Faktor-Zertifikat | 10,00 | Short | EURO STOXX 50 ®

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  • WKN: MF0CRM
  • ISIN: DE000MF0CRM3
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,000001, Basispreis 3.567,96 Pkt., Reset Barriere 3.523,36 Pkt.

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Basiswert

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf EURO STOXX 50 ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf EURO STOXX 50 ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

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Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
06.08.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 3.579,62 Pkt
  • 3.534,87 Pkt
  • -
  • 3.594,25 Pkt
  • 3.549,32 Pkt
  • -
20.07.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 3.701,78 Pkt
  • 3.655,50 Pkt
  • 3.699,84 Pkt
  • 3.653,59 Pkt
14.07.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 3.625,54 Pkt
  • 3.580,22 Pkt
  • -
  • 3.682,80 Pkt
  • 3.636,76 Pkt
  • -

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

06.08.2020 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax nach Berg- und Talfahrt im Minus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer Achterbahnfahrt haben die Anleger am Donnerstag am deutschen Aktienmarkt auf die Bremse getreten. Die Quartalsberichtssaison der Unternehmen lieferte Licht und Schatten, bei den positiven Vertretern ließ die Euphorie aber nach. Der Dax, der im Hoch und Tief jeweils etwas mehr als ein Prozent verloren beziehungsweise gewonnen hatte, stand am Nachmittag 0,36 Prozent tiefer bei 12 614,96 Punkten. Im frühen Handel hatte der Dax noch einen weiteren Versuch unternommen, jenseits der 12 750 Punkte über eine zuletzt hohe Hürde zu springen. Allerdings ging ihm dabei wegen der bekannten Risikofaktoren rasch die Kraft aus. Zwischen der weiter grassierenden Corona-Pandemie, der Hängepartie in den USA beim Schnüren eines weiteren Hilfspakets und dem anhaltenden Säbelrasseln zwischen den USA und China fehlte es den Anlegern einmal mehr an der nötigen Zuversicht. Vor diesem Hintergrund lieferte auch eine unerwartet starke Erholung des Auftragseingangs der deutschen Industrie keinen nachhaltigen Rückenwind. Die Anleger warten auf Konjunkturseite auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Thomas Altmann von QC Partners sieht hier keine gute Vorlage vom ADP-Bericht vom Vortag: "Sollte der offizielle Bericht ebenfalls zeigen, dass die US-Wirtschaft im Juli kaum neue Stellen geschaffen hat, wäre das eine herbe Enttäuschung." Vor all diesen Hintergründen fehlte es am Donnerstag auch dem MDax an Orientierung, zuletzt lag der Index mittelgroßer Werte knapp mit 0,07 Prozent im Minus bei 26 858,51 Punkten. Auf europäischer Bühne fiel der EuroStoxx um 0,7 Prozent. In den USA steuerte der Dow Jones Industrial auf einen geringfügig leichteren Start zu. Die Aktien von Siemens erreichten nach einem starken Quartalsbericht des Industriekonzerns erst ein Hoch seit sechs Monaten, dann aber ging ihnen der Schwung abhanden. Zuletzt standen sie mit 1,2 Prozent weitaus weniger stark im Plus als mit den früh erreichten 4,6 Prozent. Laut Analyst Simon Toennessen von Jefferies Research überraschte das operative Ergebnis mit einer viel höher als erwarteten Marge. Der Sportartikelkonzern Adidas überzeugte mit dem Quartalsumsatz und der Aussage, im dritten Jahresviertel einen Betriebsgewinn erzielen zu wollen. Herbert Sturm von der DZ Bank sprach denn auch von einem starken Ausblick. Für die Papiere ging es zuletzt noch um zwei Prozent hoch. Zum größten Gewinner im Dax wurden zuletzt die Aktien von Covestro mit einem Plus von 3,3 Prozent. Hier half eine Kaufempfehlung des Bankhauses Metzler. Auf der anderen Dax-Seite wurden Zwischenberichte aus dem Konsumgüter- und Versicherungssektor negativ aufgenommenen. Munich Re verloren angesichts eines weiteren Gewinneinbruchs wegen der Corona-Krise 2,2 Prozent. Börsianer und Analysten zeigten sich von der Solvabilitätsquote enttäuscht, einer wichtigen Kennzahl für die Eigenmittelausstattung des Versicherers. Henkel büßten 1,4 Prozent ein und Beiersdorf sogar runde fünf Prozent. Bei Henkel zog JPMorgan-Analystin Celine Pannuti vom ersten Halbjahr ein enttäuschtes Fazit. Bei Beiersdorf zielten Experten negativ darauf ab, dass der Konzern in diesem Jahr mit einer bereinigten operativen Rendite "signifikant" unter dem Vorjahreswert rechnet. Aus der zweiten Börsenreihe gab es viele weitere Zwischenberichte. Dabei knüpften die Aktien der Lufthansa erst an ihre jüngste Erholung an, rutschten dann aber mit 2,7 Prozent ins Minus ab. Die Fluggesellschaft rechnet in der Corona-Krise mit einer noch langsameren Erholung des Flugverkehrs und verschärft beim Stellenabbau ihre Gangart. Überzeugende Quartalszahlen gab es von Jenoptik, S&T sowie Symrise mit Kursgewinnen zwischen 3,2 und 6,7 Prozent. Bei Jenoptik und dem IT-Dienstleister S&T gab es Lob für besser als erwartet ausgefallene Ergebnisse. Im Falle von Symrise galt dies vor allem für einen optimistischeren Ausblick, sie stellten einen neuen Rekord auf. Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Donnerstag zur Kasse gesunken. Der Rentenindex Rex fiel um 0,10 Prozent auf 145,71 Punkte. Die Umlaufrendite stieg im Gegenzug von minus 0,55 Prozent am Vortag auf minus 0,54 Prozent. Der Bund-Future stieg um 0,31 Prozent auf 177,67 Zähler. Der Euro ist nach einem zwischenzeitlichen Kurshoch über 1,19 US-Dollar unter Druck geraten. Zuletzt fiel der Kurs aber auf 1,1851 Dollar zurück. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1854 Dollar festgesetzt./tih/fba --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---
06.08.2020 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Durchwachsene Unternehmensberichte bremsen Dax aus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer frühen Achterbahnfahrt muss der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag um Gewinne kämpfen. Die Quartalsberichtssaison der Unternehmen lieferte Licht und Schatten. Der Dax notierte gegen Mittag mit 0,04 Prozent im Plus bei 12 665,68 Punkten. Im frühen Handel hatte der Dax einen weiteren Versuch unternommen, über die Hürde um die 12 750 bis 12 800 Punkte zu springen. Allerdings ging ihm rasch die Kraft aus. Zwischen der weiter grassierenden Corona-Pandemie, der Hängepartie in den USA beim Schnüren eines weiteren Hilfspakets und dem anhaltenden Säbelrasseln zwischen den USA und China fehlte es den Anlegern einmal mehr an der nötigen Zuversicht. Vor diesem Hintergrund lieferte auch eine unerwartet starke Erholung des Auftragseingangs der deutschen Industrie nach dem Corona-Einbruch keinen nachhaltigen Rückenwind. Konjunkturell warten die Anleger nun auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Thomas Altmann von QC Partners sieht hier keine gute Vorlage vom ADP-Bericht vom Vortag: "Sollte der offizielle Bericht ebenfalls zeigen, dass die US-Wirtschaft im Juli kaum neue Stellen geschaffen hat, wäre das eine herbe Enttäuschung." Vor all diesen Hintergründen fehlte es am Donnerstag auch dem MDax an Orientierung, zuletzt lag der Index mittelgroßer Werte knapp mit 0,12 Prozent im Plus bei 26 909,73 Punkten. Auf europäischer Bühne jedoch fiel der EuroStoxx um 0,35 Prozent. Die Aktien von Siemens zogen nach dem Quartalsbericht des Industriekonzerns um 2,6 Prozent an. Analyst Simon Toennessen von Jefferies Research sprach auf den ersten Blick von sehr starken Zahlen, vor allem was das operative Ergebnis und die viel höher als erwartete Marge betrifft. Der Sportartikelkonzern Adidas überzeugte mit dem im zweiten Quartal erzielten Umsatz und der Aussage, im dritten Jahresviertel einen Betriebsgewinn erzielen zu wollen. Herbert Sturm von der DZ Bank sprach denn auch in einem ersten Kommentar von einem starken Ausblick. Hier ging es für die Papiere um 3,3 Prozent hoch. Eine weitere Dax-Stütze waren die Aktien von Covestro mit einem Plus von 2,1 Prozent. Hier half eine Kaufempfehlung des Bankhauses Metzler. Auf der anderen Dax-Seite tauchten derweil die Konsumgüter- und Versicherungswerte auf - hier beeinflusst von negativ aufgenommenen Zwischenberichten. Munich Re verloren vier Prozent, weil der von Corona-Schäden beeinträchtigte Quartalsgewinn etwas niedriger ausfiel als angekündigt. Getrübt wurde die Branchenstimmung auch durch den französischen Versicherer Axa. Henkel büßten 1,9 Prozent ein und Beiersdorf 3,2 Prozent. Bei Henkel zog JPMorgan-Analystin Celine Pannuti vom ersten Halbjahr ein enttäuschtes Fazit. Bei Beiersdorf zielten Experten negativ darauf ab, dass der Konzern in diesem Jahr mit einer bereinigten operativen Rendite "signifikant" unter dem Vorjahreswert rechnet. Aus der zweiten Börsenreihe gab es viele weitere Zwischenberichte. Dabei knüpften die Aktien der Lufthansa erst an ihre jüngste Erholung an, rutschten zuletzt aber mit fast zwei Prozent ins Minus ab. Die Fluggesellschaft rechnet in der Corona-Krise mit einer noch langsameren Erholung des Flugverkehrs und verschärft beim Stellenabbau ihre Gangart. Sehr überzeugende Quartalsberichte gab es derweil noch von Jenoptik, S&T sowie Symrise. Jenoptik kletterten unter den SDax-Favoriten um etwa sieben Prozent. Baader-Experte Peter Rothenaicher lobte besser als erwartete Ergebnisse und einen zuversichtlichen Gewinnausblick. Für S&T ging es im SDax um fast vier Prozent nach oben. Der IT-Dienstleister S&T hat im zweiten Quartal seinen Umsatz und den Gewinn stärker als erwartet gesteigert. Symrise rückten infolge eines zuversichtlichen Ausblicks im MDax um 2,8 Prozent vor. Sie stellten ihr bisheriges Rekordhoch ein und gingen so auf Tuchfühlung zu einem möglichen neuen Rekord./tih/mis
06.08.2020 Quelle: dpa
Aktien Europa: Dividendenverzicht und Streit zwischen USA und China belasten
PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Nach einer Flut von Quartalsberichten europäischer Schwergewichte sind Anleger am Donnerstag mit angezogener Handbremse unterwegs. Der Verzicht auf die Zahlung der Rest-Dividende für 2019 des Versicherers Axa und die komplette Streichung der Ausschüttung beim Rohstoffriesen Glencore kam bei Investoren nicht gut an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab am Vormittag um 0,38 Prozent auf 3256 Punkte nach. Analyst Jim Reid von der Deutschen Bank führte die Zurückhaltung auch auf die andauernden Spannungen zwischen den USA und China zurück. Diese hätten Kursverluste an den großen asiatischen Handelsplätzen nach sich gezogen. Die US-Regierung will auf breiter Front "nicht vertrauenswürdige" Apps aus China von Smartphones der Amerikaner fernhalten. "Apps aus der Volksrepublik China bedrohen unsere Privatsphäre, verbreiten Computerviren und streuen Propaganda und Falschinformationen", erklärte US-Außenminister Mike Pompeo in der Nacht zum Donnerstag. Sie sollten aus den App Stores in den USA entfernt werden. In Paris fiel der Cac 40 um 0,6 Prozent auf 4904 Zähler. In London büßte der FTSE 100 sogar 1,5 Prozent auf 6014 Punkte ein. Das starke Pfund droht die Exportchancen der britischen Wirtschaft immer mehr zu belasten: Zum US-Dollar stieg das Pfund auf den höchsten Stand seit Anfang März und auch zum Euro legte das Pfund zu. Verschnupft reagierten Investoren darauf, dass der Versicherer Axa auf die Zahlung einer Rest-Dividende zunächst verzichtet. Angesichts der unsicheren Lage wollen die Franzosen das Geld lieber im Haus behalten. Aktien von Axa lagen mit minus 3,5 Prozent am Ende des EuroStoxx 50. Auch andere Branchentitel wie Allianz und Generali gaben nach. An der Mailänder Börse wurde die Aktie von Unicredit abgestraft nach dem Quartalsbericht der Großbank. Die Papiere verloren 2 Prozent. Analystin Delphine Lee von JPMorgan fand zwar lobende Worte für das Abschneiden der Bank von April bis Juni; sie sprach aber auch von fortdauernder Unsicherheit mit Blick auf die Qualität der Anlagen des Geldhauses. Erfreut regierten Börsianer dagegen auf die Quartalszahlen des niederländischen Finanzkonzerns ING. Der Kurs gewann 3 Prozent und war zweitgrößter Gewinner im EuroStoxx 50 hinter Adidas. Analyst Benjamin Goy von der Deutschen Bank lobte ING für eine hohe Kernkapitalquote. Die in London gelisteten Aktien von Glencore büßten 4 Prozent ein, nachdem der Schweizer Bergwerkskonzern die Dividende gestrichen hatte. Stattdessen will das Unternehmen die Schulden schneller abbauen. Die europäischen Rohstoffunternehmen waren mit minus 1,9 Prozent der schwächste Sektor./bek/stk