Turbo | Long | Covestro | 32,00 | 18.09.20

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  • WKN: MC9SNP
  • ISIN: DE000MC9SNP5
  • Turbo
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Produktbeschreibung

Mit dem Turbo Long auf Covestro hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während der Beobachtungsperiode die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Knock-out-Barriere als auch der Basispreis sind gleich und werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Turbo Long auf Covestro hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während der Beobachtungsperiode die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Knock-out-Barriere als auch der Basispreis sind gleich und werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

09.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Alte Bahn-Strecken wieder ans Netz: Verbände fordern Reaktivierung
(Aktualisierung: Mit Aussagen Verkehrsministerium im 6. Absatz.) BERLIN (dpa-AFX) - Rund 12 500 Einwohner hat Brunsbüttel im Westen von Schleswig-Holstein. Die Hafenstadt an der Elbe ist ein wichtiger Industriestandort vor allem für die Chemiebranche. Unter anderem der Kunststoffhersteller Covestro hat hier ein Werk. Es gibt Pläne für ein neues Terminal für Flüssiggas. Nur einen Bahnhof für Pendler und Besucher hat Brunsbüttel nicht. 1988 wurde die 14 Kilometer lange Verbindung in den Nachbarort Wilster eingestellt. Seither fahren dort nur noch Güterzüge. Fahrgäste müssen mit dem Bus an- und abreisen. Geht es nach dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Allianz pro Schiene, dann sollen solche Nebenstrecken möglichst bald wieder ans Netz gehen. In ganz Deutschland haben sie fast 240 Verbindungen für den Personen- und für den Güterverkehr identifiziert, die irgendwann stillgelegt wurden, nun aber wieder reaktiviert werden könnten. Mehr als 50 davon sind in den vergangenen zwölf Monaten hinzugekommen. Den aktualisierten Plan stellten die beiden Verbände am Donnerstag in Berlin vor. Über die Reaktivierung all dieser Nebenstrecken, so sind sie überzeugt, könnten insgesamt mehr als drei Millionen Menschen wieder einen direkten Zugang zum Eisenbahnnetz erhalten. Mehr als 4000 Kilometer Schiene würden hinzukommen. "Alle Projekte, bei denen der Schienenverkehr in den vergangenen Jahren reaktiviert wurde, sind positiv verlaufen", sagte Jörgen Boße, VDV-Experte für Schieneninfrastruktur. Vorhersagen für die Auslastung seien häufig noch übertroffen worden. Aus Sicht der Verbände ist die Reaktivierung der Strecken notwendig, um in Zukunft einen klimafreundlicheren Verkehr zu ermöglichen. Schließlich wollen der Bund und die Bahnindustrie in den kommenden zehn Jahren die Zahl der Fahrgäste auf der Schiene verdoppeln. Gleichzeitig soll der Eisenbahn-Anteil am Güterverkehr von derzeit 19 auf dann 25 Prozent wachsen. Der sogenannte Deutschlandtakt gilt als wichtigstes Instrument, um dieses Ziel zu erreichen. Er sieht eine dichtere Taktung auf den Stammstrecken zwischen den großen Städten vor. Vor allem aber soll er eine bessere und lückenlosere Anbindung der ländlichen Räume gewährleisten. "Um diesen Deutschlandtakt realisieren zu können, müssen wir auch Strecken reaktivieren", sagte Dirk Flege, Geschäftsführer des Interessenverbands Allianz pro Schiene, am Donnerstag. "Etliche Strecken, die wir vorschlagen, sind auch im Zielfahrplan des Deutschlandtaktes hinterlegt." Das Bundesverkehrsministerium teilte mit, die Reaktivierung stillgelegter Strecken sei für das Ressort ein wichtiges Anliegen. Dies könne dem Regionalverkehr Impulse geben und zudem Engpässe in anderen Teilen des Netzes ausgleichen. Die Entscheidung für eine Reaktivierung von Schienenstrecken im Nahverkehr liege in der Zuständigkeit der Länder beziehungsweise der für den Schienenpersonennahverkehr zuständigen Aufgabenträger - für Investitionen stünden verschiedene Finanzierungsquellen des Bundes zur Verfügung. Klar ist: Angesichts stetig wachsender Fahrgastzahlen ist die aktuelle Schieneninfrastruktur längst an der Belastungsgrenze angekommen. Zu häufig kommen sich Güter- und Personenverkehr in die Quere. Verspätungen, unzufriedene Kunden und ein kaum wachsender Anteil des Schienengüterverkehrs sind die Folge. In den vergangenen Jahrzehnten ist das Schienennetz um Tausende Kilometer zurückgebaut worden. Erst in den vergangenen Jahren wurde dieser Trend gestoppt. 2019 betrug die Gesamtlänge des genutzten Schienennetzes in Deutschland Daten der Allianz pro Schiene zufolge 33 291 Kilometer - und damit in etwa so viel wie in den drei Jahren zuvor. "Daran haben auch die Reaktivierungen stillgelegter Strecken einen wichtigen Anteil", ist Flege überzeugt. Es zeige sich, dass manche Streckenstilllegung in der Vergangenheit ein schwerer Fehler gewesen sei, sagt auch der Grünen-Verkehrspolitiker Matthias Gastel. "Jetzt wäre es für viele Regionen eine Chance, wieder an die Bahn angebunden zu werden. Mit Streckenreaktivierungen kommt die Bahn wieder in die Fläche." Die Bundesregierung müsse endlich die Planungsprozesse beim Schienenverkehr beschleunigen. In den vergangenen zwölf Monaten wurden rund 106 Kilometer Schiene reaktiviert, ein Großteil davon für den Personenverkehr. Vor allem kleinere Städte und Regionen wurden auf diese Weise wieder ans Schienennetz angeschlossen. So ging in Baden-Württemberg etwa die Strecke zwischen der Gemeinde Engstingen (Landkreis Reutlingen) und Gammertingen (Landkreis Sigmaringen) wieder ans Netz. Auch in Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen wurden Güter- und Personenverkehrsstrecken wieder in Betrieb genommen. Die Deutsche Bahn schaue sich die Vorschläge der beiden Verbände seit jeher genau an und sei gerade dabei, einen eigenen Gesamtplan für die Reaktivierung von Nebenstrecken zu erstellen, sagte eine Sprecherin des bundeseigenen Konzerns. Dieser soll in den kommenden Wochen vorliegen. Und auch der Bund hat das Thema aufgegriffen: Seit einiger Zeit fördert er Reaktivierungsprojekte mit eigenen Mitteln. Nur für den Güterverkehr gebe es eine solche Förderung bislang nicht, kritisiert Flege. Zudem seien jetzt die Kommunen gefragt: Sie müssten die vorgeschlagenen Strecken nun vor allem auf ihren volkswirtschaftlichen Nutzen überprüfen und dann schnellstens aktiv werden./maa/hoe/DP/men
09.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Alte Bahn-Strecken wieder ans Netz: Verbände fordern Reaktivierung
BERLIN (dpa-AFX) - Rund 12 500 Einwohner hat Brunsbüttel im Westen von Schleswig-Holstein. Die Hafenstadt an der Elbe ist ein wichtiger Industriestandort vor allem für die Chemiebranche. Unter anderem der Kunststoffhersteller Covestro hat hier ein Werk. Es gibt Pläne für ein neues Terminal für Flüssiggas. Nur einen Bahnhof für Pendler und Besucher hat Brunsbüttel nicht. 1988 wurde die 14 Kilometer lange Verbindung in den Nachbarort Wilster eingestellt. Seither fahren dort nur noch Güterzüge. Fahrgäste müssen mit dem Bus an- und abreisen. Geht es nach dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Allianz pro Schiene, dann sollen solche Nebenstrecken möglichst bald wieder ans Netz gehen. In ganz Deutschland haben sie fast 240 Verbindungen für den Personen- und für den Güterverkehr identifiziert, die irgendwann stillgelegt wurden, nun aber wieder reaktiviert werden könnten. Mehr als 50 davon sind in den vergangenen zwölf Monaten hinzugekommen. Den aktualisierten Plan stellten die beiden Verbände am Donnerstag in Berlin vor. Über die Reaktivierung all dieser Nebenstrecken, so sind sie überzeugt, könnten insgesamt mehr als drei Millionen Menschen wieder einen direkten Zugang zum Eisenbahnnetz erhalten. Mehr als 4000 Kilometer Schiene würden hinzukommen. "Alle Projekte, bei denen der Schienenverkehr in den vergangenen Jahren reaktiviert wurde, sind positiv verlaufen", sagte Jörgen Boße, VDV-Experte für Schieneninfrastruktur. Vorhersagen für die Auslastung seien häufig noch übertroffen worden. Aus Sicht der Verbände ist die Reaktivierung der Strecken notwendig, um in Zukunft einen klimafreundlicheren Verkehr zu ermöglichen. Schließlich wollen der Bund und die Bahnindustrie in den kommenden zehn Jahren die Zahl der Fahrgäste auf der Schiene verdoppeln. Gleichzeitig soll der Eisenbahn-Anteil am Güterverkehr von derzeit 19 auf dann 25 Prozent wachsen. Der sogenannte Deutschlandtakt gilt als wichtigstes Instrument, um dieses Ziel zu erreichen. Er sieht eine dichtere Taktung auf den Stammstrecken zwischen den großen Städten vor. Vor allem aber soll er eine bessere und lückenlosere Anbindung der ländlichen Räume gewährleisten. "Um diesen Deutschlandtakt realisieren zu können, müssen wir auch Strecken reaktivieren", sagte Dirk Flege, Geschäftsführer des Interessenverbands Allianz pro Schiene, am Donnerstag. "Etliche Strecken, die wir vorschlagen, sind auch im Zielfahrplan des Deutschlandtaktes hinterlegt." Denn klar ist: Angesichts stetig wachsender Fahrgastzahlen ist die aktuelle Schieneninfrastruktur längst an der Belastungsgrenze angekommen. Zu häufig kommen sich Güter- und Personenverkehr in die Quere. Verspätungen, unzufriedene Kunden und ein kaum wachsender Anteil des Schienengüterverkehrs sind die Folge. In den vergangenen Jahrzehnten ist das Schienennetz um Tausende Kilometer zurückgebaut worden. Erst in den vergangenen Jahren wurde dieser Trend gestoppt. 2019 betrug die Gesamtlänge des genutzten Schienennetzes in Deutschland Daten der Allianz pro Schiene zufolge 33 291 Kilometer - und damit in etwa so viel wie in den drei Jahren zuvor. "Daran haben auch die Reaktivierungen stillgelegter Strecken einen wichtigen Anteil", ist Flege überzeugt. Es zeige sich, dass manche Streckenstilllegung in der Vergangenheit ein schwerer Fehler gewesen sei, sagt auch der Grünen-Verkehrspolitiker Matthias Gastel. "Jetzt wäre es für viele Regionen eine Chance, wieder an die Bahn angebunden zu werden. Mit Streckenreaktivierungen kommt die Bahn wieder in die Fläche." Die Bundesregierung müsse endlich die Planungsprozesse beim Schienenverkehr beschleunigen. In den vergangenen zwölf Monaten wurden rund 106 Kilometer Schiene reaktiviert, ein Großteil davon für den Personenverkehr. Vor allem kleinere Städte und Regionen wurden auf diese Weise wieder ans Schienennetz angeschlossen. So ging in Baden-Württemberg etwa die Strecke zwischen der Gemeinde Engstingen (Landkreis Reutlingen) und Gammertingen (Landkreis Sigmaringen) wieder ans Netz. Auch in Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen wurden Güter- und Personenverkehrsstrecken wieder in Betrieb genommen. Die Deutsche Bahn schaue sich die Vorschläge der beiden Verbände seit jeher genau an und sei gerade dabei, einen eigenen Gesamtplan für die Reaktivierung von Nebenstrecken zu erstellen, sagte eine Sprecherin des bundeseigenen Konzerns. Dieser soll in den kommenden Wochen vorliegen. Und auch der Bund hat das Thema aufgegriffen: Seit einiger Zeit fördert er Reaktivierungsprojekte mit eigenen Mitteln. Nur für den Güterverkehr gebe es eine solche Förderung bislang nicht, kritisiert Flege. Zudem seien jetzt die Kommunen gefragt: Sie müssten die vorgeschlagenen Strecken nun vor allem auf ihren volkswirtschaftlichen Nutzen überprüfen und dann schnellstens aktiv werden./maa/hoe/DP/men
09.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Covestro sieht nach Corona-Einbruch positive Signale - Aktie gefragt
LEVERKUSEN (dpa-AFX) - Der Kunststoffkonzern Covestro sieht nach monatelangen Belastungen durch die Corona-Krise erste Anzeichen einer Belebung. Die Nachfrage sei im Juni im Vergleich zu den beiden Vormonaten deutlich angezogen, wenngleich sich daraus angesichts der Corona-Unwägbarkeiten noch kein Trend ableiten lasse, sagte ein Sprecher im Zusammenhang mit am Donnerstag vorgelegten vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal auf Anfrage. Beim operativen Gewinn lief es im zweiten Quartal derweil besser, als Analysten befürchtet hatten. Die Aktien knüpften am Donnerstag mit einem Plus von mehr als drei Prozent an ihre jüngste Erholung an. Der Umsatz fiel im zweiten Quartal im Jahresvergleich um rund ein Drittel auf 2,16 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern überraschend mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) brach um knapp 73 Prozent auf 124 Millionen Euro ein. Unter dem Strich fiel ein Verlust von rund 60 Millionen Euro an, nachdem das Unternehmen vor einem Jahr noch 189 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet hatte. Während der Umsatz etwas unter den vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Analystenschätzungen blieb, lief es beim operativen Gewinn und auch beim Ergebnis besser als von Experten befürchtet. Besser als erwartet dürfte es nun vor allem im Polycarbonat-Geschäft gelaufen sein, erklärte Analyst Chetan Udeshi von der Bank JPMorgan die überraschend gute Entwicklung. Das Geschäft mit Weich- und Hartschaumvorprodukten sowie der Bereich CAS dürften hingegen etwas schlechter abgeschnitten haben als gedacht. Der Experte gab aber auch zu Bedenken, dass das Geschäft mit harten Kunststoffen der Polycarbonat-Sparte (PC) zwischenzeitlich von niedrigen Rohstoffpreisen profitiert haben dürfte, die in den letzten beiden Wochen aber schon wieder gestiegen seien, während die PC-Preise gefallen seien. Dies stehe den Markterwartungen einer deutlichen Erholung des operativen Gewinns im dritten und vierten Quartal im Vergleich zum zweiten Jahresviertel entgegen. Mehr Wettbewerb und eine träge Autokonjunktur hatten der ehemaligen Bayer-Kunststoffsparte das Leben schon im vergangenen Jahr schwer gemacht. 2020 kam dann noch das Coronavirus hinzu. Zunächst hatte die Krise die Nachfrage in Asien besonders belastet. Sie wanderte dann aber rund um den Globus. Unter Druck hatten dabei in den ersten Monaten des Jahres alle Geschäftsbereiche gestanden: Die Sparte für harte Kunststoffe (PCS, Polycarbonate) sowie das Segment PUR (Polyurethane) rund um Vorprodukte für Hart- und Weichschäume, die etwa in Autositzen verbaut werden, aber auch als Isolierung in Kühlschränken. Auch der kleinere Bereich CAS rund um Vorprodukte für Lacke, Klebstoffrohstoffe und Spezialanwendungen geriet unter Druck, wenn auch in geringerem Ausmaß wegen des Anteils rentablerer Spezialprodukte. Den Ausblick für das Gesamtjahr hatte Konzernchef Markus Steilemann bereits im April gekappt. Für 2020 wird seither ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 0,7 bis 1,2 Milliarden Euro in Aussicht gestellt, nachdem ursprünglich bis zu 1,5 Milliarden angepeilt worden waren. Neuigkeiten dazu dürfte es am 23. Juli bei der Veröffentlichung des Quartalsberichts geben. Dann werden Anleger und Analysten auch auf Fortschritte bei den Kostensenkungen achten./mis/men/jha/