Faktor-Zertifikat | 6,00 | Short | Bayer

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  • WKN: MF2MSR
  • ISIN: DE000MF2MSR5
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

71,17 EUR

+1,98 % 13.12.2019 22:26:05

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Bayer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 71,211 EUR
  • 68,37 EUR
  • 2,76
  • 68,5231 EUR
  • 65,79 EUR
  • 2,72
06.06.2018 Bezugsrechtsausgabe
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 119,836 EUR
  • 115,05 EUR
  • 1,73
  • 116,0701 EUR
  • 111,42 EUR
  • 1,53
28.05.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 118,9494 EUR
  • 114,2 EUR
  • 1,33
  • 116,585 EUR
  • 111,93 EUR
  • 1,36

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

13.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Agrarchemie-Firmen wollen in Europa langfristig Glyphosat verkaufen
BRÜSSEL/BERLIN (dpa-AFX) - Bayer und andere Glyphosat-Hersteller haben ein Zulassungsverfahren gestartet, um das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel auch nach 2023 in der EU zu verkaufen. Ein entsprechender Antrag sei bereits am Donnerstag bei der EU-Kommission und anderen EU-Institutionen eingereicht worden, heißt es auf der Webseite einer Firmengruppe, die sich für das Produkt starkmacht - die "Glyphosate Renewal Group". Zu ihr gehören neben dem Leverkusener Agrarchemiekonzern unter anderem Syngenta aus der Schweiz, Albaugh aus den USA und Nufarm aus Australien. Das Bundeskabinett hatte erst im September ein Agrarpaket auf den Weg gebracht, das ein Verbot von Glyphosat bis Ende 2023 vorsieht. Ab 2020 soll bereits mit einer "systematischen Minderungsstrategie" die Anwendung deutlich eingeschränkt werden. Geplant sind etwa Verbote für Haus- und Kleingärten, öffentliche Flächen wie Parks sowie Einschränkungen für Bauern, darunter ein Verbot der Anwendung vor der Ernte. Das soll etwa drei Viertel der Einsatzmenge vermeiden. Glyphosat ist noch bis Ende 2022 in der EU zugelassen. Würde dies nicht verlängert, könnte der Unkrautvernichter noch in einer Übergangszeit bis Ende 2023 weiterbenutzt werden. Trotz der Haltung der Bundesregierung zeigte sich ein Bayer-Sprecher zuversichtlich, 2022 erneut grünes Licht aus Brüssel zu bekommen: "Wir sind davon überzeugt, eine starke wissenschaftlich fundierte Begründung für eine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat über das Jahr 2022 hinaus zu haben." Die Frist für die Antragstellung läuft noch bis zu diesem Sonntag, das Schreiben wurde also rechtzeitig eingereicht. Nun haben die neun Firmen ein halbes Jahr Zeit, um ihre Antrag inhaltlich zu begründen und dabei wissenschaftliche Erkenntnisse heranzuziehen. Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Die Hersteller betonen allerdings, dass die sachgemäße Anwendung sicher sei. Die Grünen quittierten den Schritt der Firmen mit Kopfschütteln. Der Antrag dürfe auf keinen Fall Erfolg haben, warnte ihr Agrarexperte Harald Ebner. "Bayer entlarvt mit dem verbissenen Festhalten am Allround-Pflanzenvernichter Glyphosat, wie wenig hinter 'Wir haben verstanden' und anderen Nachhaltigkeits-Sprüchen des Konzerns steckt." Aus seiner Sicht zeigt Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) keinen Einsatz, um ein Glyphosat-Verbot voranzutreiben und die Landwirte beim schrittweisen Ausstieg richtig zu unterstützen. An der vorigen Zulassungsverlängerung 2017 war Deutschland maßgeblich beteiligt - die Pro-Glyphosat-Stimme Berlins war entscheidend für eine Mehrheit. Für den Alleingang musste der damalige Agrarminister Christian Schmidt (CSU) scharfe Kritik vom Koalitionspartner SPD und eine Rüge von Kanzlerin Angela Merkel einstecken - eigentlich hätte er sich enthalten müssen./wdw/sam/DP/eas
13.12.2019 Quelle: dpa
Glyphosat-Hersteller beantragen EU-Zulassung für die Zeit ab 2023
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Glyphosat-Hersteller haben ein Zulassungsverfahren in Gang gesetzt, damit der umstrittene Unkrautvernichter auch nach dem Jahr 2023 in der EU eingesetzt werden darf. Ein entsprechender Antrag sei bereits am Donnerstag bei der EU-Kommission und andere EU-Institutionen eingereicht worden, heißt es auf der Webseite einer Firmengruppe, die sich für das Produkt starkmacht - die "Glyphosate Renewal Group". Zu ihr gehören der deutsche Agrarchemiekonzern Bayer und Syngenta aus der Schweiz. Bis zu diesem Sonntag lief noch eine Frist für die Antragstellung. Nun haben die Firmen ein halbes Jahr Zeit, um ihre Antrag inhaltlich zu begründen und dabei wissenschaftliche Erkenntnisse heranzuziehen. Glyphosat ist noch bis Ende 2022 in der EU zugelassen. Würde es nicht verlängert, könnte der Unkrautvernichter noch in einer Übergangszeit bis Ende 2023 weiterbenutzt werden. An der Zulassungsverlängerung 2017 war die Bundesregierung maßgeblich beteiligt - die Pro-Glyphosat-Stimme Deutschlands war entscheidend für eine Mehrheit in Brüssel. Dafür musste das CSU-geführte Bundesagrarministerium scharfe Kritik einstecken. Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Die Hersteller betonen, dass die sachgemäße Anwendung sicher sei. Die aktuelle Bundesregierung hatte sich auf ein Glyphosat-Aus für Ende 2023 verständigt. Die Grünen befürchten, dass dieses Verbot trotz der Regierungspläne nicht kommt./wdw/DP/eas