "dass die Chemotherapeutika besser in die Zellen eindringen können - die Medikamente wirken damit effektiver", erklärte Seufferlein. Das müsse "ergebnisoffen" untersucht werden. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven, verwies auf ein großes öffentliches Interesse an dem Thema. "Daher halten wir es für wichtig, das mögliche Potenzial dieses Wirkstoffs unter klinischen Bedingungen zu untersuchen."/bur/DP/zb