Faktor-Zertifikat | 4,00 | Short | Hella

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  • WKN: MF2LND
  • ISIN: DE000MF2LND8
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,00837, Basispreis 48,575 EUR, Reset Barriere 46,63 EUR

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Hella hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Hella hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
30.09.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 53,80 EUR
  • 51,65 EUR
  • 0,084
  • 50,50 EUR
  • 48,49 EUR
  • 0,0834
01.10.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 61,17 EUR
  • 58,73 EUR
  • 4,51
  • 58,73 EUR
  • 56,38 EUR
  • 4,03
29.09.2017 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 63,10 EUR
  • 60,58 EUR
  • 2,45
  • 61,82 EUR
  • 59,35 EUR
  • 2,38

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

28.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Hella verschärft Sparkurs wegen Corona-Krise - Stellenabbau geplant
(neu: aktualisierter Aktienkurs, Aussagen aus Telefonkonferenz) LIPPSTADT (dpa-AFX) - Die Folgen der Corona-Krise machen dem Licht- und Elektronikspezialisten Hella erheblich zu schaffen. Wegen der Belastungen durch die Pandemie verschärft der Autozulieferer nicht nur seinen Sparkurs und baut Hunderte Stellen ab, sondern er muss auch einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/2020 verkraften. Entsprechend zurückhaltend blickte Konzernchef Rolf Breidenbach am Dienstag auf das laufende neue Geschäftsjahr. Er erwartet, dass der Wettbewerb intensiver wird und der Kostendruck weiter zunimmt. Am Kapitalmarkt kamen die Nachrichten nur zu Beginn schlecht an. Nachdem die im MDax notierte Hella-Aktie noch zur Mittagszeit mit rund 2 Prozent im Minus notiert hatte, lag sie am Nachmittag zuletzt mit rund 0,7 Prozent im Plus. Seit Jahresbeginn haben die Papiere im Zuge der Corona-Krise und Marktturbulenzen jedoch rund ein Fünftel an Wert verloren. Auf längere Sicht sieht es mit einem Minus von rund 12 Prozent in den zurückliegenden drei Jahren nur wenig besser aus. Derzeit ist die Lage bei den Lippstädtern schwierig, zumal Hella bereits vor der Corona-Krise die anhaltend maue Autokonjunktur zu spüren bekommen hatte. "Den herausfordernden Marktbedingungen müssen wir mit Weitblick begegnen und dabei insbesondere unsere Kostenstrukturen in den Fokus nehmen", erklärte Breidenbach. Daher habe der Licht- und Elektronikspezialist seine laufenden Kostenprogramme weiter forciert und schon im März zusätzliche temporäre Maßnahmen wie Kurzarbeit und ein noch strikteres Kostenkontrollprogramm eingeleitet. "Dadurch konnten wir den harten Markteinbruch durch Corona abfedern, jedoch die damit verbundenen Einbußen wie absehbar nur teilweise kompensieren", sagte der Manager. In der Verwaltung und Entwicklung am Unternehmenssitz in Lippstadt sollen nun bis Ende des Jahres 2023 rund 900 Stellen wegfallen. Dazu würden zeitnah Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen, hieß es weiter. Zudem soll der Jobabbau sozialverträglich erfolgen. Hella habe in den letzten Jahren bereits viel unternommen und die Kostenbasis kontinuierlich verbessert, sagte Breidenbach. Seit August 2018 sei die weltweite Belegschaft um rund 5400 Stellen reduziert worden. Doch das allgemeine Marktumfeld habe sich noch einmal deutlich verändert. Dies habe weitere Schritte notwendig gemacht. Parallel zum geplanten Stellenabbau in Deutschland will Hella auch seine weltweiten Standorte unter die Lupe nehmen. Der Stellenabbau hierzulande soll einen jährlichen Beitrag zum Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von rund 140 Millionen Euro bringen, mit dem größten Teil bereits ab dem Geschäftsjahr 2022/2023. Im Gegenzug fallen Einmalkosten von circa 240 Millionen Euro an, die weitestgehend im laufenden Geschäftsjahr 2020/2021 verbucht würden. Derweil ist die Prognose von hoher Marktunsicherheit und der rückläufigen globalen Fahrzeugproduktion geprägt. Die Hella-Führung geht für das laufende Geschäftsjahr von einem Konzernumsatz von rund 5,6 Milliarden Euro bis 6,1 Milliarden Euro aus. Die um Restrukturierungsmaßnahmen, Portfolioeffekte und außerplanmäßige Wertminderungen bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) soll rund 4,0 bis 6,0 Prozent betragen. Breidenbach sagte in einer Telefonkonferenz mit Analysten, die Nachfrage sei fragil und könne sich schnell ändern. Ihm zufolge ist die weitere Entwicklung nur schwer einzuschätzen. Während er sich für Europa und Nordamerika skeptischer zeigte, schätzt er die Lage in China wieder besser ein. Der chinesische Markt ist für Hella sehr wichtig. Breidenbach geht davon aus, dass dessen Bedeutung weiter zunehmen wird. Während die Prognosen des Managements aus Sicht des Analysehauses Mainfirst weitgehend im Rahmen der Erwartungen ausfielen, verwies Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan darauf, dass auch die vorläufigen Jahreszahlen im Rahmen der Erwartungen lägen. Er bezeichnet die Prognose als "vorsichtig" und glaubt daran, dass Hella das obere Ende der Umsatzspanne erreichen könnte. Im vergangenen Geschäftsjahr bis Ende Mai sackten die Erlöse nach vorläufigen Berechnungen um rund 14 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro ab. Das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) brach ein und lag mit 233 Millionen Euro sogar rund 60 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die bereinigte Ebit-Marge betrug nur noch 4,0 Prozent nach 8,4 Prozent im Vorjahr. Das berichtete operative Ergebnis (Ebit) lag wegen hoher Abschreibungen im Zuge der Virus-Krise sogar bei minus 343 Millionen Euro. Die Hella-Spitze begründete den operativen Verlust mit Wertminderungen in Höhe von 533 Millionen Euro im vierten Geschäftsquartal. Sie resultieren laut Mitteilung aus der Annahme, dass das weltweite Produktionsvolumen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auch mittel- bis langfristig signifikant unter den vor der Corona-Krise getroffenen Planungsannahmen und Markterwartungen liegen. Dies werde eine geringeren Auslastung des globalen Produktionsnetzwerks von Hella nach sich ziehen. Die detaillierten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr will Hella am 14. August vorlegen. Trotz aller Herausforderungen zeigte sich Breidenbach überzeugt, dass Hella mit seinem Geschäftsmodell perspektivisch gut aufgestellt ist. Weitere Investitionen in Zukunftsthemen sind geplant, der Vorstand will die Automatisierung in den Produktionswerken konsequent vorantreiben. Zudem sei das Auftragsbuch für die kommenden Jahre gut gefüllt, sagte der Manager. Allerdings müsse Hella seine Wettbewerbsfähigkeit in einem stark umkämpften Markt weiter erhöhen. Das westfälische Unternehmen ist vor allem für seine Scheinwerfer bekannt. Produkte der Lippstädter sind in vielen Wagen verbaut. Die Autoindustrie setzt aber nicht nur in großem Stil auf die Scheinwerfer, sondern etwa auch auf Heckleuchten, Innenraum-Lampen, Kamerasoftware und Radarsensoren des Konzerns./eas/stw/mis
28.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Hella verschärft Sparkurs wegen Corona-Krise - Stellenabbau geplant
LIPPSTADT (dpa-AFX) - Die Folgen der Corona-Krise machen dem Licht- und Elektronikspezialisten Hella erheblich zu schaffen. Wegen der Belastungen durch die Pandemie verschärft der Autozulieferer nicht nur seinen Sparkurs und baut Hunderte Stellen ab, sondern er muss auch einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/2020 verkraften. Entsprechend zurückhaltend blickte Konzernchef Rolf Breidenbach am Dienstag auf das laufende neue Geschäftsjahr. Er erwartet, dass der Wettbewerb intensiver wird und der Kostendruck weiter zunimmt. Am Kapitalmarkt kamen die Nachrichten schlecht an. Die im MDax notierte Hella-Aktie lag um die Mittagszeit mit 2,05 Prozent im Minus bei 38,18 Euro. Seit Jahresbeginn haben die Papiere im Zuge der Corona-Krise und Marktturbulenzen mehr als ein Fünftel an Wert verloren. Auf längere Sicht sieht es mit einem Minus von knapp 15 Prozent in den zurückliegenden drei Jahren nur wenig besser aus. Derzeit ist die Lage bei den Lippstädtern schwierig, zumal Hella bereits vor der Corona-Krise die anhaltend maue Autokonjunktur zu spüren bekommen hatte. "Den herausfordernden Marktbedingungen müssen wir mit Weitblick begegnen und dabei insbesondere unsere Kostenstrukturen in den Fokus nehmen", erklärte Breidenbach. Daher habe der Licht- und Elektronikspezialist seine laufenden Kostenprogramme weiter forciert und schon im März zusätzliche temporäre Maßnahmen wie Kurzarbeit und ein noch strikteres Kostenkontrollprogramm eingeleitet. "Dadurch konnten wir den harten Markteinbruch durch Corona abfedern, jedoch die damit verbundenen Einbußen wie absehbar nur teilweise kompensieren", unterstrich der Manager. In der Verwaltung und Entwicklung am Unternehmenssitz in Lippstadt sollen nun bis Ende des Jahres 2023 rund 900 Stellen wegfallen. Dazu würden zeitnah Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen, hieß es weiter. Zudem soll der Jobabbau sozialverträglich erfolgen. Hella habe in den letzten Jahren bereits viel unternommen und die Kostenbasis kontinuierlich verbessert, sagte Breidenbach. Seit August 2018 sei die weltweite Belegschaft um rund 5400 Stellen reduziert worden. Doch das allgemeine Marktumfeld habe sich jetzt noch einmal deutlich verändert. Dies habe weitere Schritte notwendig gemacht. Parallel zum geplanten Stellenabbau in Deutschland will Hella auch seine weltweiten Standorte unter die Lupe nehmen. Der Stellenabbau hierzulande soll einen jährlichen Beitrag zum Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von rund 140 Millionen Euro bringen, mit dem größten Teil bereits ab dem Geschäftsjahr 2022/2023. Im Gegenzug fallen Einmalkosten von circa 240 Millionen Euro an, die weitestgehend im laufenden Geschäftsjahr 2020/2021 verbucht würden. Derweil ist die Prognose von hoher Marktunsicherheit und der rückläufigen globalen Fahrzeugproduktion geprägt. Die Hella-Führung geht für das laufende Geschäftsjahr von einem Konzernumsatz von rund 5,6 Milliarden Euro bis 6,1 Milliarden Euro aus. Die um Restrukturierungsmaßnahmen, Portfolioeffekte und außerplanmäßige Wertminderungen bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) soll rund 4,0 bis 6,0 Prozent betragen. Während die Prognosen des Managements aus Sicht des Analysehauses Mainfirst weitgehend im Rahmen der Erwartungen ausfielen, verwies Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan darauf, dass auch die vorläufigen Jahreszahlen im Rahmen der Erwartungen lägen. Er bezeichnet die Prognose als "vorsichtig" und glaubt daran, dass Hella das obere Ende der Umsatzspanne erreichen könnte. Im vergangenen Geschäftsjahr bis Ende Mai sackten die Erlöse nach vorläufigen Berechnungen um rund 14 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro ab. Das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) brach ein und lag mit 233 Millionen Euro sogar rund 60 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die bereinigte Ebit-Marge betrug nur noch 4,0 Prozent nach 8,4 Prozent im Vorjahr. Das berichtete operative Ergebnis (Ebit) lag wegen hoher Abschreibungen im Zuge der Virus-Krise sogar bei minus 343 Millionen Euro. Die Hella-Spitze begründete den operativen Verlust mit Wertminderungen in Höhe von 533 Millionen Euro im vierten Geschäftsquartal. Sie resultieren laut Mitteilung aus der Annahme, dass das weltweite Produktionsvolumen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auch mittel- bis langfristig signifikant unter den vor der Corona-Krise getroffenen Planungsannahmen und Markterwartungen liegen. Dies werde eine geringeren Auslastung des globalen Produktionsnetzwerks von Hella nach sich ziehen. Die detaillierten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr will Hella am 14. August vorlegen. Trotz aller Herausforderungen zeigte sich Breidenbach davon überzeugt, dass Hella mit seinem Geschäftsmodell für die Zukunft perspektivisch gut aufgestellt ist. Das westfälische Unternehmen ist vor allem für seine Scheinwerfer bekannt. Produkte der Lippstädter sind in vielen Wagen verbaut. Die Autoindustrie setzt aber nicht nur in großem Stil auf die Scheinwerfer, sondern etwa auch auf Heckleuchten, Innenraum-Lampen, Kamerasoftware und Radarsensoren des Konzerns./mne/eas/stw/nas
28.07.2020 Quelle: dpa
Hella verschärft wegen Corona-Krise Sparkurs - Stellenabbau geplant
LIPPSTADT (dpa-AFX) - Der Autozulieferer Hella verschärft wegen der Belastungen durch die Corona-Krise seinen Sparkurs. In der Verwaltung und Entwicklung am Unternehmenssitz in Lippstadt sollen bis Ende 2023 rund 900 Stellen wegfallen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dazu würden zeitnah Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen, hieß es weiter. Zudem soll der Jobabbau sozialverträglich erfolgen. "Den herausfordernden Marktbedingungen müssen wir mit Weitblick begegnen und dabei insbesondere unsere Kostenstrukturen in den Fokus nehmen", sagte Unternehmenschef Rolf Breidenbach. Hella habe in den letzten Jahren bereits viel unternommen und die Kostenbasis kontinuierlich verbessert, betonte der Manager. Seit August 2018 sei die weltweite Belegschaft um rund 5400 Stellen reduziert worden. Doch das allgemeine Marktumfeld habe sich jetzt noch einmal deutlich verändert, was weitere Schritte notwendig gemacht habe. Parallel zum geplanten Stellenabbau hierzulande will Hella auch das weltweite Standortnetzwerk unter die Lupe nehmen. Der Stellenabbau hierzulande soll einen jährlichen Beitrag zum Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von rund 140 Millionen Euro bringen, mit dem größten Teil voraussichtlich bereits ab dem Geschäftsjahr 2022/2023. Im Gegenzug fallen Einmalkosten von rund 240 Millionen Euro an, die weitestgehend im laufenden Geschäftsjahr 2020/2021 verbucht würden. Die Hella-Aktien fielen zuletzt um mehr als zwei Prozent./mne/mis/men
28.07.2020 Quelle: dpa
Hella bleibt vorsichtig für das laufende Geschäftsjahr - Stellenabbau geplant
LIPPSTADT (dpa-AFX) - Der Licht- und Elektronikspezialist Hella bleibt nach einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang vorsichtig für das laufende Geschäftsjahr. Das Unternehmen gehe für das Geschäftsjahr 2020/21 (bis Ende Mai) von einem Konzernumsatz von rund 5,6 Milliarden Euro bis 6,1 Milliarden Euro aus, teilte der MDax-Konzern am Dienstag in Lippstadt bei Vorlage von vorläufigen Gesamtjahreszahlen mit. Die um Restrukturierungsmaßnahmen, Portfolioeffekte und außerplanmäßige Wertminderungen bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) soll rund 4,0 Prozent bis 6,0 Prozent betragen. Diese Prognose erfolge vor dem Hintergrund der weiterhin bestehenden hohen Marktunsicherheit sowie der reduzierten weltweiten Fahrzeugproduktion, hieß es. Die in Aussicht gestellte Spanne für Umsatz und Marge liegt jeweils zwar am oberen Ende der Markterwartungen, aber am Aktienmarkt kamen die Jahresziele dennoch erst einmal nicht gut an. Die Aktie verlor im frühen Handel 6,8 Prozent. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 gingen die Erlöse wegen der Auswirkungen der Corona-Pamdemie nach vorläufigen Berechnungen um rund 14 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro zurück. Das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) lag mit 233 Millionen Euro rund 60 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die bereinigte Ebit-Marge betrug 4,0 Prozent nach 8,4 Prozent im Vorjahr. Das Unternehmen plant wegen der Corona-Krise und Autoflaute in Lippstadt rund 900 Stellen bis Ende 2023 zu streichen. Hella veröffentlicht seine vollständige Bilanz am 14. August./mne/mis