Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | Linde Group

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  • WKN: MF1H0W
  • ISIN: DE000MF1H0W4
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,359703, Basispreis 99,15 EUR, Reset Barriere 103,12 EUR

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Basiswert

195,95 EUR

+4,48 % 05.06.2020 22:26:34

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Linde Group hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Linde Group hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
02.06.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 90,38 EUR
  • 94,00 EUR
  • 0,33
  • 90,06 EUR
  • 93,67 EUR
  • 0,33
05.03.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 88,48 EUR
  • 92,02 EUR
  • 0,34
  • 89,51 EUR
  • 93,09 EUR
  • 0,35
02.12.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 93,00 EUR
  • 96,73 EUR
  • 0,37
  • 93,17 EUR
  • 96,90 EUR
  • 0,37

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

28.05.2020 Quelle: dpa
Linde-Chef erwartet langsame Erholung ab dem dritten Quartal
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Industriegasekonzern Linde rechnet ab dem dritten Quartal nur mit einer langsamen Erholung des Geschäfts von der Corona-Krise. Kunden wie die Autoindustrie seien auf funktionierende Lieferketten angewiesen und könnten die Produktion nicht von einem auf den anderen Tag wieder hochfahren, sagte Konzernchef Steve Angel in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem "Handelsblatt". Das zweite Quartal werde das schwierigste für Linde. Auch danach werde es nicht steil bergauf gehen. Ob Linde über die in Deutschland mit der IG Metall vereinbarten 834 Stellen hinaus weitere Jobs streicht, hängt laut Angel von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ab. In einigen Regionen könne es sein, dass Linde die Beschäftigung der Nachfrage anpassen müsse. In China erhole sich das Geschäft als erstes, sagte er. Das Land komme "ganz gut" aus der Krise. Unterdessen geht der Konzernchef davon aus, dass der Gesundheitsbereich im Anschluss an die Corona-Pandemie für sein Unternehmen an Bedeutung gewinnen wird. Auch von der Digitalisierung will Linde als Zulieferer für die Halbleiter-Industrie profitieren. Der Linde-Konzern in seiner heutigen Form war aus der Fusion des deutschen Unternehmens Linde mit dem amerikanischen Konkurrenten Praxair entstanden. Der Sitz des Konzerns ist Dublin, während die operative Hauptzentrale im britischen Guildford beheimatet ist./ssc/stw/jha/
07.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Linde wird wegen Corona-Krise vorsichtiger - Gewinnziel gekappt
GUILDFORD/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der fusionierte Industriegase-Konzern Linde reduziert wegen der weltweiten Corona-Pandemie sein Gewinnziel für 2020. Im ersten Quartal des Jahres hatte der Dax-Konzern noch einen Gewinnzuwachs im Rahmen der alten Prognose verbucht. Der vorsichtigere Ausblick kam am Aktienmarkt indes nicht gut an, das Linde-Papier gab knapp zwei Prozent nach. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie soll im laufenden Jahr nunmehr bestenfalls währungsbereinigt im mittleren bis hohen einstelligen Bereich zulegen, wie das im Dax notierte Unternehmen am Donnerstag in Guildford bei London mitteilte. Bedingung hierfür sei, dass es im dritten Quartal eine Erholung des Geschäfts gebe. Sollte diese erst Mitte des vierten Quartals beginnen, rechnet das Linde-Management im schlechtesten Fall beim Ergebnis mit einem Rückgang im niedrigen einstelligen Bereich. Zuvor hatte das Unternehmen noch einen Zuwachs beim bereinigten Gewinn je Aktie von 10 bis 13 Prozent auf dem Zettel. 2019 erwirtschaftete Linde einen bereinigten Gewinn je Aktie von 7,34 Dollar. Im bereinigten Gewinn sind unter anderem Kosten für den Zusammenschluss mit Praxair nicht enthalten. Zudem will Linde weniger investieren als geplant. "Linde startete 2020 mit einer sehr robusten Bilanz und einem vertraglich gesicherten Auftragsbestand in Höhe von zehn Milliarden Dollar", sagte Konzernchef Steve Angel laut Mitteilung. Zudem habe das Unternehmen gute Möglichkeiten, das Portfolio und die Qualität der Geschäfte zu verbessern. All dies werde Linde in den aktuell unsicheren Zeiten gute Dienste leisten. Die Aktie verlor am Nachmittag gleichwohl rund zwei Prozent und gehörte damit zu den wenigen Verlierern im Dax. Am Markt sei man wegen der Corona-Krise zuletzt zwar schon deutlich vorsichtiger geworden, sagte ein Händler. Die Schätzungen für Linde seien merklich zurückgegangen. Allerdings laufe der aktuelle Analystenkonsens für den bereinigten Gewinn je Aktie noch immer auf ein Plus von gut fünf Prozent hinaus. Die Aussicht auf einen möglichen Gewinnrückgang habe folglich den Kurs belastet. Im ersten Quartal ging der Umsatz bei Linde um drei Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar zurück. Rechnet man die Währungseffekte und die weitergereichten Kosten etwa für veränderte Energieausgaben heraus, dann sind die Erlöse um ein Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Hierzu trugen auch weltweite Preiserhöhungen bei. Im fortgeführten Geschäft erhöhte sich der bereinigte Gewinn um rund neun Prozent auf rund eine Milliarde Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie legte um 12 Prozent auf 1,89 Dollar zu. Der operative Barmittelzufluss (Cashflow) stieg um rund ein Viertel auf 1,35 Milliarden Dollar. Linde ist weltweit breit aufgestellt und beliefert alle Branchen der Öl-, Chemie- und Metallindustrie genauso wie Lebensmittelhersteller und Krankenhäuser. Den Löwenanteil seiner Umsätze und Gewinne erwirtschaftet Linde in Amerika, jeweils gut 20 Prozent der Erlöse kommen aus Europa und Asien. Die Linde AG und der kleinere, aber profitablere US-Konkurrent Praxair hatten sich 2018 zum Weltmarktführer für Industriegas zusammengeschlossen. Sie überholten damit wieder den französischen Konkurrenten Air Liquide, der sich mit dem Zukauf von Airgas 2016 zwischenzeitlich auf den ersten Platz vorgeschoben hatte. Seit dem Zusammenschluss trimmt Vorstandschef Angel den Konzern auf Profitabilität. Dies kam Linde 2019 zugute - trotz schwacher Konjunktur machte der Konzern mehr Gewinn. Um noch profitabler zu werden, will Angel im deutschen Gasgeschäft Stellen abbauen, wie er bei der Vorlage der Jahreszahlen im Februar ankündigte. Bayerns IG-Metall-Chef Johann Horn befürchtet, dass bis Ende nächsten Jahres 850 der 7000 Stellen in Deutschland gestrichen werden. Der Linde-Chef wollte auf diese Zahlen bislang nicht eingehen./mne/tav/jha/