Discount-Zertifikat | Apple | | 19.03.21

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  • WKN: MC8RC9
  • ISIN: DE000MC8RC96
  • Discount-Zertifikat
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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf Apple, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf Apple, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
31.08.2020 Aktiensplit
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 190,00 USD
  • - USD
  • 1,00
  • 47,50 USD
  • 4,00

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Nachrichten und Analysen

Heute 30.10.2020 06:35:13 Quelle: dpa
GESAMT-ROUNDUP: Milliarden-Gewinne für Tech-Konzerne in der Corona-Krise
NEW YORK (dpa-AFX) - Die großen Tech-Konzerne profitieren vom veränderten Verhalten der Nutzer und Werbekunden in der Corona-Pandemie. Amazon bescherte der Trend zum Einkauf im Internet einen Rekordgewinn im vergangenen Quartal. Facebook profitiert in seinem Werbegeschäft davon, dass mehr kleine Firmen ins Netz gehen, um Einbrüche durch die Krise aufzufangen. Bei Google brummt unter anderem das Geschäft der Videoplattform YouTube, während Menschen mehr zuhause sind. Und bei Apple wuchs in Zeiten von Arbeit im Homeoffice und Online-Lernen das Geschäft mit Mac-Computern und iPads. Amazon steigerte den Quartalsumsatz im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 96,1 Milliarden Dollar (82,3 Mrd Euro). Der Gewinn verdreifachte sich auf den bisherigen Bestwert von 6,3 Milliarden Dollar. "Wir sehen mehr Kunden als jemals zuvor, die frühzeitig Geschenke einkaufen", betonte Amazon-Chef Jeff Bezos. Dies sei ein Hinweis darauf, dass ein "beispielloses" Weihnachtsgeschäft bevorstehe. Amazon stellte für das laufende Vierteljahr Erlöse zwischen 112 und 121 Milliarden Dollar in Aussicht. Es wäre das erste Mal, dass der Konzern in einem Quartal die Marke von 100 Milliarden Dollar knackt. Amazon hatte mit seinen Lieferdiensten bereits in den Vorquartalen stark davon profitiert, dass die Nachfrage nach Bestellungen im Internet während der Pandemie kräftig zunahm. Auch Amazons lukratives Cloud-Geschäft mit IT-Services und Speicherplatz im Internet florierte zuletzt weiter. Bei Facebook hatten sich Analysten zu Beginn der Krise noch Sorgen um das Geschäft gemacht. Einen großen Teil der Facebook-Werbekunden machen kleine und mittlere Unternehmen aus. Viele von ihnen - wie etwa Cafés oder Restaurants - wurden hart von der Pandemie getroffen. Doch es stellt sich heraus, dass Facebooks Geschäft sogar einen Schub bekommt, weil mehr Unternehmen in der Pandemie auf der Suche nach neuen Erlösen ins Internet gehen. Der vor allem mit Werbung erzielte Umsatz des Online-Netzwerks stieg um 22 Prozent auf 21,2 Milliarden Dollar. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 7,85 Milliarden Dollar übrig - ein Plus von 29 Prozent. Top-Managerin Sheryl Sandberg nannte als Beispiel eine Familienfirma, die Seifen aus eigener Herstellung sonst auf Wochenmärkten verkaufte. In der Pandemie nutze sie nun Facebook als Plattform und habe ihr Geschäft erweitert. Facebook baut darauf das Argument auf, dass das Online-Netzwerk in der Krise eine schützenswerte Rolle für die Wirtschaft spiele - und etwa Datenschutz-Einschränkungen letztlich der Konjunktur schaden könnten. Die Zahl der täglich aktiven Facebook-Nutzer stieg binnen drei Monaten um 30 Millionen auf rund 1,82 Milliarden. Auf mindestens eine App aus dem Konzern - wie Instagram und WhatsApp - greifen täglich 2,54 Milliarden Nutzer zurück. Dank Online-Werbung schoss auch bei der Google-Mutter Alphabet der Gewinn um fast 60 Prozent auf 11,2 Milliarden Dollar hoch, während die Erlöse um 14 Prozent auf 46,2 Milliarden Dollar wuchsen. Nach einem Dämpfer im Vorquartal lief das Anzeigengeschäft von Google wieder rund und trug mit 37,1 Milliarden Dollar den größten Anteil zum Umsatz bei. Daneben florierten auch die Werbeerlöse der Video-Tochter Youtube, die um ein Drittel auf fünf Milliarden Dollar stiegen, sowie das Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet. Anders als diese Unternehmen macht Apple nach wie vor einen Großteil seines Geschäfts mit dem Verkauf von Geräten. Und hier hatte Apple ein Problem im vergangenen Quartal: Die neue iPhone-Generation wurde nicht wie gewohnt im September vorgestellt, sondern erst einen Monat später. Das bedeutete für das Vierteljahr einen Gewinnrückgang um 7,4 Prozent auf 12,7 Milliarden Dollar. Der iPhone-Umsatz sackte im Jahresvergleich um ein Fünftel auf rund 26,4 Milliarden Dollar ab. Aber: Die Erlöse des Konzerns insgesamt wuchsen dennoch um ein Prozent auf 64,7 Milliarden Dollar. Dafür sorgte ein gestiegenes Geschäft unter anderem mit iPads und Mac-Computern sowie mit Abos für Streaming und andere Dienste. Die spannende Frage wird nun sein, ob das Weihnachtsquartal für das neue iPhone 12 genauso stark läuft wie gewohnt. Finanzchef Luca Maestri sagte in einer Telefonkonferenz mit Analysten, der Konzern rechne mit einem Zuwachs in dem Geschäft. Der Umsatz mit Macs stieg im vergangenen Quartal um 29 Prozent auf gut neun Milliarden Dollar. Das iPad-Geschäft wuchs um 46 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar. Die erfolgreichen Tech-Riesen geraten zugleich verstärkt ins Visier von Wettbewerbsbehörden auch im Heimatmarkt USA, wo die Regulierer bisher eher die Zügel locker ließen. So hatte das US-Justizministerium in der vergangenen Woche eine seit langem erwartete Wettbewerbsklage gegen Google eingereicht. Es wirft dem Konzern vor, seine Marktmacht bei der Internetsuche und damit verbundener Werbung auf verbotene Weise auszuspielen./so/hbr/DP/zb
Heute 30.10.2020 06:00:18 Quelle: dpa
ROUNDUP: Verspätetes iPhone 12 drückt Apples Quartalsgewinn
CUPERTINO (dpa-AFX) - Der verzögerte Marktstart des iPhone 12 hat Apple einen Gewinnrückgang im vergangenen Quartal beschert. Der Konzern verdiente knapp 12,7 Milliarden Dollar - 7,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Umsatz im Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal stieg unterdessen um ein Prozent auf 64,7 Milliarden Dollar, wie Apple am Donnerstag mitteilte. Dafür sorgte ein gestiegenes Geschäft unter anderem mit iPads und Mac-Computern sowie Dienstleistungen. Die neuen iPhone-Generationen stellt Apple seit Jahren im September vor - damit tragen sie traditionell noch zum Erlös des Quartals bei. In diesem Jahr verzögerte sich die Entwicklung aber angesichts der Corona-Krise und die vier Modelle des iPhone 12 wurden erst im Oktober präsentiert. Der iPhone-Umsatz sackte nun im Jahresvergleich um ein Fünftel auf rund 26,4 Milliarden Dollar ab. Das lag unter den Erwartungen der Analysten. Die spannende Frage wird nun sein, ob das Weihnachtsquartal für das iPhone genauso stark läuft wie gewohnt. Finanzchef Luca Maestri sagte in einer Telefonkonferenz mit Analysten, der Konzern rechne mit einem Zuwachs in dem Geschäft. Die neuen iPhones sind unter anderem erstmals für den superschnellen 5G-Datenfunk gerüstet. Eine konkrete Prognose für das Vierteljahr gab Apple angesichts der Corona-Unsicherheiten nicht ab. Die Apple-Aktie verlor im nachbörslichen Handel zeitweise rund vier Prozent. Das iPhone ist nach wie vor das wichtigste Apple-Produkt, sein Anteil am Geschäft des Konzerns war nun aber so niedrig wie schon lange nicht mehr. Es brachte rund 41 Prozent vom Gesamtumsatz ein - in früheren Jahren waren es zum Teil zwei Drittel gewesen. Nach Berechnungen der Marktforschungsfirma IDC sanken die iPhone-Verkäufe im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um rund zehn Prozent auf 41,6 Millionen Geräte. Apple-Chef Tim Cook ließ offen, ob dazu neben dem Fehlen einer neuen iPhone-Generation auch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise beigetragen hätten. Er halte es für möglich, das sei aber schwer zu messen. Apple war in den vergangenen Jahren erfolgreich damit, Rückgänge beim iPhone unter anderem mit Diensten wie Abos für Musikstreaming oder Online-Speicher sowie Einnahmen aus seiner App-Plattform auszugleichen. Der Konzern hat jetzt 585 Millionen zahlende Kunden für seine Abo-Angebote. Das Dienste-Geschäft ist jetzt die zweitgrößte Erlösquelle des Konzerns mit einem Umsatz von gut 14,5 Milliarden Dollar im vergangenen Quartal - ein Plus von 16 Prozent. Außerdem entwickelten sich die Computer-Uhr Apple Watch und die AirPods-Ohrhörer zu erfolgreichen Zusatzprodukten. Cook betonte, dass es bei einigen Modellen von iPads, Macs und der Watch nach wie vor Lieferengpässe gebe. Der Umsatz mit Macs stieg im vergangenen Quartal um 29 Prozent auf gut neun Milliarden Dollar. Das könnte unter anderem an dem teuren Mac Pro für professionelle Nutzer liegen. Das iPad-Geschäft wuchs um 46 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr steigerte Apple den Umsatz um 5,5 Prozent auf 274,5 Milliarden Dollar. Der Jahresgewinn stieg um vier Prozent auf 57,4 Milliarden Dollar. Apple hat jetzt Geldreserven von 192 Milliarden Dollar - bei 112 Milliarden Dollar Schulden. Der Konzern hatte sich Geld geliehen, während die Auslandsgewinne bis zur US-Steuerreform außerhalb des Landes lagerten./so/DP/zb
Heute 30.10.2020 06:00:02 Quelle: dpa
ROUNDUP: Schub für Facebooks Geschäft durch digitalen Wandel in Corona-Krise
MENLO PARK (dpa-AFX) - Das Geschäft von Facebook bekommt einen Schub, weil mehr Unternehmen in der Corona-Krise auf digitale Plattformen setzen. Der vor allem mit Werbung erzielte Umsatz des Online-Netzwerks stieg im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 21,2 Milliarden Dollar. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 7,85 Milliarden Dollar übrig - ein Plus von 29 Prozent. Dazu trug eine Steuergutschrift von gut 900 Millionen Dollar für Ausgaben für Forschung und Entwicklung bei. Einen großen Teil der Facebook-Werbekunden machen kleine und mittlere Unternehmen aus. Viele von ihnen - wie etwa Cafés oder Restaurants - wurden hart von der Pandemie getroffen. Deswegen war befürchtet worden, dass sie ihre Ausgaben für Anzeigen zurückfahren. Zugleich gab es im Juli einen Werbeboykott großer Kunden aus Protest gegen Hassreden auf der Plattform. Dass Facebook dennoch solides Wachstum verzeichnet, liegt auch daran, dass kleine und mittlere Unternehmen in der Krise auf der Suche nach neuen Geschäftsmöglichkeiten verstärkt ins Internet gehen. Facebooks Werbegeschäft sei von diesem beschleunigten Wandel vom traditionellen zum Online-Handel angetrieben worden, betonte Finanzchef Dave Wehner. Facebook hatte schnell eine Handels-Plattform entwickelt. Die für das operative Geschäft zuständige Top-Managerin Sheryl Sandberg nannte als Beispiel eine Familienfirma, die Seifen aus eigener Herstellung sonst auf Wochenmärkten verkaufte. In der Pandemie nutze sie nun Facebook als Plattform und habe ihr Geschäft ausgebaut. Facebook baut darauf das Argument auf, dass das Online-Netzwerk in der Krise eine schützenswerte Rolle für die Wirtschaft spiele. Vor diesem Hintergrund kritisiert Facebook unter anderem die Pläne von Apple für Privatsphäre auf dem iPhone, bei denen die Nutzer jeder App einzeln das Tracking für Werbezwecke erlauben sollen. Das könnte Facebook daran hindern, Daten zu einem Nutzer quer über verschiedene Apps zu sammeln und damit die Werbung präziser zu personalisieren. Er sei besorgt, dass solche Einschränkungen oder EU-Datenschutzpläne "einen bedeutenden negativen Effekt für kleine Unternehmen und die wirtschaftliche Erholung im Jahr 2021 oder darüber hinaus haben könnten", sagte Gründer und Chef Mark Zuckerberg. Die Zahl der täglich aktiven Facebook-Nutzer stieg binnen drei Monaten um 30 Millionen auf rund 1,82 Milliarden, wie das Online-Netzwerk nach US-Börsenschluss am Donnerstag weiter mitteilte. Auf mindestens eine App aus dem Konzern - wie Instagram und WhatsApp - greifen täglich 2,54 Milliarden Nutzer zurück./so/DP/zb
29.10.2020 Quelle: dpa
Verspätetes iPhone 12 drückt Apples Quartalsgewinn
CUPERTINO (dpa-AFX) - Der verzögerte Marktstart des iPhone 12 hat Apple einen Gewinnrückgang im vergangenen Quartal beschert. Der Konzern verdiente knapp 12,7 Milliarden Dollar - 7,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Umsatz im Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal stieg unterdessen um ein Prozent auf 64,7 Milliarden Dollar, wie Apple am Donnerstag mitteilte. Dafür sorgte ein gestiegenes Geschäft unter anderem mit iPads und Mac-Computern sowie Dienstleistungen. Die neuen iPhone-Generationen stellt Apple seit Jahren im September vor - damit tragen sie traditionell noch zum Erlös des Quartals bei. In diesem Jahr verzögerte sich die Entwicklung aber angesichts der Corona-Krise und die vier Modelle des iPhone 12 wurden erst im Oktober präsentiert. Der iPhone-Umsatz sackte nun im Jahresvergleich um ein Fünftel auf rund 26,4 Milliarden Dollar ab. Das lag unter den Erwartungen der Analysten. Die spannende Frage wird nun sein, ob das Weihnachtsquartal für das iPhone genauso stark läuft wie gewohnt - oder ob sich für Apple ein größeres Problem in dem Geschäft abzeichnet. Die Apple-Aktie verlor im nachbörslichen Handel zeitweise rund vier Prozent. Das iPhone ist nach wie vor das wichtigste Apple-Produkt, sein Anteil am Geschäft des Konzerns war nun aber so niedrig wie schon lange nicht mehr. Es brachte rund 41 Prozent vom Gesamtumsatz ein - in früheren Jahren waren es zum Teil zwei Drittel gewesen. Apple war in den vergangenen Jahren erfolgreich damit, Rückgänge beim iPhone unter anderem mit Diensten wie Musik-Abos sowie Einnahmen aus seiner App-Plattform auszugleichen. Außerdem entwickelten sich die Computer-Uhr Apple Watch und die AirPods-Ohrhörer zu erfolgreichen Zusatzprodukten./so/DP/he