Faktor-Zertifikat | 6,00 | Short | Merck KGaA

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  • WKN: MF1HYJ
  • ISIN: DE000MF1HYJ2
  • Faktor-Zertifikat

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0,43 EUR

13.11.2019 15:30:26

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13.11.2019 15:30:26

Tägliche Änderung (Geld)

0 %

0 EUR 13.11.2019 15:30:26

Basiswert

109,63 EUR

+0,44 % 13.11.2019 15:48:34

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Merck KGaA hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 110,9696 EUR
  • 106,54 EUR
  • 0,11
  • 110,0873 EUR
  • 105,69 EUR
  • 0,11
30.04.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 95,3135 EUR
  • 91,51 EUR
  • 0,95
  • 95,1555 EUR
  • 91,35 EUR
  • 1,03
02.05.2017 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 125,7541 EUR
  • 120,73 EUR
  • 2,88
  • 124,3625 EUR
  • 119,39 EUR
  • 2,85

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

28.10.2019 Quelle: dpa
Erstmals klinische Studie zu Methadon in der Krebstherapie
ULM (dpa-AFX) - Nach teils kontroversen Debatten über Methadon als möglichem Krebsmittel wird dessen Wirkung in der Tumortherapie nun erstmals im Rahmen einer klinischen Sudie untersucht. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm wollen feststellen, ob Methadon bei Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs wirksam ist oder nicht, wie die Deutsche Krebshilfe am Montag mitteilte. Sie unterstützt die bis 2026 angelegte Therapiestudie mit 1,6 Millionen Euro. Daran werden Patienten mit Dickdarmkrebs beteiligt, der bereits Metastasen gebildet hat und kaum noch auf Chemotherapeutika anspricht. "Unsere Hypothese ist, dass Methadon den Tumor wieder empfindlich für die Chemotherapeutika macht", erklärte Studienleiter Professor Thomas Seufferlein, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin I der Ulmer Uniklinik. Die Annahme stützt sich auf Forschungen der Chemikerin Claudia Friesen vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Ulm mit Zellkulturen. Demnach nahm die Widerstandskraft von Blutkrebszellen gegen Chemotherapeutika stark ab, wenn sie zugleich mit Methadon behandelt wurden. Nachdem Friesen 2017 von ihren Experimenten auch im Fernsehen und anderen Medien berichtete, warfen ihr Kritiker einen "Methadon-Hype" vor. Methadon könne möglicherweise an Krebszellen andocken und dafür sorgen, "dass die Chemotherapeutika besser in die Zellen eindringen können - die Medikamente wirken damit effektiver", erklärte Seufferlein. Das müsse "ergebnisoffen" untersucht werden. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven, verwies auf ein großes öffentliches Interesse an dem Thema. "Daher halten wir es für wichtig, das mögliche Potenzial dieses Wirkstoffs unter klinischen Bedingungen zu untersuchen."/bur/DP/zb