Turbo Open End | Short | Drillisch | 79,3157

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  • WKN: MF2UJK
  • ISIN: DE000MF2UJK2
  • Turbo Open End
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13.12.2019 21:57:46

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Basiswert

22,56 EUR

-1,05 % 13.12.2019 22:26:05

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Drillisch hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
22.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 80,9704 EUR
  • 80,9704 EUR
  • 80,9125 EUR
  • 80,9125 EUR
18.05.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 85,5284 EUR
  • 85,5284 EUR
  • 83,9201 EUR
  • 83,9201 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

09.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Behörde brummt Internetunternehmen 1&1 Geldbuße in Millionenhöhe auf
BONN/MONTABAUR (dpa-AFX) - Wegen Datenschutzverstößen bittet eine Bundesbehörde den Mobilfunk- und Festnetzkonzern 1&1 Drillisch kräftig zur Kasse. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Ulrich Kelber (SPD), verhängte gegen die zum Konzern gehörende Firma 1&1 Telecom GmbH eine Geldbuße von rund 9,6 Millionen Euro, wie die Behörde am Montag in Bonn mitteilte. Aus ihrer Sicht hatte sich der Telekommunikationsdienstleister in seiner Arbeitsstruktur nicht ausreichend geschützt, um Dritten den Zugriff auf persönliche Kundendaten zu verwehren. Diesen systematischen Verstoß belegte die Behörde mit der Geldbuße. In einem Fall rief eine Frau 2018 bei der Hotline an und bekam die Handynummer ihres Ex-Mannes heraus, den sie gestalkt hatte - nur indem sie dessen Namen und Geburtsdatum nannte. In diesem laxen Authentifizierungsverfahren sah Kelber einen Verstoß gegen Artikel 32 DSGVO. Danach müssen Unternehmen geeignete technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen, um die Verarbeitung personenbezogener Daten systematisch zu schützen. Datenschutz sei Grundrechtsschutz, sagte Kelber. Die Geldbuße sei "ein klares Zeichen, dass wir diesen Grundrechtsschutz durchsetzen werden". Er verwies darauf, dass die Geldbuße höher hätte ausfallen können, die Firma habe sich aber einsichtig gezeigt und ihre Arbeitsweise in einem ersten Schritt verbessert. In einem zweiten Schritt ist ein neues Authentifizierungsverfahren in in Arbeit. Die 1&1 Telecom GmbH will gegen den Bußgeldbescheid klagen - dieser sei "absolut unverhältnismäßig", monierte die Datenschutzbeauftragte von 1&1, Julia Zirfas. Es habe sich lediglich um einen Einzelfall aus dem Jahr 2018 gehandelt. Aus Sicht von 1&1 ist das Bußgeldschwert auf der Grundlage der Datenschutzgrundverordnung DSGVO zu scharf. Zirfas, monierte, dass die Mitte Oktober eingeführte neue Bußgeldlogik der hiesigen Aufsichtsgremien "gegen das Grundgesetz" verstoße. Diese orientiere sich am jährlichen Konzern-Umsatz. So könnten "kleinste Abweichungen riesige Geldbußen zur Folgen haben", sagte die Sprecherin./wdw/DP/fba
09.12.2019 Quelle: dpa
Behörde brummt Internetunternehmen 1&1 Drillisch dicke Geldbuße auf
BONN/MONTABAUR (dpa-AFX) - Wegen Datenschutzverstößen bittet eine Bundesbehörde den Mobilfunk- und Festnetzkonzern 1&1 Drillisch kräftig zur Kasse. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Ulrich Kelber (SPD), verhängte gegen die zum Konzern gehörende Firma 1&1 Telecom GmbH eine Geldbuße von rund 9,6 Millionen Euro, wie die Behörde am Montag in Bonn mitteilte. Aus ihrer Sicht hatte sich die Firma in ihrer Arbeitsstruktur nicht ausreichend geschützt, um Dritten den Zugriff auf persönliche Kundendaten zu verwehren - diesen systematischen Verstoß belegte die Behörde mit der Geldbuße. In einem Fall rief eine Frau 2018 bei der Hotline an und bekam die Handynummer ihres Ex-Mannes heraus, den sie gestalkt hatte - nur indem sie dessen Namen und Geburtsdatum nannte. Datenschutz sei Grundrechtsschutz, sagte Kelber. Die Geldbuße sei "ein klares Zeichen, dass wir diesen Grundrechtsschutz durchsetzen werden". Er verwies darauf, dass die Geldbuße höher hätte ausfallen können, die Firma habe sich aber einsichtig gezeigt und ihre Arbeitsweise in einem ersten Schritt verbessert. In einem zweiten Schritt ist ein neues Authentifizierungsverfahren in in Arbeit. Die 1&1 Telecom GmbH will gegen den Bußgeldbescheid klagen - dieser sei "absolut unverhältnismäßig", monierte die Datenschutzbeauftragte von 1&1, Julia Zirfas. Aus Sicht von 1&1 ist das Bußgeldschwert auf der Grundlage der Datenschutzgrundverordnung DSGVO zu scharf - es könnten "kleinste Abweichungen riesige Geldbußen zur Folgen haben", sagte Zirfas./wdw/DP/stw
02.12.2019 Quelle: dpa
UNITED INTERNET IM FOKUS: Anleger fassen nach Gewinnwarnung wieder etwas Mut
MONTABAUR (dpa-AFX) - Den Telekomanbieter und Internetdienstleister United Internet (UI) hat es Ende Oktober an der Börse schwer gebeutelt. Grund dafür war ein Schiedsspruch im Streit der Mobilfunktochter 1&1 Drillisch mit dem Netzbetreiber Telefonica Deutschland (O2). Zwar hat sich die Situation aus Anlegersicht zuletzt etwas entspannt, die landläufige Kritik an United Internet und dem noch diffusen künftigen Geschäftsmodell aber nicht zum Schweigen gebracht. Die jüngsten Entwicklungen beim Unternehmen, was die Experten sagen und was die Aktie macht: DAS IST LOS BEI UNITED INTERNET: Neben dem abgelehnten Antrag auf rückwirkende Preissenkungen für den Zugang von 1&1 zum Telefonica-Deutschland-Netz machen United Internet derzeit auch höhere Regulierungsentgelte und eine Milliardeninvestition für den neuen Mobilfunkstandard 5G zu schaffen. In den ersten neun Monaten des Jahres erzielte das Unternehmen auch wegen des schleppenden Hardware-Geschäfts nur ein moderates Umsatzplus von 1,7 Prozent. Das operative Ergebnis (Ebitda) stieg um knapp 8 Prozent. An den zuvor gesenkten Jahreszielen hielt das Management fest. So soll das Ebitda 2019 rund 1,25 Milliarden Euro erreichen. Der Umsatz soll um rund 2 Prozent steigen. Mitte November teilte die Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet mit, sich mit einem größeren Aktienpaket an United Internet beteiligt zu haben. Die Stimmrechtsanteile beliefen sich zuletzt auf rund 5,5 Prozent. United Internet ist seit langem selbst bei Rocket Internet beteiligt und hielt nach jüngsten Angaben rund 9 Prozent an dem Unternehmen. United Internet hält auch knapp 29 Prozent am Kabelkonzern Tele Columbus, bei dem im Oktober auch Rocket Internet mit gut 12 Prozent eingestiegen war. DAS SAGEN ANALYSTEN: Nach der jüngsten Gewinnwarnung kürzten einige Analysten ihre Kursziele für die Aktie. An ihren Einschätzungen für die Papiere hielten die meisten aber fest. Insgesamt sind die Analysten immer noch mehrheitlich positiv für United Internet gestimmt. Von 14 der im dpa-AFX Analyser erfassten Investmenthäuser empfehlen sieben die Aktie zum Kauf, sechs zum Halten und eins zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 38 Euro und damit deutlich über dem aktuellen Kurs von gut 31 Euro. Das Analysehaus Jefferies gehörte zu denen, die ihre Kaufempfehlung für die Aktien strichen. Für Analyst Ulrich Rathe hat das Management an Glaubwürdigkeit stark eingebüßt. Warburg Research ist das einzige Analysehaus, das seit dem eingetrübten Jahresausblick das Kursziel für United Internet erhöht hat. Analyst Jonas Blum lobte die zuletzt attraktive Geschäftsentwicklung des Telekomdienstleisters und hielt an seiner Kaufempfehlung fest. DAS MACHT DIE AKTIE: Nach der Gewinnwarnung wegen des Rückschlags im Schiedsverfahren mit Telefonica Deutschland am Abend des 24. Oktober hatten die Papiere von United Internet innerhalb von sechs Handelstagen mehr als ein Viertel verloren. Seitdem befinden sie sich aber auf Erholungskurs und haben um rund 15 Prozent zugelegt. 2019 ist die Kursbilanz mit minus 19 Prozent aber immer noch klar negativ. Damit gehören die United-Internet-Titel zu den sechs schwächsten MDax-Papieren im laufenden Jahr. Der Index, der die Aktien mittelgroßer Unternehmen repräsentiert, stieg im laufenden Jahr um rund 27 Prozent. Die Anteilsscheine des Unternehmens befinden sich schon seit fast zwei Jahren auf Talfahrt. Seit ihrem Rekordhoch im Januar 2018 bei 59,80 Euro sind sie aktuell nur noch fast die Hälfte wert. Der Börsenwert des Konzerns, an dem Firmengründer und Unternehmenschef Ralph Dommermuth rund 40 Prozent hält, schrumpfte auf nur noch etwas mehr als sechs Milliarden Euro zusammen./edh/kro/he/zb
27.11.2019 Quelle: dpa
Merkel fordert gemeinsame europäische China-Politik auch bei Huawei
BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Europäer eindringlich zu einem gemeinsamen Kurs gegenüber China aufgerufen und gleichzeitig vor einer Abschottung gegenüber Peking gewarnt. Sie sehe es als "eine der größten Gefahren", dass jeder EU-Mitgliedsstaat seine eigene China-Politik mache. "Das wäre nicht für China verheerend, aber es wäre für uns in Europa verheerend." Es sei unbestritten, dass für den Ausbau der neuen 5G-Mobilfunknetze hohe Sicherheitsstandards gebraucht würden. Das müsse aber mit den europäischen Partnern besprochen werden. So wie es in Europa eine Medikamentenzulassungsagentur gebe, müsse es wahrscheinlich auch eine Zulassungsagentur für 5G geben. "In einem digitalen Binnenmarkt, wenn da jeder seins macht, dann werden wir nicht weit kommen", sagte Merkel. Natürlich gehe es um höchste Sicherheitsstandards, aber es müssten mit Europa und möglichst zuerst mit Frankreich gemeinsame Lösungen gefunden werden. Merkel sprach auch die Proteste in Hongkong und die Menschrechtslage in China an. Das müsse man natürlich kritisieren. Aber China sei ein völlig anderes System. "Ich weiß nicht, ob die Antwort auf den Systemwettbewerb - und das kennen wir ja aus dem Kalten Krieg - heißen kann: Abschottung". Die Antwort müsse stattdessen sein, selbstbewusst eigene Maßstäbe zu setzen, ohne die totale Abschottung zu proklamieren./jr/hoe/sk/rm/DP/mis