Faktor-Zertifikat | 3,00 | Long | eBay

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  • WKN: MF1HBE
  • ISIN: DE000MF1HBE1
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 1,037076, Basispreis 36,72 USD, Reset Barriere 38,19 USD

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf eBay hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf eBay hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 29,44 USD
  • 30,61 USD
  • 0,70
  • 29,41 USD
  • 30,59 USD
  • 0,71
28.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 24,46 USD
  • 25,44 USD
  • 0,58
  • 23,29 USD
  • 24,22 USD
  • 0,53
29.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 23,90 USD
  • 24,86 USD
  • 0,59
  • 23,84 USD
  • 24,79 USD
  • 0,60

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

29.07.2020 Quelle: dpa
Chefs von Tech-Konzernen wehren sich gegen Wettbewerbsvorwürfe
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Chefs der vier Technologie-Riesen Apple, Amazon, Facebook und Google haben sich bei einer Anhörung im US-Kongress gegen den Vorwurf der Marktdominanz und des unfairen Wettbewerbs gewehrt. So verwies Google-Chef Sundar Pichai am Mittwoch darauf, dass viele Nutzer auch bei Online-Handelsplattformen wie Amazon oder Ebay sowie zum Beispiel bei Reisebüros suchten. Facebook-Chef Mark Zuckerberg betonte, die zugekauften Dienste Instagram und WhatsApp böten dank der Ressourcen des Online-Netzwerks einen besseren Service für ihre Nutzer. Die vier Konzernchefs waren per Videokonferenz zu der Anhörung im Justizausschuss des Repräsentantenhauses zugeschaltet. Die US-Konzerne sind verschiedenen Vorwürfen unfairen Wettbewerbs ausgesetzt, denen die Abgeordneten seit gut einem Jahr nachgehen. Die Reihe von Anhörungen soll Impulse für neue Regulierungsmaßnahmen bringen. Aus dem Eröffnungswort des Unterausschuss-Chefs David Cicilline wurde deutlich, dass die Abgeordneten bereits sehr kritisch gegen die Online-Firmen eingestellt sind. "Unsere Gründer verneigten sich nicht vor dem König, genauso sollten wir uns nicht vor den Kaisern der Online-Wirtschaft verneigen", sagte der demokratische Politiker. Große Tech-Unternehmen nutzten ihre Marktposition aus, um sich einen unfairen Vorteil zu verschaffen, sagte Cicilline. Bei der Anhörung wurde zudem schnell klar, dass die Republikaner im US-Kongress die Anhörung nutzen werden, auch den Vorwurf vorzubringen, dass die Online-Unternehmen konservative Ansichten unterdrücken. Das behauptet unter anderem immer wieder US-Präsident Donald Trump. Er drohte bei Twitter, mit einer Präsidenten-Verfügung gegen die Tech-Konzerne vorzugehen, wenn die Anhörung nicht zufriedenstellend verlaufe./so/DP/zb
21.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Zuschlag für Milliardendeal: Adevinta übernimmt Ebays Anzeigensparte
OSLO/SAN JOSE (dpa-AFX) - Der Online-Marktplatz Ebay und sein norwegischer Rivale Adevinta wollen den größten Kleinanzeigen-Markt der Welt schmieden. Für 9,2 Milliarden US-Dollar (8,0 Mrd Euro) soll Adevinta den Geschäftsbereich mit Portalen wie Ebay Kleinanzeigen und mobile.de übernehmen. Der US-Konzern Ebay wird im Gegenzug zum Großaktionär des norwegischen Konzerns, der sich im Bieterrennen in den vergangenen Tagen gegen ein Konsortium aus Finanzinvestoren sowie gegen die Beteiligungsgesellschaft Prosus des Medienkonzerns Naspers durchgesetzt hatte. An der Börse wurden die Nachrichten mit Begeisterung aufgenommen. Die Adevinta-Aktie legte in Oslo bis zur Mittagszeit um fast 36 Prozent auf 156,30 norwegische Kronen zu. Damit wurde das Unternehmen an der Börse umgerechnet mit fast 11,7 Milliarden Dollar (10,2 Mrd Euro) bewertet. Seit dem Jahreswechsel hat der Adevinta-Kurs jetzt um mehr als die Hälfte zugelegt. Dass die Norweger den Zuschlag für die Ebay-Sparte erhalten dürften, war in den vergangenen Tagen bereits durchgesickert, ebenso der etwaige Kaufpreis. Die Details des Deals - vor allem die künftigen Beteiligungsverhältnisse - waren allerdings offengeblieben. So soll Adevinta den Großteil des Kaufpreises mit neuen eigenen Aktien bezahlen. Nur 2,5 Milliarden Dollar soll Ebay in bar erhalten. Zugleich steigt der Konzern mit einer Beteiligung von 44 Prozent zum neuen Großaktionär von Adevinta auf - und bleibt auf diese Weise auch an dem Anzeigengeschäft beteiligt. Die Stimmrechte des US-Konzerns sollen allerdings auf 33 Prozent begrenzt werden, indem er 11 Prozent der Adevinta-Anteile in Form stimmrechtsloser Vorzugsaktien bekommt. Bei Adevinta ändern sich damit die Beteiligungsverhältnisse grundsätzlich. Bisher hält der norwegische Medienkonzern Schibsted mit 59 Prozent die Mehrheit an dem Unternehmen, das er erst im vergangenen Jahr an die Börse gebracht hatte. Schibsted will dem Deal mit Ebay zustimmen und künftig nur noch mit einem Drittel an Adevinta beteiligt sein. Zudem will Schibsted für 330 Millionen Dollar den dänischen Teil von Ebays Anzeigengeschäft herauskaufen, sodass Adevinta für den gesamten Deal selbst nur noch 2,17 Milliarden Dollar an Barmitteln aufwenden muss. Dafür hat sich die Adevinta nach eigenen Angaben einen milliardenschweren Überbrückungskredit gesichert. Durch den Zusammenschluss soll der größte Anbieter von Online-Anzeigenmärkten der Welt entstehen, der in 20 Staaten mit rund einer Milliarde Einwohnern vertreten ist. Adevinta-Chef Rolv Erik Ryssdal sieht für sein Unternehmen dadurch die Chance, in neue Märkte vorzustoßen. Ebay-Chef Janie Iannone hob hervor, dass Ebay auf diese Weise weiterhin an der künftigen Geschäftsentwicklung im Anzeigenbereich teilhaben könne. Ebays Anzeigensparte ist bisher in 13 Ländern vertreten, Adevinta in 15. Legt man die Zahlen des Jahres 2019 zugrunde, entsteht durch den Zusammenschluss ein Unternehmen mit einem Umsatz von 1,8 Milliarden Dollar und einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fast 600 Millionen Dollar. Von der Fusion versprechen sich die beteiligten Unternehmen Synergien in Höhe von 150 bis 185 Millionen Dollar. Diese sollen ab dem dritten Jahr nach dem Zusammenschlusses erreicht werden. Die Vertragspartner erwarten, dass sie den Deal bis zum ersten Quartal 2021 vollziehen können. Vorher müssen die Adevinta-Aktionäre und die Aufsichtsbehörden zustimmen. Der Verkauf der sogenannten Classifieds-Sparte von Ebay steht schon länger zur Debatte, nachdem Hedgefonds den Konzern 2019 dazu gedrängt hatten. Sie hatten gefordert, dass sich der Konzern von einigen Geschäftsteilen trennen soll, die nach ihrer Ansicht den wahren Wert des Unternehmens verschleierten. Das Anzeigengeschäft ist einer der letzten verbliebenen Geschäftsteile abseits des Kerngeschäfts, nachdem Ebay bereits im vergangenen Jahr seine Ticketbörse StubHub verkauft hatte. Das internationale Anzeigengeschäft der Kalifornier ist unter anderem in Kanada, Teilen Europas, Afrika, Australien und Mexiko vertreten. Nutzer können ihre Produkte und Dienstleistungen dort Interessenten in ihrer Nähe anbieten. Im vergangenen Jahr erzielte Ebay mit dieser Sparte einen Umsatz in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar, während der Konzern mit seinem Online-Marktplatzgeschäft auf Erlöse von 7,6 Milliarden Dollar kam. Ebays Kerngeschäft litt zuletzt allerdings unter dem zunehmenden Wettbewerb mit Amazon, dem größten US-Online-Einzelhändler. Adevinta hingegen ist bisher vor allem in Teilen Europas, Lateinamerikas und Nordafrikas vertreten. Mit dem Kauf des Anzeigengeschäfts von Ebay können die Norweger ihre Präsenz in Deutschland erheblich ausbauen./stw/eas/men
20.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Kreise: Online-Marktplatz Adevinta Favorit für Ebays Anzeigensparte
SAN JOSE (dpa-AFX) - Wende im Rennen um die Anzeigensparte der Online-Handelsplattform Ebay: Insidern zufolge soll nun der norwegische Online-Marktplatz Adevinta der Favorit für den Kauf des Geschäftsbereichs sein, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Verweis auf mit der Sache vertraute Personen berichtet. Zuvor hatte dies bereits das "Wall Steet Journal" (WSJ) gemeldet. Demnach befindet sich Adevinta in fortgeschrittenen Gesprächen mit Ebay. Der Deal könnte noch am Montag bekanntgegeben werden, sofern die Gespräche nicht doch noch scheitern, hieß es. Die Adevinta-Aktie wurde an der Osloer Börse vom Handel ausgesetzt. Auf der Handelsplattform Lang & Schwarz, wo Anleger weiter mit ihr handeln könnten, geriet ihr Kurs am Morgen unter Druck. Laut Bloomberg hätten die Norweger eine gemischte Offerte aus eigenen Aktien und Bargeld in Höhe von 9 Milliarden US-Dollar (rund 7,9 Milliarden Euro) abgegeben. Der Deal sehe vor, dass Ebay einen bedeutenden Minderheitsanteil an dem zusammengeschlossenen Geschäft halten werde, hieß es weiter. Zu dem Ebay-Geschäftsbereich gehören auch die deutschen Angebote Ebay Kleinanzeigen und mobile.de. Zunächst seien weder Ebay noch Adevinta für einen Kommentar erreichbar gewesen. Der Verkauf der sogenannten Classifieds-Sparte von Ebay steht schon länger zur Debatte, nachdem Hedgefonds den Konzern 2019 dazu gedrängt hatten. Adevinta betreibt seiner eigenen Website zufolge digitale Marktplätze in 15 Ländern und ist vor allem in Teilen Europas, Lateinamerikas und Nordafrika vertreten. Mit dem Kauf des Anzeigengeschäfts von Ebay würden die Norweger ihre Präsenz in Deutschland erheblich ausbauen. Dem "WSJ" zufolge scheint Adevinta mit seinem Angebot sowohl ein Konsortium von Finanzinvestoren als auch die Beteiligungsgesellschaft Prosus ausgestochen zu haben. Für die Norweger, deren Börsenwert zuletzt bei umgerechnet rund 8 Milliarden Euro lag, könnte der Deal ein großer und wichtiger Schritt sein, um ihre Kundenbasis zu vergrößern und ihre Reichweite zu steigern. Gleichzeitig würde Ebay vom Wachstum des zusammengeschlossenen Geschäfts profitieren, sofern der Konzern die Aktienofferte als Teil des Deals akzeptieren würde. Der im kalifornischen San Jose beheimatete Internethändler Ebay stand zuletzt unter dem Druck aktivistischer Investoren. Sie hatten gefordert, dass sich der Konzern von einigen Geschäftsteilen trennen soll, die nach ihrer Ansicht den wahren Wert des Unternehmens verschleierten. Das Anzeigengeschäft ist einer der letzten verbliebenen Geschäftsteile abseits des Kerngeschäfts, nachdem Ebay bereits im vergangenen Jahr seine Ticketbörse StubHub verkauft hatte. Das internationale Anzeigengeschäft der Kalifornier ist unter anderem in Kanada, Teilen Europas, Afrika, Australien und Mexiko vertreten. Nutzer können ihre Produkte und Dienstleistungen dort Interessenten in ihrer Nähe anbieten. Im vergangenen Jahr erzielte Ebay mit dieser Sparte einen Umsatz in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar, während der Konzern mit seinem Online-Marktplatzgeschäft auf Erlöse von 7,6 Milliarden Dollar kam. Ebays Kerngeschäft litt zuletzt allerdings unter dem zunehmenden Wettbewerb mit Amazon, dem größten US-Online-Einzelhändler. Am Sonntag hatte Bloomberg mit Verweis auf Insider berichtet, dass Ebay beim Verkauf seiner Anzeigensparte offenbar einen gewissen Anteil behalten will. Dies würde die Chancen der Beteiligungsgesellschaft Prosus im Rennen um die Übernahme wiederum erheblich schmälern, hieß es in dem Bericht weiter. Prosus sollte das bis dahin höchste Kaufgebot für den Geschäftsbereich abgegeben haben. Durch Adevintas Offerte aus Aktien und Bargeld würde Ebay weiter einen "signifikanten Anteil" an dem fusionierten Geschäft halten, so die informierten Personen. Die Prosus-Offerte soll hingegen ein reines Barangebot sein. Auch ein Gebot eines Konsortiums der Finanzinvestoren Blackstone, Permira und Hellman & Friedman würde Ebay einen Minderheitenanteil belassen. Für Prosus, eine Tochter des südafrikanischen Medienkonzerns Naspers, wäre ein Deal zwischen Ebay und Adevinta ein weiterer herber Schlag. Der an der Amsterdamer Börse gelistete Konzern will sein Internetgeschäft durch einen großen Zukauf ausbauen und galt laut Insidern noch am vergangenen Freitag als Favorit für Ebays Anzeigengeschäft. In diesem Jahr hatte Prosus bereits den Übernahmekampf um den britischen Essenslieferdienst Just Eat gegen den niederländischen Konkurrenten Takeaway.com verloren./eas/stw/mis