Faktor-Zertifikat | 3,00 | Short | Tesla

Print
  • WKN: MF2LNF
  • ISIN: DE000MF2LNF3
  • Faktor-Zertifikat
Produkt ist ausverkauft - aktuell kein Kauf möglich

Verkaufen (Geld)

- EUR

21.02.2020 21:39:01

Kaufen (Brief)

- EUR

21.02.2020 21:39:01

Tägliche Änderung (Geld)

-

- EUR 21.02.2020 21:39:01

Basiswert

- USD

- 21.02.2020 22:26:11

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Tesla hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

23.02.2020 Quelle: dpa
Rodung auf Gelände für Tesla-Fabrik vor dem Abschluss
GRÜNHEIDE (dpa-AFX) - Der erste Teil der Rodung für die geplante Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide nahe Berlin ist nahezu abgeschlossen. Nur einzelne Bäume standen am Sonntag nach Polizeiangaben noch. Am Sonntag waren keine Arbeiten geplant. Auf zwei Bäumen waren zudem Fledermäuse entdeckt worden, sie sollen nach ihrem Winterschlaf aber anderswo untergebracht werden. Der erste Teil des Baumfällens umfasste rund 90 Hektar. Die "B.Z." aus Berlin berichtete am Sonntag über die Rodung. Erst am Donnerstag hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg den vorübergehenden Stopp nach Eilanträgen zweier Umweltverbände wieder aufgehoben. Der Protest gegen das Milliardenprojekt geht weiter. Rund 150 Teilnehmer kamen nach Angaben der Polizei am Samstag nach Erkner unweit von Grünheide. Die "Bürgerinitiative Gegen Gigafactory Grünheide" setzt sich für den Erhalt der Landschaft und der Schutzgebiete sowie für genug Trinkwasser ein. Sie lehnt große Industrieansiedlungen ab. Teilnehmer hielten Transparente hoch, auf denen stand: "Keine Großfabrik im Wald" und "Tesla oder Trinkwasser". Die Initiative wollte zwischenzeitlich auf Demos verzichten, um Vertretern rechter Gesinnung keine Plattform zu bieten. An der Demonstration gegen Tesla nahmen am Samstag auch Vertreter des Anti-Kohle-Bündnisses "Ende Gelände" Berlin und der "Interventionistischen Linken Berlin" teil. Mit Tesla gebe es keine Verkehrswende, sagte der Sprecher von "Ende Gelände Berlin", Jonas Baliani. Nötig sei ein Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und des Schienenverkehrs. Es gab auch Unterstützung für Tesla. Ebenfalls in Erkner warben mindestens 40 Menschen nach Teilnehmerangaben für die Fabrik. Initiator André Organiska, der auch CDU-Gemeindevertreter in Gosen-Neu Zittau südlich von Erkner ist, wollte zeigen, dass es auch Bürger gebe, die für die Ansiedlung seien. "Ich denke sogar, die Mehrheit ist dafür", sagte Organiska. Die Fabrik bringe Zukunft. Tesla will in Grünheide (Kreis Oder-Spree) nahe Berlin ab dem nächsten Jahr bis zu 500 000 Fahrzeuge im Jahr vom Band rollen lassen. Die Grüne Liga Brandenburg und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern halten die vorzeitige Genehmigung für das Baumfällen für rechtswidrig, weil das endgültige grüne Licht noch aussteht. Das OVG Berlin-Brandenburg hatte am Donnerstagabend die weitere Rodung aber erlaubt und Eilanträge der beiden Umweltverbände zurückgewiesen. Das Gelände ist mit einem Zaun gesichert, die Polizei ist vor Ort./vr/DP/nas
21.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Die Rodung für die Tesla-Fabrik geht weiter - der Protest auch
(neu: Aktualisierung mit Umweltschützerinnen, 1./2. Absatz.) GRÜNHEIDE (dpa-AFX) - Der US-Elektroautobauer Tesla hat nach einer Gerichtsentscheidung wieder Bäume für die geplante Fabrik bei Berlin gerodet - begleitet von neuen Protesten. Zwei Umweltschützerinnen kletterten am Freitag auf Bäume im Wald in Grünheide. Die Polizei holte sie nach Angaben eines Sprechers mit Hilfe von Höhenrettern aus sechs bis acht Metern Höhe herunter. Die Aktion zog sich aber hin, deshalb musste die Sprengung dreier Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg um fast drei Stunden verschoben werden. Die beiden Frauen im Alter von 19 und 22 Jahren gehören der Umweltgruppe "Baumpiratinnen" an. Es sollen laut Polizei dieselben sein, die schon am Montag auf Bäume geklettert waren. Die Polizei habe Anzeige wegen Hausfriedensbruchs aufgenommen. Ein Sprecher der Umweltgruppe sagte, der Protest richte sich gegen die Zerstörung von Wald und auch gegen den Kapitalismus im Allgemeinen. Tesla kann noch vor Beginn der Vegetationsperiode weiter Bäume fällen. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hatte am Donnerstagabend die Eilanträge zweier Umweltverbände gegen die vorzeitige Zulassung des Rodens in zweiter Instanz zurückgewiesen (OVG 11 S 8.20). Die Grüne Liga Brandenburg und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern halten die Rodung für rechtswidrig, weil die Fabrik nicht abschließend genehmigt ist. Wann diese Genehmigung kommt, ist offen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) begrüßte das grüne Licht zur weiteren Rodung. "Das ist ein gutes Urteil für den Umweltschutz, Arbeitsplätze und Zukunftstechnologien", erklärte Altmaier auf einer Reise in Litauens Hauptstadt Vilnius. Das Urteil sei ein wichtiges Signal für eine klimafreundliche und CO2-neutrale Autoindustrie in Deutschland. "Ich erhoffe mir hiervon auch eine Intensivierung der Diskussion zum Thema Planungsbeschleunigung." Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zeigte sich ebenfalls erfreut. "Gut, dass so schnell Rechtssicherheit geschaffen wurde", schrieb Schulze bei Twitter. Die deutsche Wirtschaft müsse auf dem Weg zur Klimaneutralität umfassend umgebaut werden. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sieht Tesla im selbstbestimmten Zeitplan. "Ich bin froh, dass mit der Entscheidung des OVG die Rodungsarbeiten weiter vorangehen können und ich denke, dass sie in der nächsten Woche abgeschlossen werden können", sagte Woidke in Potsdam. Proteste gegen die Ansiedlung könne er nicht nachvollziehen. Er sehe aber bei der Mehrheit der Bevölkerung eine riesengroße Unterstützung. Ein "wichtiges Signal für den Investitionsstandort Deutschland" nannte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) den Gerichtsbeschluss. Er forderte aber, das Klagerecht von Umweltverbänden gegen Industrieprojekte auf den europäischen Prüfstand zu stellen. "Wenn jetzt nicht entschieden gegengearbeitet wird, droht der Investitionsstandort Deutschland nachhaltig Schaden zu nehmen", erklärte BDI-Vize-Hauptgeschäftsführer Holger Lösch. Brandenburgs CDU-Fraktionschef Jan Redmann warnte vor Missbrauch des Verbandsklagerechts. "Vereine ohne eigene Betroffenheit sollten nicht aus Prinzip wichtige Projekte blockieren und unsere Wirtschaft lahmlegen können", erklärte er. Grünen-Landeschefin Alexandra Pichl nannte die Ansiedlung Teslas eine "große Chance für Brandenburg auf dem Weg hin zu einem Standort für moderne Mobilität und innovative Technologien". Bosch-Chef Volkmar Denner sagte dem "Tagesspiegel": "Viele wollen eine ökologischere Wirtschaftsweise, aber nicht die Konsequenzen tragen, wie auch der Streit um Windräder und Stromtrassen zeigt." Zurückhaltend reagierte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): "Wir begrüßen, dass mit der Gigafactory eine Autofabrik des postfossilen Zeitalters entsteht & damit die herkömmliche Autoindustrie unter Druck gerät", erklärte der Verband bei Twitter. "Wir werden weiterhin kritisch begleiten, ob Tesla zum Gelingen einer echten Verkehrswende beiträgt." Die Grüne Liga Brandenburg, die für den vorläufigen Rodungsstopp gesorgt hatte, zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung. Sie steht nach einem Streit voraussichtlich vor einem Wechsel an der Spitze. Verbandschef Heinz-Herwig Mascher sagte: "Wir müssen einen Neustart machen." Mitglieder hatten nach dem Rodungsstopp den Rücktritt der Führungsspitze gefordert. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor darüber berichtet. Tesla will vom kommenden Jahr an in Grünheide rund 500 000 Elektrofahrzeuge im Jahr bauen. Das Gelände ist als Gewerbegebiet ausgewiesen. Der Wald - meist Kiefern - gilt nicht als qualitativ hochwertig./vr/DP/men
21.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Die Rodung für die Tesla-Fabrik geht weiter - der Protest auch
GRÜNHEIDE (dpa-AFX) - Der US-Elektroautobauer Tesla hat nach einer Gerichtsentscheidung wieder Bäume für die geplante Fabrik bei Berlin gerodet - begleitet von neuen Protesten. Zwei Umweltschützerinnen kletterten am Freitag auf Bäume im Wald in Grünheide. Die Polizei holte Höhenretter zu Hilfe, doch die Aktion zog sich hin. Die geplante Sprengung mehrerer Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg musste verschoben werden. "Ich gehe ganz fest davon aus, dass sie heute noch runterkommen und die Bomben gesprengt werden", sagte ein Polizeisprecher. Ein Sprecher der Umweltgruppe "Baumpiratinnen" sagte, es sei nicht geplant, freiwillig herunterzukommen. Der Protest richte sich gegen die Zerstörung von Wald und auch gegen den Kapitalismus im Allgemeinen. Tesla kann noch vor Beginn der Vegetationsperiode weiter Bäume fällen. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hatte am Donnerstagabend die Eilanträge zweier Umweltverbände gegen die vorzeitige Zulassung des Rodens in zweiter Instanz zurückgewiesen (OVG 11 S 8.20). Die Grüne Liga Brandenburg und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern halten die Rodung für rechtswidrig, weil die Fabrik nicht abschließend genehmigt ist. Wann diese Genehmigung kommt, ist offen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) begrüßte das grüne Licht zur weiteren Rodung. "Das ist ein gutes Urteil für den Umweltschutz, Arbeitsplätze und Zukunftstechnologien", erklärte Altmaier auf einer Reise in Litauens Hauptstadt Vilnius. Das Urteil sei ein wichtiges Signal für eine klimafreundliche und CO2-neutrale Autoindustrie in Deutschland. "Ich erhoffe mir hiervon auch eine Intensivierung der Diskussion zum Thema Planungsbeschleunigung." Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zeigte sich ebenfalls erfreut. "Gut, dass so schnell Rechtssicherheit geschaffen wurde", schrieb Schulze bei Twitter. Die deutsche Wirtschaft müsse auf dem Weg zur Klimaneutralität umfassend umgebaut werden. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sieht Tesla im selbstbestimmten Zeitplan. "Ich bin froh, dass mit der Entscheidung des OVG die Rodungsarbeiten weiter vorangehen können und ich denke, dass sie in der nächsten Woche abgeschlossen werden können", sagte Woidke in Potsdam. Proteste gegen die Ansiedlung könne er nicht nachvollziehen. Er sehe aber bei der Mehrheit der Bevölkerung eine riesengroße Unterstützung. Ein "wichtiges Signal für den Investitionsstandort Deutschland" nannte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) den Gerichtsbeschluss. Er forderte aber, das Klagerecht von Umweltverbänden gegen Industrieprojekte auf den europäischen Prüfstand zu stellen. "Wenn jetzt nicht entschieden gegengearbeitet wird, droht der Investitionsstandort Deutschland nachhaltig Schaden zu nehmen", erklärte BDI-Vize-Hauptgeschäftsführer Holger Lösch. Brandenburgs CDU-Fraktionschef Jan Redmann warnte vor Missbrauch des Verbandsklagerechts. "Vereine ohne eigene Betroffenheit sollten nicht aus Prinzip wichtige Projekte blockieren und unsere Wirtschaft lahmlegen können", erklärte er. Grünen-Landeschefin Alexandra Pichl nannte die Ansiedlung Teslas eine "große Chance für Brandenburg auf dem Weg hin zu einem Standort für moderne Mobilität und innovative Technologien". Bosch-Chef Volkmar Denner sagte dem "Tagesspiegel": "Viele wollen eine ökologischere Wirtschaftsweise, aber nicht die Konsequenzen tragen, wie auch der Streit um Windräder und Stromtrassen zeigt." Zurückhaltend reagierte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): "Wir begrüßen, dass mit der Gigafactory eine Autofabrik des postfossilen Zeitalters entsteht & damit die herkömmliche Autoindustrie unter Druck gerät", erklärte der Verband bei Twitter. "Wir werden weiterhin kritisch begleiten, ob Tesla zum Gelingen einer echten Verkehrswende beiträgt." Die Grüne Liga Brandenburg, die für den vorläufigen Rodungsstopp gesorgt hatte, zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung. Sie steht nach einem Streit voraussichtlich vor einem Wechsel an der Spitze. Verbandschef Heinz-Herwig Mascher sagte: "Wir müssen einen Neustart machen." Mitglieder hatten nach dem Rodungsstopp den Rücktritt der Führungsspitze gefordert. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor darüber berichtet. Tesla will vom kommenden Jahr an in Grünheide rund 500 000 Elektrofahrzeuge im Jahr bauen. Das Gelände ist als Gewerbegebiet ausgewiesen. Der Wald - meist Kiefern - gilt nicht als qualitativ hochwertig./vr/DP/men