Turbo Open End | Short | Swiss Re | 80,5351

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  • WKN: MC8FXY
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  • Turbo Open End

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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Swiss Re hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Swiss Re hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
21.04.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 87,90 CHF
  • 87,90 CHF
  • 81,99 CHF
  • 81,99 CHF

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Stammdaten

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Nachrichten und Analysen

19.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Wegen Corona-Schäden: Rückversicherer drehen an der Preisschraube
HANNOVER/MÜNCHEN/HAMBURG (dpa-AFX) - Die Corona-Krise kostet Erst- und Rückversicherer weltweit Milliardensummen. Die tatsächliche Höhe der Belastungen ist zwar noch unklar, doch Branchengrößen wie Munich Re und Hannover Rück bereiten ihre Kunden auf deutlich höhere Preise für Rückversicherungsschutz vor. Auch viele Kunden von Erstversicherern müssen sich auf Erhöhungen einstellen. Nach Schätzung von Hannover Rück hat die Pandemie in Deutschland versicherte Schäden von 1,25 bis 1,75 Milliarden Euro angerichtet. In der Summe seien praktisch alle Versicherungsbereiche außer der Lebens- und Krankenversicherung enthalten, sagte der Zentralbereichsleiter der Deutschlandsparte E+S Rück, Jonas Krotzek, am Montag in einer Videokonferenz. Der Großteil der Schäden dürfte mit 750 Millionen bis 1,25 Milliarden Euro auf die Betriebsschließungsversicherung entfallen. Dort hatte die pandemiebedingte Schließung von Restaurants, Hotels und anderen Betrieben teuer zu Buche geschlagen hatte. Normalerweise trifft sich die Rückversicherungsbranche mit ihren Kunden im Oktober in Baden-Baden, um die Konditionen für das folgende Jahr auszuloten. Wegen der Pandemie finden die Beratungen diesmal vorwiegend in Videokonferenzen statt. "Neben den direkten Folgen der Pandemie lasten auch die abermals gesunkenen Zinsen auf den Ergebnissen der Versicherungsbranche", sagte der Deutschlandchef der Hannover Rück, Michael Pickel. Preiserhöhungen seien unabdingbar - nicht zuletzt in der Industrie- und Gewerbeversicherung. Zumindest in der Feuer-Industrie-Versicherung hatte die Branche über Jahre hinweg rote Zahlen geschrieben. Aus Sicht von Hannover Rück wird es für Versicherer jetzt noch dringender, ihr Gewerbe- und Industriegeschäft zu sanieren. Für 2021 rechnet Pickel in Deutschland in diesem Bereich in Summe mit besseren Konditionen. Zudem erwartet er, dass die Branche nach Streitigkeiten über den Versicherungsschutz bei pandemiebedingten Betriebsschließungen die Absicherung solcher Fälle klarer regelt. Derweil treibt den Rückversicherer Munich Re der plötzliche Schub bei der Digitalisierung um. Nachdem sich die Arbeit bei vielen Firmen infolge der Pandemie ins Homeoffice verlagert habe, sei die Zahl von Cyber-Angriffen sprunghaft gestiegen, sagte Munich-Re-Vorstandsmitglied Doris Höpke. Zusammen mit einem höheren Risikobewusstsein der Unternehmer könnte dadurch der Markt für Versicherungen gegen Cyberrisiken noch schneller wachsen als erwartet - von geschätzten 7 Milliarden Dollar im laufenden Jahr auf mehr als 20 Milliarden Dollar (17,1 Mrd Euro). Höpke zufolge können Versicherer ihre Risiken in der Cyberversicherung gut streuen. Damit würden Gefahren durch Computerattacken versicherbar. Dies gelte aber nicht für einen Extremfall wie den weltweiten Ausfall des Internets. Solche Schäden und ihre wirtschaftlichen Folgen könne die Branche nicht tragen. Damit verhält es sich ähnlich wie mit der Coronavirus-Pandemie, die ebenfalls die ganze Welt und den Großteil der Wirtschaft und des gesellschaftlichen Lebens getroffen hat. Unterdessen stellt der Rückversicherungsmakler Aon einige Schätzungen zur Höhe der Corona-Schäden in der Branche deutlich in Zweifel. Er selbst halte die Summen von teilweise mehr als 100 Milliarden US-Dollar für zu hoch, sagte Aon-Deutschland-Chef Jan-Oliver Thofern. So hätten die großen Erst- und Rückversicherer weltweit bisher Schäden von etwa 26 bis 27 Milliarden Dollar verbucht. Und selbst mit 30 Milliarden Dollar wäre die Branche "noch ein großes Stück entfernt von den 100 Milliarden oder gar mehr", sagte Thofern. Die Munich Re will sich unterdessen nicht mit einer Prognose aus dem Fenster lehnen. "Wir haben derzeit eine zweite Welle in Europa", sagte Managerin Höpke mit Blick auf die zuletzt stark gestiegene Zahl der Neuinfektionen. Andere Experten liegen mit ihren bisherigen Schätzungen zu den coronabedingten Versicherungsschäden weit auseinander. Der Chef des Londoner Versicherungsmarkts Lloyd's, John Neal, sagte im Mai sogar Schäden von 107 Milliarden Dollar voraus. Ganz anders wirkte sich die Corona-Krise voraussichtlich bei den Kfz-Versicherern in Deutschland aus: Sie können nach Berechnungen der Hannover Rück 2020 mit einem Ausnahmegewinn von 2,2 Milliarden Euro rechnen. Schon im kommenden Jahr dürften der Straßenverkehr und die Schadenfälle aber wieder auf ein Normalmaß zurückkehren, sagte Andreas Kelb, der Leiter des deutschen Kfz-Geschäfts der Hannover Rück. Dann dürften die Kfz-Versicherer hierzulande insgesamt wieder Geld verlieren. Hintergrund ist der harte Wettbewerb um die Kunden. So dürften die durchschnittlichen Versicherungsprämien im Kfz-Geschäft nach Einschätzung Kelbs auch 2021 kaum steigen. Er erwartet, dass Erstversicherer wie Allianz und Huk Coburg im Neugeschäft mit sinkenden oder stabilen Prämien um Neukunden ringen und die Preisschraube nur bei Bestandskunden etwas anziehen. Damit versuche die Branche zumindest einen Teil der gestiegenen Kosten für Auto-Ersatzteile wieder hereinzuholen. Auf den deutschen Straßen erwartet Hannover Rück 2021 eine Normalisierung des Verkehrsaufkommens. Zwar dürften viele Menschen wegen der Pandemie wohl auch noch 2021 verstärkt im Homeoffice arbeiten und dadurch weniger Auto fahren. Allerdings geht Kelb davon aus, dass andere das Auto um so öfter nutzen, um der Ansteckungsgefahr in Bussen und Bahnen zu entgehen. Zudem erwartet er eine Zunahme des Lieferverkehrs, da die Menschen verstärkt Waren im Online-Handel bestellten./stw/ngu/he
19.10.2020 Quelle: dpa
Rückversicherungsmakler Aon hält manche Corona-Schätzungen für zu hoch
HAMBURG/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Rückversicherungsmakler Aon findet einige Schätzungen zur Höhe der Corona-Schäden in der Branche überzogen. Er selbst halte die Summen von teilweise mehr als 100 Milliarden US-Dollar für zu hoch, sagte Aon-Deutschland-Chef Jan-Oliver Thofern am Montag in einer Online-Veranstaltung. Aon zufolge haben Erst- und Rückversicherer weltweit bisher Schäden von etwa 26 bis 27 Milliarden Dollar verbucht. Und selbst mit 30 Milliarden Dollar wäre die Branche "noch ein großes Stück entfernt von den 100 Milliarden oder gar mehr", sagte Thofern. Er erwartet, dass die bevorstehenden Zahlen der Unternehmen zum dritten Quartal etwas mehr Klarheit bringen. Allerdings werde es noch etwas länger dauern, "bis wir wissen, welche Schäden durch Covid-19 verursacht worden sind und damit für den Versicherungsmarkt relevant sind". Der Rückversicherer Munich Re will sich weiterhin nicht mit einer Prognose aus dem Fenster lehnen. "Wir haben derzeit eine zweite Welle in Europa", sagte Vorstandsmitglied Doris Höpke mit Blick auf die zuletzt stark gestiegene Zahl der Neuinfektionen. Dabei sei weiterhin unklar, wann ein Impfstoff oder ein wirksames Medikament zur Verfügung stehe, sagte sie in einer Online-Konferenz des Dax-Konzerns. Andere Experten liegen mit ihren Schätzungen zu den coronabedingten Versicherungsschäden weit auseinander. Im September hatte die Munich Re mehrere Studien zusammengetragen, bei denen die Spanne der erwarteten versicherten Corona-Schäden von 30 bis 107 Milliarden Dollar reicht. Die höchste Schätzung stammte vom Chef des Londoner Versicherungsmarkts Lloyd's, John Neal. Die Rückversicherungsbranche trifft sich normalerweise im Oktober in Baden-Baden, um mit ihren Kunden die Konditionen für das folgende Jahr auszuloten. Wegen der Pandemie finden die Beratungen diesmal vorwiegend online statt./stw/nas/fba
12.10.2020 Quelle: dpa
Daimler und Swiss Re gründen gemeinsam Autoversicherungsvermittler
STUTTGART/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Autobauer Daimler und der schweizerische Rückversicherer Swiss Re wollen zusammen einen Vermittler für Auto- und Mobilitätsversicherungen auf die Beine stellen. Ziel sei es, mit dem Gemeinschaftsunternehmen unter dem Namen Movinx ein vollständig digitales Geschäftsmodell zu entwickeln, teilten die Konzerne am Montag in Stuttgart und Zürich mit. Partner aus der Versicherungsbranche sollen lokal lizenzierte Erstversicherer in den jeweiligen Ländern sein. Movinx will Autoherstellern länderübergreifend eine einheitliche Technologieplattform bieten. Das Unternehmen sei für Kooperationen mit anderen Mobilitätsanbietern offen, hieß es. Das Joint Venture gehört den beiden Konzernen zu gleichen Teilen und hat seinen Sitz in Berlin. Daimler vermittelt wie andere Autobauer bereits heute Autoversicherungen über seine Finanz- und Mobilitätssparte Daimler Mobility. "Gemeinsam etablieren wir ein neues Geschäftsmodell und bauen eine Versicherungsplattform auf", sagte Daimler-Manager Ingo Telschow zur Kooperation mit den Schweizern. "Darüber hinaus steigen wir als Daimler Insurance Services tiefer in die Wertschöpfungskette des Versicherungsgeschäfts ein und erhalten mehr Einfluss auf die Produktentwicklung und Preisgestaltung." "Unser gemeinsames langfristiges Ziel ist es, ein Ökosystem zu schaffen, in dem die Versicherung die Einführung neuer Technologien wie fortschrittliche Fahrassistenzsysteme und autonome Fahrzeuge sowie neue Geschäftsmodelle im Mobilitätsbereich unterstützt", sagte Swiss-Re-Managerin Pravina Ladva. Den Unternehmen zufolge gehen die Geschäftsmodelle in der Branche weg vom klassischen Besitz von Fahrzeugen und fokussierten sich stärker auf deren Nutzung./men/stw/stk
10.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Sturm 'Delta': Hunderttausende im Süden der USA ohne Strom
CREOLE (dpa-AFX) - Der Sturm "Delta" ist mit Windgeschwindigkeiten von gut 150 Kilometern pro Stunde auf die Küste des US-Bundesstaates Louisiana getroffen und hat dabei heftige Regenfälle mit sich gebracht. Laut Fernsehsender CNN galt für rund fünf Millionen Menschen im Mississippi River Valley eine Warnung vor Sturmfluten. Im Südwesten Louisianas fielen demnach in einigen Gegenden rund 430 Liter Wasser pro Quadratmeter. In dem Bundesstaat hatten am Samstagmorgen (Ortszeit) rund 600 000 Kunden nach Angaben der Webseite Poweroutage.us keinen Strom, in Texas und Mississippi gab es je rund 100 000 Ausfälle. Über dem Golf von Mexiko hatte sich "Delta" sich zuvor von Hurrikan-Stufe drei auf zwei abgeschwächt und war am Samstag zum tropischen Sturm heruntergestuft worden. Meteorologen rechneten damit, dass er auf seinem Weg durch Louisiana schnell weiter an Kraft verlieren werde. Die Behörden hatten aber darauf verwiesen, dass der Wind zum Teil immer noch herumliegende Trümmerteile des vorherigen Hurrikans "Laura" durch die Gegend wirbeln könnte. "Delta" traf am Freitagabend (Ortszeit) in der Nähe des Orts Creole auf Land. "Laura" - ein Hurrikan der Stufe vier - war vor sechs Wochen nur wenige Dutzend Kilometer entfernt übers Land gezogen. An vielen Häusern sind die Schäden noch nicht behoben. So war auf Fernsehbildern zu sehen, dass zahlreiche Gebäude blaue Planen statt fester Dächer haben. Rund 10 000 Menschen wohnen immer noch in Hotels, wie Gouverneur John Bel Edwards am Freitag sagte. "Delta" ist bereits der vierte Sturm, der die Küste von Louisiana in diesem Jahr trifft. "Laura", der stärkste davon, kostete 30 Menschen das Leben, wie Gouverneur Edwards am Freitag sagte. In der diesjährigen Wirbelsturm-Saison über dem Atlantik, die von Juni bis November dauert, haben sich bereits so viele starke Stürme gebildet, dass die 21 Namen, die in alphabetischer Reihenfolge dafür vorgesehen waren, aufgebraucht sind. Die Meteorologen griffen deshalb auf das griechische Alphabet zurück, zuletzt war das 2005 nötig./cfa/DP/zb
10.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Hurrikan 'Delta' trifft auf Land in Louisiana
CREOLE (dpa-AFX) - Der Hurrikan "Delta" ist mit Windgeschwindigkeiten von gut 150 Kilometern pro Stunde auf die Küste des US-Bundesstaates Louisiana getroffen. Der Sturm brachte heftige Regenfälle mit sich, die Behörden warnten vor Sturmfluten. Mehr als 200 000 Haushalte hatten nach Berichten von US-Fernsehsendern keinen Strom. Der Hurrikan schwächte sich über dem Golf von Mexiko zuvor von Stufe drei auf Stufe zwei ab - und Meteorologen rechneten damit, dass er auf seinem Weg durch Louisiana schnell an Kraft verlieren werde. In der Nacht zum Samstag gab es allerdings noch keine Entwarnung. Die Behörden verwiesen unter anderem darauf, dass der Wind zum Teil immer noch herumliegende Trümmerteile des vorherigen Hurrikans "Laura" durch die Gegend wirbeln könnte. "Delta" traf am Freitagabend (Ortszeit) in der Nähe des Orts Creole auf Land. "Laura" - ein Hurrikan der Stufe vier - war vor sechs Wochen nur wenige Dutzend Kilometer entfernt durchgezogen. An vielen Häusern sind die damaligen Schäden noch nicht behoben worden. So war auf Fernsehbildern zu sehen, dass zahlreiche Gebäude blaue Planen statt fester Dächer haben. Rund 10 000 Menschen wohnen seitdem immer noch in Hotels, wie Gouverneur John Bel Edwards am Freitag sagte. Angesichts der Corona-Krise sollen Notunterkünfte bei Evakuierungen nur kurz genutzt werden. Danach würden die Menschen schnell auf weitere Hotelzimmer verteilt werden, sagte Edwards. Die Behörden rechneten mit zum Teil bis zu drei Meter hohen Sturmfluten. Mit einer Geschwindigkeit von gut 20 Kilometern pro Stunde bewegt sich "Delta" relativ schnell. Es ist bereits der vierte Sturm, der die Küste von Louisiana in diesem Jahr trifft. "Laura", der stärkste davon, kostete 30 Menschen das Leben, wie Gouverneur Edwards am Freitag sagte. In der diesjährigen Wirbelsturm-Saison im Atlantik, die von Juni bis November dauert, haben sich bereits so viele starke Stürme gebildet, dass die 21 Namen, die in alphabetischer Reihenfolge dafür vorgesehen waren, aufgebraucht sind. Die Meteorologen haben deshalb auf das griechische Alphabet zurückgegriffen, was zuletzt 2005 passiert war./so/DP/zb