Faktor-Zertifikat | 4,00 | Long | Infineon

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  • WKN: MF1GG3
  • ISIN: DE000MF1GG38
  • Faktor-Zertifikat
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01.04.2020 21:59:00

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Tägliche Änderung (Geld)

-

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Basiswert

- EUR

- 01.04.2020 22:26:07

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Infineon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
21.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 16,64 EUR
  • 17,31 EUR
  • 0,76
  • 16,15 EUR
  • 16,79 EUR
  • 0,72
22.02.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 14,77 EUR
  • 15,37 EUR
  • 0,89
  • 14,59 EUR
  • 15,18 EUR
  • 0,89
23.02.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 16,79 EUR
  • 17,46 EUR
  • 0,31
  • 16,59 EUR
  • 17,25 EUR
  • 0,32

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

27.03.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS: Drägerwerk profitiert von Krise - Neues Mehrjahreshoch
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von Drägerwerk haben angesichts weltweit steigender Infektionen mit dem Coronavirus weiter stark zugelegt. Am Freitagvormittag überwanden sie in einem nachgebenden Gesamtmarkt mit in der Spitze 98 Euro das Anfang der Vorwoche markierte Mehrjahreshoch. Zuletzt gewannen sie noch fast 10 Prozent auf 97,30 Euro. Im Nebenwerte-Index SDax bedeute dies den ersten Platz. Die Lübecker stellen Beatmungsgeräte und Schutzausrüstung her. Hierfür sieht das Unternehmen derzeit eine weltweit deutlich gesteigerte Nachfrage. Analyst Aliaksandr Halitsa von der Privatbank Hauck & Aufhäuser sprach bereits am Vortag vom "Superzyklus" für Beatmungsgeräte, von dem Drägerwerk in der Corona-Krise profitiere. Sein Kursziel hatte er von 38 auf 75 Euro fast verdoppelt, womit er allerdings das aktuelle Kursniveau als zu hoch ansieht. Auch der Chiphersteller Infineon mischt in diesem Markt mit und bekam nun einen Großauftrag zur Lieferung von Teilen für Beatmungsgeräte. Dabei geht es um 38 Millionen Leistungshalbleiter zur Steuerung von Elektromotoren. Zum Auftraggeber hieß es von Infineon nur, es handle sich um einen weltweit führenden Produzenten von Beatmungsgeräten, dessen normales Bestellvolumen sich mit der Order verachzigfacht habe. Die Infineon-Papiere beeinflusste die Meldung am Freitag jedoch nicht positiv, sie verloren im unteren Dax-Feld mehr als 3 Prozent./ajx/jha/ ----------------------- dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX -----------------------
26.03.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2/Halbleiter-Werte: Infineon und Dialog steigen - Micron stützt
(neu: Schlusskurse, Dialog Semiconductor drehen ins Plus) FRANKFURT/LONDON/NEW YORK (dpa-AFX) - Die am Donnerstag anfangs schwachen Infineon-Aktien haben sich im Verlauf rasch erholt und 2,7 Prozent höher geschlossen. Nachdem sich Anleger zunächst auf einen Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung "Nikkei" zu konzentrieren schienen, wonach der iPhone-Hersteller Apple die Markteinführung des neuen 5G-Smartphones wohl um mehrere Monate verschieben will, rückte zuletzt dann doch der starke Ausblick des US-Halbleiterkonzerns Micron Technology als entscheidender Treiber für Infineon in den Fokus. Am Nachmittag drehten im Zuge des freundlichen Gesamtmarktes dann auch die Anteile des mittlerweile nicht mehr im Index der mittelgroßen Werte MDax gelisteten Unternehmens Dialog Semiconductor ins Plus. Sie schlossen gut 4 Prozent höher, nachdem sie zwischenzeitlich mehr als 4 Prozent eingebüßt hatten. Apple gilt als wichtigster Kunde von Dialog. Analyst Veysel Taze vom Bankhaus Lampe sorgt sich weiterhin, dass die Kalifornier künftig weitere Produktionsschritte bei ihren Geräten selbst in die Hand nehmen könnten. Allerdings stufte Taze die Dialog-Papiere nun von "Verkaufen" auf "Halten" hoch. Er sieht den Konzern von der Corona-Krise weniger stark betroffen als die Konkurrenten. Die Apple-Aktien waren am Vorabend in New York im späten Handel in die Verlustzone gedreht. Die Hoffnung sei eigentlich groß gewesen, dass Apple im Wettrennen mit dem Konkurrenten Samsung am bisherigen Zeitplan festhält, sagte ein Börsianer. Am Donnerstag bewegten sich die Apple-Papiere zuletzt kaum vom Fleck./tih/mis/ajx/la/jha/
26.03.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Chiphersteller Infineon zieht Prognose wegen Corona-Krise zurück
NEUBIBERG (dpa-AFX) - Der Chiphersteller Infineon zieht aufgrund der unkalkulierbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr zurück. Die Folgen der Corona-Krise dürften zu einer Abweichung von den bisherigen Erwartungen und zu einem spürbaren Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr führen, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag in Neubiberg bei München mit. Der erwartete verminderte Umsatz werde voraussichtlich auch die Profitabilität von Infineon belasten, hieß es weiter. Die konkreten negativen Effekte seien aktuell aber nicht verlässlich zu quantifizieren. Am Kapitalmarkt kamen die Nachrichten schlecht an. Die Infineon-Aktie notierte am Nachmittag rund 3 Prozent im Minus, nachdem sie im vorherigen Tagesverlauf wegen gemischter Nachrichten aus der Technologiebranche eine Berg- und Talfahrt hingelegt hatte. Im laufenden Jahr haben die Papiere infolge der grassierenden Panik an den Märkten bereits rund ein Drittel an Wert eingebüßt. Die negativen Effekte der Corona-Krise werden das zweite Geschäftshalbjahr belasten, teilte Infineon weiter mit. Der Konzern verwies unter anderem auf die Schwäche der Autoindustrie. Während sich die Situation in China laut Infineon langsam wieder zu normalisieren scheint, ist die Produktion in Europa und den USA vorübergehend heruntergefahren worden. Mit der Autoindustrie macht Infineon den Löwenanteil seines Geschäfts. Die ohnehin maue Autokonjunktur hatte das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr zu spüren bekommen. Konzernchef Reinhard Ploss hatte bereits abseits von der Corona-Krise mit einem schwierigen ersten Geschäftshalbjahr gerechnet und war zuletzt davon ausgegangen, dass eine Erholung nicht vor der zweiten Jahreshälfte einsetzen werde. Trotzdem hatte Infineon für das laufende Geschäftsjahr ursprünglich mit einem Umsatzanstieg von 3 bis 7 Prozent gerechnet. Nun geht der Konzern für das laufende zweite Quartal (bis 31. März) davon aus, dass die Erlöse nur am unteren Ende der angepeilten Spanne liegen werden. Bereits eingeleitete Maßnahmen zur Kostensenkung sollen fortgeführt werden, unterstrich der Chiphersteller. Wie Infineon zudem betonte, hätten Schritte zur Sicherung der Profitabilität und zur Stärkung des Barmittelzuflusses (Cashflow) nun hohe Priorität für das Unternehmen. Derzeit produzierten alle größeren Fertigungsstandorte von Infineon weiter, einige allerdings mit geringerer Auslastung, so der Halbleiterspezialist. Darunter seien mit Malaysia und Kalifornien Länder und Regionen, in denen momentan besonders strikte Ausgangseinschränkungen gelten. Dennoch seien die Lieferketten stabil, betonte der Konzern. Langfristige Wachstumstreiber wie Elektromobilität, Internet der Dinge oder Erneuerbare Energien blieben intakt, hieß es. Laut Unternehmensangaben besteht sogar die Möglichkeit, dass die genannten Treiber sich nach dem Ende der Corona-Krise beschleunigt entwickeln werden. Infineon steht kurz vor dem Abschluss der größten Übernahme seiner Unternehmensgeschichte und will mit dem milliardenschweren Zukauf des US-Konkurrenten Cypress Semiconductor unter die Top Ten der Halbleiterhersteller weltweit aufsteigen. Bei Chips für die Autoindustrie sieht Ploss Infineon künftig sogar als Nummer eins. Nachdem kürzlich neben der EU auch die USA grünes Licht für den Deal gegeben hatten, fehlt jetzt nur noch die Freigabe aus China. Mit Cypress an Bord will Ploss die frühere Siemens-Tochter Infineon zum dauerhaft hohen Wachstum der Vergangenheit zurückführen./eas/mne/mis