Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | AXA

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  • WKN: MF1GYP
  • ISIN: DE000MF1GYP1
  • Faktor-Zertifikat

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13,22 EUR

19.11.2019 11:20:23

Kaufen (Brief)

13,23 EUR

19.11.2019 11:20:23

Tägliche Änderung (Geld)

+2,01 %

+0,26 EUR 19.11.2019 11:20:23

Basiswert

25,34 EUR

+0,89 % 19.11.2019 11:19:52

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf AXA hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
02.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 11,8732 EUR
  • 12,35 EUR
  • 0,93
  • 11,4041 EUR
  • 11,87 EUR
  • 0,96
03.05.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 11,8607 EUR
  • 12,34 EUR
  • 1,12
  • 11,4821 EUR
  • 11,95 EUR
  • 1,07
05.05.2017 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 12,5832 EUR
  • 13,09 EUR
  • 1,07
  • 12,4947 EUR
  • 13 EUR
  • 1,01

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

15.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: R+V bleibt Lebensversicherung treu und verbucht konzernweit Zuwächse
WIESBADEN (dpa-AFX) - Deutschlands zweitgrößter Lebensversicherer R+V setzt trotz der anhaltenden Zinsflaute auf das Geschäft mit der Altersvorsorge. "Wir stoßen keine Versicherungsverträge ab", sagte Vorstandschef Norbert Rollinger der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. "Dazu stehen wir. Die Lebensversicherung schrumpft bei uns nicht, sondern sie wächst." Wegen des anhaltenden Zinsverfalls müsse aber mit weiter sinkenden Renditen bei den Lebensversicherungen gerechnet werden. Mit einer kurz- oder mittelfristigen Verbesserung der Situation rechne er nicht. Die in Wiesbaden ansässige R+V Versicherung habe wegen dieser Entwicklung in erheblichem Umfang Zinszusatzreserven gebildet, um die gegebenen Garantien auch zu sichern, erklärte der Manager. "Wir werden auch weiter zusätzliche Reserven bilden." Da sei das Unternehmen, das zu den Volks- und Raiffeisenbanken gehört, branchenweit in einer noch vergleichsweise komfortablen Situation. "Aber ich mache auch keinen Hehl daraus, dass das immer schwieriger wird." Trotz der schwierigen Marktlage rechnet der Vorstandsvorsitzende im laufenden Jahr für die R+V Versicherung im Lebensversicherungssegment mit einem Beitragswachstum von 2,5 bis 3,0 Prozent. Bei den laufenden Beiträgen werde das Unternehmen kräftig zulegen. "Damit haben wir einen ganz guten Lauf." Im Gesamtjahr 2018 hatten die gebuchten Bruttobeiträge bei rund 7,8 Milliarden Euro gelegen. Bestände von anderen Lebensversicherern werde die R+V nicht übernehmen, betonte Rollinger. "Das ist nicht unser Geschäftsfeld." Über alle Sparten hinweg geht der Konzernchef von einem Wachstum im Erstversicherungsgeschäft in Deutschland von 3,5 bis 4,0 Prozent in diesem Jahr aus. In der Gruppe werde der Wert voraussichtlich noch darüber liegen, sagte Rollinger. Bis Oktober habe die Zahl der neuen Kunden bei 140 000 gelegen. Bis zum Jahresende würden es voraussichtlich bis zu 200 000 sein, so dass die Zahl der Kunden konzernweit in Richtung 8,8 Millionen gehe. "Wir werden ein gutes Versicherungsjahr haben - sowohl was das Wachstum als auch das Ergebnis angeht." Bei den Erstversicherern sind die Wiesbadener nach eigenen Angaben bundesweit die Nummer zwei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 war in diesem maßgeblichen Geschäft ein Zuwachs von knapp drei Prozent auf mehr als 14 Milliarden Euro erzielt worden. Die gebuchten Bruttobeiträge lagen konzernweit bei 16,1 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn vor Steuern betrug 448 Millionen Euro. Rollinger zeigte sich überzeugt davon, dass der Druck auf die Politik wegen der angekündigten Negativzinsen auch für private Sparer und von Unternehmen wieder wachsen wird. Privates Vermögen werde zerstört. Viele Firmen böten ihren Mitarbeitern zudem Betriebsrenten an, die oftmals in Pensionskassen geführt werden, sagte der Manager zur Begründung. "Diese Pensionskassen leiden natürlich auch sehr stark unter diesen Zinsen. Zur Finanzierung dieser Altersvorsorge wird auf die Unternehmen noch viel Nachzahlbedarf zukommen." Dieser Kernfrage in der Zinspolitik und ihren Folgen werde sich die gesamte europäische Politik stellen müssen./glb/DP/zb
15.11.2019 Quelle: dpa
R+V hält an Lebensversicherung fest - Beitragssumme wächst
WIESBADEN (dpa-AFX) - Deutschlands zweitgrößter Lebensversicherer R+V setzt trotz der anhaltenden Zinsflaute auf das Geschäft mit der Altersvorsorge. "Wir stoßen keine Versicherungsverträge ab", sagte Vorstandschef Norbert Rollinger der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. "Dazu stehen wir. Die Lebensversicherung schrumpft bei uns nicht, sondern sie wächst." Wegen des anhaltenden Zinsverfalls müsse aber mit weiter sinkenden Renditen bei den Lebensversicherungen gerechnet werden. Mit einer kurz- oder mittelfristigen Verbesserung der Situation rechne er nicht. Trotz der schwierigen Marktlage rechnet Rollinger im laufenden Jahr für die R+V Versicherung im Lebensversicherungssegment mit einem Beitragswachstum von 2,5 bis 3,0 Prozent. Bei den laufenden Beiträgen werde das Unternehmen kräftig zulegen. "Damit haben wir einen ganz guten Lauf." Im Gesamtjahr 2018 hatten die gebuchten Bruttobeiträge bei rund 7,8 Milliarden Euro gelegen. Bestände von anderen Lebensversicherern werde die R+V nicht übernehmen. "Das ist nicht unser Geschäftsfeld." Insgesamt über alle Sparten geht der R+V-Chef von einem Wachstum im Erstversicherungsgeschäft in Deutschland von 3,5 bis 4,0 Prozent im laufenden Jahr aus. In der Gruppe werde der Wert voraussichtlich noch darüber liegen. Bis Oktober habe die Zahl der neuen Kunden bei 140 000 gelegen. Bis zum Jahresende dürften es bis zu 200 000 sein, so dass die Zahl der Kunden konzernweit in Richtung 8,8 Millionen gehe. "Wir werden ein gutes Versicherungsjahr haben - sowohl was das Wachstum als auch das Ergebnis angeht." Bei den Erstversicherern über alle Sparten sind die Wiesbadener nach eigenen Angaben bundesweit die Nummer zwei./glb/DP/zb
13.11.2019 Quelle: dpa
Experte: Lebensversicherer werden Überschüsse 2020 trotz Zinstief kaum kürzen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kunden deutscher Lebensversicherer müssen trotz der verschärften Niedrigzinsen im Euroraum einem Experten zufolge kaum weitere Einschnitte bei der Überschussbeteiligung fürchten. "Bei der Verzinsung sind die Gestaltungsmöglichkeiten weitgehend ausgeschöpft", sagte der Chefaktuar von Policen Direkt, Henning Kühl, laut Mitteilung vom Mittwoch in Frankfurt. Der Spielraum nach unten sei bei den meisten Anbietern wegen der Garantien in den bestehenden Verträgen eng begrenzt. Für die meisten Versicherer gehe es allerdings "weiterhin darum, die garantierten Leistungsversprechen langfristig erfüllen zu können". 2019 liegt die laufende Verzinsung klassischer deutscher Lebensversicherungen wie im Vorjahr im Schnitt bei 2,34 Prozent. Zuvor war sie über Jahre hinweg gesunken. Die Unternehmen geben in diesen Wochen die Verzinsung der Verträge für 2020 bekannt. Dass der Niedergang der Überschüsse zuletzt praktisch stoppte, lag vor allem an einer Neuregelung der Zinszusatzreserve (ZZR). Seit 2018 müssen die Versicherer weniger Geld zur Absicherung hoher Garantien aus Altverträgen zurücklegen. Einer Studie von Policen Direkt zufolge hat sich die Ertragslage der Branche zumindest 2018 deutlich verbessert. Allerdings reichten die Kapitalerträge bei 30 von 84 deutschen Lebensversicherern nicht aus, um die Garantie- und Reserve-verpflichtungen zu decken. 29 von ihnen konnten diese Lücke mithilfe von Risiko- und Verwaltungsgewinnen füllen. Bei einem Unternehmen - der Landeslebenshilfe - reichte selbst das nicht aus. 2017 hatte die Ertragslage der Branche noch schlechter ausgesehen. Damals deckten die Kapitalerträge bei 39 Gesellschaften die Anforderungen nicht ab. Auch nach Einrechnung von Risiko- und Verwaltungsgewinnen lagen 5 Versicherer unter der Schwelle von 100 Prozent. 2018 verbesserte sich das Verhältnis von Kapitalerträgen zu den Rechnungszins-Anforderungen von 105,24 auf 114,03 Prozent. Rechnet man die Risiko- und Verwaltungsgewinne dazu, stieg die Gesamt-Ertragsstärke von 126,02 auf 141,75 Prozent. Die Finanzaufsicht Bafin beobachtet die Lage von Lebensversicherern und Pensionskassen im Zinstief mit wachsender Sorge. "Die Situation der Lebensversicherer und Pensionskassen erfordert, dass wir unsere Kontrolle verstärken", hatte der Chef der Versicherungsaufsicht, Frank Grund, Ende Oktober gesagt. Die jüngste Zinssenkung im Euroraum habe die Herausforderung für die Versicherer weiter vergrößert. Zuletzt standen etwa 20 Lebensversicherer und 31 Pensionskassen unter intensivierter Aufsicht. Die Behörde geht davon aus, dass die Zahlen stark steigen werden. Zu den Kunden der Lebensversicherer zählt auch Policen Direkt. Das Unternehmen kauft bestehende Lebensversicherungsverträge von Kunden auf und führt sie bis zum Ablauf weiter./stw/eas/jha/