Faktor-Zertifikat | 8,00 | Long | Microsoft

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  • WKN: MF2LJV
  • ISIN: DE000MF2LJV8
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

- USD

- 17.02.2020 22:26:10

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Microsoft hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
20.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 131,5611 USD
  • 136,83 USD
  • 2,58
  • 131,2924 USD
  • 136,55 USD
  • 2,59
14.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 118,8301 USD
  • 123,59 USD
  • 1,79
  • 121,0073 USD
  • 125,85 USD
  • 2,05
15.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 107,9446 USD
  • 112,27 USD
  • 1,34
  • 108,8704 USD
  • 113,23 USD
  • 1,45

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

16.02.2020 Quelle: dpa
Industrie arbeitet an eigenem Siegel für fair hergestellte Batterien
LUXEMBURG/BERLIN (dpa-AFX) - Mit einem eigenen Siegel will die internationale Industrie künftig auf fair hergestellte Batterien etwa für Elektrofahrzeuge hinweisen. Derzeit werden im Rahmen der Global Battery Alliance dafür Kriterien erarbeitet, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Industriekreisen erfuhr. "Die Nachfrage nach Energiespeicherung wird in den nächsten zehn Jahren um den Faktor 20 wachsen", sagte der Chef des luxemburgischen Rohstoffkonzerns Eurasian Resources Group (ERG), Benedikt Sobotka, der dpa. "Wir müssen sicherstellen, dass dieses explosive Wachstum nachhaltig, sozial verantwortlich und klimaschonend geschieht. Und wir müssen sofort die grassierende Kinderarbeit beenden." Dies sei das vorrangige Ziel der Global Battery Alliance, betonte Sobotka. Er leitet den Zusammenschluss gemeinsam mit BASF-Chef Martin Brudermüller. Ein zentraler Bestandteil von Batterien ist Kobalt, das vor allem im politisch instabilen Kongo vorkommt. Das geplante Zertifikat soll unter anderem darauf hinweisen, dass zu dessen Abbau keine Kinderarbeit geleistet sowie Sicherheits- und Gesundheitsstandards eingehalten wurden. Brudermüller begrüßte die Richtlinien als "Meilenstein" der Global Battery Alliance für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Wertschöpfungskette. Bereits während der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos hatten sich Dutzende Konzerne aus Bergbau, Chemie und Autoindustrie sowie internationale Organisationen auf Richtlinien zur nachhaltigen Nutzung von Batterien geeinigt, die nun konkretisiert werden sollen. Dabei sollen Herstellung und Recycling von Batterien verbessert sowie gut bezahlte Jobs geschaffen werden. Der Zusammenschluss sieht in den Plänen auch einen Beitrag für den Klimaschutz. So könnten mit einem verbesserten Batterienkreislauf etwa 30 Prozent der umweltschädlichen Emissionen bei Transport und Energie eingespart werden. An der Global Battery Alliance unter dem Dach des Weltwirtschaftsforums sind aus Deutschland die Autobauer BMW und Volkswagen sowie dessen Tochter Audi, die Softwareschmiede SAP und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beteiligt. Mit an Bord sind unter anderen die US-Konzerne Microsoft und Google./bvi/DP/nas
13.02.2020 Quelle: dpa
Amazon-Klage: Gericht stoppt Pentagon-Auftrag an Microsoft vorläufig
WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Cloud-Großauftrag des US-Verteidigungsministeriums an Microsoft ist aufgrund der Klage des Mitbewerbers Amazon vorläufig gestoppt worden. Das zuständige Gericht gab einem Antrag von Amazon auf eine einstweilige Verfügung am Donnerstag statt. Wegen der Vergabe des zehn Milliarden Dollar schweren Auftrags an Microsoft läuft schon seit Monaten ein erbitterter Streit zwischen dem Amazon-Konzern des laut "Forbes" reichsten Menschen der Welt, Jeff Bezos, und der US-Regierung. Das Unternehmen hatte im November Klage eingereicht. Es ist der Ansicht, aufgrund "unzulässigen Drucks von Präsident Donald Trump" nicht den Zuschlag erhalten zu haben. Dies sei die "plausibelste" Erklärung für mehrere "offenkundige, unerklärliche" technische Fehler, die zur Vergabe an den Konkurrenten Microsoft geführt hätten, erklärte der Internetkonzern im Dezember. Trump und Bezos liegen schon länger über Kreuz. Ein Grund: Dem Amazon-Chef gehört die regierungskritische Zeitung "Washington Post", die Trump ein Dorn im Auge ist. Amazons Anwälte wollen, dass die Auftragsvergabe erneut geprüft und neu entschieden werden soll. Zuletzt hatten sie sogar gefordert, Trump zu einer Aussage unter Eid zu zwingen. "Es steht viel auf dem Spiel: Die Frage ist, ob es dem Präsidenten der Vereinigten Staaten erlaubt sein sollte, das Budget des [Verteidigungsministeriums] für seine persönlichen und politischen Ziele zu nutzen", hieß es im Dezember. Amazons Web-Plattform AWS ist im lukrativen Cloud-Geschäft mit IT-Diensten und Speicherplatz im Internet klarer Marktführer und hatte lange als klarer Favorit für den Pentagon-Auftrag gegolten./hbr/DP/he
13.02.2020 Quelle: dpa
Microsoft: Deutsche Wirtschaft kann KI ohne eigene Cloud nutzen
BERLIN (dpa-AFX) - Die Wirtschaft in Deutschland kann nach Einschätzung von Microsoft-Präsident Brad Smith auch ohne eine eigene große technische IT-Plattform seine führende Rolle in der Weltwirtschaft verteidigen. "Wenn wir über Deutschland und Technologie nachdenken, geht es nicht nur darum, ob es eine deutsche Version von Facebook geben wird, sondern es geht grundsätzlich darum, ob Daten und künstliche Intelligenz die deutsche Wirtschaft insgesamt weiter vorantreiben werden", sagte Smith am Donnerstag in Berlin. "40 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts werden durch Exporte erwirtschaftet, das ist außergewöhnlich", sagte der Microsoft-Manager. Deutschlands Stärke bestehe darin, Güter zu produzieren, die der Rest der Welt kaufen wolle. Bei der Verteidigung der führenden Positionen in den Bereichen Maschinenbau, Chemie und Elektrotechnik sowie in der Automobilindustrie werde es künftig auch darauf ankommen, wie stark Dienste in der Internet-Cloud und Verfahren der künstlichen Intelligenz genutzt würden. Beim Bestreben der Europäer, sich von IT-Konzernen aus den USA und in China unabhängig zu machen, müsse man zwischen zwei unterschiedlichen Ebenen unterscheiden, betonte Smith: Zu einen gehe es um die Daten selbst und die verwendeten Modelle der künstliche Intelligenz. Zum anderen müsse man die technischen Plattformen betrachten, auf denen die Daten schließlich verarbeitet würden. Das von Deutschland und Frankreich vorangetriebene Projekt Gaia-X sei ein "durchdachter Vorschlag", sagte Smith. Microsoft wolle hier nicht nur in einer Beobachterposition bleiben. "Der Vorschlag besagt, dass Unternehmen aus verschiedenen Ländern an Gaia-X teilnehmen können, solange sie objektive Standards für den Datenschutz und die Nutzung der Daten erfüllen." Das von Deutschland und Frankreich vorangetriebene Projekt einer europäischen Daten-Infrastruktur war ursprünglich als Alternative zu den US-Internetriesen aufgesetzt worden. Das Netzwerk Gaia-X soll nach den Vorstellungen der Bundesregierung Ende 2020 online gehen und im Kern dafür sorgen, dass Daten in Europa "sicher und vertrauensvoll verfügbar gemacht, zusammengeführt und geteilt werden können"./chd/DP/fba
12.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: CO2-neutrale Produktion, 5G und Datentechnologien bei Hannover Messe
HANNOVER (dpa-AFX) - Technologien für mehr Klimaschutz, der neue 5G-Mobilfunkstandard und datengesteuerte künstliche Intelligenz stehen im Zentrum der Hannover Messe 2020. "Die Anstrengungen, CO2-neutral zu produzieren, nehmen sehr stark zu", sagte der Vorstandschef der Deutschen Messe AG, Jochen Köckler, am Mittwoch bei der Vorstellung des Programms. Umweltschonende Verfahren seien "die zentrale Herausforderung" - viele Aussteller befassten sich in diesem Jahr damit. Die Industrie dürfe dies nicht nur als "Pflicht" sehen, meinte der Manager mit Blick auf die globale Klimaschutzbewegung. "Wir sollten diesen Wandel auch als eine große Chance begreifen." Grüne Technologien gelten als Zukunftsbranche, die führenden Ländern große Wettbewerbsvorteile bringen kann. "Die Gewinne in Form von Ressourcenerhaltung, Energieeffizienz und Prozessoptimierung werden mehr erreichen, als nur dem Klimawandel entgegenzuwirken", sagte Köckler. "Sie werden auch gut fürs Geschäft sein." Bei der Messe soll es zudem um Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gehen. Einige Auftritte drehen sich um E-Mobilität und Speichertechnik. Ein weiterer Schwerpunkt ist das superschnelle 5G-Netz, das in Industrieunternehmen zuerst in größerem Maßstab zum Einsatz kommt. Darüber hinaus zeigen die Aussteller Anwendungen zur industriellen Datennutzung, die laut Köckler "gigantische Höhen" erreicht. Auch selbstlernende Roboter und Industriedrohnen gehören zum Programm. Die weltweit wichtigste Industriemesse findet vom 20. bis 24. April in der niedersächsischen Landeshauptstadt statt. Nach letztem Stand sind mehr als 6000 Aussteller aus 70 Ländern angemeldet - darunter auch IT-Konzerne wie Google, Amazon, Huawei, SAP oder Microsoft. Partnerland ist Indonesien, die größte Volkswirtschaft Südostasiens. Jakartas Botschafter in Deutschland, Arif Havas Oegroseno, erklärte, das Wachstum liege dort stabil über 5 Prozent. "Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind eine wichtige Komponente." Wegen großer Vorkommen des Metalls Nickel seien Batterien und Batterien-Recycling wichtige Themen. Präsident Joko Widodo werde im April Hannover besuchen. Keine näheren Angaben machte die Messe zur Frage, ob die Ausbreitung des Coronavirus Folgen für das Programm haben könnte. Ein Sprecher hatte der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" gesagt, man beobachte die Lage und wolle Hygienestandards erhöhen. Mit den Behörden liefen Gespräche über ein Gesundheitskonzept. Absagen gebe es bisher nicht./jap/DP/jha