Faktor-Zertifikat | 3,00 | Short | Gerresheimer

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  • WKN: MF1HSM
  • ISIN: DE000MF1HSM8
  • Faktor-Zertifikat
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19.11.2019 21:58:02

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Tägliche Änderung (Geld)

+21,21 %

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Basiswert

65,68 EUR

-0,038 % 27.02.2020 11:45:27

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Gerresheimer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
07.06.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 85,0619 EUR
  • 81,66 EUR
  • 0,26
  • 82,8621 EUR
  • 79,55 EUR
  • 0,27
26.04.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 89,595 EUR
  • 86,02 EUR
  • 2,43
  • 88,1284 EUR
  • 84,61 EUR
  • 2,39
27.04.2017 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 95,1947 EUR
  • 91,39 EUR
  • 2,14
  • 94,2081 EUR
  • 90,44 EUR
  • 2,15

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

20.02.2020 Quelle: dpa
DGAP-DD: Gerresheimer AG (deutsch)
DGAP-DD: Gerresheimer AG deutsch ^ Meldung und öffentliche Bekanntgabe der Geschäfte von Personen, die Führungsaufgaben wahrnehmen, sowie in enger Beziehung zu ihnen stehenden Personen 20.02.2020 / 13:35 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- 1. Angaben zu den Personen, die Führungsaufgaben wahrnehmen, sowie zu den in enger Beziehung zu ihnen stehenden Personen a) Name Titel: Vorname: Dietmar Nachname(n): Siemssen 2. Grund der Meldung a) Position / Status Position: Vorstand b) Erstmeldung 3. Angaben zum Emittenten, zum Teilnehmer am Markt für Emissionszertifikate, zur Versteigerungsplattform, zum Versteigerer oder zur Auktionsaufsicht a) Name Gerresheimer AG b) LEI 5299006GD4UWSYZOKC28 4. Angaben zum Geschäft/zu den Geschäften a) Beschreibung des Finanzinstruments, Art des Instruments, Kennung Art: Aktie ISIN: DE000A0LD6E6 b) Art des Geschäfts Kauf c) Preis(e) und Volumen Preis(e) Volumen 70,00 EUR 420,00 EUR 70,00 EUR 3920,00 EUR 70,00 EUR 1890,00 EUR 70,00 EUR 17570,00 EUR 70,00 EUR 20090,00 EUR 70,00 EUR 13860,00 EUR 70,00 EUR 11690,00 EUR 70,00 EUR 14000,00 EUR 70,00 EUR 27020,00 EUR 70,00 EUR 12530,00 EUR 70,00 EUR 210,00 EUR 70,00 EUR 1750,00 EUR 70,00 EUR 25900,00 EUR 70,00 EUR 11690,00 EUR 70,00 EUR 36960,00 EUR d) Aggregierte Informationen Preis Aggregiertes Volumen 70,0000 EUR 199500,0000 EUR e) Datum des Geschäfts 2020-02-19; UTC+1 f) Ort des Geschäfts Name: XETR MIC: XETR --------------------------------------------------------------------------- 20.02.2020 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: Gerresheimer AG Klaus-Bungert-Str. 4 40468 Düsseldorf Deutschland Internet: http://www.gerresheimer.com Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 56899 20.02.2020 °
19.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Wachstum von Gerresheimer unter Druck - Aktie im Minus
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Trotz einer robusten Nachfrage von Pharma- und Kosmetikunternehmen nach Ampullen, Kunststoffbehältern und Flakons ist der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer im Geschäftsjahr 2018/2019 (per Ende November) nur wenig gewachsen. Gründe waren ein Auftragsverlust im neuen Geschäftsbereich Advanced Technologies rund um Mikropumpen zur Medikamentengabe sowie eine schwache Nachfrage nach bestimmten Glas-Pharmabehältern durch Großkunden in Nordamerika. Zwar stieg der währungsbereinigte Umsatz um 2,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, wie der MDax-Konzern am Mittwoch in Düsseldorf bei der Vorlage der Jahresbilanz mitteilte. Damit erreichte Gerresheimer aber nur das untere Ende der angepeilten Spanne. So fielen die Erlöse im Schlussquartal. Das währungsbereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 0,7 Prozent auf 293 Millionen Euro zu. Unter dem Strich stand ein auf die Anteilseigner entfallender Überschuss von rund 81 Millionen Euro, nachdem ein Jahr zuvor noch ein deutlich höherer Gewinn von 129 Millionen Euro zu Buche gestanden hatte. Hier schlugen auch Effekte durch eine Auftragskündigung durch Sanofi durch. So hatte der französische Pharmakonzern bei einem Projekt der Gerresheimer-Tochter Sensile Medical für die Entwicklung von Mikropumpen für die Insulin-Versorgung von Diabetes die Zusammenarbeit aufgekündigt. An der Börse kamen die Nachrichten schlecht an. Die Gerresheimer-Aktie lag am Mittwochvormittag gut 3 Prozent im Minus und gehörte damit zu den schlechtesten Titeln im Index der mittelgroßen Unternehmen. Im vergangenen Jahr hatten die Papiere rund ein Fünftel an Wert hinzugewonnen. Auf längere Sicht sieht es sogar deutlich besser aus: In den zurückliegenden fünf Jahren beziffert sich das Plus auf über 40 Prozent. Analyst Aliaksandr Halitsa von der Privatbank Hauck & Aufhäuser unterstrich in einer ersten Reaktion, dass Gerresheimer zum Jahresabschluss geschwächelt habe. Zudem erscheine auch der Ausblick wenig verheißungsvoll, befand der Marktexperte. Aus Sicht von Commerzbank-Analyst Daniel Wendorff entwickelte sich der Spezialverpackungshersteller operativ solide. Der Ausblick sei in Ordnung. Veronika Dujbova von der US-Investmentbank Goldman Sachs merkte an, dass das vierte Quartal leicht enttäuschend ausgefallen sei. Für das laufende neue Geschäftsjahr 2019/2020 peilt Gerresheimer ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich an. Die bereinigte Ebitda-Marge soll rund 21 Prozent betragen. Außerdem präzisierte der Konzern seine Mittelfristziele und strebt nun in den Folgejahren ein jährliches organisches Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich an. Bislang sollten die Erlöse bis 2022 jährlich im Durchschnitt zwischen 4 und 7 Prozent wachsen. Gerresheimer hat sich mittelfristig eine bereinigte Ebitda-Marge von 23 Prozent vorgenommen. Das Investitionsvolumen soll bei 8 bis 10 Prozent der Umsatzerlöse liegen. Die unerwartete Kündigung des Mikropumpen-Projekts durch Sanofi hatte laut Gerresheimer eine Wertminderung beim Ebitda von 117 Millionen Euro zur Folge. Das Platzen des Sanofi-Projekts war ein Rückschlag für Gerresheimer und hatte die Investoren stark enttäuscht. Konzernchef Dietmar Siemssen zeigte sich ungeachtet dessen mit der Bilanz zufrieden. 2019 sei das Fundament gelegt worden, Gerresheimer auf einen klaren Wachstumskurs zu bringen, befand er. 2019 investierte der Konzern den Angaben zufolge rund 185 Millionen Euro, unter anderem in den Bau neuer Werke in Nordmazedonien und Brasilien sowie in den Ausbau des Produktportfolios. Größere negative Auswirkungen durch das Coronavirus sieht Siemssen aktuell nicht. Mit dem Virus gehe zwar eine gewisse Unsicherheit einher, doch sei Gerresheimer momentan kaum betroffen. Erfreuliche Nachrichten gab es derweil für die Aktionäre: Sie sollen eine erhöhte Dividende von 1,20 Euro je Aktie erhalten, nach 1,15 Euro ein Jahr zuvor./eas/mis/fba