Turbo Open End | Long | Siemens | 80,44

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  • WKN: MF1QP4
  • ISIN: DE000MF1QP43
  • Turbo Open End
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16.08.2019 21:09:00

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Basiswert

85,99 EUR

+0,75 % 16.08.2019 22:25:59

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Siemens hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
31.01.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 81,7 EUR
  • 81,7 EUR
  • 78,9102 EUR
  • 78,9102 EUR
01.02.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 81,5834 EUR
  • 81,5834 EUR
  • 78,8672 EUR
  • 78,8672 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

15.08.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: BDI-Chef Kempf warnt vor AfD - 'Drohen Abschwung und Strukturschwäche'
BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Industrie warnt vor negativen Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland durch Wahlerfolge der AfD. "Erfolge der AfD schaden dem Image unseres Landes", sagte Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" (Donnerstag) mit Blick auf anstehende Landtagswahlen in Ostdeutschland. Die Attraktivität eines Standorts leide "unter extremistischen Parteien", meinte Kempf weiter. "Es drohen Abschwung und Strukturschwäche." Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Tino Chrupalla, trat dem entgegen und erklärte, der Wirtschaftsstandort Deutschland sei vielmehr durch "Klimairrsinn, Überregulierung und durch die Beschädigung der Autoindustrie" durch die Politik der etablierten Parteien bedroht. In Sachsen boomten Wirtschaft und Tourismus, von einem "Image-Schaden" dort könne keine Rede sein. Gerade im Ringen um dringend benötigte Fachkräfte aus aller Welt Ausland müssten Standorte "attraktiv und einladend sein", sagte der BDI-Chef. "Ausländerfeindlichkeit und Nationalismus passen nicht zu einer international erfolgreichen deutschen Wirtschaft." Die AfD mache sich die Stimmungslage in Ostdeutschland geschickt zunutze. Sie spiele "unzufriedene Bürger gegen sozial schwächere wie etwa Flüchtlinge aus", kritisierte Kempf. "Ich finde dieses Verhalten sehr bedenklich, zumal es keine Probleme löst." Er stellte sich zudem gegen die Ansicht, der Aufbau Ost sei gescheitert. Kempf räumte allerdings ein, "dass es regional erhebliche Unterschiede gibt und dass der wirtschaftliche Aufholprozess nicht mehr so stark vorankommt, wie wir uns das alle wünschen". Kempf ist nicht der erste hochrangige Industrievertreter, der vor der AfD warnt. So hatte sich unter anderen Siemens-Chef Joe Kaeser bereits deutlich gegen die Partei positioniert. Am 1. September werden in Brandenburg und Sachsen je neue Landtages gewählt. Thüringen folgt am 27. Oktober. Nach den jüngsten Umfragen liegt die AfD in Brandenburg vorn und in Sachsen auf Platz zwei./clu/DP/zb
15.08.2019 Quelle: dpa
BDI-Chef Kempf warnt vor AfD: 'Drohen Abschwung und Strukturschwäche'
BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Industrie warnt vor negativen Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland durch Wahlerfolge der AfD. "Erfolge der AfD schaden dem Image unseres Landes", sagte Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" (Donnerstag) mit Blick auf anstehende Landtagswahlen in Ostdeutschland. Die Attraktivität eines Standorts leide "unter extremistischen Parteien", meinte Kempf weiter. "Es drohen Abschwung und Strukturschwäche." Gerade im Ringen um dringend benötigte Fachkräfte aus aller Welt Ausland müssten Standorte "attraktiv und einladend sein", sagte der Verbandspräsident. "Ausländerfeindlichkeit und Nationalismus passen nicht zu einer international erfolgreichen deutschen Wirtschaft." Die AfD mache sich die Stimmungslage in Ostdeutschland geschickt zunutze. Sie spiele "unzufriedene Bürger gegen sozial schwächere wie etwa Flüchtlinge aus", kritisierte Kempf. "Ich finde dieses Verhalten sehr bedenklich, zumal es keine Probleme löst." Er stellte sich zudem gegen die Ansicht, der Aufbau Ost sei gescheitert. Kempf räumte allerdings ein, "dass es regional erhebliche Unterschiede gibt und dass der wirtschaftliche Aufholprozess nicht mehr so stark vorankommt, wie wir uns das alle wünschen". Kempf ist nicht der erste hochrangige Industrievertreter, der vor der AfD warnt. So hatte sich unter anderen Siemens-Chef Joe Kaeser bereits deutlich gegen die Partei positioniert. Am 1. September werden in Brandenburg und Sachsen je neue Landtages gewählt. Thüringen folgt am 27. Oktober. Nach den jüngsten Umfragen liegt die AfD in Brandenburg vorn und in Sachsen auf Platz zwei./clu/DP/stk
12.08.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 3: Neues Übernahmeangebot für Osram löst geteiltes Echo aus
(Neu: Reaktion Betriebsrat und Vorstand.) MÜNCHEN/GRAZ (dpa-AFX) - Der Kampf um die Übernahme des angeschlagenen Lampenherstellers Osram ist neu entbrannt. Nachdem das Übernahmeangebot der US-Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle bei Anlegern auf Skepsis stieß, hat der österreichische Halbleiterkonzern AMS jetzt einen zweiten Anlauf gestartet - mit einem ersten Erfolg. Der Osram-Vorstand will mit AMS jetzt die Pläne ausloten und über eine Zusammenschlussvereinbarung verhandeln. "Nach unserer vorläufigen Einschätzung erscheint das vorgelegte Finanzierungskonzept verbindlich und tragfähig", teilte Osram am Montagabend mit. Das erste, von AMS im Juli vorgelegte Angebot hatten Vorstand und Aufsichtsrat von Osram noch strikt abgelehnt. Die Vertreter der 6000 Osram-Beschäftigten in Deutschland dagegen zeigen AMS weiterhin die kalte Schulter - und das, obwohl die Österreicher LED-Produktion von Asien nach Deutschland verlagern und das Werk Regensburg ausbauen wollen. "Das Hickhack von AMS ist für uns nicht vertrauenerweckend und geht zu Lasten der Beschäftigten", sagte die stellvertretende Münchner Osram-Betriebsratschefin Ursula Krüger, die auch dem Gesamtbetriebsrat angehört. "Wir werden nicht zulassen, dass unsere Standorte und Osram zerschlagen werden." AMS will Osram für 38,50 Euro je Aktie oder insgesamt 4,2 Milliarden Euro komplett übernehmen und die beiden Unternehmen dann zusammenschließen. AMS-Vorstandschef Alexander Everke sagte am Montag: "Wir haben alle Bedenken bei unserem neuen Vorschlag berücksichtigt." Der Sensorenhersteller aus Graz in der Steiermark will sich den Kaufpreis bei den Banken UBS und HSBC leihen und sich anschließend über die Ausgabe neuer Aktien 1,5 Milliarden Euro frisches Kapital besorgen. AMS rechnet durch die Übernahme mit Synergien von 300 Millionen Euro jährlich. Abgeschlossen werden soll die Transaktion vor Juli 2020. Allerdings können die Österreicher den Aktionären ihr Angebot nur mit dem Einverständnis von Osram vorlegen. Denn AMS hatte im Juni ein Stillhalte-Versprechen abgegeben und im Gegenzug Einblick in die Bücher der Münchner erhalten. Der Osram-Vorstand erklärte nun, eine Zusammenschlussvereinbarung sei Voraussetzung für die Aufhebung des Stillhalteabkommens. Wichtig dabei seien ein stabiles Umfeld für den Umbau zu einem Photonik-Unternehmen und Schutzzusagen für die Beschäftigten. Die US-Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle haben den Osram-Beschäftigten den Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen zugesagt und bieten den Aktionären 35 Euro je Aktie. Das sind rund zehn Prozent weniger als AMS. Aufsichtsrat und Vorstand empfahlen den Osram-Aktionären bislang, dieses Angebot anzunehmen. Es läuft noch bis 5. September. Allerdings lehnen es die Allianz-Versicherung als Osram-Großaktionärin und die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) als zu niedrig ab. Die Amerikaner dürften es damit schwer haben, die angepeilten 70 Prozent der Osram-Aktien zu erhalten. Die Aussicht auf einen Bieterwettkampf gab der Osram-Aktie am Montag kräftig Auftrieb: Die Papiere des Unternehmens waren bereits am Morgen nach oben geschnellt und hielten sich über den Tag mit weitem Abstand an der MDax-Spitze. Zum Handelsende belief sich das Plus auf 10,43 Prozent, nachbörslich legten die Papiere dann nochmals um 1,8 Prozent zu. Der Elektrokonzern Siemens hatte Osram 2013 für 24 Euro je Aktie an die Börse gebracht, vor zwei Jahren war sie über 70 Euro wert gewesen, im vergangenen Februar noch über 40 Euro. Die AMS-Aktie gab am Montag fast 10 Prozent nach. Für die Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) riet Daniela Bergdolt den Aktionären, erst einmal abzuwarten. Sie könnten sich auf jeden Fall freuen, "dass Osram eine Perle ist, um die sich alle raufen". Allerdings schreibt Osram seit drei Quartalen rote Zahlen. Besserung ist nicht in Sicht, denn die Autoindustrie als größter Osram-Kunde baut zur Zeit weniger Fahrzeuge und kauft weniger Beleuchtung ein. Auch das Geschäft mit LEDs und Optoelektronik für Smartphones läuft schlechter. Osram hat seine Umsatz- und Gewinnprognose schon zwei Mal nach unten korrigiert. AMS sieht sich nach einer Osram-Übernahme als ein weltweit führender Anbieter von Sensortechnik und Photonik mit fünf Milliarden Euro Umsatz. Fast die Hälfte davon würde im Automobilsektor erwirtschaftet, etwa mit Sensoren für Assistenzsysteme und selbstfahrende Autos./bek/DP/zb