Turbo Open End | Long | Commerzbank | 3,4399

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  • WKN: MC9RAV
  • ISIN: DE000MC9RAV2
  • Turbo Open End

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Commerzbank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Commerzbank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

24.09.2020 Quelle: dpa
Überall flott elektronisch bezahlen: Brüssel für EU-weites System
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Sekundenschnelles Bezahlen soll in der ganzen Europäischen Union Standard werden - ob nun bei Einkäufen Online oder im Laden. Dies kündigte der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, am Donnerstag in Brüssel an und legte eine Strategie für ein "vollständig integriertes Massenzahlungssystem" vor. Schnellüberweisungen - sogenannte Instant Payments - soll es bis Ende 2021 überall geben. Auch Überweisungen in Länder außerhalb der Europäischen Union sollen einfacher und billiger werden. Hintergrund ist die rasante Entwicklung verschiedener elektronischer Bezahllösungen von der EC- oder Kreditkarte über Handy-Apps bis zur Smartwatch, die mit der Corona-Krise nochmals Schub bekommen haben. Die EU-Kommission beklagt jedoch, der europäische Markt sei immer noch zerstückelt. Mit Ausnahme von Kreditkarten globaler Anbieter und Lösungen großer Technologiekonzerne gebe es keine digitale Bezahllösung, die in ganz Europa in Läden und Online genutzt werden könne. Ziel seien wettbewerbsfähige, eigene pan-europäische Lösungen. Dombrovskis sagte, die Kommission werde nun zunächst prüfen, warum Bezahllösungen wie "Instant Payments" noch nicht so verbreitet sind, wie man es erwartet habe. In ihrer Strategie nennt die EU-Kommission drei Ansatzpunkte für Verbesserungen: einheitliche Regeln, günstige Lösungen für den Endverbraucher und eine bessere Infrastruktur. Digitales Bezahlen hatte schon vor der Corona-Krise stark zugenommen. So stieg die Zahl von Nicht-Barzahlungen in der Eurozone nach Angaben der Kommission 2019 um 8,1 Prozent auf 98 Milliarden Transaktionen im Wert von 162,1 Billionen Euro. Davon waren 48 Prozent Kartenzahlungen. Allein im Einzelhandel gab es 45 Milliarden Transaktionen im Wert von 35 Billionen Euro./vsr/DP/men
23.09.2020 Quelle: dpa
Bafin: Mehr internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Geldwäsche
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Finanzaufsicht Bafin dringt im Kampf gegen Geldwäsche auf mehr grenzübergreifende Anstrengungen. Es sei "nicht zu verkennen, dass wir gerade auf diesem Gebiet eine bessere internationale Zusammenarbeit brauchen", sagte Thorsten Pötzsch, Direktoriumsmitglied der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview von "Süddeutscher Zeitung", WDR und NDR. Es brauche einheitliche europäische Regeln und eine EU-Geldwäscheaufsicht. "Geldwäsche ist international, wir brauchen daher auch eine grenzüberschreitende Aufsicht", bekräftigte Pötzsch. "Die Vernetzung der nationalen Anti-Geldwäsche-Behörden muss besser werden. Und wir müssen die internationale Zusammenarbeit der Justiz stärken." Am Sonntag hatte ein internationales Journalistennetzwerk anhand von Unterlagen aus dem US-Finanzministerium über Defizite bei der Bekämpfung von Geldwäsche im weltweiten Bankensystem berichtet. An den Recherchen waren unter anderen Buzzfeed News, "Süddeutsche Zeitung", WDR und NDR beteiligt. Die beiden in den sogenannten FinCEN-Files-Berichten aufgeführten deutschen Institute Deutsche Bank und Commerzbank hatten erklärt, es handele sich um Altfälle, die den Behörden bekannt und bereits abgehandelt seien - zum Teil durch Strafzahlungen. In den vergangenen Jahren seien zudem mit viel Geld und mehr Personal die internen Kontrollen verstärkt worden. "Wenn Banken nicht genügend Personal haben, helfen auch die besten Gesetze nichts", mahnte Bafin-Direktor Pötzsch. "Ich kann nur allen raten, die Bafin und auch mich persönlich nicht zu enttäuschen." Der Chef der "Financial Action Task Force" (FATF), Marcus Pleyer, will sich für eine "Geldwäschebekämpfung mit noch mehr Biss" einsetzen, wie er der Wochenzeitung "Die Zeit" (Donnerstag) sagte. Pleyer setzt beim Kampf gegen Finanzkriminalität auf Digitalisierung: "Je mehr Daten Sie haben, desto eher erkennen Sie Muster bei finanziellen Transaktionen." In der FATF arbeiten Regierungen von 37 Staaten sowie die EU-Kommission und der Golf-Kooperationsrat zusammen. Im Juli hat Deutschland über das Finanzministerium für zwei Jahre die FATF-Präsidentschaft übernommen./ben/DP/nas
23.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Brücke zum Überleben - Tui vor Staatseinstieg und Kapitalerhöhung?
HANNOVER/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Weg für einen Einstieg des Staates bei Tui dürfte bald frei sein - ob die Hilfen ausreichen, den weltgrößten Reisekonzern über die Corona-Durststrecke im Winter zu retten, ist aber noch nicht ausgemacht. Besitzer einer Anleihe haben zugestimmt, dass sich das Unternehmen stärker verschulden darf. In Kürze erwarten Beobachter nun eine öffentliche Beteiligung an dem Touristikanbieter, ähnlich wie dies wegen des Nachfrageeinbruchs schon bei der Lufthansa umgesetzt wurde. Der finanzielle Druck auf Tui bliebe aber auch so wohl beträchtlich. Zudem wird weiter eine Kapitalerhöhung diskutiert - der dafür optimale Zeitpunkt wäre jedoch schwierig zu treffen. Im August hatte Tui mitgeteilt, dass der Bund über die Förderbank KfW einen laufenden Kredit um 1,05 Milliarden Euro aufstocken will. Den Hannoveranern war im Frühjahr als erstem deutschen Großunternehmen bereits ein Krisendarlehen über 1,8 Milliarden Euro zugesprochen worden. Hinzu kommen könnten jetzt überdies weitere 150 Millionen Euro aus einer Wandelanleihe, die der Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesregierung zeichnen soll. Solche Papiere kann der Besitzer unter bestimmten Bedingungen in Aktien umtauschen - so wäre eine Miteigentümerschaft des Bundes von neun Prozent an Tui möglich. Voraussetzung für die komplizierte Konstruktion war, dass die Inhaber einer weiteren Anleihe bis Ende September ihr Einverständnis zu einer erhöhten Schuldenaufnahme durch Tui geben. Die liegt inzwischen vor. Andererseits ist die tatsächliche Ausgabe der geplanten Wandelanleihe durch Tui Bedingung für die neue Hilfstranche. Das Bundeswirtschaftsministerium gab als Ziel aus, dass man damit vor allem den Beschäftigten eine Perspektive geben wolle. Die Tui-Gruppe hatte angekündigt, infolge des hohen Spardrucks in der Pandemie bis zu 8000 Jobs zu streichen. Der Konzern erklärte, man sei "auf einem guten Weg", das zusätzliche Stabilisierungspaket aus Berlin umzusetzen: "Die Änderungen der Anleihebedingungen sollen im Laufe des Oktobers 2020 wirksam werden." Auch mit Blick auf die neue Wandelanleihe "laufen die Vorbereitungen planmäßig". Sollte alles klappen wie erhofft, wäre das aus Sicht von Tui zumindest eine Absicherung der kommenden kritischen Monate: "Das Paket würde ausreichend Liquidität sichern, um den saisonalen Swing im Winter 20/21 abzudecken." Heißt: So könnte man finanziell über die Runden kommen, selbst falls die Buchungen weiter absacken sollten. Ausgeweitete Staatshilfen sehen viele Beschäftigte aber auch kritisch - jedenfalls, solange das Tui-Management parallel dazu am Umfang seines Sparkurses festhält. Vor allem bei der konzerneigenen Fluglinie Tuifly war die Wut zuletzt groß. Die Flotte soll in Deutschland in etwa halbiert werden, Hunderte Jobs stehen allein hier auf dem Spiel. Gewerkschafter betonten: Unternehmen dürften nicht auch noch mit Steuergeld dafür belohnt werden, dass sie Arbeitsplätze abbauen. Experten weisen zudem darauf hin, dass auch die Hilfe nicht zum Nulltarif kommt. "Die Voraussetzungen sind nun eigentlich da", meint der Analyst Adrian Pehl von der Commerzbank. "Allerdings wäre ein Einstieg des Staates für Tui auch nicht ohne zusätzliche Kosten. Denn die Verzinsung der bestehenden, bis Oktober 2021 laufenden Anleihe musste erhöht werden." Es habe letztlich aber wohl keine Alternative gegeben, damit der Konzern an die aufgestockte Unterstützung gelangt. Und kommt die von manchen erwartete Kapitalerhöhung? Sie könnte das "schon recht geringe Eigenkapital" von Tui rasch aufbessern, glaubt Pehl. Ob jedoch alle Großaktionäre wie der russische Milliardär Alexej Mordaschow, der ägyptische Touristik-Unternehmer Hamed El Chiaty, die spanische Hotelgruppe Riu und weitere Investoren in naher Zukunft zustimmen würden, bleibt fraglich. "Aktuell wäre dies für das Unternehmen ein schwieriges Timing", meint Pehl. "In der derzeitigen Situation wäre der erzielbare Erlös wohl eher gering. Dass irgendwann eine Erhöhung des Grundkapitals nötig ist, dürfte aber klar sein." Den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, sei schwer. "Es könnte ja auch sein, dass bald wieder gute Nachrichten kommen, etwa zu einem möglichen Corona-Impfstoff, so dass Hotels und Kreuzfahrtschiffe besser ausgelastet werden. Dann wäre Tui wieder mehr wert." Vieles hänge wohl zunächst daran, wie gut der Start ins Jahr 2021 gelingt./jap/DP/zb
23.09.2020 Quelle: dpa
Brücke zum Überleben - Tui vor Staatseinstieg und Kapitalerhöhung?
HANNOVER/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Weg für einen Einstieg des Staates bei Tui dürfte bald frei sein - ob die Hilfen ausreichen, den weltgrößten Reisekonzern über die Corona-Durststrecke im Winter zu retten, ist aber noch nicht ausgemacht. Besitzer einer Anleihe haben zugestimmt, dass sich das Unternehmen stärker verschulden darf. In Kürze erwarten Beobachter nun eine öffentliche Beteiligung an dem Touristikanbieter, ähnlich wie dies wegen des Nachfrageeinbruchs schon bei der Lufthansa umgesetzt wurde. Der finanzielle Druck auf Tui bliebe aber auch so wohl beträchtlich. Zudem wird weiter eine Kapitalerhöhung diskutiert - der dafür optimale Zeitpunkt wäre jedoch schwierig zu treffen. Im August hatte Tui mitgeteilt, dass der Bund über die Förderbank KfW einen laufenden Kredit um 1,05 Milliarden Euro aufstocken will. Den Hannoveranern war im Frühjahr als erstem deutschen Großunternehmen bereits ein Krisendarlehen über 1,8 Milliarden Euro zugesprochen worden. Hinzu kommen könnten jetzt überdies weitere 150 Millionen Euro aus einer Wandelanleihe, die der Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesregierung zeichnen soll. Solche Papiere kann der Besitzer unter bestimmten Bedingungen in Aktien umtauschen - so wäre eine Miteigentümerschaft des Bundes von neun Prozent an Tui möglich. Voraussetzung für die komplizierte Konstruktion war, dass die Inhaber einer weiteren Anleihe bis Ende September ihr Einverständnis zu einer erhöhten Schuldenaufnahme durch Tui geben. Die liegt inzwischen vor. Andererseits ist die tatsächliche Ausgabe der geplanten Wandelanleihe durch Tui Bedingung für die neue Hilfstranche. Das Bundeswirtschaftsministerium gab als Ziel aus, dass man damit vor allem den Beschäftigten eine Perspektive geben wolle. Die Tui-Gruppe hatte angekündigt, infolge des hohen Spardrucks in der Pandemie bis zu 8000 Jobs zu streichen./jap/DP/zb