Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | Deutsche Post

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  • WKN: MF0FKD
  • ISIN: DE000MF0FKD0
  • Faktor-Zertifikat

Verkaufen (Geld)

3,21 EUR

19.11.2019 11:36:59

Kaufen (Brief)

3,23 EUR

19.11.2019 11:36:59

Tägliche Änderung (Geld)

-8,55 %

-0,30 EUR 19.11.2019 11:36:59

Basiswert

34,65 EUR

+1,93 % 19.11.2019 11:37:18

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Deutsche Post hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
16.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 34,4746 EUR
  • 32,76 EUR
  • 2,41
  • 33,3226 EUR
  • 31,66 EUR
  • 2,41
25.04.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 45,5981 EUR
  • 43,32 EUR
  • 0,82
  • 44,0382 EUR
  • 41,84 EUR
  • 0,77
02.05.2017 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 39,5951 EUR
  • 37,62 EUR
  • 0,18
  • 38,3384 EUR
  • 36,43 EUR
  • 0,17

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 19.11.2019 11:24:06 Quelle: dpa
ROUNDUP: Deutsche Post DHL investiert Milliarden in Expressdienste
TROISDORF (dpa-AFX) - Mit einem milliardenschweren Investitionsprogramm will der Logistikkonzern Deutsche Post DHL seine lukrativen Geschäfte mit Expressdiensten stärken. Pro Jahr werde künftig mehr als eine Milliarde Euro ausgegeben für Sortieranlagen, Flugzeuge und Fahrzeuge, teilte das Unternehmen am Dienstag in Troisdorf unweit des Köln/Bonner Flughafens mit. Auch Schulungen der Mitarbeiter würden damit finanziert. In den vergangenen Jahren war es nach Firmenangaben etwas weniger, eine konkrete Vergleichszahl wurde aber nicht genannt. Am Airport nahm die Firma am Dienstag ein neues Drehkreuz offiziell in Betrieb, das für 123 Millionen Euro gebaut worden war. Jede Nacht kommen an dem Flughafen bis zu 14 DHL-Express-Maschinen an. Das Unternehmen war bereits zuvor an dem Standort aktiv, hat ihn nun aber erweitert. Stärkster Express-Hub in Deutschland und Europa bleibt Leipzig mit bis zu 70 Maschinen pro Nacht. Die Eilsendungen sind für den Logistikkonzern der profitabelste Geschäftszweig. Weltweit sind rund 100 000 Menschen in diesem Bereich des Bonner Konzerns beschäftigt und damit etwa jeder fünfte Konzernbeschäftigte. Große Konkurrenten sind UPS und Fedex. Vor allem Firmen nutzen die Dienste, um Verträge, Gutachten oder Ersatzteile mit garantierter Lieferzeit zu versenden. Im Vergleich zur normalen Post und zu regulären Paketdiensten ist Express wesentlich teurer - und damit sehr lukrativ für den Dienstleister. Privatkunden spielten in dem Geschäftsmodell lange Zeit nur eine Nebenrolle, angesichts des boomenden Online-Handels werden sie aber wichtiger. Wenn Privatleute teure Elektronik oder Luxus-Fahrräder im Internet bestellen, wählen sie häufig Express als Versandweg./wdw/DP/men
Heute 19.11.2019 11:16:29 Quelle: dpa
Deutsche Post DHL investiert Milliarden in Expressdienste
TROISDORF (dpa-AFX) - Mit einem milliardenschweren Investitionsprogramm will der Logistikkonzern Deutsche Post DHL seine lukrativen Geschäfte mit Expressdiensten stärken. Pro Jahr werde künftig mehr als eine Milliarde Euro ausgegeben für Sortieranlagen, Flugzeuge und Fahrzeuge, teilte das Unternehmen am Dienstag in Troisdorf unweit des Köln/Bonner Flughafens mit. Auch Schulungen der Mitarbeiter würden damit finanziert. Eine Vergleichszahl lag zunächst nicht vor. Am Airport nahm die Firma am Dienstag ein neues Drehkreuz offiziell in Betrieb, das für 123 Millionen Euro gebaut worden war. Jede Nacht kommen an dem Flughafen bis zu 14 DHL-Express-Maschinen an. Das Unternehmen war bereits zuvor an dem Standort aktiv, hat ihn nun aber erweitert. Stärkster Express-Hub in Deutschland und Europa bleibt Leipzig mit bis zu 70 Maschinen pro Nacht. Die Eilsendungen sind für den Logistikkonzern der profitabelste Geschäftszweig. Weltweit sind rund 100 000 Menschen in diesem Bereich des Bonner Konzerns beschäftigt und damit etwa jeder fünfte Konzernbeschäftigte. Große Konkurrenten sind UPS und Fedex. Vor allem Firmen nutzen die Dienste, um Verträge, Gutachten oder Ersatzteile mit garantierter Lieferzeit zu versenden. Im Vergleich zur normalen Post und zu regulären Paketdiensten ist Express wesentlich teurer - und damit sehr lukrativ für den Dienstleister. Privatkunden spielten in dem Geschäftsmodell lange Zeit nur eine Nebenrolle, angesichts des boomenden Online-Handels werden sie aber wichtiger. Wenn Privatleute teure Elektronik oder Luxus-Fahrräder im Internet bestellen, wählen sie häufig Express als Versandweg./wdw/DP/knd/men
18.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Wandel im Revier: Paketzentrum auf Bochumer Opel-Gelände in Betrieb
BOCHUM (dpa-AFX) - Fünf Jahre nach dem Ende der Autoproduktion bei Opel in Bochum hat die Deutsche Post am Montag auf dem ehemaligen Werksgelände ein großes Paketzentrum in Betrieb genommen. Es ist neben einer Sortieranlage in der Nähe von Frankfurt am Main das größte Paketzentrum des Marktführers in Deutschland. Bis zu 50 000 Pakete können dort in der Stunde über kilometerlange Bänder weitgehend automatisch sortiert werden. Um 11.42 Uhr drückten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) und Post-Paketvorstand Tobias Meyer auf einen roten Buzzer, mit einem lauten Kreischen setzte sich die Anlage in Bewegung. Für die vom Opel-Aus und dem Ende der Nokia-Handyproduktion gebeutelte Ruhrgebietsstadt soll die Inbetriebnahme des Paketzentrums zum Auftakt für bessere Zeiten werden. Am 5. Dezember 2014 war in Bochum der letzte Opel vom Band gelaufen. Nach 52 Jahren ging damit die Ära der Autoproduktion zu Ende, die als Ausgleich für die Arbeitsplatzverluste im Bergbau gedacht war. Bis zu 20 000 Menschen arbeiteten zeitweise in dem Bochumer Werk und montierten Kadett und Manta, Astra und Zafira. Als Opel die Bänder abstellte, waren es noch etwas mehr als 3000. Die Werkshallen sind inzwischen abgerissen, nur das markante Verwaltungsgebäude aus roten Ziegeln wurde von den Baggern verschont - es steht unter Denkmalschutz und wird umgebaut. Noch zeugen große Erdhügel von den Abbrucharbeiten. Daneben erstreckt sich das neue Paketzentrum - ein riesiges gelbes U, groß wie fünf Fußballfelder. Durch 330 Tore geht die tägliche Paketflut in das Gebäude hinein und wieder heraus. Solche Mega-Paketzentren braucht die Deutsche Post, um die Folgen des immer weiter anschwellenden Online-Handels bewältigen zu können. Schon heute transportiert der gelbe Riese durchschnittlich 5 Millionen Paketsendungen pro Tag. Pro Jahr dürfte diese Menge um weitere 6 bis 7 Prozent zunehmen, schätzt Post-Vorstand Meyer. Am Starttag war die riesige Halle - abgesehen von den Besuchern - noch weitgehend menschenleer. Wenn das Paketzentrum im kommenden Jahr auf vollen Touren läuft, sollen dort 600 Beschäftigte arbeiten. Für einen Betrieb, der etwa 30 Prozent der rund 70 Hektar großen Fläche belegt, ist das keine allzu große Zahl. Laschet strich deshalb etwas anderes heraus. Die Deutsche Post sei der "Ankerinvestor". Wenn sich herumspreche, dass ein internationaler Konzern nach Bochum komme, habe das "Sogwirkung auf andere". Das ist nach Ansicht der Stadt auch der Fall. Anfang übernächsten Jahres würden auf dem Gelände so viele Menschen arbeiten "wie am Ende bei Opel", sagte Oberbürgermeister Eiskirch. "Und Ende 2025 werden wir sicher mehr als die doppelte Anzahl hier arbeiten sehen." Eine Mischung aus Forschung, Entwicklung und Produktion soll entstehen. Ein Schwerpunkt wird die IT-Sicherheit. Nach Angaben der Entwicklungsgesellschaft "Bochum Perspektive.2022" sind inzwischen für etwa 60 Prozent der Fläche neue Nutzer gefunden worden, die mehr als 6000 Arbeitsplätze schaffen wollen. Die Arbeitslosenquote in der Stadt ist mit 8,4 Prozent nach wie vor überdurchschnittlich hoch. In Städterankings belegt Bochum häufig hintere Plätze. Der Düsseldorfer Ökonom Jens Südekum, der zur regionalen Wirtschaftsentwicklung forscht, hält allerdings nicht viel davon, Ruhrgebietsstädte mit deutschen Boomregionen zu vergleichen. Natürlich stehe das Revier im Vergleich mit Frankfurt oder München eher schlecht da, sagt er. Diese Ballungsräume hätten aber auch nicht "einen solch dramatischen Einbruch der Kernindustrien erlebt". Schaue man aber auf andere Regionen, "die einen ähnlichen Strukturwandel bewältigen müssen, etwa Detroit in den USA oder das englische Kohlerevier, dann hat das Ruhrgebiet geradezu eine Vorbildfunktion". Und anders als beim Übergang von der Kohle zum Autobau seien die dauerhaften Chancen für das Neue im Revier diesmal wohl besser. "Der Strukturwandel, der jetzt in Gang gekommen ist, der auf Universitäten, auf Forschungsinstitute und Unternehmensgründungen aus der Region setzt, dürfte nachhaltiger sein", sagt der Wissenschaftler./hff/DP/mis