Faktor-Zertifikat | 8,00 | Long | Intel

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Intel hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Intel hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

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Nachrichten und Analysen

05.08.2020 Quelle: dpa
APPLE IM FOKUS: Kursrekord statt Krise - auf dem Weg zu zwei Billionen Dollar
CUPERTINO (dpa-AFX) - Die unerwartet starken Zahlen für das zweite Quartal des iPhone-Herstellers Apple haben an der Börse für einen Bewertungsrekord gesorgt. Der anhaltenden Corona-Pandemie zum Trotz stieg der Techgigant aus Cupertino am Dienstag zum weltweit teuersten börsengehandelten Unternehmen auf. WAS BEI APPLE LOS IST: Als sich das Corona-Virus Anfang des Jahres ausbreitete, ging das auch am Technologieriesen Apple nicht folgenlos vorüber. Wie viele andere Konzerne musste der Smartphone-Hersteller Läden schließen, Lieferketten waren gestört, die Nachfrage vor allem auf dem chinesischen Markt ließ nach. Nachdem es in China auch noch zu wochenlangen Produktionsengpässen kam, begrenzte Apple den Verkauf des iPhones auf zwei Stück pro Kunden in seinem Online-Shop. Die Lage war wie bei vielen anderen Unternehmen: unsicher und von Vorsicht geprägt mit Blick auf das, was noch kommen könnte. So zog Konzernchef Tim Cook Mitte Februar auch die Umsatzprognose für das laufende Jahr zurück. Die Folgen der Corona-Pandemie zeigten sich dann vor allem in den Zahlen im iPhone-Geschäft: Im zweiten Geschäftsquartal (bis 28. März) sanken die Erlöse mit dem weltweit beliebten Smartphone um knapp 7 Prozent auf knapp 29 Milliarden Dollar. Auch mit Mac-Computern und iPad-Tablets nahm Apple weniger ein. Doch kaum war Ende März der Tiefpunkt der weltweiten Rezession erreicht, sei die Nachfrage durch die gesamte Produktpalette wieder angestiegen, hieß es von Cook in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Die zuletzt veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal lagen deutlich über den Erwartungen der Marktbeobachter. So stieg der Umsatz mit dem Kassenschlager iPhone um 1,7 Prozent auf 26,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich mit Erlösen von 21 Milliarden Dollar gerechnet. Apple gelang es nach Berechnungen der Analysefirma IDC auch, den iPhone-Absatz um gut 11 Prozent zu steigern - während der Smartphone-Markt insgesamt um 16 Prozent absackte, das war der bisher heftigste Brancheneinbruch. Apple half unter anderem die Neuauflage des günstigeren Modells iPhone SE. "Das iPhone SE hat definitiv unseren Ergebnissen geholfen", hieß es vom Konzernchef. Unter anderem hätten es viele bisherige Nutzer von Android-Smartphones gekauft. Auch bei anderen Produkten stellte sich das zuvor vom Apple-Chef erhoffte, bessere Geschäft ein. Sowohl der Absatz von Mac-Computern, als auch das Service-Geschäft konnten zweistellig zulegen. Apples Konzernumsatz wuchs im zweiten Quartal um 11 Prozent auf 60 Milliarden Dollar - das war ein Bestwert für das Juni-Quartal. Der Gewinn legte um 12 Prozent auf etwas mehr als 11 Milliarden Dollar zu. Einziger Wermutstropfen war die Ankündigung, dass im laufenden Quartal der übliche Absatzschub durch die neuen iPhone-Modelle ausbleiben dürfte. Auch sollen sie nicht wie gewohnt im September, sondern "einige Wochen später" verfügbar sein, hieß es von Finanzchef Luca Maestri im Rahmen der Zahlenbekanntgabe. Angesichts der Arbeitsunterbrechungen in der chinesischen Fertigungsindustrie wegen der Corona-Krise war darüber bereits im Frühjahr spekuliert worden. Von Apple werden in diesem Jahr erneut mehrere iPhone-Modelle mit verschiedenen Bildschirmgrößen erwartet. Medienberichten zufolge werden sie erstmals den superschnellen 5G-Datenfunk unterstützen. Mitte Juni hatte Apple zudem den lange erwarteten Austausch der bisher in seinen Mac-Computern verwendeten Intel-Chips angekündigt. Die ersten Macs mit der neuen Chip-Architektur sollen Ende des Jahres auf den Markt kommen. Die komplette Umstellung soll in ungefähr zwei Jahren abgeschlossen sein. Bereits das nächste Update des Mac-Betriebssystems mit dem Namen "Big Sur" wurde an die geplante Umstellung angepasst. Es wird jedoch weiterhin neue Modelle auf Basis von Intel-Chips geben und auch zukünftige Versionen des Betriebssystems werden laut Unternehmensangaben mit beiden Chip-Familien kompatibel sein. Gegenwind bekommt Apple derzeit von der EU-Kommission. Deren Wettbewerbshüter prüfen nach Beschwerden von Konkurrenten, ob der Konzern unfairen Wettbewerb in seinem App Store und beim Bezahlsystem Apple Pay betreibt. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat zwei offizielle Verfahren eingeleitet. Unter anderem hat sich der Musikdienst Spotify in Brüssel über die Abgabe von 30 beziehungsweise 15 Prozent auf Abo-Einnahmen im App Store beschwert, die ihn demnach gegenüber Apples eigenem Angebot benachteilige. Beim Bezahldienst Apple Pay kritisierten Banken zudem, dass sie nicht an Apple vorbei auf den NFC-Chip zum kontaktlosen Bezahlen zugreifen können. Es ist nicht das erste Mal, dass die EU-Kommission Apples Geschäftspraktiken überprüft. Doch eine Prüfung muss nicht zwingend zu einer Strafe führen: Eine zuvor von der EU geforderte Steuernachzahlung über 14,3 Milliarden Euro an Irland wurde vom Gericht der Europäischen Union im Juli in erster Instanz abgewiesen. Es bleibt abzuwarten, ob die Europäer es darauf bewenden lassen, oder vor die nächste Instanz, den Gerichtshof der Europäischen Union, zu ziehen. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Die Experten lobten die jüngsten Quartalszahlen fast unisono - stellvertretend sei dafür Goldman-Sachs-Analyst Rod Hall genannt: "Ehre, wem Ehre gebührt für eine exzellente Performance." Und das aus dem Munde eines Apple-Skeptikers beziehungsweise eines Experten, der das Papier für überbewertet hält. So hob er zwar sein Kursziel von 299 Dollar auf 314 Dollar an, beließ das Papier aber auf "Sell". Weder er noch seine Analystenkollegen hätten eine solch starke Nachfrage nach Apple-Produkten in der Corona-Krise vermutet, schrieb er in seiner Studie nach den Zahlen. Ähnlich sah das JPMorgan-Analyst Samik Chatterjee: Der Technologiekonzern habe mit seinen Kennziffern selbst die optimistischsten Analystenerwartungen übertroffen. Auch er hob sein Kursziel an - und zwar auf 460 Dollar und damit noch über dem aktuell schon hohen Niveau. Folgerichtig empfiehlt er das Papier auch nach der jüngsten Rally zum Kauf und stuft es mit "Overweight" ein. Auch das Analysehaus RBC hob das Kursziel für den Tech-Konzern aus dem Silicon Valley von 390 auf 445 US-Dollar an. Die diesjährige iPhone-Produktpalette übertreffe weiter die Erwartungen, schrieb Analyst Robert Muller in einer Studie. Er berücksichtigte die besser als erwarteten Ergebnisse nun in seinen Schätzungen. Sein Kursziel liege aber auch an einem höheren Bewertungsmultiplikator und einem nach vorn verschobenen Bewertungszeitraum. Amit Daryanani vom Analysehaus Evercore riet ebenfalls zuletzt zu einem Kauf der Apple Aktie. Trotz einer Belastung durch ungünstige Wechselkurse im vergangenen Quartal hob der Experte die zeitlich gut abgepasste Aktienrückkäufen hervor. Der Gegenwind bei den Währungen könnte sich aufgrund der aktuellen Dollar-Schwäche zudem in nächster Zeit umkehren. Daneben geht Daryanani davon aus, dass der Konzern in den nächsten Jahren beim Gewinn je Aktie weiter zweistellig zulegen wird. Er bleibe daher bei seiner Kaufempfehlung und dem Kursziel von 440 Dollar. Etwas skeptischer äußerte sich hingegen Analyst Thomas Hofmann von der Landesbank Baden-Württemberg. "Apple befindet sich aktuell in einer Transformationsphase. Die Abhängigkeit vom iPhone ist weiterhin hoch und stellt das Hauptrisiko dar, da das Marktwachstum stetig ab- und der Preis- und Wettbewerbsdruck entsprechend zunimmt." Der massive Ausbau der Service-Sparte mit den neuen Diensten Apple TV+, Apple News+, Apple Arcade und der Kreditkarte Apple Card wird diese Abhängigkeit Hofmann zufolge erst mittelfristig ausgleichen können. Trotz dieser noch laufenden Transformation sieht der Fachmann das Unternehmen rund um das Thema Technologie gut aufgestellt und als eines der langfristigen Gewinner der zu erwartenden forcierten Digitalisierung. Nachdem Ladenschließungen im Zusammenhang mit der Pandemie im ersten Halbjahr zu spürbar sinkenden Umsätzen auf der Produktseite geführt hätten, sei dieser Trend im dritten Quartal gestoppt worden. Andererseits sei Apple über die stark globalisierten Lieferketten anfällig für temporäre Rückschläge. Alles in allem sind die meisten Analysten das Papier trotz des inzwischen erreichten Rekordniveaus weiter optimistisch. 28 von 44 von Bloomberg erfassten Experten haben derzeit eine "Kaufempfehlung" und nur fünf raten zum Verkauf. Bei den Kurszielen hinken die Experten aber der Entwicklung hinterher. So stieg der Durchschnittswert von zirka 300 Dollar Mitte Mai auf zuletzt 418 Dollar. DAS MACHT DIE AKTIE: Der Anstieg des durchschnittlichen Kursziels ist aber nichts gegen die Rally des Papiers selbst. Die Corona-Krise hinterließ nur eine kleine Delle im Kursverlauf hinterlassen, bevor sich der Technologiewert wieder zu neuen Höhen aufschwang. Zunächst sah das aber ganz anders aus: Im Zuge des Corona-Crashs an den Börsen ging es auch für Apple deutlich bergab. Das Papier stürzte von rund 313 Dollar im Februar auf knapp 213 Dollar im März ab. Ende April galt die Aktie unter Börsianern sogar als Verlierer der Corona-Krise; zeitweise lag Apple in puncto Börsenwert hinter dem Softwarehersteller Microsoft und dem Online-Einzelhändler und Cloud-Anbieter Amazon. Doch seit dem Corona-Tiefpunkt im März legte der Kurs eine rasante Rally hin und rannte von Rekord zu Rekord um am Montag zum wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt aufzusteigen. Zum Wochenbeginn stieg der Kurs beflügelt von den Zahlen bis auf 446,54 Dollar - damit war das Papier so teuer wie noch nie Am Dienstag wurde das Papier zu 439 Dollar gehandelt, doch damit ist der Tech-Konzern immer noch fast 1,9 Billionen Dollar wert. Damit bringt Apple in dieser Wertung mehr Gewicht auf die Waage als der staatliche saudische Ölkonzern Saudi Aramco, der bislang an der Börse als der teuerste Konzern der Welt gehandelt wurde und derzeit umgerechnet mit knapp 1,8 Billionen Dollar bewertet wird. Zum Vergleich: Europas größter Softwarehersteller SAP als wertollster deutscher Konzern bringt es gerade mal auf umgerechnet rund 200 Milliarden Dollar und alle 30 Dax-Werte kommen auf knapp 1,5 Billionen Dollar. Die Entwicklung des Papiers kann sich wahrlich sehen lassen. So stieg der Kurs in den vergangenen zwölf Monaten um rund 125 Prozent, in den vergangenen fünf Jahren um 280 Prozent. Seit August 2010 summiert sich das Kursplus auf fast 1100 Prozent und über 20 Jahre gesehen sind es knapp 13 000 Prozent. Den jüngsten Anstieg dürfte dann auch zum Teil auf den für Ende August angekündigten Aktiensplit im Verhältnis 4 zu 1 zurückzuführen sein - das heißt Investoren bekommen je gehaltener Aktie drei neue dazu. Der Kurs sinkt dann rechnerisch auf ein Viertel. Damit wird das Papier wieder leichter handelbar, was die Nachfrage nochmals steigern könnte. Es ist bereits der fünfte Aktiensplit von Apple - der erste war bereits 1987 und der bisher letzte war Mitte 2016. Ohne diese Maßnahmen würde ein Anteil des Unternehmens mehr als 24 000 Dollar kosten. Das Papier wurde Ende 1980 für 22 Dollar je Aktie an die Börse gebracht - um sogenannte Aktiensplits bereinigt waren das rund 39 Cent./ssc/zb/he
29.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Intel-Konkurrent AMD mit starkem Quartal
SANTA CLARA (dpa-AFX) - Während der Chip-Riese Intel mit Verzögerungen bei seiner nächsten Prozessor-Generation kämpft, ist der kleinere Konkurrent AMD auf Aufholjagd. Im vergangenen Quartal steigerte AMD den Umsatz im Jahresvergleich um 26 Prozent auf 1,93 Milliarden Dollar (rund 1,65 Mrd Euro). Der Gewinn sprang von 35 auf 157 Millionen Dollar hoch. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel am Dienstag um gut zehn Prozent. AMD verzeichnete höhere Verkäufe bei seinen PC-Chips der Marke Ryzen sowie den Epyc-Prozessoren für Rechenzentren. Unter den Kunden sind unter anderem Google und Amazon mit ihren riesigen Server-Anlagen. Das Geschäft mit Rechenzentren macht jetzt rund 20 Prozent der AMD-Erlöse aus, wie Firmenchefin Lisa Su betonte. Aber auch bei PC-Chips habe AMD den höchsten Umsatz seit 12 Jahren erzielt. Der Marktanteil der Firma wachse kontinuierlich seit fast drei Jahren. Intel steigerte im vergangenen Quartal zwar auch den Umsatz um ein Fünftel auf 19,7 Milliarden Dollar. Doch dies wurde überschattet von der Ankündigung, dass die nächste Prozessor-Generation mit Strukturbreiten von 7 Nanometer sechs Monate später als geplant frühestens Ende 2022 auf den Markt kommen wird. AMD hat unterdessen bereits Produkte im 7-Nanometer-Verfahren im Angebot. Je niedriger die Strukturbreiten, desto mehr Prozessoren passen auf eine Halbleiter-Scheibe bei der Produktion. Zudem arbeiten die Chips dadurch effizienter und stromsparender. Intel erklärte die Verzögerung mit einem inzwischen entdeckten Fehler im Produktionsverfahren. Der Chip-Marktführer hat eigene Fabriken, während sich AMD auf Fertiger wie TSMC aus Taiwan verlässt. Für das laufende Quartal stellte AMD einen Umsatz von 2,55 Milliarden Dollar in Aussicht und übertraf damit die Prognosen der Analysten. Anders als zunächst erwartet werde die Nachfrage nach Server-Chips und Notebook-Prozessoren auch im zweiten Halbjahr stark bleiben, sagte Su. Zuvor waren Experten davon ausgegangen, dass der Bedarf nach einem Schub dank Heimarbeit und erhöhtem Datenverkehr in der Corona-Krise schnell wieder abflauen werde. Im Server-Markt erreichte AMD nun einen Marktanteil von rund zehn Prozent, sagte Su. Im Jahr 2017 lag der Wert bei einem Prozent, bevor eine neue Chip-Generation die Wende brachte. Mit der Erholung ging auch ein steiler Anstieg beim Aktienpreis einher: Ins Jahr 2017 war AMD mit einem Kurs von rund 11 Dollar gestartet - im nachbörslichen Handel am Dienstag stieg er auf über 75 Dollar./so/DP/mis
28.07.2020 Quelle: dpa
Intel-Konkurrent AMD mit starkem Quartal
SANTA CLARA (dpa-AFX) - Während der Chip-Riese Intel mit Verzögerungen bei seiner nächsten Prozessor-Generation kämpft, ist der kleinere Konkurrent AMD auf Aufholjagd. Im vergangenen Quartal steigerte AMD den Umsatz im Jahresvergleich um 26 Prozent auf 1,93 Milliarden Dollar (rund 1,65 Mrd Euro). Der Gewinn sprang von 35 auf 157 Millionen Dollar hoch, wie AMD am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel zeitweise um rund zehn Prozent. AMD verzeichnete höhere Verkäufe bei seinen PC-Chips der Marke Ryzen sowie den Epyc-Prozessoren für Rechenzentren. Unter den Kunden sind unter anderem Google und Amazon mit ihren riesigen Server-Anlagen. Das Geschäft mit Rechenzentren macht jetzt rund 20 Prozent der AMD-Erlöse aus, wie Firmenchefin Lisa Su betonte. Aber auch bei PC-Chips habe AMD den höchsten Umsatz seit 12 Jahren erzielt. Intel steigerte im vergangenen Quartal zwar auch den Umsatz um ein Fünftel auf 19,7 Milliarden Dollar. Doch dies wurde überschattet von der Ankündigung, dass die nächste Prozessor-Generation mit Strukturbreiten von 7 Nanometer sechs Monate später als geplant frühestens Ende 2022 auf den Markt kommen wird. AMD hat unterdessen bereits Produkte im 7-Nanometer-Verfahren im Angebot. Je niedriger die Strukturbreiten, desto mehr Prozessoren passen auf eine Halbleiter-Scheibe bei der Produktion. Zudem arbeiten die Chips dadurch effizienter und stromsparender./so/DP/he
28.07.2020 Quelle: dpa
Top-Manager bei Intel geht nach erneuter Chip-Verzögerung
SANTA CLARA (dpa-AFX) - Intel krempelt nach einer erneuten Verzögerung bei einer neuen Chip-Generation das Management um. Der bisherige Hardware-Chef Murthy Renduchintala geht Anfang August, sein Verantwortungsbereich wird unter mehreren Managern aufgeteilt, die direkt Konzernchef Bob Swan unterstellt sein werden, wie der Chipriese in der Nacht auf Dienstag mitteilte. Die Schlüsselaufgabe der Technologieentwicklung übernimmt die bisherige Produktionschefin Ann Kelleher: Sie ist dafür zuständig, die nächsten Chip-Generationen zur Marktreife zu bringen. Intel musste vergangene Woche einräumen, dass die neuen Prozessoren mit Strukturbreiten von 7 Nanometern sich um sechs Monate verzögern und erst Ende 2022 oder Anfang 2023 auf den Markt kommen werden. Der Grund ist ein Fehler im Produktionsverfahren, der zu einem überhöhten Anteil unbrauchbarer Chips führte. Das Problem sei zwar inzwischen entdeckt worden - Swan hielt aber die Möglichkeit offen, die neuen Prozessoren komplett bei anderen Fertigern statt in den eigenen Werken produzieren zu lassen. Die 7-Nanometer-Technologie zu meistern, ist extrem wichtig für die Zukunft von Intel. Je niedriger die Strukturbreiten, desto mehr Prozessoren passen auf eine Halbleiter-Scheibe bei der Produktion. Zudem arbeiten die Chips dadurch effizienter und stromsparender. Der Konkurrent AMD hat bereits ein 7-Nanometer-Produkt im Angebot. Kelleher ist nun auch für den nächsten Schritt mit 5-Nanometer-Technologie zuständig. Schon bei der aktuellen 10-Nanometer-Technik hatte Intel mit Verzögerungen zu kämpfen./so/DP/nas
24.07.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS 2: Chip-Probleme verschrecken Intel-Anleger - AMD profitiert
(neu: Aktienkurse im 1. Absatz aktualisiert und Aussagen zur Branche im letzten Absatz) NEW YORK (dpa-AFX) - Eine weitere Verzögerung bei der Einführung einer wichtigen Chip-Technologie hat am Freitag die Aktionäre von Intel verschreckt. Die Papiere brachen um 16 Prozent auf knapp 51 US-Dollar ein. Das ist das niedrigste Niveau seit Ende März. Im Gegenzug schnellten die Papiere des Wettbewerbers AMD um mehr als 10 Prozent in die Höhe. Während Intel größter Verlierer im Technologie-Index Nasdaq 100 waren, lagen AMD mit großem Abstand an dessen Spitze. Intel muss die Einführung einer neuen Chip-Generation um weitere sechs Monate verschieben. Die Prozessoren mit sogenannten Strukturbreiten von 7 Nanometern sollen nun voraussichtlich erst Ende 2022 in erste Computer eingebaut werden. Analysten reagierten zum Teil sehr negativ auf die Nachricht. Die strukturellen Probleme bei Intel seien nun deutlich erkennbar geworden, schrieb etwa der Experte Stacy Rasgon von Bernstein Research. Auch wenn der Chipriese sage, man wisse, wo das Problem liege, habe es auf der Telefonkonferenz des Unternehmens nicht nach einer baldigen Lösung geklungen. Dem Fachmann Ingo Wermann von der DZ Bank zufolge droht Intel gegenüber der Konkurrenz technologisch ins Hintertreffen zu geraten. Die erneute Verschiebung von "7nm-Produkten" sei sehr enttäuschend und dürfte neben einem Imageschaden auch zu Marktanteilsverlusten führen. Bisher hatte Wermann für Intel-Aktien mit "Kaufen" votiert, riet nun aber zum "Verkaufen". Auch Analyst Blayne Curtis von der britischen Investmentbank Barclays stufte Intel ab und rät nun zum Verkauf. Er stellte ebenfalls auf die Verzögerung bei der 7-Nanometer-Prozessortechnologie ab, weshalb sich Intel zunächst weiter auf die weniger profitable 10-Nanometer-Technologie konzentriere. Der Aktie fehlten derzeit die Impulse, auch weil sich das PC-Geschäft im kommenden Jahr womöglich abschwächen könnte und kein brauchbarer Plan vorliege, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Hiobsbotschaft von Intel belastete am Freitag auch andere Branchentitel. So verloren KLA 5,2 Prozent, Applied Materials sackten um 4,3 Prozent ab und Micron Technology um 4,1 Prozent. Das technologielastige Börsenbarometer Nasdaq 100 verlor 1,5 Prozent, belastet von den fallenden Halbleiteraktien./bek/he