Faktor-Zertifikat | 6,00 | Long | Vonovia

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  • WKN: MF2LDU
  • ISIN: DE000MF2LDU3
  • Faktor-Zertifikat
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27.01.2020 22:00:00

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Basiswert

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- 27.01.2020 22:26:15

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Vonovia hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
17.05.2019 Aktionoption
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 40,4597 EUR
  • 42,08 EUR
  • 2,95
  • 39,8178 EUR
  • 41,42 EUR
  • 3,11
10.05.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 34,3678 EUR
  • 35,75 EUR
  • 0,51
  • 33,1246 EUR
  • 34,45 EUR
  • 0,53

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

21.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Mieterbund will höhere Hürden für Umwandlungen zur Eigentumswohnung
BERLIN (dpa-AFX) - Aus Miet- mach Eigentumswohnung - das sollte aus Sicht des Deutschen Mieterbunds deutlich schwieriger werden. "Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen führen in aller Regel zu einer Mieterverdrängung beziehungsweise zu enormen Preissteigerungen", meint der Mieterbund. "Genehmigungen für eine Umwandlung darf es nur noch in engen Ausnahmefällen geben", verlangte Mieterbund-Präsident Lukas Siebenkotten am Dienstag in Berlin. Die Forderung ist Teil einer 12-Punkte-Liste zur "Wohnungskrise 2020" des DMB. Zumindest von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) kann der Mieterbund sich dabei Rückenwind erhoffen. In welchem Umfang Wohnungen in Deutschland tatsächlich umgewandelt werden, ist schwer zu sagen. Auch der Mieterbund kann nur auf Stichproben verweisen: So wurden in Berlin 2018 rund 12 800 Wohnungen umgewandelt, 3500 oder 21 Prozent weniger als im Jahr davor, wie aus Zahlen der zuständigen Senatsverwaltung hervorgeht. Die seit 2015 geltenden schärferen Regeln zur Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in Berlin können den Trend also offenbar etwas bremsen, aber nicht stoppen. Für manche Gebiete ist die Umwandlung heute schon deutlich erschwert: Wenn aus bislang wenig angesagten Stadtvierteln hippe Kieze werden, trendige Kaffeebars schummerige Eckkneipen ablösen und die Mieten klettern, dann können Kommunen für diese Gebiete Milieuschutz verhängen. Für Modernisierung, Abriss, Grundstücksverkäufe und auch die Umwandlung von Wohnungen gibt es Auflagen, die Behörden können etwa allzu preistreibende Vorhaben untersagen. Ziel ist, dass angestammte Bewohner nicht aus aufsteigenden Vierteln verdrängt werden. Doch die Regelungen haben Lücken - Umwandlungen können zum Beispiel genehmigt werden, wenn der Eigentümer sich verpflichtet, die Wohnung sieben Jahre lang nur an die Mieter zu verkaufen. Der Mieterbund möchte die Regelungen ausweiten auf alle angespannten Wohnungsmärkte und zudem weniger Ausnahmen zulassen. "Wir müssen alles dafür tun, um bezahlbare Mieten und eine ausgewogene Bewohnerstruktur in den Stadtvierteln zu erhalten", erklärte Lambrecht kürzlich. Auch sie will die Hürden für die Umwandlung von Wohnungen erhöhen und hat einen entsprechenden Vorschlag an Bauminister Horst Seehofer (CSU) geschickt. Dieser wird allerdings noch regierungsintern beraten. Im Grundsatz müsste man sich einig sein, denn schon der Wohngipfel der Bundesregierung im September 2018 hat den Punkt aufgegriffen. Der wohnungspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Chris Kühn, drängt auf Bewegung. "Die Union blockiert hier das Umwandlungsverbot von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen, und schadet damit einer nachhaltigen, sozialen Stadtentwicklung", meint er. "Ausnahmen vom Umwandlungsschutz in Milieuschutzgebieten müssen gestrichen werden. Die Forderungen des Deutschen Mieterbundes weisen hier genau in die richtige Richtung." Sein Pendant aus der Unionsfraktion, Kai Wegner (CDU), kündigt an, er wolle den Gesetzentwurf zum Thema genau prüfen. Auch er wolle Mieter vor Verdrängung schützen - hier müsse insbesondere ein Missbrauch durch Spekulanten bekämpft werden. "Es muss eine Lösung gefunden werden, die den Schutz der Mieter und die Belange der Eigentümer rechtssicher miteinander verbindet." Wenig überzeugt zeigt sich hingegen die FDP. "Deutschland hat eine der geringsten Eigentumsquoten. Ein Umwandlungsverbot würde den Weg in die eigenen vier Wänden weiter erschweren und die Konzentration bei Mietkonzernen verstärken", warnt der wohnungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Daniel Föst. "Dabei wünschen sich die meisten Deutschen ein Eigenheim." Das wolle seine Partei fördern. Dennoch, beim Thema Umwandlung könnte sich etwas tun. Ob der Mieterbund andere Punkte auf seiner Wunschliste abhaken kann, ist fraglich. So verlangt der DMB einen Anstieg des Bestands der Sozialwohnungen von derzeit 1,2 Millionen auf mindestens 2 Millionen bis zum Jahr 2030. Zudem müsse der Bestand weiterer günstiger Wohnungen um 60 000 pro Jahr steigen. Den Verkauf von öffentlichem Grund und Boden will der Mieterbund stärker begrenzen./hrz/DP/eas