Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | Commerzbank

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  • WKN: MF0FBJ
  • ISIN: DE000MF0FBJ6
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

5,22 EUR

+0,47 % 22.11.2019 12:56:32

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Commerzbank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
23.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 5,869 EUR
  • 6,16 EUR
  • 7,87
  • 5,568 EUR
  • 5,844 EUR
  • 7,00

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 22.11.2019 11:35:48 Quelle: dpa
Nach geplatzter Fusion: Deutsche und Commerzbank hoffen auf Europa
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Chefs von Deutscher <Bank DE0005140008> und Commerzbank, Christian Sewing und Martin Zielke, hoffen nach der geplatzten Fusion ihrer Geldhäuser auf Rückenwind aus Europa. "Ich denke nicht, dass die Dreiteilung des deutschen Bankensektors sich verändern wird", sagte Sewing am Freitag mit Blick auf den harten Wettbewerb zwischen Privatbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Daher könne sein Geldhaus "nicht allein auf Deutschland bauen". Vielmehr brauche die Bank "ein europäisches Netzwerk", um in der schwierigen Lage für die Branche zu bestehen, sagte der Manager bei einer Veranstaltung in Frankfurt. Schließlich gebe es schon viele Zusammenschlüsse zwischen Geldhäusern innerhalb anderer Staaten. "Dadurch wird die Konkurrenz für uns stärker." Commerzbank-Chef Zielke hatte sich bereits zuvor für die Schaffung einer europäischen Bankenunion ausgesprochen. Diese könnte auch grenzüberschreitende Zusammenschlüsse zwischen Banken leichter und rentabler machen. Zielke zeigte sich überzeugt, dass sich der Markt für Banken und Sparkassen auch in Deutschland verändern wird. Dabei solle man aber nicht nur über mögliche Fusionen und Übernahmen sprechen, sondern über die Veränderungen des Marktes an sich. "Europa sollte der Heimatmarkt sein", sagte der Manager. Die Bankenbranche steht angesichts der anhaltenden Niedrigzinsen und einer verschärften Regulierung mit höheren Kapitalanforderungen unter Druck. Zielke will aber lieber auf die Möglichkeiten schauen, die sich durch die Veränderungen ergeben. Sewing verwies auf notwendige Investitionen in neue Technologien. "Die Hauptfrage ist, wie wir in drei, fünf oder sieben Jahren wettbewerbsfähig bleiben können." Daher solle man sich nicht nur mit kurzfristigen Problemen wie den Niedrigzinsen beschäftigen./stw/zb/men
20.11.2019 Quelle: dpa
GESAMT-ROUNDUP/Schattenseiten der EZB-Politik: Minuszinsen ab dem ersten Euro
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Minuszinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) treffen immer mehr Bankkunden in Deutschland - egal ob Unternehmer oder Privatanleger. Dass Nullzins und Strafzinsen auch Schattenseiten haben, erkennen mittlerweile selbst Europas Währungshüter an. Die EZB sieht sogar das Risiko, dass das Zinstief mittelfristig zum Risiko für die Finanzstabilität im Euroraum werden könnte. "Die Nebenwirkungen der Geldpolitik werden immer offensichtlicher, das müssen wir berücksichtigen", sagte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos bei der Vorstellung des aktuellen Finanzstabilitätsberichts der Notenbank am Mittwoch in Frankfurt. "Wir müssen uns mehr auf die Nebenwirkungen konzentrieren." Nach Einschätzung der EZB haben die Risiken und Herausforderungen für die Finanzstabilität im Euroraum zugenommen - auch wegen der Nullzinspolitik. "Während das Niedrigzinsumfeld die Gesamtwirtschaft stützt, stellen wir auch eine steigende Bereitschaft fest, Risiken einzugehen", erklärte de Guindos. "Dies könnte mittelfristig zu Herausforderungen für die Finanzstabilität führen." Der Leitzins im Euroraum liegt seit März 2016 auf dem Rekordtief von null Prozent. Die Negativzinsen von derzeit 0,5 Prozent, die die Zentralbank zudem verlangt, wenn Banken Gelder bei ihr parken, fressen sich zunehmend durchs Finanzsystem. Vor allem Investmentfonds und Versicherer könnte das Umfeld nach Einschätzung der EZB-Experten dazu verleiten, übermäßige Risiken einzugehen. Für die Banken im Euroraum bleibt das Zinstief eine Last, denn ihnen brechen die Erträge weg. Die Negativzinsen der EZB sind zudem eine Milliardenbelastung für die Branche, auch wenn es neuerdings Freibeträge gibt. Immer mehr Institute sehen sich gezwungen, von ihren Kunden Negativzinsen zu kassieren. Die Commerzbank berechnet sie einem kleinen Teil ihrer 70 000 Firmenkunden nun bereits ab dem ersten Euro. Ebenso macht es seit dem 1. Oktober die Volks- und Raiffeisenbank im oberbayerischen Fürstenfeldbruck - allerdings bei Tagesgeldkonten neuer Privatkunden. "Wir gehen proaktiv auf unsere Firmenkunden zu, um für dieses Thema gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden", erklärte die Commerzbank. Einige Institute bitten auch besonders reiche Privatkunden im Zusammenhang mit dem Minuszins zur Kasse. Commerzbank-Finanzvorstand Stephan Engels hatte vor zwei Wochen angekündigt, dass die Bank das Gespräch mit Kunden suchen werde, die deutlich mehr als eine Million Euro auf ihrem Bankkonto haben. "Wir wollen die Kunden nicht vertreiben, sondern wir wollen ein Problem, das wir alleine nicht mehr tragen können, vernünftig managen", begründete Engels. Das Vorgehen der Volksbank Fürstenfeldbruck demonstriert nach Ansicht des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) die paradoxen Folgen der Niedrigzinspolitik der EZB: Banken versuchen, mit Hilfe von Negativzinsen neue Kunden abzuwehren, die Geld anlegen wollen. Denn viele Institute haben ohnehin einen Überhang an Einlagen und haben bereits Schwierigkeiten, diese Gelder rentierlich anzulegen. GVB-Präsident Jürgen Gros nimmt seine Kollegen in den Ortsbanken in Schutz: "Faktisch aber geht es darum, gegenüber Neukunden ein Signal zu setzen, deren Einlagen Kosten verursachen würden", sagte Gros der Deutschen Presse-Agentur. Die Volks- und Raiffeisenbank Fürstenfeldbruck wolle ihre Bestandskunden ausdrücklich schützen. Die seit 1. November amtierende EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte bereits vor ihrem Amtsantritt deutlich gemacht, dass sie eine sehr lockere Geldpolitik auf absehbare Zeit für nötig hält. Lagarde hatte aber auch gesagt: "Wir müssen die negativen Folgen und Nebeneffekte im Blick behalten." Die Sorgen der Menschen müssten beachtet werden. Außerdem wolle sie die Entscheidungen der Notenbank künftig besser erklären. An diesem Freitag (22.11.) wird Lagardes erste programmatische Rede seit ihrem Antritt bei der EZB erwartet./ben/DP/men