Faktor-Zertifikat | 4,00 | Long | Wirecard

Print
  • WKN: MF2LE9
  • ISIN: DE000MF2LE99
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis -, Basispreis 1,4251 EUR, Reset Barriere 1,49 EUR

VERKAUFEN (GELD)

- EUR

Stk.

06.08.2020 21:08:22

KAUFEN (BRIEF)

- EUR

Stk.

06.08.2020 21:08:22

TÄGLICHE ÄNDERUNG (GELD)

-

- EUR 06.08.2020 21:08:22

Basiswert

0 EUR

- 06.08.2020 22:26:14

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Wirecard hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Wirecard hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
19.06.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 113,48 EUR
  • 118,03 EUR
  • 0,0244
  • 116,15 EUR
  • 120,80 EUR
  • 0,0262
22.06.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 110,63 EUR
  • 115,06 EUR
  • 5,49
  • 110,16 EUR
  • 114,57 EUR
  • 5,44
21.06.2017 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 45,30 EUR
  • 47,11 EUR
  • 0,67
  • 45,27 EUR
  • 47,09 EUR
  • 0,68

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

06.08.2020 Quelle: dpa
Wirecard-Mitarbeiter wollen Betriebsräte gründen
BERLIN/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Aus Sorge um ihre Arbeitsplätze wollen Mitarbeiter des in einen milliardenschweren Betrugsskandal verwickelten Wirecard-Konzerns Betriebsräte gründen. Die Gewerkschaft Verdi forderte die Geschäftsführungen dreier Wirecard-Tochterfirmen am Donnerstag auf, ihre Belegschaften zu entsprechenden Wahlversammlungen einzuladen. Dabei geht es um die Wirecard Bank und die zwei Softwarefirmen Wirecard Service Technologies und Wirecard Acceptance Technologies, die zusammen einige hundert Menschen beschäftigen. Die Betriebsräte könnten dann im Fall etwaiger Betriebsschließungen in Verhandlungen mit den Unternehmensleitungen Sozialpläne aushandeln. Bei der Muttergesellschaft Wirecard AG ist bislang keine Betriebsratswahl geplant. "Wir hoffen ein bisschen auf den Nachahmungseffekt", sagte dazu Tina Scholze, die für Wirecard zuständige Verdi-Gewerkschaftssekretärin. Der insolvente Konzern mit seinen weltweit etwa 5800 Mitarbeitern hat eine komplizierte Struktur: Die Muttergesellschaft Wirecard AG betreibt selbst kein operatives Geschäft und hat dieses über 40 Tochtergesellschaften übertragen. Laut Jahresbilanz 2018 waren in der Aschheimer Konzernzentrale vor den Toren neben der Muttergesellschaft elf deutsche Tochterfirmen ansässig. Seit Ende Juni führt der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Jaffé die Regie, der Anwalt hat bislang jedoch sein Insolvenzgutachten noch nicht fertig gestellt. Da Gutachten wird eine entscheidende Rolle bei der Frage spielen, welche Wirecard-Firmen fortgeführt werden können und welche gegebenenfalls abgewickelt werden. Wie bei vielen anderen Softwarefirmen auch gibt es bei Wirecard bislang keine Arbeitnehmervertretungen./cho/DP/stk
05.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Commerzbank geht 2020 von Verlust aus - Quartal besser als erwartet
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Commerzbank rechnet wegen der Corona-Pandemie und der Kosten für den Konzernumbau 2020 jetzt mit einem Verlust. Grund dafür ist zum einen die erhöhte Prognose für die Risikovorsorge im laufenden Jahr und zum anderen der stärkere coronabedingte Druck auf die Erträge im Firmenkundengeschäft, wie die Bank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Zuletzt hatte die Bank wie in den Vorjahren noch einen Gewinn angepeilt, dieses Ziel aber angesichts des Umfelds und der Aufwendungen für die Neuausrichtung als "sehr ambitioniert" eingestuft. Für Experten kommt die Prognose nicht überraschend, da sie größtenteils ohnehin schon mit einem Verlust gerechnet hatten. Besser als erwartet fiel dagegen das operative Ergebnis im zweiten Quartal aus. Dieses sank zwar um rund ein Drittel auf 205 Millionen Euro. Hier hatten Analysten aber mit einer Halbierung auf rund 150 Millionen Euro gerechnet. Die Aktie legte in den ersten Handelsminuten um eineinhalb Prozent zu. Die Risikovorsorge zog in den drei Monaten bis Ende Juni auf 469 (Vorjahr: 178) Millionen Euro an. Neben den Corona-Effekten wirkte sich hier "ein großer Einzelfall" in Höhe von 175 Millionen Euro aus. Dabei dürfte es sich um Kredite an Wirecard handeln. Die Commerzbank gilt als einer der größten Gläubiger des seit Juni insolventen Zahlungsdienstleisters. Im laufenden Jahr rechnet die Commerzbank jetzt mit einer Risikovorsorge von 1,3 Milliarden Euro bis 1,5 Milliarden Euro. Bislang hatte das Geldhaus einen Wert zwischen einer Milliarde Euro und 1,4 Milliarden Euro auf dem Zettel. Ein Teil der Anhebung dürfte auf den Wirecard-Effekt zurückgehen. 2019 hatten mögliche Kreditausfälle das Ergebnis mit 620 Millionen Euro belastet. Doch die Corona-Krise hat nicht nur negative Effekte; so stiegen die Erträge vor allem wegen einer lebhaften Aktivität der Kunden an den Aktienmärkte im Quartal um sieben Prozent auf 2,28 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 220 Millionen Euro und damit ein Fünftel weniger als noch vor einem Jahr, obwohl die Bank von einem positiven Steuereffekt profitierte. "Wir haben unsere Erträge und unsere Kapitalquote im zweiten Quartal gesteigert. Das operative Ergebnis ist allerdings durch das Risikoergebnis belastet worden. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Kosten senken, um künftige Belastungen abfedern zu können", sagte die seit Kurzem amtierende Finanzchefin Bettina Orlopp, die eigentlich an diesem Mittwoch gemeinsam mit Vorstandschef Martin Zielke auch neue Sparziele vorstellen wollte. Doch daraus wurde wegen der Führungskrise, die mit den Rücktrittsankündigungen von Zielke und Chefaufseher Stefan Schmittmann Anfang Juli entstanden war, nichts. Am Montag war es der Bank immerhin gelungen, sich ein Stück weit aus dieser zu befreien. Der frühere Chef der Landesbank Baden-Württemberg, Hans-Jörg Vetter, wurde gegen den Willen des US-Finanzinvestors Cerberus, der nach dem Bund zweitgrößter Anteilseigner ist, zum neuen Aufsichtsratschef gewählt und löst Schmittmann ab. Ursprünglich wollte die Bank am Mittwoch neben verschärften Sparzielen auch eine neue Strategie vorstellen. Das aber ist in weite Ferne gerückt. Investoren und Aufsichtsräte pochen auf einen geordneten Prozess: Erst soll die Konzernspitze neu besetzt werden./zb/nas/mis
04.08.2020 Quelle: dpa
Finanzausschuss will zweitägige Sondersitzung zu Wirecard-Skandal
BERLIN (dpa-AFX) - Im Betrugsskandal um den Dax-Konzern Wirecard ist eine zweitägige Sondersitzung des Finanzausschusses im Bundestag geplant. Am 31. August und am 1. September sollen unter anderem Vertreter des Kanzleramts, der Finanzaufsicht Bafin und der Bundesbank befragt werden, wie die Deutschen Presse-Agentur am Dienstag aus dem Ausschuss erfuhr. In der vergangenen Woche hatte es bereits eine Sondersitzung gegeben, in der unter anderem Finanzminister Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier ausgesagt hatten. Nun sollen auch die Deutsche Börse und die bayerische Staatsregierung befragt werden. "Schon die lange Liste der Gäste und der Themen zeigt, warum wir einen Untersuchungsausschuss brauchen", sagte der FDP-Obmann im Finanzausschuss, Florian Toncar. "Der Wirecard-Skandal kennt viele Akteure und der Aufklärungsbedarf ist hoch." Im Kern gehe es um die Frage, ob Wirecard als vermeintliches Vorzeigeunternehmen bevorzugt behandelt worden sei. Der inzwischen insolvente Zahlungsdienstleister hatte im Juni Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt. Der Skandal hatte auch die Bundesregierung in Erklärungsnot gebracht. Zentrale Fragen sind, wann genau die Regierung von Unregelmäßigkeiten wusste und ob sie zu wenig dagegen unternommen hat. Scholz hat als Konsequenz aus dem Skandal einen Aktionsplan vorgelegt, der unter anderem eine stärkere Rolle der Finanzaufsicht Bafin vorsieht. Der Plan ist in der Bundesregierung aber noch nicht abgestimmt./tam/DP/stk
03.08.2020 Quelle: dpa
Abschlussprüfer-Aufsicht überprüft EY wegen Wirecard
BERLIN (dpa-AFX) - Die unabhängige Abschlussprüfer-Aufsichtsbehörde überprüft im Wirecard-Skandal die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY. Das Bundeswirtschaftsministerium bestätigte am Montag auf Anfrage, dass im Zusammenhang mit der Abschlussprüfung bei Wirecard ein Prüfverfahren bei der unabhängigen Abschlussprüferaufsichtsstelle (Apas) laufe. Für diese Abschlussprüfung bei Wirecard war EY zuständig. Zuvor hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet. Die Apas ist unabhängig, gehört aber zum Geschäftsbereich von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Die APAS prüft die Einhaltung berufsrechtlicher Pflichten von Abschlussprüfern bei Unternehmen von öffentlichem Interesse - dazu gehöre auch die Wirecard AG, teilte das Ministerium mit. Im Oktober 2019 sei ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet worden. Es sei im Mai 2020, nachdem der Berichts zur Sonderprüfung durch KPMG erschienen war, in förmliche Berufsaufsichtsverfahren überführt worden sei. Diese dauerten an. Weitere Details teilte das Wirtschaftsministerium dazu nicht mit. Das "Handelsblatt" berief sich auf einen vertraulichen Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums zum Fall Wirecard und berichtete, die Apas untersuche sämtliche Jahres- und Konzernabschlussprüfungen ab dem Jahr 2015 durch EY bei Wirecard "auf die Einhaltung der gesetzlichen und berufsrechtlichen Vorgaben". Der inzwischen insolvente Zahlungsdienstleister Wirecard hatte im Juni Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt. Die Münchner Staatsanwaltschaft geht mittlerweile von einem "gewerbsmäßigen Bandenbetrug" bei dem Dax-Unternehmen aus, und zwar seit 2015. EY steht in der Kritik, weil das Unternehmen die Jahresbilanzen bei Wirecard seit 2009 geprüft und testiert hatte. EY selbst hatte dazu erklärt, dass es deutliche Hinweise auf "umfassenden Betrug" gebe, an dem mehrere Parteien rund um die Welt mit gezielter Täuschungsabsicht beteiligt gewesen seien./ted/DP/fba