Discount-Optionsschein| Call | adidas | 190,00 | 210,00 | 11.09.20

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  • WKN: MC9E19
  • ISIN: DE000MC9E196
  • Discount-Optionsschein

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Optionsschein Call auf adidas, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis (Cap), abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust. Der Basispreis und der Höchstpreis werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Discount-Optionsscheinn sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Optionsschein Call auf adidas, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis (Cap), abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust. Der Basispreis und der Höchstpreis werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Discount-Optionsscheinn sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

27.07.2020 Quelle: dpa
ADIDAS IM FOKUS: Zaghafte Hoffnung auf Erholung
HERZOGENAURACH (dpa-AFX) - Der Sportartikelhersteller Adidas ist von der Corona-Pandemie heftig erwischt worden. So musste das Unternehmen zwischenzeitlich den Großteil seiner Läden auf Anordnung der Behörden schließen. Der Tiefpunkt dürfte im zweiten Quartal erreicht worden sein. Marktbeobachter dürften dies schon abgehakt haben und nach vorne blicken. So gab es im Mai erste Lichtblicke im chinesischen Markt. Was bei Adidas los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht. DIE LAGE BEI ADIDAS: Die Pandemie hat den Sportartikelhersteller erheblich ausgebremst: So brachen den Herzogenaurachern durch die weltweiten Ladenschließungen die Umsätze weg. In den noch offenen Läden kauften zudem erheblich weniger Kunden ein als sonst. Der Internethandel konnte dies nicht ausgleichen. Eine Besserung sieht das Management um Konzernchef Kasper Rorsted kurzfristig nicht, im Gegenteil. So dürfte das zweite Quartal noch einmal erheblich schwächer ausfallen und das Unternehmen operativ in die Verlustzone rutschen, kündigte das Management Ende April bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal an. Zur Überbrückung erhielt das Unternehmen einen Milliardenkredit durch die staatliche Förderbank KfW. In den Monaten Januar bis März war der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen um 97 Prozent auf 20 Millionen Euro eingebrochen. Produktrücknahmen in China, Stornierungen von Bestellungen und höhere Wertberichtigungen auf Forderungen belasteten. Der Umsatz ging um 19 Prozent auf 4,75 Milliarden Euro zurück. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise belasteten im ersten Quartal vor allem die Geschäfte im asiatischen Raum und hier insbesondere in China, einer der profitabelsten Märkte. Im Mai gab es hier einen ersten Silberstreifen am Horizont. So konnte Adidas in dem Land wieder zu einem Umsatzwachstum zurückkehren. Zwar lag in dem Monat das Kundenaufkommen unter dem Vorjahresmonat, jedoch hätten die Verbraucher mehr gekauft. Zudem sei der Onlinehandel "außerordentlich" gewachsen. Wegen der unerwartet schnellen Rückkehr zu Wachstum geht das Unternehmen davon aus, dass der Umsatz in China im zweiten Quartal in etwa auf Höhe des Vorjahres liegen wird. Im ersten Quartal hatte Adidas in diesem wichtigen Markt Umsatzverluste von 800 Millionen Euro oder 58 Prozent verbucht. Als Reaktion auf die Corona-Pandemie hat Adidas wie so viele andere Konsumgüterhersteller auch angekündigt, seine Kräfte auf den Internethandel zu konzentrieren, der in Zeiten geschlossener Geschäfte floriert. E-Commerce sei so wichtig wie nie zuvor, hatte Rorsted bei den Erstquartalszahlen erklärt. 2020 will Adidas die Umsätze aus diesem Kanal letzten Aussagen zufolge auf vier Milliarden Euro steigern, 2019 waren es fast drei Milliarden Euro. Investitionen sollen in die digitalen Kanäle verschoben werden. Ausgleichen kann Adidas die Umsatzverluste aus dem stationären Handel damit jedoch weiter nicht. Das Unternehmen erwartet daher im zweiten Quartal einen noch stärkeren Umsatz- und Gewinnrückgang als zum Jahresauftakt. Adidas will seine Zahlen am 6. August vorlegen. In einer von der Nachrichtenagentur Bloomberg zusammengestellten Prognose (Stand: 23. Juli) erwarten Analysten im Schnitt einen operativen Verlust von rund 320 Millionen Euro. Die Erlöse dürften auf knapp 3,3 Milliarden Euro sinken. Das bedeutet nochmals eine deutliche Verschlechterung gegenüber dem Vorquartal, sowie auch dem Vorjahr, als noch Umsätze von 5,5 Milliarden und ein Betriebsgewinn von 643 Millionen Euro erzielt wurden. Die große Frage ist dabei, ob sich Adidas eine neue Prognose für das laufende Jahr zutraut. Die ursprüngliche Prognose hatte das Management zurückgezogen. Langfristig ist Rorsted hingegen optimistisch. "Ich bin trotz der aktuellen Situation zuversichtlich, dass die Sportartikelindustrie langfristig attraktive Möglichkeiten für Adidas bietet", erklärte der Konzernchef bei den Erstquartalszahlen. Die Analysten zeigen sich jedenfalls für die zweite Jahreshälfte wieder optimistischer. So gehen sie bereits für das dritte Quartal wieder von deutlichen Zuwächsen im Vergleich zu den Vorquartalen aus. Auch das Betriebsergebnis erwarten sie dann wieder satt im Plus. DAS SAGEN ANALYSTEN: Marktexperten sind daher trotz der aktuellen Misere recht zuversichtlich gestimmt. Die Spanne der Kauf- und Halten-Empfehlungen der im dpa-AFX Analyser zusammengefassten Analysten hält sich derzeit in etwa die Waage. Vor allem langfristig herrscht Optimismus, dass Adidas wieder zu alter Form zurückfinden kann. Aber auch kurzfristig malen nicht alle schwarz. Ohne Währungseinflüsse dürfte der Umsatz im zweiten Quartal um 38 Prozent eingebrochen sein, schätzt etwa Analystin Chiara Battistini von der US-Bank JPMorgan. Damit ist sie ein wenig optimistischer als der Sportartikelhersteller selbst. RBC-Analystin Piral Dadhania geht davon aus, dass sich die Umsätze des Sportartikelkonzerns in Festlandchina und Westeuropa im Vergleich zum ersten Jahresviertel erholt haben dürften. In Nordamerika sollte es hingegen durchwachsen gelaufen sein. Der beispiellose Zusammenbruch am Markt für Luxusgüter sollte den strukturellen Wandel in der Branche vorantreiben und bestehende Trends beschleunigen, so die Expertin. Langfristig bleibe die Lage in der Branche gut. Das zweite Quartal weitgehend abgehakt hat Jaina Mistry von der Deutschen Bank, die auf neue Aussagen des Sportartikelherstellers zur weiteren Entwicklung schaut. Es komme vor allem darauf an, ob und wie die Erholung voranschreite. Auch James Grzinic vom Analysehaus Jefferies rät Investoren, sich eher auf die jüngste Nachfrageentwicklung nach Ende des Pandemie-Lockdowns zu konzentrieren. Vorsichtig ist dagegen die Credit Suisse. Analystin Szilvia Bor sieht neben den Auswirkungen der Pandemie eine Markenschwäche beim Konzern. Auch der Marktanteil stünde unter einem gewissen Risiko. Für Sportartikelhersteller insgesamt sieht sie für die Branche jedoch Silberstreifen am Horizont. DAS MACHT DIE AKTIE: Aus Börsensicht war das erste Quartal 2020 für Adidas historisch. In den ersten beiden Wochen des Jahres kletterte der Kurs noch auf ein Rekordhoch von 317,45 Euro. Anschließend gab er etwas nach und pendelte dann wochenlang um die Marke von 290 Euro. Ende Februar wurde die Aktie im Sog des sich im chinesischen Wuhan ausbreitenden Coronavirus in die Tiefe gerissen. In nur drei Wochen brach der Kurs um mehr als 40 Prozent ein. Auf diesem Niveau - Kurse knapp über 160 Euro - hatten die Aktien letztmals vor drei Jahren gehandelt. Vom Rekordhoch am 16. Januar bis zum Crash-Tief auf den Tag genau zwei Monate später war ein Börsenwert von mehr als 30 Milliarden Euro vernichtet worden. Seitdem haben Investoren wieder Vertrauen gefasst. Es dürfte vor allem die Eindämmung des Virus im wichtigen Absatzmarkt China gewesen sein, die in den vergangenen Wochen eine Kurserholung zur Folge hatte. Anfang Juni übersprang Adidas wieder die Marke von 260 Euro. Danach bröckelte der Kurs wieder ab und kommt seitdem kaum vom Fleck. Auch die Sorge vor einer zweiten Coronavirus-Welle hemmt dabei die Kursentwicklung. Das Minus seit Mitte Februar beläuft sich auf rund 15 Prozent. Die Adidas-Aktie verloren damit deutlich mehr als der Dax (-5,5 Prozent), aber immerhin etwas weniger als die Anteile des Erzrivalen Puma (-17 Prozent). Deutlich besser abgeschnitten hat allerdings das Papier des US-Konkurrenten Nike, das in der Zeit nur rund zwei Prozent verlor. Damit vergrößerte sich bei der Marktkapitalisierung der Abstand zu dem US-Konzern wieder deutlich. Nike ist an der Börse derzeit umgerechnet rund 132 Milliarden Euro wert und Adidas kommt auf etwa 48 Milliarden Euro - die Differenz beläuft sich damit auf mehr als 80 Milliarden Euro. Mitte Januar hatte diese noch bei rund 55 Milliarden Euro gelegen/nas/knd/zb
22.07.2020 Quelle: dpa
Organisationschef: Tokio-Spiele wären in aktueller Lage nicht möglich
TOKIO (dpa-AFX) - Der Präsident des Organisationskomitees hält eine Austragung der Olympischen Spiele 2021 in Tokio für ausgeschlossen, wenn die Ausmaße der Coronavirus-Pandemie sich bis dahin nicht wesentlich verbessern. "Wenn die aktuelle Situation anhält, können wir das nicht", sagte Yoshiro Mori am Mittwoch im Interview des japanischen Senders NHK und betonte: "Ich glaube nicht, dass diese Situation noch ein Jahr anhalten wird." Ein Schlüssel für die Rettung der um ein Jahr verschobenen Spiele sei ein Impfstoff. "Ob die Olympischen Spiele durchgeführt werden können oder nicht, hängt davon ab, ob die Menschheit das Coronavirus besiegen kann", sagte der frühere Premierminister Japans. Dies könne man insbesondere durch die Entwicklung eines Impfstoffes schaffen. Der OK-Chef lehnt hingegen das Szenario ab, die Tokio-Spiele ohne Zuschauer zu veranstalten. "Wir sollten die Zuschauer nicht dazu bringen, schwere Zeiten zu überstehen. Sportveranstaltungen begeistern das ganze Land", sagte Mori im Interview der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo News. Auch das Internationale Olympische Komitee möchte Sommerspiele hinter verschlossenen Türen vermeiden, wie IOC-Präsident Thomas Bach zuletzt unterstrichen hatte. "Unter Annahme des Worst-Case-Szenarios" würden laut Mori aber Optionen mit reduzierten Zuschauerzahlen geprüft. Das Organisationskomitee wolle im September zu einer Sitzung mit Vertretern der Regierung und der Stadt Tokio einladen, um über die Notwendigkeit eine Reduzierung der Zuschauerzahl zu sprechen. Unterdessen beabsichtigt Mori, den Zeitplan des olympischen Fackellaufs beizubehalten. Änderungen daran wären "den Regionen gegenüber, mit denen man zusammenarbeitet, unhöflich", sagte er. Schwierig sei es zudem, die Anzahl der Athleten bei den Eröffnungs- und Abschlusszeremonien zu begrenzen. "Wenn Athleten den starken Willen haben, an den Zeremonien teilzunehmen, können wir ihnen nichts von unserer Seite erzählen", meinte Mori./ac/DP/eas