Faktor-Zertifikat | 3,00 | Long | Washtec

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  • WKN: MF1H6Q
  • ISIN: DE000MF1H6Q3
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,058636, Basispreis 24,3667 EUR, Reset Barriere 25,34 EUR

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Washtec hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Washtec hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
30.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 48,01 EUR
  • 49,93 EUR
  • 0,49
  • 43,93 EUR
  • 45,70 EUR
  • 0,44
01.05.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 52,61 EUR
  • 54,72 EUR
  • 1,21
  • 52,07 EUR
  • 54,15 EUR
  • 1,15
04.05.2017 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 47,10 EUR
  • 48,98 EUR
  • 1,10
  • 45,73 EUR
  • 47,56 EUR
  • 1,12

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

11.09.2020 Quelle: dpa
WASHTEC IM FOKUS: Autowaschanlagen-Hersteller sucht Weg aus der Krise
AUGSBURG (dpa-AFX) - Beim Autowaschanlagen-Hersteller Washtec lief es zuletzt alles andere als rund. Probleme im Geschäft mit Großkunden machten dem SDax-Unternehmen bereits seit geraumer Zeit zu schaffen, und nun leiden die Augsburger auch noch unter den Folgen der Corona-Krise. Für das laufende Jahr rechnet das Management daher mit einem Rückgang von Umsatz und Ergebnis. Was bei Washtec los ist, wie Analysten die weiteren Aussichten bewerten und wie sich die Aktie entwickelt hat. DAS IST LOS IM UNTERNEHMEN: Die Pandemie machte sich bei Washtec im zweiten Quartal vor allem durch einen stark rückläufigen Absatz der Anlagen bemerkbar. Insbesondere der europäische Markt war betroffen. Zuvor hatte die Covid-19-Welle bereits den chinesischen Markt erfasst. Umsatz und operatives Ergebnis (Ebit) gingen in den beiden ersten Jahresvierteln stark zurück. Im ersten Quartal fuhr Washtec unter dem Strich sogar einen leichten Verlust ein. Nachdem die Washtec-Führung ihre ursprüngliche Prognose wegen der hohen Unsicherheiten durch die Pandemie im April zurückgezogen und zudem die Dividende gestrichen hatte, wagte sie Ende Juli einen neuen Ausblick. Demnach rechnet das Management mit einem Rückgang der Erlöse um 15 bis 20 Prozent und einem ebenfalls sinkenden operativen Ergebnis (Ebit). Die Ebit-Rendite dürfte auf 3 bis 5 Prozent zurückgehen im Vergleich zu 8,3 Prozent im Vorjahr. Ursprünglich sollte es nach einem Gewinneinbruch 2019 im laufenden Jahr beim Ebit wieder leicht aufwärts gehen, während die Umsätze stabil bleiben sollten. Mittelfristig peilt das Augsburger Unternehmen wieder zweistellige operative Renditen an. Um diese zu erreichen und die Probleme in den Griff zu kriegen, hat der Konzern ein Sparprogramm aufgesetzt, das auch einen Stellenabbau sowie die Verschlankung von Strukturen und Prozessen vorsieht. Allerdings berichtete Washtec, dass sich die Situation in Europa im Laufe des zweiten Quartals wegen der zunehmenden Lockerungen wieder aufgehellt habe. In der Asien-Pazifik-Region lag der Auftragsbestand den Angaben zufolge nach dem ersten Halbjahr sogar leicht über Vorjahresniveau. Anfang August tat sich bei Washtec auch im Management etwas: Neu im Amt als Finanzchefin ist Kerstin Reden. Sie übernahm den Posten von Axel Jaeger, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch bereits Ende Mai verlassen hatte. In der Übergangsphase hatte Konzernchef Ralf Koeppe die Funktion des Finanzchefs zusätzlich übernommen. Washtec ist nach eigenen Angaben weltweit führender Anbieter von Lösungen rund um die Fahrzeugwäsche. Das Unternehmen beschäftigt rund 1800 Mitarbeiter und ist in Europa, Nordamerika und der Asien-Pazifik-Region vertreten. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Obwohl die Entwicklung von Washtec wenig erfreulich ist, glauben die Marktexperten weiterhin an das Unternehmen und attestieren der Aktie noch eine Menge Aufwärtspotenzial. Das Votum ist klar positiv: Drei der vier aktuell von der Nachrichtenagentur Bloomberg erfassten Analysten sprechen sich für den Kauf der Aktie aus. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwas mehr als 45 Euro und damit deutlich über dem aktuellen Kurs. Mit 55 Euro gibt sich die Privatbank Hauck & Aufhäuser am zuversichtlichsten. Ihr Analyst Aliaksandr Halitsa geht zwar davon aus, dass die Aussichten für den Autowaschanlagen-Hersteller in diesem Jahr trübe sind. Doch erwartet er, dass das Unternehmen dank Kostensenkungen mittelfristig wieder glänzen kann. Zudem sollte sich das Umsatzwachstum ab 2021 wieder erholen. Ähnlich optimistisch gibt sich Eggert Kuls vom Analysehaus Warburg Research. Er hat zwar sein Kursziel von zuvor 52 Euro auf 50,50 Euro leicht gesenkt. Allerdings sei das zweite Quartal von Washtec besser gewesen als befürchtet, schrieb der Experte. Daher bestätigte er seine Kaufempfehlung. Derweil hatte Richard Schramm von der britischen Bank HSBC sein Kursziel wegen der sich zuspitzenden Pandemie bereits Mitte April von 57 auf 45 Euro gekappt. Dennoch schrieb er dem Hersteller von Waschanlagen eine gute Mischung aus Widerstandsfähigkeit und Erholungspotenzial zu. Einziger Skeptiker unter den Aktienexperten ist Commerzbank-Analyst Michael Junghans, der die Aktie mit "Reduce" einstuft und das Kursziel mit 30 Euro deutlich unter dem aktuellen Niveau festgesetzt hat. Die Zahlen des ersten Halbjahres sowie die neue Prognose für das laufende Jahr hätten seine pessimistische Sicht auf die Aktie bestätigt, schrieb er in einer Studie Ende Juli. Der neuen Prognose zufolge dürfte 2020 das Jahr mit dem stärksten Umsatzrückgang seit 2004 werden. DAS MACHT DIE AKTIE Aus Anleger-Sicht war ein Investment in die Washtec-Aktie in jüngerer Vergangenheit alles andere als lohnend. Während die Anteilsscheine im laufenden Jahr mehr als ein Viertel an Wert eingebüßt haben, sieht es in den zurückliegenden drei Jahren mit einem Minus von mehr als 40 Prozent noch deutlich schlechter aus. Auf die vergangenen fünf Jahre gesehen steht allerdings ein Kursgewinn von rund 60 Prozent zu Buche - und das, obwohl die Aktie die 2020 wie etliche andere Papiere stark vom Corona-Crash in Mitleidenschaft gezogen wurde. Notierte das Papier Mitte Dezember 2019 zwischenzeitlich noch bei 57,50 Euro, ging es ab Mitte Februar im Sturzflug in den Keller. Bis 18. März sackte der Kurs auf unter 29 Euro ab. Mit der allgemeinen Markterholung setzte danach zwar wieder ein leichter Aufwärtstrend ein. Doch seit die bisherigen Washtec-Quartalszahlen die Anleger enttäuschten, dümpelt die Aktie im Keller herum. Einen positiven kurzen Ausreißer nach oben gab es lediglich im ersten Juni-Drittel, als das Papier kurzzeitig wieder zu rund 44 Euro gehandelt wurde. Danach ging es wieder abwärts. Zuletzt bewegte sich der Kurs im Korridor zwischen 35 und 40 Euro. Im August 2018 war die Washtec-Aktie nach einem jahrelangen Kursanstieg sogar zu 83,80 Euro gehandelt worden. Davon ist sie momentan Welten entfernt. Mit einer Marktkapitalisierung von etwas mehr als einer halben Milliarde Euro gehört das bereits seit 1997 an der Börse notierte Unternehmen zu den Leichtgewichten im Nebenwerteindex SDax./eas/stw/zb
28.07.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS: Schwache Quartalszahlen verlängern Leiden der Washtec-Anleger
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Leidenszeit der Washtec-Akionäre geht weiter. Die Papiere des Herstellers von Autowaschanlagen litten am Dienstag unter enttäuschenden Quartalszahlen und fielen bis zum Mittag um rund vier Prozent auf 33,90 Euro. Damit zählten sie zu den schwächsten Titeln im leicht nachgebenden Nebenwerteindex SDax. Die Corona-Krise setzt Washtec weiterhin zu. Nach einem Rückgang bereits zum Jahresstart sanken Umsatz und operatives Ergebnis auch im zweiten Quartal. Ausschlaggebend für die Rückgänge waren vor allem stark rückläufige Absatzzahlen im Verkauf von Anlagen. Es traf insbesondere den europäischen Markt, auf dem die Umsätze der Firma um fast ein Viertel einknickten. Das Unternehmen kämpft bereits seit geraumer Zeit mit Problemen im Geschäft mit Großkunden. Die Resultate bestätigten seine skeptische Einschätzung der Washtec-Aktien, schrieb Analyst Michael Junghans von der Commerzbank. Die bereits am Montag bekannt gegebenen neuen Ziele für das laufende Jahr hätten die Markterwartungen deutlich verfehlt und deuteten auf den womöglich stärksten Umsatzrückgang von Washtec seit dem Jahr 2004 hin. Der Experte Eggert Kuls vom Analysehaus Warburg Research bleibt hingegen positiv gestimmt. Die derzeit schwierige Situation sei wohl genutzt worden, um Kostensenkungs- und Effizienzmaßnahmen zu beschleunigen. Washtec sei auf dem richtigen Weg, die Profitabilität im nächsten Jahr erheblich zu erhöhen. Der Barmittelzufluss im bisher schlechtesten Quartal während der Corona-Krise sehe auf den ersten Blick beeindruckend aus. Die Washtec-Aktien sind derweil auch aus charttechnischer Sicht angeschlagen. Bereits Ende vergangener Woche rutschen die Papiere unter die 21- und die 50-Tage-Durchschnittslinien, die den kurz- beziehungsweise mittelfristigen Trend beschreiben. Die 200-Tage-Linie wurde bereits Ende Februar unterboten. Diese gilt als Maß für die langfristige Kursentwicklung. Aktuell notieren die Anteilsscheine vom Washtec auf dem Niveau von Mitte Mai. Vom Corona-Crash hat sich der Kurs anders als der Gesamtmarkt noch längst nicht wieder erholt. Seit Jahresanfang haben die Anteilsscheine inzwischen knapp 37 Prozent eingebüßt, während der SDax der kleineren Börsentitel in diesem Zeitraum lediglich um rund 4 Prozent nachgegeben hat./la/bek
28.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Corona-Krise macht Autowaschanlagenhersteller Washtec zu schaffen
AUGSBURG (dpa-AFX) - Die Corona-Krise setzt dem Autowaschanlagenhersteller Washtec weiterhin deutlich zu. Nach einem Rückgang bereits zum Jahresstart sanken Umsatz und operatives Ergebnis auch im zweiten Quartal, wie das Unternehmen am Dienstag in Augsburg mitteilte. An der Börse ging es für das im Nebenwerteindex SDax notierte Papier am Morgen klar abwärts. Im Vergleich zum Vorjahr waren Washtecs Erlöse im dreimonatigen Berichtszeitraum um mehr als 17 Prozent auf 88,1 Millionen Euro gefallen. Ausschlaggebend für die Rückgänge im zweiten Jahresviertel bis Ende Juni waren vor allem stark rückläufige Absatzzahlen im Verkauf von Anlagen. Dabei traf es insbesondere den europäischen Markt, auf dem die Umsätze der Firma um fast ein Viertel einknickten. Das Service- und Chemiegeschäft war indes nur leicht rückläufig. Das operative Ergebnis (Ebit) ging mit minus 47 Prozent noch deutlicher zurück auf 3,5 Millionen Euro. Die entsprechende Rendite lag bei 4 Prozent, nachdem sie vor einem Jahr noch 6,2 Prozent betragen hatte. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 2,4 Millionen Euro nach einem Überschuss von 3,8 Millionen Euro ein Jahr zuvor. An der Börse gehörte das Washtec-Papier mit einem Kursverlust von knapp vier Prozent zu den größten Verlierern im SDax. Vom Corona-Crash hat sich der Kurs anders als der Gesamtmarkt noch längst nicht erholt: Zum bisherigen Jahreshoch von Anfang Februar bei knapp 57 Euro fehlen noch fast 40 Prozent, aktuell notiert das Papier bei Kursen um 34 Euro. Vor allem die Corona-Pandemie hatte der Aktie zugesetzt, doch Washtec leidet nicht erst seit der vom Virus ausgelösten Krise. Das Unternehmen kämpft bereits seit geraumer Zeit mit Problemen in seinem Großkundengeschäft. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres hatte die Firma sogar rote Zahlen geschrieben und im April die Prognose für 2020 zurückgezogen. Auch die Dividende für 2019 wurde gestrichen. Zu Wochenbeginn hatten die Augsburger nunmehr eine neue Prognose für das laufende Jahr veröffentlicht. Washtec rechnet demnach mit einem Rückgang der Erlöse um 15 bis 20 Prozent und einem ebenfalls sinkenden operativen Ergebnis (Ebit). Die Ebit-Rendite dürfte auf 3 bis 5 Prozent zurückgehen im Vergleich zu 8,3 Prozent im Vorjahr. Commerzbank-Analyst Michael Junghans sieht durch die Prognose und die Quartalszahlen sein negatives Votum für die Aktie bestätigt. Die neuen Ziele deuteten auf den womöglich deutlichsten Umsatzrückgang bei Washtec seit dem Jahr 2004 hin, schrieb der Experte in einer ersten Reaktion am Dienstag. Mit den zunehmenden Lockerungen in der Corona-Krise nach dem weltweiten Lockdown zeichnete sich zuletzt aber auch bei Washtec eine Besserung ab. So hellte sich den Angaben zufolge die Situation in Europa im Quartalsverlauf wieder auf. Hinkte der Auftragsbestand zum Ende des Halbjahres noch deutlich dem Vorjahr hinterher, verzeichnete das Unternehmen für Juni einen Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Besser sieht die Lage zudem im Asien-Pazifik-Raum aus, dort lag der Auftragsbestand nach den ersten sechs Monaten leicht über dem Vorjahr. Mittelfristig will das Washtec-Management wieder zweistellige operative Renditen erreichen. Der Konzern hatte dazu bereits im April zusätzlich zu den bereits bestehenden Sparprogrammen weitere Maßnahmen eingeleitet, die aktuell umgesetzt würden, hieß es weiter. Im ersten Halbjahr konnte Washtec seine Kosten im Vergleich zum Vorjahr um 8,5 Prozent drücken./tav/eas/mis
28.07.2020 Quelle: dpa
DGAP-News: WashTec AG: Geschäftsverlauf im zweiten Quartal geprägt durch die Aus-wirkungen der COVID-19-Pandemie (deutsch)
WashTec AG: Geschäftsverlauf im zweiten Quartal geprägt durch die Aus-wirkungen der COVID-19-Pandemie ^ DGAP-News: WashTec AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis WashTec AG: Geschäftsverlauf im zweiten Quartal geprägt durch die Aus-wirkungen der COVID-19-Pandemie 28.07.2020 / 08:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- * Umsatz mit Mio. EUR 88,1 (Vorjahr: Mio. EUR 106,7) im zweiten Quartal deutlich unter dem Niveau des Vorjahres; Umsatz zum Halbjahr damit bei Mio. EUR 175,4 (Vorjahr: Mio. EUR 199,1) * Kostenreduzierung gegenüber dem Vorjahr im ersten Halbjahr 2020 von 8,5%; weitere Maßnahmen im Rahmen des forcierten Performance Programms in der Umsetzung * EBIT mit Mio. EUR3,5 (Vorjahr: Mio. EUR 6,6) im zweiten Quartal; EBIT zum Halbjahr mit Mio. EUR 5,2 (Vorjahr: Mio. EUR 9,3) damit deutlich unter dem Vorjahr * Free Cashflow mit Mio. EUR 13,6 um Mio. EUR 29,3 gestiegen (Vorjahr: Mio. EUR -15,7) * Guidance für das Gesamtjahr 2020: Umsatzrückgang von 15%-20% und sinkendes EBIT mit einer EBIT-Rendite von 3%-5% Augsburg, 28. Juli 2020 - Die Umsätze der WashTec-Gruppe - dem führenden Anbieter von innovativen Lösungen rund um die Fahrzeugwäsche weltweit - lagen im zweiten Quartal 2020 mit Mio.EUR 88,1 (Vorjahr: Mio. EUR 106,7) um 17,4 % unter dem Vorjahr. Der Umsatz per 30. Juni 2020 lag bei Mio. EUR 175,4 und damit Mio. EUR 23,7 bzw. 11,9 % unter dem Vorjahresniveau (Mio. EUR 199,1). Während das Service- und Chemiegeschäft nur leichte Rückgänge verzeichnete, waren die Absatzzahlen bei den Anlageverkäufen stark rückläufig. Die negative Umsatzentwicklung wurde durch die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie verursacht. Insbesondere der europäische Markt war im zweiten Quartal mit einem Umsatzrückgang von 23,9 % auf Mio. EUR 68,2 (Vorjahr: Mio. EUR 89,6) negativ betroffen. Die Situation in Europa hat sich jedoch im Verlauf des zweiten Quartals deutlich verbessert. Der Rückgang im Auftragseingang lag im Juni nur noch in einem niedrigen einstelligen Bereich. Das EBIT der Gruppe im zweiten Quartal mit Mio. EUR 3,5 ging umsatzbedingt deutlich zurück (Vorjahr: Mio. EUR 6,6). Auch beim EBIT ist der Rückgang auf die Region Europa zurückzuführen. Die EBIT-Rendite im zweiten Quartal lag bei 4,0 % (Vorjahr: 6,2 %).Das EBIT zum Halbjahr betrug Mio. EUR 5,2 (Vorjahr Mio. EUR 9,3). Die EBIT-Rendite für das Halbjahr lag bei 3,0 % (Vorjahr: 4,7 %). Der Auftragsbestand (Maschinen und Anlagen) lag zum Ende des ersten Halbjahres deutlich unter dem Vorjahr. In Asien/Pazifik war der Auftragsbestand leicht höher als im Vorjahr. Der Free Cashflow (Netto-Cashflow - Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit) stieg auf Mio. EUR 13,6 (Vorjahr: Mio. EUR - 15,7). Insgesamt stieg der Finanzmittelfonds im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um Mio. EUR 8,7 auf Mio. EUR - 26,0. Im Vorjahreszeitraum betrug die Veränderung des Finanzmittelfonds Mio. EUR -53,4. Darin ist eine Dividendenzahlung im Vorjahr in Höhe von Mio. EUR 32,8 enthalten. Im abgelaufenen Berichtszeitraum fand keine Dividendenzahlung statt. Die Gesellschaft hat am 27. Juli 2020 ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2020 erneut abgegeben und erwartet für die Gruppe einen Umsatzrückgang in einer Bandbreite von 15%-20% gegenüber dem Vorjahr. Auch das EBIT wird im Vergleich zum Vorjahr sinken. Die Gesellschaft strebt bei der prognostizierten Umsatzentwicklung eine EBIT-Rendite von 3%-5% an. Am heutigen Tage findet die Hauptversammlung der WashTec AG als virtuelle Hauptversammlung statt, an der der Vorstand über die aktuelle Geschäftslage berichten wird. 'Die COVID-19 Pandemie beeinflusst unser Geschäft. Wir sehen aber auch das Jahr 2020 als Chance und beschleunigen die Umsetzung des bereits im Vorjahr begonnenen Performance Programms. So passen wir die Strukturen und Prozesse der Gesellschaft auf die neuen Herausforderungen und Entwicklungen des Marktgeschehens an. Mittelfristig bleibt das Ziel bestehen, durch die umgesetzten Maßnahmen wieder eine zweistellige EBIT-Rendite zu erreichen", so Dr. Ralf Koeppe, CEO/CTO der WashTec AG. Der H1-Bericht und weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: www.washtec.de. Über WashTec: Die WashTec-Gruppe mit Sitz in Augsburg, Deutschland, ist der weltweit führende Anbieter von innovativen Lösungen rund um die Fahrzeugwäsche. Weltweit beschäftigt WashTec rund 1.800 Mitarbeiter und ist mit eigenen Tochtergesellschaften in den Märkten Europa, Nordamerika sowie in Asien/Pazifik vertreten. Darüber hinaus ist WashTec mit selbstständigen Vertriebspartnern in rund 80 Ländern präsent. Wesentliche Konzern-Kennzahlen: Mio. EUR, IFRS H1 2020 H1 2019 Veränderung in % Umsatz 175,4 199,1 -11,9 EBIT 5,2 9,3 -44,1 EBIT-Rendite in % 3,0 4,7 - EBT 4,8 9,0 -46,7 Konzernergebnis 2,1 4,4 -52,3 Ergebnis je Aktie1) (in EUR) 0,16 0,33 -52,3 Netto Cashflow 15,0 -10,9 237,6 Free Cashflow 13,6 -15,7 186,6 ROCE in % 16,1 22,3 - Mio. EUR, IFRS 30.06.20 31.12.19 Veränderung abs. Bilanzsumme 260,9 274,9 -14,0 Eigenkapital 86,0 84,5 1,5 Eigenkapitalquote in %2) 33,0 30,7 - Net Operating Working Capital3) 86,5 96,2 -9,7 Mitarbeiter 1.795 1.874 -79 1) Grundlage: durchschnittlich 13.382.324 Aktien; verwässert = unverwässert 2) Eigenkapital/Bilanzsumme 3) Forderungen aus L&L+ Vorräte - Verbindlichkeiten aus L&L - erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Kontakt: WashTec AG Argonstraße 7 86153 Augsburg Tel.: +49 (0)821 - 5584 - 0 Fax: +49 (0)821 - 5584 - 1135 --------------------------------------------------------------------------- 28.07.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: WashTec AG Argonstraße 7 86153 Augsburg Deutschland Telefon: +49 (0)821 55 84-0 Fax: +49 (0)821 55 84-1135 E-Mail: washtec@washtec.de Internet: www.washtec.de ISIN: DE0007507501 WKN: 750750 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1102965 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1102965 28.07.2020 °