Turbo Open End | Short | Deutsche Bank | 19,14

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  • WKN: MF11KP
  • ISIN: DE000MF11KP3
  • Turbo Open End

Verkaufen (Geld)

12,27 EUR

15.07.2019 20:02:39

Kaufen (Brief)

12,29 EUR

15.07.2019 20:02:39

Tägliche Änderung (Geld)

-0,81 %

-0,10 EUR 15.07.2019 20:02:39

Basiswert

6,89 EUR

+1,32 % 15.07.2019 20:05:21

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Deutsche Bank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
24.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 19,3455 EUR
  • 19,3455 EUR
  • 19,2337 EUR
  • 19,2337 EUR
25.05.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 20,1525 EUR
  • 20,1525 EUR
  • 20,0405 EUR
  • 20,0405 EUR
19.05.2017 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 21,0827 EUR
  • 21,08 EUR
  • 20,8907 EUR
  • 20,89 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 15.07.2019 18:19:55 Quelle: dpa
Erstes Gericht lässt Anklage wegen Cum-Ex-Steuerdeals zu
BONN (dpa-AFX) - Im Steuerskandal um hoch umstrittene Cum-Ex-Aktiendeals kommt es zu einem ersten Gerichtsverfahren. Das Landgericht Bonn hat die Anklage der Kölner Staatsanwaltschaft zugelassen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus informierten Kreisen erfuhr. Ein Gerichtssprecher wollte sich dazu allerdings nicht äußern. Zuvor hatte das "Handelsblatt" (Dienstag) über die Zulassung der Anklage berichtet. Die Kölner Staatsanwaltschaft wirft einem 41-Jährigen und einem 38-Jährigen die Beteiligung an Cum-Ex-Geschäften zu Lasten der Staatskasse vor. Die Ankläger gehen von 33 Fällen besonders schwerer Steuerhinterziehung aus, deren Schaden sich auf mehr als 440 Millionen Euro belaufe. Hinzu kommt noch ein Versuch. Medienberichten zufolge handelt es sich bei den Angeklagten um Briten, die als Aktienhändler tätig waren und Ermittlern zudem als Kronzeugen halfen. "Cum-Ex" gilt als größter Steuerskandal der deutschen Geschichte. Investoren nutzten dabei eine Lücke im Gesetz, um den Staat über Jahre um Milliardensummen zu prellen. Rund um den Dividendenstichtag wurden Aktien mit ("cum") und ohne ("ex") Ausschüttungsanspruch zwischen mehreren Beteiligten hin- und hergeschoben. Am Ende war dem Fiskus nicht mehr klar, wem die Papiere gehörten. Finanzämter erstatteten Kapitalertragsteuern, die gar nicht gezahlt worden waren. Das Steuerschlupfloch wurde im Jahr 2012 geschlossen. Der erste Cum-Ex-Prozess könnte im Herbst starten./wdw/DP/fba
14.07.2019 Quelle: dpa
Wirtschaft befürwortet Umbaupläne der Deutschen Bank
BERLIN (dpa-AFX) - Die heimische Wirtschaft unterstützt die Umbaupläne der Deutschen Bank. "Wir hoffen, dass mit der Umstrukturierung der Deutschen Bank das Vertrauen der Kunden wiedergewonnen werden kann", sagte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Holger Bingmann, der "Welt am Sonntag". Für die Groß- und Außenhändler sei es von Vorteil, bei ihren Geschäften auf ein heimisches Institut zurückgreifen zu können, das die Besonderheiten des Marktes besser kenne. Auch der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, begrüßte die "stärkere Ausrichtung an den Belangen der Firmenkunden". Die deutschen Industrieunternehmen bräuchten leistungsfähige deutsche Banken, die das internationale Geschäft unterstützen könnten. Einzelne Mittelständler betonten aber auch, sie seien nicht mehr auf die Deutsche Bank angewiesen. "Die Deutsche Bank hat in den letzten Jahren stark an Reputation eingebüßt", sagte etwa der Vorsitzende der Geschäftsführung des Elektromotorenbauers ebm-papst, Stefan Brandl. Der Finanzvorstand des Bauchemie-Unternehmens Uzin Utz, Heinz Leibundgut, verwies auf den starken Wettbewerb. "Es gibt genug andere Banken, die sich schon als Unternehmerbank postiert haben und auch so handeln", sagte er der "Welt am Sonntag". Deutschlands größtes Geldhaus hat sich unter dem seit April 2018 amtierenden Vorstandschef Christian Sewing einen radikalen Umbau verordnet. Das Institut will sich unter anderem aus dem Aktienhandelsgeschäft zurückziehen. Bis zum Ende des Jahres 2022 sollen weltweit rund 18 000 von zuletzt rund 91 000 Vollzeitstellen gestrichen werden./hgo/DP/fba
14.07.2019 Quelle: dpa
Weniger Datenklau an Geldautomaten: 'Skimming'-Schaden auf Rekordtief
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Datenklau an Geldautomaten in Deutschland nimmt weiter ab. 170 Mal manipulierten Kriminelle im ersten Halbjahr dieses Jahres Geldautomaten, um Kartendaten und Geheimnummer (PIN) von Bankkunden auszuspähen. In den ersten sechs Monaten des Vorjahres hatte es bundesweit 282 solcher "Skimming"-Attacken gegeben. Dabei kann es an einzelnen Geräten mehrere Fälle gegeben haben. Der Bruttoschaden sank im Vergleich der beiden Halbjahre nach Angaben der Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme um gut ein Fünftel von 754 000 Euro auf 592 000 Euro - ein Rekordtief. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2018 wurden 449 "Skimming"-Fälle an Geldautomaten in Deutschland gezählt, ein Jahr zuvor waren es 499. Der Bruttoschaden sank im vergangenen Jahr auf das Rekordtief von 1,44 Millionen Euro. Auffällig ist, dass im ersten Halbjahr lediglich in fünf Bundesländern Manipulationen an Geldautomaten registriert wurden. Brennpunkt war einmal mehr Berlin mit 106 der 170 Fälle. Mit weitem Abstand folgen Nordrhein-Westfalen (31 Fälle), Bayern (25), Hessen (5) und Rheinland-Pfalz (3). Experten vermuten, dass Datendiebe vor allem deswegen in der Hauptstadt zuschlagen, weil dort Touristen aus Ländern unterwegs sind, in denen Bezahlkarten noch mit relativ leicht kopierbaren Magnetstreifen ausgestattet sind - etwa in den USA. Den insgesamt rückläufigen Trend erklären die Sicherheitsexperten von Euro Kartensysteme mit dem Einsatz moderner Sicherheitstechnik: In Deutschland und vielen anderen Ländern können Kartendubletten nicht mehr für missbräuchliche Geschäfte eingesetzt werden. "Wir sind auf einem sehr niedrigen Niveau angelangt", sagt Margit Schneider von Euro Kartensysteme. "EMV ist eine Erfolgsgeschichte." Die sogenannte EMV-Technik setzt sich immer mehr durch, in Deutschland ist sie seit Ende 2010 im Einsatz. Solche Bezahlkarten sind mit einer Art Mini-Computer ausgestattet. Die Karte wird bei jedem Einsatz auf Echtheit geprüft - ob am Geldautomaten oder an der Ladenkasse. Daher funktionieren nachgemachte Karten nur noch dort, wo Bezahlkarten nach wie vor mit Magnetstreifen ausgerüstet sind. In Deutschland sind alle 58 000 Geldautomaten, 840 000 Bezahlterminals im Handel und rund 100 Millionen Girocards mit EMV ausgestattet. Darum bleibt auch nur ein Teil des Bruttoschadens durch "Skimming" an Banken und Sparkassen hierzulande hängen. 60 bis 70 Prozent der im ersten Halbjahr angefallenen Schadenssumme konnten sich die Institute nach Schätzung von Euro Kartensysteme zurückholen. Denn internationale Abkommen regeln, dass für Schäden aus betrügerischen Geschäften mit geklauten Kartendaten jeweils die Länder mit den niedrigsten Sicherheitsstandards aufkommen müssen. Lediglich in Indonesien (ab 1. Januar 2022) greift diese sogenannte Haftungsumkehr derzeit noch nicht, in Indien erst seit diesem Jahr. Daher kommen in den beiden Ländern Kartenfälschungen auf Basis von in Deutschland gestohlenen Daten vergleichsweise häufig zum Einsatz: 56 Prozent des Gesamtschadens entstand im ersten Halbjahr in Indien, gut 14 Prozent in Indonesien. Immerhin 11 Prozent waren es in den USA. Die Lücken, die es im weltweiten Netz noch gibt, versuchen Datendiebe also auszunutzen. Bankkunden, die in Deutschland Opfer von "Skimming" geworden sind, haben aber normalerweise keinen finanziellen Nachteil. In der Regel ersetzen Geldinstitute solche Schäden - vorausgesetzt, die Verbraucher sind sorgfältig mit Bankkarte und PIN umgegangen. Das gilt auch im Fall von Diebstahl oder Verlust der Zahlungskarte. Beides verursacht seit Jahren zusammen deutlich höhere Schäden als "Skimming". Bei 5118 (Vorjahreszeitraum: 4931) missbräuchlichen Einsätzen auf dieser Grundlage summierte sich der Bruttoschaden im ersten Halbjahr nach Angaben von Euro Kartensysteme auf rund 7,07 (7,02) Millionen Euro. Viele Verbraucher machen es Kriminellen dabei leicht: Sie bewahren entgegen aller Warnungen Karte und Geheimnummer zusammen im Geldbeutel auf./ben/DP/fba
12.07.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2/Sewing: Substanzieller Jobabbau bei Deutscher Bank auch im Inland
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der radikale Konzernumbau bei der Deutschen Bank wird auch eine größere Zahl von Mitarbeitern im Inland ihren Job kosten. "Natürlich wird auch in Deutschland eine substanzielle Zahl an Stellen wegfallen", sagte Vorstandschef Christian Sewing dem "Handelsblatt" (Freitag). Wie viele es sein werden, sagte er nicht. Als "respektlos" bezeichnete Sewing das Verhalten von Mitarbeitern in der Londoner Niederlassung Anfang der Woche. Sie hatten einen Maßschneider bestellt, während Kollegen über ihre Kündigung informiert wurden. Deutschlands größtes Geldhaus hat sich unter dem seit April 2018 amtierenden Vorstandschef einen radikalen Konzernumbau verordnet. Das Institut will sich unter anderem aus dem Aktienhandelsgeschäft zurückziehen. Bis zum Ende des Jahres 2022 sollen weltweit rund 18 000 von zuletzt rund 91 000 Vollzeitstellen gestrichen werden. In Deutschland hatte die Bank Ende März 2019 insgesamt gut 41 500 Vollzeitjobs. Mit Blick auf Einschnitte auf dem Heimatmarkt sagte Sewing, es sei wichtig zu wissen, "dass der schon zuvor geplante Abbau im Zuge der Integration der Postbank bereits in der Gesamtzahl enthalten ist". Erst kürzlich war ein weiterer Abbau von gut 2000 Stellen im Privatkundengeschäft vereinbart worden, zu dem die Postbank gehört. Die Deutsche Bank habe in der Vergangenheit sozialverträgliche Lösungen gefunden. "Das werden wir auch in Zukunft tun", betonte Sewing. Der Betriebsrat der Deutschen Bank dringt auf rasche Klarheit. "Wir erwarten, dass der Vorstand bald mit konkreten Abbauplänen für Deutschland auf uns zukommen wird", sagte Konzernbetriebsratschef Frank Schulze jüngst. "Wir sind zuversichtlich, dass wir den Stellenabbau ohne Kündigungen und sozialverträglich hinbekommen werden." In Asien, aber auch in London und New York waren dagegen bereits am Montag die ersten Mitarbeiter vor die Tür gesetzt worden. Beim angestrebten internen Kulturwandel sieht Sewing die Bank längst nicht am Ziel. "Wir als Führungskräfte müssen aufmerksam bleiben. Denn es passieren immer noch Dinge, die uns nicht gefallen können. Da müssen wir sofort eingreifen und gegensteuern", sagte er. Sewing sprach auch einen Vorfall zu Wochenbeginn bei der Deutschen Bank in London an: "Mir fehlt jegliches Verständnis dafür, dass in unserer Niederlassung in London am Montag jemand Schneider bestellt hat, um Maßanzüge auszumessen", sagte Sewing. "Am gleichen Tag mussten wir vielen Mitarbeitern im Aktienhandel sagen, dass sie gehen müssen, weil wir ihre Abteilung schließen." Dass jemand an so einem Tag einen Schneider kommen lasse, sei respektlos. "Dieses Verhalten steht in keiner Weise im Einklang mit unseren Werten", ergänzte der Vorstandschef. Er gehe davon aus, "dass die beiden Kollegen meinen Anruf nicht vergessen werden". Zugleich räumte Sewing ein, dass die umstrittenen millionenschweren Bonuszahlungen in der Vergangenheit "viel zu hoch und viel zu sehr an kurzfristige Erfolgsmaßstäbe geknüpft" gewesen seien. "Das war ein Grund für die kulturellen Probleme in unserer Bank." Nachdem ein Zusammengehen mit der Commerzbank nicht für sinnvoll erachtet wurde, will Sewing die Deutsche Bank erst einmal alleine voranbringen: "Es bringt nichts, jetzt über einen dritten oder vierten Fusionsanlauf mit der Commerzbank zu sprechen. Wir haben uns für diesen Alleingang entschlossen, jetzt lassen Sie uns bitte erst mal machen", sagte er. "Wenn es dann zu einer Konsolidierung kommen sollte, fände ich europäische Zusammenschlüsse logischer als nationale. Aber das ist Zukunftsmusik", sagte Sewing./mar/brd/DP/mis