Faktor-Zertifikat | 8,00 | Long | DAX ®

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  • WKN: MF0BVG
  • ISIN: DE000MF0BVG9
  • Faktor-Zertifikat

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23.09.2019 19:37:01

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-2,94 EUR 23.09.2019 19:37:01

Basiswert

12.358,51 Pkt.

-0,88 % 23.09.2019 19:37:08

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
30.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 10238,6769 Pkt
  • 10366,67 Pkt
  • 0,04
  • 10359,3078 Pkt
  • 10488,8 Pkt
  • 0,04
19.06.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 10575,3863 Pkt
  • 10707,58 Pkt
  • 0,05
  • 10790,581 Pkt
  • 10925,47 Pkt
  • 0,06
31.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 10358,3715 Pkt
  • 10487,86 Pkt
  • 0,05
  • 10414,6093 Pkt
  • 10544,8 Pkt
  • 0,05

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 23.09.2019 18:12:03 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Konjunktursorgen drücken auf die Kurse
FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt ist es zu Wochenbeginn deutlich bergab gegangen. Enttäuschende Wirtschaftsdaten aus Europa sowie ein Dämpfer in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China drückten am Montag auf die Stimmung. Der Dax büßte letztlich 1,01 Prozent auf 12 342,33 Punkte ein. Im Tagesverlauf war er sogar unter die Marke von 12 300 Punkten gefallen, die ihm zuletzt als Unterstützung gedient hatte. In der vergangenen Woche hatte der Leitindex per saldo auf der Stelle getreten und so der vorangegangenen Erholungsrally Tribut gezollt. Der MDax, in dem sich Deutschlands mittelgroße Börsenunternehmen versammeln, schloss am Montag 1,18 Prozent im Minus bei 25 992,39 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,96 Prozent auf 3536,97 Zähler. Die nationalen Indizes in Paris und London gaben ebenfalls nach. Der Dow Jones Industrial in New York zeigte sich zum europäischen Handelsende wenig verändert. Besonders schwer wogen am deutschen Markt die jüngsten Stimmungsindikatoren aus der Industrie. Vor allem in Deutschland hatte sich der Einkaufsmanagerindex deutlicher als erwartet von der Expansionsschwelle von 50 Punkten entfernt. Laut der BayernLB ist das Stimmungsbild, das der Indikator wiedergibt, so schlecht wie zuletzt in der Finanzkrise. "Der Gegenwind für die Konjunktur in Deutschland bläst immer stärker", schrieb BayernLB-Volkswirt Stefan Kipar. Hinzu kam die wieder schwindende Hoffnung auf eine Lösung des US-chinesischen Handelsstreits. "Es darf nicht vergessen werden, dass mit jedem Tag, den der Konflikt nicht gelöst wird, die negativen Effekte auf die Weltwirtschaft zunehmen", sagte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Die kurzfristige Absage eines geplanten Besuchs chinesischer Delegationsteilnehmer in den beiden landwirtschaftlich geprägten US-Bundesstaaten Montana und Nebraska hatte für Irritationen gesorgt. Dazu dämpfte US-Präsident Donald Trump Hoffnungen auf ein baldiges Handelsabkommen beider Länder. Im Dax behaupteten sich nur wenige Aktien im Plus, darunter die knapp ein Prozent festeren Papiere der Lufthansa. Analyst David Perry von der US-Bank JPMorgan sieht Fluglinien als Profiteur der Insolvenz von Thomas Cook, wegen der zahlreiche Flieger des Reisekonzerns nun am Boden blieben. RWE-Titel legten als Spitzenreiter im Leitindex um nahezu anderthalb Prozent zu. Die Commerzbank rät nach dem verabschiedeten Klimapaket der Bundesregierung mittlerweile zum Kauf der Aktie. Dagegen verloren die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank im sehr schwachen Branchenumfeld dreieinhalb beziehungsweise knapp siebeneinhalb Prozent. Damit zollten sie ihrer Erholung zwischen Mitte August und Mitte September Tribut. Die beiden Häuser leiden ebenso wie die Konkurrenz unter den jüngsten Signalen wichtiger Notenbanken für eine noch lockerere Geldpolitik. Niedrige Zinsen sind Gift für das Tagesgeschäft der Branche mit Einlagen und Anleihen. Im Nebenwerte-Index SDax rauschten Adler Real Estate bis auf 9,68 Euro in die Tiefe, was den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2015 bedeutete. Zum Handelsende stand ein Minus von 13,5 Prozent auf 10,12 Euro zu Buche. Der Immobilienkonzern übernimmt den israelischen Konkurrenten Ado Group komplett und wird dadurch Großaktionär bei dessen Tochter Ado Properties. Deren Aktien konnten davon aber nicht profitieren: Sie büßten über fünf Prozent ein. Vonovia schlossen prozentual unverändert, nachdem der einzige Immobilienvertreter im Dax die Stärkung seines Geschäfts in Schweden mit einem Milliardenzukauf bekannt gegeben hatte. Auf dem Aktienkurs von K+S lastete neben negativen Analystenkommentaren die Ankündigung des Salz- und Düngerherstellers, wegen des schwachen Marktumfelds die Kaliproduktion zurückzufahren. Dies soll auch das Vorsteuerergebnis (Ebitda) beeinträchtigen. Mit einem Minus von 6,7 Prozent zählten die K+S-Papiere zu den schwächsten im MDax. Sie waren zudem so günstig wie seit dem Jahr 2006 nicht mehr. Bei Deutz trübte eine gesenkte Margenprognose die Stimmung: Die Titel des Motorenherstellers sackten im SDax um über achteinhalb Prozent ab. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,51 Prozent am Freitag auf minus 0,57 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,24 Prozent auf 146,05 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,33 Prozent auf 174,38 Zähler. Der Euro sank angesichts der schwachen europäischen Wirtschaftsdaten auf 1,0991 US-Dollar. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) auf 1,0985 (Freitag: 1,1030) Dollar festgesetzt./gl/he --- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---
Heute 23.09.2019 14:51:03 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax unter Druck wegen düsterer Wirtschaftssignale
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Montag wegen Konjunktursorgen mit Verlusten in die neue Börsenwoche gestartet. Enttäuschende Wirtschaftsdaten aus Europa und ein Dämpfer im US-chinesischen Zollstreit drückten bei den Anlegern auf die Stimmung. Am Nachmittag fiel der Dax um 1,09 Prozent auf 12 332,17 Zähler. Im Tief war er sogar unter die Marke von 12 300 Punkten gefallen, die ihm zuletzt als Unterstützung diente. Besonders schwer wogen am Markt die jüngsten Stimmungsindikatoren aus der Industrie vor allem in Deutschland, wo sich der Einkaufsmanagerindex deutlicher als erwartet von der Expansionsschwelle von 50 Punkten entfernte. Laut der BayernLB ist das Stimmungsbild, das der Indikator wieder gibt, so schlecht wie zuletzt in der Finanzkrise. "Der Gegenwind für die Konjunktur in Deutschland bläst immer stärker", so Volkswirt Stefan Kipar von der bayerischen Landesbank. Hinzu kam auch die wieder schwindende Hoffnung auf eine Lösung des US-chinesischen Handelsstreits. "Es darf nicht vergessen werden, dass mit jedem Tag, den der Konflikt nicht gelöst wird, die negativen Effekte auf die Weltwirtschaft zunehmen", sagte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Zuvor hatte eine chinesische Delegation ihren Besuch in den USA kurzfristig abgesagt und US-Präsident Trump in dem Konflikt einmal mehr auf Zeit gespielt. Dem Abwärtsdruck konnten sich auch andere vielbeachtete Indizes nicht entziehen. Der MDax fiel am Nachmittag um 1,27 Prozent auf 25 569,29 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 1 Prozent auf 3535,84 Zähler nach. Beim New Yorker Dow Jones Industrial zeichnet es sich ab, dass er etwas schwächer an seine Freitagsverluste anknüpft. Im Dax konnten sich nur wenige Aktien im Plus halten, darunter die 0,6 Prozent höheren Papiere der Lufthansa. Analyst David Perry von JPMorgan sieht Fluglinien als Profiteur davon, dass zahlreiche Flieger des Reisekonzerns Thomas Cook nach dessen Insolvenz am Boden bleiben. Für RWE ging es ebenfalls um 0,6 Prozent aufwärts. Die Commerzbank rät nach dem verabschiedeten Klimapaket mittlerweile zum Kauf der Aktie. Schwer unter Druck standen dagegen die 2,8 Prozent schwächeren Aktien der Deutschen Bank, auch wenn das Finanzhaus beim Verkauf von Teilen des Aktienhandels voran kommt. Mit dem Minus folgten sie nach bislang gutem Lauf im September dem ganzen Sektor nach unten. Für die Commerzbank-Papiere ging es im MDax sogar um fast 7 Prozent bergab. Unter den Nebenwerten mussten die Aktionäre von Deutz einen schweren Schlag verkraften. Die Aktien sackten wegen einer gekappten Margenprognose um 10 Prozent ab, zwischenzeitlich hatten sie ein Tief seit fast drei Jahren markiert. Seit dem Sommerhoch bei gut 9 Euro haben sie sich nun aus Sorge vor einer mauen Geschäftsentwicklung in etwa halbiert. Um 12 Prozent rutschten im SDax die Aktien von Adler Real Estate ab - zwischenzeitlich auf ein Tief seit 2015. Der Kauf der israelischen Ado Group geht bei dem Immobilienunternehmen einher mit einer Kapitalerhöhung. Adler wird damit beim deutschen Konkurrenten Ado Properties zum Großaktionär. Dessen Aktien konnten davon aber auch nicht profitieren. Eine Übernahme gibt es im Immobiliensektor auch von Vonovia. Der Immobilienkonzern stärkt sein Geschäft in Schweden mit einem Milliardenzukauf. Hier blieben die Anleger von einem Kursrutsch aber weitgehend verschont, mit einem Minus von 0,8 Prozent lagen die Papiere im Mittelfeld des Dax. Schwer mit mehr als 6 Prozent unter Druck gerieten noch die Aktien von K+S im MDax. Nachdem es von Warburg Research und Pareto am Montag gleich zwei gestrichene Kaufempfehlungen gab, waren die Aktien des Kali- und Salzförderers so günstig zu haben wie zuletzt 2006. Die am Markt vollzogene Neuordnung der Indizes, bei der MTU im Dax die Aktien von Thyssenkrupp verdrängte, war in den meisten Fällen kein Kurstreiber mehr. Einzig die Aktie des SDax-Neulings Dermapharm fiel kursmäßig mit einem Anstieg um mehr als 3 Prozent auf. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,51 Prozent am Freitag auf minus 0,57 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,24 Prozent auf 146,05 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,24 Prozent auf 174,22 Zähler zu. Der Euro wurde von den schwachen europäischen Konjunkturdaten unter Druck gesetzt. Am Nachmittag kostete er 1,0994 Dollar. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag auf 1,1030 Dollar festgesetzt./tih/fba --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---
Heute 23.09.2019 12:11:28 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax mit Kursrutsch wegen düsterer Wirtschaftssignale
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Montag wegen neuer Konjunktursorgen mit klaren Verlusten in die neue Börsenwoche gestartet. Als erste Belastung wirkten wieder gedämpfte Hoffnungen beim US-chinesischen Zollstreit. Dann drückten enttäuschende Konjunkturdaten aus Europa zusätzlich auf die Stimmung. Der Dax weitete sein Minus aus und sank im Tief sogar unter die Marke von 12 300 Punkten. Gegen Mittag stand er dann mit einem Abschlag von 1,1 Prozent auf 12 331 Zähler wieder etwas darüber. Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hatte im September den tiefsten Stand seit mehr als sechs Jahren erreicht. Besonders schwer wiege jedoch der entsprechende Indikator aus Deutschland, der sich deutlicher als erwartet von der Expansionsschwelle von 50 Punkten entfernte - und so die Konjunktursorgen in der Eurozone drastisch erhöht. Laut der BayernLB ist die Industriestimmung hierzulande so schlecht wie zuletzt in der Finanzkrise. "Der Gegenwind für die Konjunktur in Deutschland bläst immer stärker", so Volkswirt Stefan Kipar von der bayerischen Landesbank. Als Stimmungsbremse angesehen wurde auch die Absage eines geplanten Besuchs chinesischer Delegationsteilnehmer in den landwirtschaftlich geprägten Bundesstaaten Montana und Nebraska. Derweil dämpfte auch US-Präsident Donald Trump die Hoffnung auf eine Lösung des Zollstreits, indem er die Notwendigkeit einer raschen Einigung mit China herunterspielte. Dem Abwärtsdruck konnten sich auch andere vielbeachtete Indizes nicht entziehen. Der MDax fiel am späten Vormittag um 1,23 Prozent auf 25 578,99 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um knapp 1 Prozent auf 3536,97 Zähler nach. Im Dax konnten sich nur wenige Aktien im Plus halten. Dazu gehörten die 0,36 Prozent höheren Papiere der Lufthansa. Analyst David Perry von JPMorgan sieht den Airline-Sektor angesichts der Insolvenz von Thomas Cook im Aufschwung. Da zahlreiche Flieger des Reisekonzerns nun am Boden bleiben, sieht der Experte andere Fluglinien als Profiteur der Probleme. Für RWE ging es derweil nach einer Kaufempfehlung durch die Commerzbank um ein halbes Prozent aufwärts. Analystin Tanja Markloff rechnet nach dem am Freitag beschlossenen Klimapaket damit, dass die CO2-Emissionen des Energieversorgers mit der schrittweisen Abschaltung seiner emissionsintensiven Braunkohlekraftwerke bis 2038 sinken. Schwer unter Druck standen die 3,3 Prozent schwächeren Aktien der Deutschen Bank, auch wenn das Finanzhaus beim geplanten Verkauf von Teilen des Aktienhandels voran kommt. Der Finanzsektor zeigte sich nach bislang gutem Lauf im September am Montag europaweit von seiner sehr schwachen Seite. Commerzbank-Aktien waren mit einem Abschlag von mehr als 6 Prozent im MDax der schwächte Wert. Unter den Nebenwerten mussten die Aktionäre von Deutz einen schweren Schlag verkraften. Die Aktien sackten wegen einer gekappten Margenprognose um 12 Prozent ab, zwischenzeitlich hatten sie mit 4,52 Euro ein Tief seit fast drei Jahren markiert. Seit dem Sommerhoch bei gut 9 Euro haben sie sich nun aus Sorge vor einer mauen Geschäftsentwicklung in etwa halbiert. Noch düsterer ging es bei den Aktien von Adler Real Estate zu, die sogar den tiefsten Stand seit 2015 erreichten. Sie rutschten um 15 Prozent ab, nachdem der Kauf des israelischen Wettbewerbers Ado Group bekannt wurde. Adler wird damit zum Großaktionär an dem deutschen Konkurrenten Ado Properties. Dessen Aktien konnten davon aber nicht klar profitieren. Eine Übernahme gibt es im Immobiliensektor auch von Vonovia, hier blieben die Aktien im Dax mit einem Abschlag von 0,3 Prozent aber vergleichsweise unauffällig. Der Immobilienkonzern stärkt sein Geschäft in Schweden mit einem Milliardenzukauf. Der Schritt soll nach Unternehmensangaben dazu beitragen, die Kosten zu senken. Schwer mit mehr als 6 Prozent unter Druck gerieten derweil noch die Aktien von K+S im MDax, nachdem es gleich zwei negative Analystenstimmen gab. Sowohl die Experten von Warburg Research als auch von Pareto hatten am Montag ihre bisherigen Kaufempfehlungen für den Düngemittel- und Salzkonzern aufgegeben. Dies drückte die Aktien auf ein Tief seit 2006. Ein Thema war zu Wochenbeginn noch die schon länger bekannte Neuordnung der Indizes, die kursmäßig in den meisten Fällen kein Treiber mehr war. Der Triebwerksbauer MTU spielt von nun an in der ersten deutschen Börsenliga, während mit Thyssenkrupp ein weiteres Dax-Urgestein seinen Platz räumen muss. In der zweiten Börsenreihe gab es weitere Verschiebungen, unter denen vor allem der SDax-Neuling Dermapharm mit einem Anstieg um 3,5 Prozent positiv auffiel./tih/jha/ --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---