Turbo Open End | Long | Hella | 34,4023

Print
  • WKN: MC9QH9
  • ISIN: DE000MC9QH91
  • Turbo Open End

VERKAUFEN (GELD)

- EUR

Stk.

25.09.2020 21:58:01

KAUFEN (BRIEF)

- EUR

Stk.

25.09.2020 21:58:01

TÄGLICHE ÄNDERUNG (GELD)

-

- EUR 25.09.2020 21:58:01

Basiswert

40,94 EUR

-2,29 % 25.09.2020 22:26:25

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Hella hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Hella hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

25.09.2020 Quelle: dpa
DGAP-News: HELLA GmbH & Co. KGaA: HELLA Hauptversammlung beschließt Aussetzung der Dividendenzahlung. (deutsch)
HELLA GmbH & Co. KGaA: HELLA Hauptversammlung beschließt Aussetzung der Dividendenzahlung. ^ DGAP-News: HELLA GmbH & Co. KGaA / Schlagwort(e): Hauptversammlung/Hauptversammlung HELLA GmbH & Co. KGaA: HELLA Hauptversammlung beschließt Aussetzung der Dividendenzahlung. 25.09.2020 / 13:42 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- HELLA Hauptversammlung beschließt Aussetzung der Dividendenzahlung - CEO Dr. Rolf Breidenbach: "Wir wollen das Unternehmen so stark wie möglich halten und unsere finanzielle Flexibilität nach vorne heraus nachhaltig absichern" - Aktionäre stimmen allen Tagesordnungspunkten zu; Geschäftsführung, Gesellschafterausschuss und Aufsichtsrat mit großer Mehrheit entlastet - 500 Aktionäre und Gäste verfolgen virtuelle Hauptversammlung; 86 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals vertreten Lippstadt, 25. September 2020. Die Aktionärinnen und Aktionäre der HELLA GmbH & Co. KGaA haben auf der heutigen, erstmals rein virtuell abgehaltenen ordentlichen Hauptversammlung allen zur Abstimmung stehenden Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit zugestimmt. Unter anderem beschlossen die Anteilseigner mit 99 Prozent der Stimmen die Aussetzung der Dividendenzahlung für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019/2020 (1. Juni 2019 bis 31. Mai 2020). Auch die Entlastung der Geschäftsführung, des Gesellschafterausschusses sowie des Aufsichtsrates wurde mit großer Mehrheit beschlossen. "Ich freue mich, dass unsere Aktionärinnen und Aktionäre uns weiterhin ihr Vertrauen schenken. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist das ein wichtiges Signal", sagte Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der HELLA Geschäftsführung. "Unser Ziel ist es, das Unternehmen so stark wie möglich zu halten und unsere finanzielle Flexibilität nach vorne heraus nachhaltig abzusichern. Der Dividendenbeschluss bietet uns hierfür zusätzliche Freiheitsgrade." So betonte HELLA CEO Dr. Rolf Breidenbach in seiner Rede, dass der Wettbewerbs- und Kostendruck in der Automobilindustrie weiter steigen werde. "Das Umfeld wird sich noch einmal deutlich verschärfen. Darauf stellen wir uns proaktiv ein, indem wir weiterhin konsequent in Software, Digitalisierung, Automatisierung und automobile Trends wie Elektromobilität und autonomes Fahren investieren. Zugleich werden wir aber auch strukturelle Anpassungen vornehmen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit kostenseitig zu stärken. Denn es ist immer besser aus einer Position der Stärke heraus zu agieren. Und HELLA ist stark: Wir sind strategisch gut aufgestellt. Wir haben ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell, wir sind weltweit präsent und in zahlreichen Produktfeldern technologisch führend. Unser Ziel ist es, dass dies auch weiterhin so bleibt." Aufgrund der Corona-Pandemie fand die diesjährige Hauptversammlung als virtuelle Veranstaltung ohne physische Anwesenheit der Anteilseigner statt. Rund 500 Aktionärinnen und Aktionäre sowie Gäste haben die heutige Hauptversammlung online verfolgt. Insgesamt waren 86 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals vertreten. Detaillierte Informationen zur diesjährigen Hauptversammlung sowie zu den jeweiligen Abstimmungsergebnissen finden Sie auf der HELLA Webseite im Bereich Investor Relations. Hinweis: Diesen Text sowie passendes Bildmaterial finden Sie auch in unserer Pressedatenbank unter: www.hella.de/presse HELLA GmbH & Co. KGaA, Lippstadt: HELLA ist ein börsennotiertes, global aufgestelltes Familienunternehmen mit über 125 Standorten in rund 35 Ländern. Mit einem Umsatz von 5,8 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2019/2020 sowie 36.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt HELLA zu den weltweit führenden Automobilzulieferern. Spezialisiert auf innovative Lichtsysteme und Fahrzeugelektronik ist HELLA seit mehr als hundert Jahren ein wichtiger Partner der Automobilindustrie sowie des Aftermarket. Darüber hinaus entwickelt, fertigt und vertreibt HELLA im Segment Special Applications Licht- und Elektronikprodukte für Spezialfahrzeuge. Weitere Informationen erhalten Sie von: Dr. Markus Richter Unternehmenssprecher HELLA GmbH & Co. KGaA Rixbecker Straße 75 59552 Lippstadt Deutschland Tel.: +49 (0)2941 38-7545 Fax: +49 (0)2941 38-477545 Markus.Richter@hella.com www.hella.com --------------------------------------------------------------------------- 25.09.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: HELLA GmbH & Co. KGaA Rixbecker Str. 75 59552 Lippstadt Deutschland Telefon: +49 (0)2941 38-7125 Fax: +49 (0)2941 38-6647 E-Mail: Investor.Relations@hella.com Internet: www.hella.de/ir ISIN: DE000A13SX22 WKN: A13SX2 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), München, Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Tradegate Exchange; Börse Luxemburg EQS News ID: 1136795 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1136795 25.09.2020 °
24.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Corona lastet weiter auf Autozulieferer Hella - Zuversicht steigt
(neu: aktualisierter Aktienkurs, weitere Analystenstimmen, Aussagen von Konzernchef Rolf Breidenbach aus Telefonkonferenz, mehr Hintergrund) LIPPSTADT (dpa-AFX) - Der Licht- und Elektronikspezialist Hella hat auch im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres 2020/2021 unter den Folgen der Corona-Krise gelitten. Doch Konzernchef Rolf Breidenbach wirkt inzwischen zuversichtlicher. "Der Ausblick auf die kommenden Monate stimmt uns verhältnismäßig positiv", sagte der Manager am Donnerstag zur Vorlage der Quartalszahlen im nordrhein-westfälischen Lippstadt. So hätten sich die Anzeichen für eine gewisse Markterholung im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres zuletzt weiter verdichtet. Hella habe einen guten Start ins laufende zweite Quartal gehabt, sagte Breidenbach in einer Telefonkonferenz. Die Volumen zögen aktuell in allen Regionen an. Auch mit dem Auftragseingang sei er sehr zufrieden. Zum Jahresauftakt sackte der Umsatz beim MDax-Konzern im Zeitraum Juni bis Ende August im Vergleich zum Vorjahr allerdings um 12 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro ab und das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) brach sogar um rund die Hälfte auf 56 Millionen Euro ein. Damit lag der Autozulieferer beim Umsatz etwas unter den Erwartungen der Analysten, beim bereinigten operativen Ergebnis schnitt Hella dagegen etwas besser ab. Nachdem die Hella-Aktie kurz nach Handelsbeginn rund 2,6 Prozent verloren hatte, lag sie zuletzt noch rund 1,6 Prozent im Minus. Im laufenden Jahr haben die Titel rund 15 Prozent an Wert eingebüßt. Auf längere Sicht sieht es mit einem Minus von über einem Fünftel in den zurückliegenden drei Jahren noch schlechter aus. Unter dem Strich stand wegen hoher Rückstellungen für Umbaumaßnahmen in Deutschland ein Verlust von 87 Millionen Euro zu Buche. Ein Jahr zuvor hatte Hella im ersten Geschäftsquartal noch einen Überschuss von 77 Millionen Euro erwirtschaftet. Doch bereits im zurückliegenden gesamten Geschäftsjahr 2019/2020 war Hella wegen hoher Abschreibungen infolge der Pandemie und der anhaltenden Marktschwäche tief in die roten Zahlen gerutscht. Schon vor der Corona-Krise hatte Hella die Auswirkungen der mauen Autokonjunktur gespürt, nun kommen auch noch Belastungen durch die Pandemie hinzu. "Das Umfeld ist für die gesamte Automobilindustrie nach wie vor sehr herausfordernd", verdeutlichte Konzernchef Breidenbach. Die globale Fahrzeugproduktion sei in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres weiter zurückgegangen, jedoch nicht so deutlich wie zunächst angenommen, sagte der Manager. Hella verwies darauf, dass die geringere Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen den Umsatz im Automotive-Geschäft zwar beeinträchtigt habe. Allerdings habe sich das Geschäft vor allem in Europa und Amerika besser entwickelt als der Markt und sich im Vergleich zum vierten Quartal des zurückliegenden Geschäftsjahres wieder deutlich erholt, hieß es. Seine Prognose für das seit Juni laufende neue Geschäftsjahr bestätigte der Autozulieferer derweil. Demnach erwartet das Unternehmen weiterhin einen währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von rund 5,6 bis 6,1 Milliarden Euro, die bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) soll rund 4,0 bis 6,0 Prozent betragen. Breidenbach verbreitete zwar Zuversicht mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr, doch unterstrich er auch die anhaltenden Unwägbarkeiten durch die Viruskrise: "Angesichts der weiterhin unabsehbaren Folgen der weltweiten Covid-19-Pandemie bestehen aber nach wie vor hohe Marktunsicherheiten, die Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf haben können" Deshalb bleibe Hella bis auf Weiteres bei der genannten Prognosebandbreite. Der Konzern sei bei seinem Ausblick wegen der begrenzten Sichtbarkeit der weiteren Entwicklungen eher vorsichtig, so der Manager. Aus Sicht von Analyst Sascha Gommel vom Analysehaus Jefferies erscheinen die Jahresziele angesichts der Signale des Managements hingegen zunehmend konservativ. Auch Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan sieht weiter Spielraum für die Jahresziele und sprach von einem soliden Start des Autozulieferers ins neue Geschäftsjahr. Während Analystin Gungun Verma von der US-Investmentbank Goldman Sachs das Hella-Management im aktuell widrigen Wirtschaftsumfeld lobte, gab Sabrina Reeh von der Schweizer Großbank UBS zu bedenken, dass der Markt die wachsende Zuversicht des Managements zwar positiv sehen dürfte, doch werde dies von einer relativen Kursschwäche im Autosektor gedämpft. Wegen der Belastungen durch die Corona-Krise hatte der Autozulieferer seinen Sparkurs kürzlich verschärft und baut Hunderte Stellen ab. Wie bereits bekannt, sollen in der Verwaltung und Entwicklung am Unternehmenssitz in Lippstadt bis Ende des Jahres 2023 rund 900 Stellen wegfallen. Hinzu kommen laut Angaben des Managers 300 bis 450 zusätzliche Stellen, die in den nächsten drei Jahren an weiteren Standorten abgebaut werden sollen. Die Zahlen bestätigte Breidenbach nun, Hella liege mit Blick auf die Umsetzung der Maßnahmen voll im Zeitplan. Das westfälische Unternehmen ist vor allem für seine Scheinwerfer bekannt. Produkte der Lippstädter sind in vielen Wagen verbaut. Die Autoindustrie setzt aber nicht nur in großem Stil auf die Scheinwerfer, sondern etwa auch auf Heckleuchten, Innenraum-Lampen, Kamerasoftware und Radarsensoren des Konzerns./eas/tav/stk
24.09.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS: Geschäftszahlen bremsen die Erholung der Hella-Aktien aus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die monatelange Erholung der Aktien von Hella ist am Donnerstag etwas ins Stocken gekommen. Nachdem die jüngsten Geschäftszahlen die Anleger nicht überzeugen konnten, fielen die Papiere des Licht- und Elektronikspezialisten bis zum späten Vormittag um 2,5 Prozent auf 41,56 Euro. Damit lagen sie tiefer im Minus als der Index der mittelgroßen Werte MDax. Hella litt auch im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres 2020/2021 unter den Folgen der Corona-Krise. Das Unternehmen verwies darauf, dass die geringere Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen den Umsatz im Autozuliefer-Geschäft beeinträchtigt habe. Analysten konstatierten ein gemischtes Bild im ersten Geschäftsquartal. So habe das bereinigte operative Ergebnis zwar etwas über den Erwartungen gelegen, der berichtete operative Verlust sei jedoch deutlich höher gewesen als gedacht, schrieb der Fachmann Tim Schuldt von Pareto Securities. Zudem enttäuschte Hella mit seiner Umsatzentwicklung. Gleichwohl erschienen die Jahresziele angesichts der Signale des Managements zunehmend konservativ, ergänzte der Experte Sascha Gommel vom Analysehaus Jefferies. Konzernchef Rolf Breidenbach hatte gesagt, dass sich die Anzeichen für eine gewisse Markterholung im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres zuletzt weiter verdichtet hätten. Die Aktien von Hella haben zuletzt fünf Monatsgewinne in Folge verzeichnet und hatten Mitte August erstmals die coronabedingte Kursdelle wieder ausgebügelt. Aktuell liegen die Papiere wieder etwas unter dem Schlusskurs vom Freitag, dem 21. Februar, als die Aktien bei gut 42 Euro aus dem Handel gegangen waren. Der darauffolgende Handelstag, der 24. Februar (Rosenmontag), gilt allgemein als Beginn der Eskalation der Virus-Krise an den Börsen. Mitte März waren die Anteilsscheine von Hella auf ein Rekordtief von rund 20 Euro abgesackt, bevor die monatelange Erholung begann. Aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage bereits am Montag eingetrübt. Zu Wochenbeginn waren die Hella-Papiere im Zuge des allgemeinen Kursrutsches an der Börse unter die 21-Tage-Linie gefallen, die den kurzfristigen Trend beschreibt. Als Unterstützung dient nun die 50-Tage-Linie, die als Indikator für die mittelfristige Entwicklung der Aktien gilt./la/tih/nas
24.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Corona lastet weiter auf Autozulieferer Hella - doch Zuversicht steigt
LIPPSTADT (dpa-AFX) - Der Licht- und Elektronikspezialist Hella hat auch im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres 2020/2021 unter den Folgen der Corona-Krise gelitten. Doch Konzernchef Rolf Breidenbach wirkt inzwischen zuversichtlicher. "Der Ausblick auf die kommenden Monate stimmt uns verhältnismäßig positiv", sagte der Manager am Donnerstag zur Vorlage der Quartalszahlen im nordrhein-westfälischen Lippstadt. So hätten sich die Anzeichen für eine gewisse Markterholung im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres zuletzt weiter verdichtet. Zum Jahresauftakt sackte der Umsatz beim MDax-Konzern im Zeitraum Juni bis Ende August im Vergleich zum Vorjahr allerdings um 12 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro ab und das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) brach sogar um rund die Hälfte auf 56 Millionen Euro ein. Damit lag der Autozulieferer beim Umsatz etwas unter den Erwartungen der Analysten, beim bereinigten operativen Ergebnis schnitt Hella dagegen etwas besser ab. Kurz nach Handelsbeginn lag die Hella-Aktie am Morgen rund 2,6 Prozent im Minus. Im laufenden Jahr haben die Titel rund 16 Prozent an Wert eingebüßt. Auf längere Sicht sieht es mit einem Minus von über einem Fünftel in den zurückliegenden drei Jahren noch schlechter aus. Unter dem Strich stand wegen hoher Rückstellungen für Umbaumaßnahmen in Deutschland ein Verlust von 87 Millionen Euro zu Buche. Ein Jahr zuvor hatte Hella im ersten Geschäftsquartal noch einen Überschuss von 77 Millionen Euro erwirtschaftet. Doch bereits im zurückliegenden gesamten Geschäftsjahr 2019/2020 war Hella wegen hoher Abschreibungen infolge der Pandemie und der anhaltenden Marktschwäche tief in die roten Zahlen gerutscht. Schon vor der Corona-Krise hatte Hella die Auswirkungen der mauen Autokonjunktur gespürt, nun kommen auch noch Belastungen durch die Pandemie hinzu. "Das Umfeld ist für die gesamte Automobilindustrie nach wie vor sehr herausfordernd", verdeutlichte Konzernchef Breidenbach. Die globale Fahrzeugproduktion sei in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres weiter zurückgegangen, jedoch nicht so deutlich wie zunächst angenommen, sagte der Manager. Hella verwies darauf, dass die geringere Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen den Umsatz im Automotive-Geschäft zwar beeinträchtigt habe. Allerdings habe sich das Geschäft vor allem in Europa und Amerika besser entwickelt als der Markt und sich im Vergleich zum vierten Quartal des zurückliegenden Geschäftsjahres wieder deutlich erholt, hieß es. Seine Prognose für das seit Juni laufende neue Geschäftsjahr bestätigte der Autozulieferer derweil. Demnach erwartet das Unternehmen weiterhin einen währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von rund 5,6 bis 6,1 Milliarden Euro, die bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) soll rund 4,0 bis 6,0 Prozent betragen. Breidenbach verbreitete zwar Zuversicht mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr, doch unterstrich er auch die anhaltenden Unwägbarkeiten durch die Viruskrise: "Angesichts der weiterhin unabsehbaren Folgen der weltweiten Covid-19-Pandemie bestehen aber nach wie vor hohe Marktunsicherheiten, die Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf haben können" Deshalb bleibe Hella bis auf Weiteres bei der genannten Prognosebandbreite. Aus Sicht von Analyst Sascha Gommel vom Analysehaus Jefferies erscheinen die Jahresziele angesichts der Signale des Managements hingegen zunehmend konservativ. Auch Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan sieht weiter Spielraum für die Jahresziele und sprach von einem soliden Start des Autozulieferers ins neue Geschäftsjahr. Hella ist vor allem für seine Scheinwerfer bekannt. Produkte der Lippstädter sind in vielen Wagen verbaut. Die Autoindustrie setzt aber nicht nur in großem Stil auf die Scheinwerfer, sondern etwa auch auf Heckleuchten, Innenraum-Lampen, Kamerasoftware und Radarsensoren des Konzerns./eas/tav/stk