Faktor-Zertifikat | 3,00 | Long | Osram Licht

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  • WKN: MF1H14
  • ISIN: DE000MF1H144
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,003347, Basispreis 27,4667 EUR, Reset Barriere 28,57 EUR

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Basiswert

40,90 EUR

-0,12 % 05.06.2020 22:26:20

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Osram Licht hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Osram Licht hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
20.02.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 26,97 EUR
  • 28,06 EUR
  • 10,72
  • 26,10 EUR
  • 27,15 EUR
  • 10,77
21.02.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 44,84 EUR
  • 46,64 EUR
  • 1,45
  • 45,32 EUR
  • 47,14 EUR
  • 1,37
15.02.2017 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 38,92 EUR
  • 40,48 EUR
  • 1,63
  • 38,50 EUR
  • 40,05 EUR
  • 1,61

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

12.05.2020 Quelle: dpa
AMS will mit Kapitalmaßnahme Geld für Osram-Übernahme reinholen
UNTERPREMSTÄTTEN (dpa-AFX) - Der österreichische Sensorenhersteller AMS will das bedingte Kapital um rund 10 Prozent erhöhen, um die Schuldenlast durch die milliardenschwere Übernahme von Osram zu erleichtern. Konkret sei die Ausgabe von Finanzinstrumenten, insbesondere Wandelschuldverschreibungen geplant, teilte das an der schweizerischen Börse notierte Unternehmen am Dienstag in der Einladung zur Hauptversammlung mit. Für die Ausgabe der Finanzinstrumente wie Wandelschuldverschreibungen, Gewinnschuldverschreibungen oder Genussrechte an die Gläubiger solle das bedingte Kapital um rund 10 Prozent erhöht werden. Konkret sei die Ausgabe von bis zu 27,43 Millionen Aktien geplant. Auf Basis des Schlusskurses vom Dienstag kämen damit rund 390 Millionen Franken zusammen. Damit strebe AMS die möglichst schnelle Refinanzierung der bestehenden Bankfinanzierung für die Übernahme des Lichtkonzerns Osram an, hieß es weiter. Damit sollen die Finanzierungskosten gesenkt werden. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Finanzinstrumente solle ausgeschlossen werden. Die Generalversammlung, so wird die Hauptversammlung in der Schweiz genannt, ist für den 3. Juni geplant. Ende April hatte AMS mitgeteilt, dass die 4,6 Milliarden Euro teure Übernahme von Osram planmäßig verlaufe. Die Österreicher hatten für den Zukauf Anfang April eine Kapitalerhöhung durchgeführt mit einen Bruttoerlös von rund 1,65 Milliarden Euro./jb/cf/AWP/stk/he
07.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Osram mit solidem Quartal in Corona-Krise - wenig Neues zu AMS
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der angeschlagene Lichtkonzern Osram hat der Corona-Pandemie im zweiten Geschäftsquartal dank der Restrukturierung ein Stück weit getrotzt. Zwar ging der Umsatz auf vergleichbarer Basis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 8 Prozent auf 821 Millionen Euro zurück, doch das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um knapp 37 Prozent auf 96 Millionen Euro zu, wie der MDax-Konzern am Donnerstag in München mitteilte. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 11,7 Prozent nach 8,1 Prozent ein Jahr zuvor. Das lag neben Strukturmaßnahmen aber auch auch neuen Rechnungslegungsvorschriften. Am Kapitalmarkt sorgten die Nachrichten kaum für Bewegung, stehen doch weniger die Zahlen als viel mit der Übernahme durch AMS im Fokus. Die Osram-Aktie lag am Vormittag zuletzt 0,3 Prozent im Minus. Im laufenden Jahr haben die Papiere bislang rund 15 Prozent an Wert eingebüßt, sich nach dem Corona-Crash zuletzt aber wieder deutlich erholt. In den zurückliegenden drei Jahren steht für die Titel jedoch ein Minus von rund 43 Prozent zu Buche. Unter dem Strich stand bei Osram im zweiten Geschäftsquartal zwar erneut ein Verlust von rund 39 Millionen Euro, Osram konnte den Fehlbetrag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aber um fast 57 Prozent eindämmen. Der kurz vor der Übernahme durch den österreichischen Sensorhersteller AMS stehende Konzern begründete das Minus mit Kosten für die laufenden Umbau- und Sparmaßnahmen. Im ersten Quartal hatte Osram noch einen kleinen Nettogewinn eingefahren, nachdem das Unternehmen 2019 wegen schlechteren Geschäften mit der Autoindustrie und Smartphoneherstellern tief in die roten Zahlen gerutscht war. Im zweiten Viertel des Geschäftsjahres konnten die Münchener den freien Barmittelzufluss (Free Cashflow) zudem dank eines besseren Kostenmanagements auf 64 Millionen Euro steigern, nachdem noch im Vorjahr ein Minus von 76 Millionen Euro angefallen war. Der Free Cashflow ist für Investoren und Analysten eine wichtige Kennziffer, da sie Aufschluss über die Finanzkraft eines Unternehmens gibt. Ist sie negativ, wird quasi Geld verbrannt. Konzernchef Olaf Berlien sprach in Anbetracht der schwierigen Rahmenbedingungen von einem guten Quartal. "Unsere sehr früh ergriffenen Maßnahmen gegen die Folgen der Corona-Krise zeigen Wirkung", erklärte er. In einer Telefonkonferenz verdeutlichte Berlien dann aber, dass Osram mit erheblichen Corona-Auswirkungen im laufenden dritten Quartal rechnet. Erst dann würden die Pandemie-Folgen Osram vollumfänglich treffen. Berlien geht davon aus, dass der Tiefpunkt des Quartals bereits im April erreicht worden ist. In China liefen die Werke mittlerweile wieder unter Vollauslastung, zudem seien weltweit bis auf 2 Fabriken alle 26 Osram-Werke in Betrieb, sagte er. Das zweite Quartal sei aufgrund anhaltender Kostensenkungen besser ausgefallen als der Markt erwartet habe, befand Analyst Sandeep Deshpande von der US-Bank JP Morgan. Die negativen Auswirkungen durch Covid-19 seien aber ab Ende März sichtbar geworden. Derweil verdeutlichten die Experten der DZ Bank, dass das Autogeschäft von Osram unter Druck bleibe. Die eingetrübte Nachfrage bleibe bestehen, auch wenn der Konzern Fortschritte auf der Kostenseite gemacht habe. Die DZ Bank erwartet weiterhin schwierige Quartale für den Leuchtenhersteller. Osram hatte seine Sparmaßnahmen kürzlich nochmal verschärft und will in der Krise über bereits bestehende Programme hinaus das Geld zusammenhalten. So hat der Konzern laut Mitteilung unter anderem mit Arbeitszeitmaßnahmen und der Überprüfung von Investitionen ein "zusätzliches Liquiditätsvolumen von rund 200 Millionen Euro" bis Ende des Geschäftsjahres ausgemacht. Zudem sind seit Mai laut Berlien rund 200 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Wie viele es insgesamt werden, sei unklar. Der Vorstand will überdies in diesem Monat auf 10 Prozent seines Gehalts verzichten. Zudem sollen die variablen Einkommensbestandteile auch bei Führungskräften gekürzt werden. Wegen der Corona-Krise geht Osram weiter davon aus, seine ursprünglichen Jahresziele nicht erreichen zu können. Vor allem Produktionsstillegungen auf Kundenseite sowie Störungen der globalen Lieferketten würden sich "sehr wahrscheinlich" auf die Geschäftsentwicklung von Osram auswirken, hieß es. Mitte März hatte Osram die Prognose zurückgezogen. Ein neuer Ausblick sei erst dann möglich, wenn die allgemeine Marktsituation mehr Klarheit zulasse. Nicht viel Neues gab es zur anstehenden Übernahme von Osram durch AMS. Berlien verwies darauf, dass die kartellrechtlichen Genehmigungen nach wie vor ausstünden. AMS hatte sich kürzlich abermals zuversichtlich gezeigt, den Deal bis Ende des laufenden Quartals zum Abschluss zu bringen. Laut Berlien laufen die vorbereitenden Maßnahmen für den Integrationsprozess im Hintergrund weiter. Der Osram-Chef zeigte sich auf Nachfrage überzeugt davon, dass das AMS-Finanzierungskonzept gut, klar und krisenfest sei. Im Zuge des sich anbahnenden Zusammenschlusses waren immer wieder Zweifel daran aufgekommen, ob AMS die Finanzierung überhaupt stemmen kann. Die Österreicher sind stark verschuldet, deutlich kleiner als Osram und wollen die 4,6 Milliarden Euro schwere Übernahme weitgehend auf Pump stemmen. Dazu beitragen soll aber auch eine kürzlich abgeschlossene Kapitalerhöhung. Die Marktturbulenzen infolge der Corona-Krise hatten sowohl den AMS- als auch den Osram-Kurs zwischenzeitlich abstürzen lassen./eas/mne/mis
07.05.2020 Quelle: dpa
DGAP-News: Osram steigert Rendite und Cashflow dank frühzeitig ergriffener Struktur- und Corona-Maßnahmen (deutsch)
Osram steigert Rendite und Cashflow dank frühzeitig ergriffener Struktur- und Corona-Maßnahmen ^ DGAP-News: OSRAM Licht AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Quartalsergebnis Osram steigert Rendite und Cashflow dank frühzeitig ergriffener Struktur- und Corona-Maßnahmen 07.05.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- - Bereinigte EBITDA-Marge steigt im Q2 um vier Prozentpunkte auf 11,7 Prozent - Konzernumsatz sinkt auf vergleichbarer Basis - Positiver Free Cashflow von 64 Millionen Euro erreicht - Kathrin Dahnke als neue CFO an Bord - Mittelfristige Auswirkungen durch COVID-19-Pandemie noch nicht prognostizierbar Osram hat angesichts der globalen Herausforderungen ein gutes zweites Quartal erzielt und damit die Markterwartungen getroffen. Zwar sank der Umsatz des Hightech-Unternehmens auf vergleichbarer Basis um knapp acht Prozent auf 821 Millionen Euro, es wurde aber insbesondere durch gezieltes Cash Management ein positiver Free Cashflow von 64 Millionen erreicht. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um fast vier Prozentpunkte und lag bei 11,7 Prozent. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA lag mit 96 Millionen Euro dank der Strukturmaßnahmen und der Umstellung auf IFRS 16 um gut ein Drittel über dem Vorjahreswert. Aufgrund der Restrukturierungsaufwendungen, die sich vor allem wegen der Rückstellungen für die angekündigte Struktur- und Personalanpassung auf 45 Millionen Euro beliefen, war das Nettoergebnis mit 39,3 Millionen Euro negativ. "Unsere sehr früh ergriffenen Maßnahmen gegen die Folgen der Corona-Krise zeigen im ganzen Unternehmen Wirkung. Es war eine Herausforderung, die Produktion in den vergangenen Wochen weitgehend regulär aufrechtzuerhalten, da unser oberstes Gebot die Gesundheit und der Schutz unserer Mitarbeiter ist und bleibt. Osram nutzt die Zeit auch, um nach der Corona-Krise gut aufgestellt zu sein. Unsere hohe Eigenkapitalquote kommt uns dabei sehr zugute", sagte Olaf Berlien, Vorstandsvorsitzender der OSRAM Licht AG. Im Rahmen des unternehmensweiten Krisenmanagements konnte unter anderem mit Arbeitszeitmaßnahmen, der Überprüfung von Investitionen und konsequentem Finanzierungsmanagement ein zusätzliches Liquiditätsvolumen von rund 200 Millionen Euro bis Ende des Geschäftsjahres identifiziert werden. Unabhängig von den akuten Maßnahmen hält Osram an den bestehenden Performance-Programmen fest, die von 2018 bis Ende des Geschäftsjahres 2022 Einsparungen von 300 Millionen Euro bringen werden. So wappnet sich das Unternehmen bestmöglich für konjunkturelle Herausforderungen. Der Bereich Opto Semiconductors verzeichnete im vergangenen Quartal eine starke bereinigte EBITDA-Marge von 21 Prozent. Der Umsatz der Halbleitersparte ging leicht auf 362 Millionen Euro zurück. Der vergleichbare Umsatz des Bereichs Automotive lag mit 431 Millionen Euro merklich unter dem Vorjahreswert. Grund hierfür sind unter anderem die ersten Auswirkungen der Corona-Krise auf die schon zuvor geschwächte Automobilindustrie. Im Geschäftsbereich Digital (DI) sank der Umsatz ebenfalls deutlich um gut zwölf Prozent. Hier machte sich der pandemiebedingte Rückgang im Geschäft mit Entertainment- und Kinobeleuchtung sowie bei Projekten zur Gebäude-Illuminierung in China bemerkbar. Die Sparte DI konnte sich dennoch in der operativen Gewinnzone behaupten, das bereinigte EBITDA war mit zwei Millionen Euro positiv. Seit dem 16. April verstärkt Kathrin Dahnke den Osram-Vorstand. Sie folgt als neue Verantwortliche für das Finanzressort auf Ingo Bank, der zum 1. Mai Finanzvorstand bei der ams AG geworden ist. Die krisenerprobte Finanzmanagerin blickt auf vielseitige Erfahrungen in mittelständischen wie auch börsennotierten Unternehmen zurück. Zuletzt war sie Vorstandsmitglied des Mischkonzerns Wilh. Werhahn KG. Mittel- und langfristig sind die Auswirkungen von COVID-19 auf die Weltwirtschaft noch nicht prognostizierbar. Die Situation geht mit operativen und finanziellen Herausforderungen für die gesamte Wirtschaft einher. Insbesondere Produktionsstillegungen auf Seite der Kunden und die Störungen der globalen Lieferketten werden sich sehr wahrscheinlich auf die Geschäftsentwicklung von Osram auswirken. Wie Mitte März bereits mitgeteilt, erwartet das Unternehmen daher seine ursprünglichen Unternehmensziele für das Geschäftsjahr 2020 nicht erreichen zu können. Erst wenn die allgemeine Marktsituation mehr Klarheit erlaubt, wird Osram seine Prognose aktualisieren können. Ab Mai wird eine größere Anzahl von Osram-Mitarbeitern von Kurzarbeit betroffen sein. Der Osram-Vorstand hat daher entschieden, jedenfalls bei seinem Mai-Gehalt auf zehn Prozent zu verzichten. Über weitere Maßnahmen wird er gemäß der aktuellen Lage entscheiden. Auch die Führungskräfte werden einen entsprechend solidarischen Beitrag über ihre variablen Einkommensbestandteile leisten. Osram hält am Donnerstag, 7. Mai, ab 09:30 Uhr MESZ eine Telefonkonferenz für Journalisten mit dem Vorstand der OSRAM Licht AG ab. Diese wird unter https://87399.choruscall.eu/links/osram200507pr.html auch im Internet übertragen. Unter dieser Adresse können Sie im Anschluss zudem eine Aufzeichnung der Konferenz abrufen. Ab 14:00 Uhr MESZ können Sie am 7. Mai die Analystenkonferenz mit dem Vorstand unter folgendem Link verfolgen: https://87399.choruscall.eu/links/osram200507ir.html PRESSEKONTAKTE Torsten Wolf Tel. +49 89 6213-2506 E-mail: torsten.wolf@osram.com Jens Hack Tel. +49 89 6213-2129 E-mail: j.hack@osram.com Susanne Enninger Tel. +49 89 6213-3996 E-mail: s.enninger@osram.com Ausgewählte Kennzahlen des OSRAM Licht-Konzerns (fortg. Geschäft) im zweiten Quartal 2. Quartal 2. Quartal Veränderung 2020 2019 nominal Umsatz 821 862 (4,7%) Vglb. Umsatzwachstum1 (7,9%) EBITDA bereinigt2 96 70 36,8% .Marge 11,7% 8,1% 350bps Ergebnis nach Steuern (39) (91) 56,7% Free Cashflow 64 (76) n.a. Mitarbeiter in Tsd. 22 25 (11,1%) (ungeprüfte Zahlen. Angaben in Millionen Euro, Margen in Prozent, Mitarbeiter per 31. März. Negative Werte in Klammern.) (1bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte) (2Bereinigt um Sonderthemen, inkl. z.B. Transformationskosten, wesentliche rechtliche und regulatorische Themen sowie M&A bezogene Kosten.) Entwicklung der Berichtssegmente im zweiten Quartal 2. Quartal 2.Quartal Veränderung 2020 2019 nominal Opto Semiconductors .Gesamtumsatz 362 363 (0,3%) .vglb. Umsatzwachstum1 (1,8%) .EBITDA bereinigt2 76 52 46,6% . Free Cashflow 60 (13) n.a. Automotive .Gesamtumsatz 431 447 (3,6%) .vglb. Umsatzwachstum1 (8,7%) .EBITDA bereinigt2 30 43 (30,6%) .Free Cashflow 37 66 (43,9%) Digital .Gesamtumsatz 200 227 (11,5%) .vglb. Umsatzwachstum1 (12,3%) .EBITDA bereinigt2 2 (3) n.a. . Free Cashflow (18) (43) 58,9% (ungeprüfte Zahlen in Millionen Euro. Negative Werte in Klammern.) (1bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte) (2Bereinigt um Sonderthemen, inkl. z.B. Transformationskosten, wesentliche rechtliche und regulatorische Themen sowie M&A bezogene Kosten.) ÜBER OSRAM OSRAM, mit Hauptsitz in München, ist ein weltweit führendes Hightech-Unternehmen mit einer über 110-jährigen Geschichte. Die überwiegend halbleiterbasierten Produkte ermöglichen verschiedenste Anwendungen von Virtual Reality bis hin zum autonomen Fahren sowie von Smartphones bis zu vernetzten intelligenten Beleuchtungslösungen in Gebäuden und Städten. OSRAM nutzt die unendlichen Möglichkeiten von Licht, um das Leben von Menschen und Gesellschaften zu verbessern. Mit Innovationen von OSRAM werden wir künftig nicht nur besser sehen, sondern auch besser kommunizieren, uns fortbewegen, arbeiten und leben. OSRAM beschäftigte Ende des Geschäftsjahres 2019 (per 30. September) weltweit rund 23.500 Mitarbeiter und erzielte in diesem Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro aus fortgeführten Aktivitäten. Das Unternehmen ist an den Börsen in Frankfurt am Main und München notiert unter der WKN: LED 400 (Börsenkürzel: OSR). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.osram.de. Haftungsausschlusserklärung Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen - also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie "erwarten", "wollen", "antizipieren", "beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "einschätzen", "werden", "vorhersagen" oder ähnliche Begriffe. Solche Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des OSRAM Managements. Sie unterliegen daher einer Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von OSRAM liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von OSRAM. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen von OSRAM wesentlich von den Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in den zukunftsgerichteten Aussagen wiedergegeben oder aufgrund früherer Trends erwartet werden. Diese Faktoren beinhalten insbesondere Angelegenheiten, die im Risiko- und Chancenbericht des Geschäftsberichts des OSRAM Licht-Konzerns beschrieben sind, sich aber nicht auf solche beschränken. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte es sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von OSRAM wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als erwartete, antizipierte, beabsichtigte, geplante, geglaubte, angestrebte, geschätzte oder projizierte Ergebnisse, Leistungen und Erfolge genannt worden sind. OSRAM übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen über gesetzliche Anforderungen hinaus zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem und anderen Berichten nicht genau zur angegebenen Summe aufaddieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. --------------------------------------------------------------------------- 07.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: OSRAM Licht AG Marcel-Breuer-Straße 6 80807 München Deutschland Telefon: +49 89 6213-0 Fax: +49 89 6213-3629 E-Mail: ir@osram.com Internet: www.osram-group.com ISIN: DE000LED4000 WKN: LED400 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), München; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1038115 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1038115 07.05.2020 °