Turbo Open End | Long | TUI | 3,2642

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  • WKN: MC9PD5
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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf TUI hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Kennzahlen

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Mit dem Open End Turbo Long auf TUI hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

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Nachrichten und Analysen

Heute 11.07.2020 10:04:58 Quelle: dpa
ROUNDUP: Grüne wollen Kurswechsel in Kreuzschifffahrt - 'weniger und sauberer'
BERLIN/SCHWERIN (dpa-AFX) - Die Grünen dringen beim bevorstehenden Neustart des Kreuzfahrt-Tourismus auf einen grundlegenden Kurswechsel der Branche. "Weniger und sauberer - das muss die Devise werden", heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Positionspapier, das Fachpolitiker der Grünen-Bundestagsfraktion jetzt veröffentlicht haben. Darin prangern Claudia Müller, Markus Tressel und Stefan Schmidt als Sprecher für maritime Wirtschaft, Tourismus und Kommunalfinanzen das über Jahre hinweg ungebremste Wachstum mit immer größeren Schiffen, hohen Umweltbelastungen, schlechter Entlohnung des Personals und umfassender Steuerflucht in sogenannte Offshore-Paradiese an. Die Corona-Pandemie hatte der weltweit boomenden Kreuzschifffahrt im Frühjahr ein Stoppzeichen gesetzt. Nachdem auch auf Schiffen Infektionen aufgetreten waren, sperrten einige Länder ihre Häfen. Wenig später wurden die Reisen gänzlich eingestellt. In Deutschland wollen die Reedereien nun das Geschäft wieder aufnehmen, zunächst mit Seereisen ohne Landgänge. So wird Tui Cruises am 24. Juli von Hamburg aus zur ersten Kurzkreuzfahrt in Richtung Norwegen starten. Hapag-Lloyd Cruises legt am 31. Juli von Hamburg in Richtung Dänische Südsee ab, und das in Rostock ansässige Kreuzfahrtunternehmen Aida wird am 5. August von Hamburg aus in der Nordsee unterwegs sein. Für die Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs hat sich die Branche bereits klare Regeln verordnet und nach Angaben des Dachverbandes Cruise Lines International Association (CLIA) umfassende Präventions- und Hygienemaßnahmen erarbeitet. "Für CLIA-Mitgliedsreedereien haben die Sicherheit und Gesundheit für Gäste und Crew oberste Priorität", hob Deutschland-Direktor Helge Grammerstorf in einer Mitteilung hervor. Hapag-Lloyd Cruises kündigte an, dass der Neustart sehr kontrolliert erfolgen werde. "Dabei gehen wir sogar über die behördlichen Bestimmungen hinaus", versicherte Karl J. Pojer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Cruises, die vergleichsweise kleine Schiffe betreibt. Auch auf anhaltende Kritik von Umweltschützern hat die Branche bereits reagiert. Bei Schiffsneubauten setzen Reeder nach eigenen Angaben inzwischen auf weniger umweltschädliche Antriebe. So stattete Aida erste Schiffe mit Motoren für Flüssigerdgas aus. Zudem steht in immer mehr Häfen Landstrom zur Verfügung, so dass die Schiffsdiesel bei den Liegezeiten dort nicht mehr für die Stromversorgung an Bord laufen müssen. Den Grünen ist das nicht genug: "Zum Saisonstart erwarte ich, dass die Kreuzschifffahrt mehr Nachhaltigkeit kontinuierlich umsetzt und nicht wieder nur Änderungen ankündigt", machte die Stralsunder Bundestagsabgeordnete Claudia Müller als Mitinitiatorin des fünfseitigen Forderungskatalogs deutlich. Die Branche müsse die Krise nutzen und sich neu aufstellen. "Häufige Verschmutzung von Luft und Meeren, Ausbeutung von Beschäftigten sowie Verschieben von Gewinnen in Steueroasen waren alles andere als nachhaltig", bemängelt sie. Nur mit fairen Arbeitsbedingungen, sauberen Schiffsantrieben und wirtschaftlicher Transparenz könne verlorene Akzeptanz zurückerlangt werden. "Für das bisherige steile Wachstum der Kreuzfahrtbranche wurde in der Vergangenheit ein zu hoher sozialer und ökologischer Preis bezahlt", kritisierte Stefan Schmidt aus Bayern. "Jetzt wäre eine gute Gelegenheit, das Problem Overtourism anzugehen", sagte der Saarländer Markus Tressel. Die Grünen-Politiker plädieren in ihrem Papier für einen Neustart "mit Augenmaß und Weitblick". So sollen neue Antriebstechnologien, die Nachrüstung älterer Schiffe und die Versorgung mit Landstrom in den Häfen den Schadstoffausstoß spürbar verringern. Reisen zu besonders sensiblen Zielen wie Venedig, Dubrovnik oder in die Polarregionen sollen Grenzen gesetzt werden. Die Passagierzahl je Schiff soll weltweit auf maximal 5000 begrenzt werden, für arktische und ähnlich schützenswerte Gebiete auf bis zu 500. In Wismar wird derzeit für einen asiatischen Auftraggeber ein Schiff gebaut, das Platz für 9000 Reisende bieten soll. Die Arbeitsbedingungen und die Entlohnung für Schiffspersonal sollen über neue, international verpflichtende Standards verbessert werden. Das "Ausreizen von Steuersparmodellen" etwa mit Firmensitzen großer Kreuzfahrtunternehmen in Panama, Liberia oder auf den Bermudas soll auf internationaler Ebene konsequent eingedämmt werden. Technische Innovationen in der Schiffbaubranche sollen staatlich gefördert, die Zuschüsse aber an Nachhaltigkeitskonditionen geknüpft werden. Damit die Kreuzschifffahrt nach der Covid-19-Pandemie wieder eine Zukunft haben könne, brauche sie die Akzeptanz in der Gesellschaft, schreiben die Verfasser. Als erste Schritte in Folge der Corona-Pandemie erwarten sie die konsequente Einhaltung geltender Hygiene- und Gesundheitsstandards, die Reduzierung der Passagierzahlen, Intervallkontrollen auf Infektionen an Bord und die Schaffung möglicher Quarantänebereiche. Die Zahl deutscher Kreuzfahrtpassagiere war nach Branchenangaben im vergangenen Jahr erstmals auf über drei Millionen gestiegen. Die Verbände DRV, Clia und IG River Cruises zählten demnach insgesamt 3,1 Millionen Gäste. Rund 2,5 Millionen Gäste buchten Hochseekreuzfahrten (Vorjahr: 2,2 Millionen), etwa 540 000 Flussreisen (2018: 496 000). Für das laufende Jahr rechnen die Veranstalter mit einem massiven Einbruch der Gästezahlen und Umsätze./fp/DP/zb
Heute 11.07.2020 09:39:04 Quelle: dpa
Grüne wollen Kurswechsel in Kreuzschifffahrt - 'weniger und sauberer'
BERLIN/SCHWERIN (dpa-AFX) - Die Grünen dringen beim bevorstehenden Neustart des Kreuzfahrt-Tourismus auf einen grundlegenden Kurswechsel der Branche. "Weniger und sauberer - das muss die Devise werden", heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Positionspapier, das Fachpolitiker der Grünen-Bundestagsfraktion jetzt veröffentlicht haben. Darin prangern Claudia Müller, Markus Tressel und Stefan Schmidt als Sprecher für maritime Wirtschaft, Tourismus und Kommunalfinanzen das über Jahre hinweg ungebremste Wachstum mit immer größeren Schiffen, hohen Umweltbelastungen, schlechter Entlohnung des Personals und umfassender Steuerflucht in sogenannte Offshore-Paradiese an. Die Corona-Pandemie hatte der weltweit boomenden Kreuzschifffahrt im Frühjahr ein Stoppzeichen gesetzt. Nachdem auch auf Schiffen Infektionen aufgetreten waren, sperrten einige Länder ihre Häfen. Wenig später wurden die Reisen gänzlich eingestellt. In Deutschland wollen die Reedereien nun das Geschäft wieder aufnehmen, zunächst mit Seereisen ohne Landgänge. So wird Tui Cruises am 24. Juli von Hamburg aus zur ersten Kurzkreuzfahrt in Richtung Norwegen starten. Hapag-Lloyd Cruises legt am 31. Juli von Hamburg in Richtung Dänische Südsee ab, und das in Rostock ansässige Kreuzfahrtunternehmen Aida wird am 5. August von Hamburg aus in der Nordsee unterwegs sein. Für die Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs hat sich die Branche bereits klare Regeln verordnet und nach Angaben des Dachverbandes Cruise Lines International Association (CLIA) umfassende Präventions- und Hygienemaßnahmen erarbeitet. "Für CLIA-Mitgliedsreedereien haben die Sicherheit und Gesundheit für Gäste und Crew oberste Priorität", hob Deutschland-Direktor Helge Grammerstorf in einer Mitteilung hervor. Hapag-Lloyd Cruises kündigte an, dass der Neustart sehr kontrolliert erfolgen werde. "Dabei gehen wir sogar über die behördlichen Bestimmungen hinaus", versicherte Karl J. Pojer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Cruises, die vergleichsweise kleine Schiffe betreibt. Auch auf anhaltende Kritik von Umweltschützern hat die Branche bereits reagiert. Bei Schiffsneubauten setzen Reeder nach eigenen Angaben inzwischen auf weniger umweltschädliche Antriebe. So stattete Aida erste Schiffe mit Motoren für Flüssigerdgas aus. Zudem steht in immer mehr Häfen Landstrom zur Verfügung, so dass die Schiffsdiesel bei den Liegezeiten dort nicht mehr für die Stromversorgung an Bord laufen müssen. Den Grünen ist das nicht genug: "Zum Saisonstart erwarte ich, dass die Kreuzschifffahrt mehr Nachhaltigkeit kontinuierlich umsetzt und nicht wieder nur Änderungen ankündigt", machte die Stralsunder Bundestagsabgeordnete Claudia Müller als Mitinitiatorin des fünfseitigen Forderungskatalogs deutlich. Die Branche müsse die Krise nutzen und sich neu aufstellen. "Häufige Verschmutzung von Luft und Meeren, Ausbeutung von Beschäftigten sowie Verschieben von Gewinnen in Steueroasen waren alles andere als nachhaltig", bemängelt sie. Nur mit fairen Arbeitsbedingungen, sauberen Schiffsantrieben und wirtschaftlicher Transparenz könne verlorene Akzeptanz zurückerlangt werden. "Für das bisherige steile Wachstum der Kreuzfahrtbranche wurde in der Vergangenheit ein zu hoher sozialer und ökologischer Preis bezahlt", kritisierte Stefan Schmidt aus Bayern. "Jetzt wäre eine gute Gelegenheit, das Problem Overtourism anzugehen", sagte der Saarländer Markus Tressel. Die Grünen-Politiker plädieren in ihrem Papier für einen Neustart "mit Augenmaß und Weitblick". So sollen neue Antriebstechnologien, die Nachrüstung älterer Schiffe und die Versorgung mit Landstrom in den Häfen den Schadstoffausstoß spürbar verringern. Reisen zu besonders sensiblen Zielen wie Venedig, Dubrovnik oder in die Polarregionen sollen Grenzen gesetzt werden. Die Passagierzahl je Schiff soll weltweit auf maximal 5000 begrenzt werden, für arktische und ähnlich schützenswerte Gebiete auf bis zu 500. In Wismar wird derzeit für einen asiatischen Auftraggeber ein Schiff gebaut, das Platz für 9000 Reisende bieten soll. Die Arbeitsbedingungen und die Entlohnung für Schiffspersonal sollen über neue, international verpflichtende Standards verbessert werden. Das "Ausreizen von Steuersparmodellen" etwa mit Firmensitzen großer Kreuzfahrtunternehmen in Panama, Liberia oder auf den Bermudas soll auf internationaler Ebene konsequent eingedämmt werden. Technische Innovationen in der Schiffbaubranche sollen staatlich gefördert, die Zuschüsse aber an Nachhaltigkeitskonditionen geknüpft werden. Damit die Kreuzschifffahrt nach der Covid-19-Pandemie wieder eine Zukunft haben könne, brauche sie die Akzeptanz in der Gesellschaft, schreiben die Verfasser. Als erste Schritte in Folge der Corona-Pandemie erwarten sie die konsequente Einhaltung geltender Hygiene- und Gesundheitsstandards, die Reduzierung der Passagierzahlen, Intervallkontrollen auf Infektionen an Bord und die Schaffung möglicher Quarantänebereiche. Die Zahl deutscher Kreuzfahrtpassagiere war nach Branchenangaben im vergangenen Jahr erstmals auf über drei Millionen gestiegen. Die Verbände DRV, Clia und IG River Cruises zählten demnach insgesamt 3,1 Millionen Gäste. Rund 2,5 Millionen Gäste buchten Hochseekreuzfahrten (Vorjahr: 2,2 Millionen), etwa 540 000 Flussreisen (2018: 496 000). Für das laufende Jahr rechnen die Veranstalter mit einem massiven Einbruch der Gästezahlen und Umsätze./fp/DP/zb
09.07.2020 Quelle: dpa
Mallorca führt strenge Maskenpflicht ein - wegen 'Nachlässigkeit'
PALMA (dpa-AFX) - Nach Katalonien wollen auch die bei deutschen Touristen sehr beliebten Baleareninseln Mallorca wegen Corona eine äußerst strenge Maskenpflicht einführen. Der Beschluss mit den Details werde noch erarbeitet und solle am Montag in Kraft treten, teilte die Regionalregierung am Donnerstag in Palma mit. Auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera werden somit alle Menschen in der Öffentlichkeit selbst dann Mund- und Nasenschutz tragen müssen, wenn der Sicherheitsabstand gewahrt werden kann. Laut der Regierung werden Pools und Strände von der Maskenpflicht ausgenommen sein. Auch in Bars, Cafés und Restaurants wird man keinen Mund- und Nasenschutz tragen müssen, solange gegessen und getrunken wird. Bei privaten Zusammenkünften wird voraussichtlich nach eine Obergrenze von 70 Personen im Freien und 30 Personen in geschlossenen Räumen gelten. Die Details der Verordnung stehen noch nicht endgültig fest. In der Mitteilung der Regionalregierung werden zum Beispiel sportliche Aktivitäten nicht erwähnt. Anders als in Katalonien, wo in einigen Gebieten Neuausbrüche des Virus verzeichnet wurden, gab es bisher auf den Balearen keine deutliche Zunahme der Infektionen. Mit der Maßnahme werde auf die zunehmende Nachlässigkeit eines Teils der Bevölkerung beim Einhalten der Vorsichtsmaßnahmen reagiert, hieß es. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht soll nach Medienberichten ein Bußgeld von 100 Euro fällig werden. Auf den Inseln, insbesondere auf Mallorca, hatte es in den vergangene Tagen immer mehr Partys gegeben, an denen zum Teil mehr als hundert Feiernde ohne jede Beachtung der Abstandsregeln teilgenommen haben sollen. Zwischenfälle waren nach Berichten von Medien unter anderem in Kneipen und in Parks registriert worden. Nach dem derzeit für ganz Spanien im Rahmen der "neuen Normalität" gültigen Dekret der Madrider Zentralregierung gilt eine Maskenpflicht im Freien nur dann, wenn ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann. Spanien ist mit knapp 28 400 Corona-Toten und 250 000 Infizierten eines der in Europa am schwersten von der Pandemie getroffenen Länder. Landesweit sind die Zahlen jedoch seit Mitte Mai stark gesunken./ro/DP/stk
09.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Kurze Kreuzfahrten ohne Landgang demnächst wieder möglich
HAMBURG (dpa-AFX) - Die Kreuzfahrtbranche nimmt wieder Fahrt auf und sticht in den kommenden Wochen mit den ersten Schiffen in See. Grundlage dafür ist ein Corona-Hygienekonzept, das die Kreuzfahrtindustrie gemeinsam mit den deutschen Behörden und Hafenverwaltungen erarbeitet hat. Die Wiederaufnahme der Kreuzfahrten soll demzufolge in drei Phasen eingeteilt werden, die die Cruise Lines International Association (Clia), der größte Verband der Kreuzfahrtindustrie, am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Für die Fahrgäste bedeutet das: Nur Seetage und mehr Platz und Service an Bord. In der ersten Phase sollen die ersten Schiffe von Hamburg, Rostock, Kiel oder Bremerhaven aus mit Gästen aus dem deutschsprachigen Raum an Bord starten können. Ohne einen anderen Hafen anlaufen zu dürfen, sollen die Schiffe bereits nach maximal sieben Tagen wieder im Starthafen ankommen. Zudem werden deutlich weniger Passagiere mitfahren dürfen als üblich. Verbunden sind diese ersten Reisen mit umfangreichen Abstands- und Hygieneregeln an Bord. Außerdem sollen die Schiffe unter anderem mit Covid-19-Schnelltests ausgestattet sein. In der zweiten Phase dürfen schließlich auch ausländische Häfen angefahren werden und in der dritten sollen die Reedereien zu ihrer gewohnten Routengestaltung zurückkehren können. Einen konkreten Zeitplan gab Clia zunächst nicht bekannt. Von den Reedereien gab es dagegen bereits klare Pläne. So wird Tui Cruises am 24. Juli von Hamburg aus zur ersten Kurzkreuzfahrt in Richtung Norwegen starten. Hapag-Lloyd Cruises legt am 31. Juli in Hamburg in Richtung Dänische Südsee ab und das Kreuzfahrtunternehmen Aida wird am 5. August von Hamburg aus in der Nordsee unterwegs sein. Allen Reisen ist gemein, dass die Gäste vor ihrer Reise digitale Gesundheitsfragebogen ausfüllen müssen. Zudem wird es Temperaturmessungen, Wegeleitsysteme an Bord, beschränkte Kapazitäten für Restaurants, Bars und Theater auf dem Schiff, Maskenpflicht in Fahrstühlen, Treppenhäusern und Kabinenfluren sowie bei einer Maximalauslastung von 60 Prozent viel Platz geben./cgl/DP/men