Optionsschein | Call | Continental | 85,00 | 11.09.20

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  • WKN: MC81W9
  • ISIN: DE000MC81W99
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Mit dem Optionsschein Call auf Continental hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Mit dem Optionsschein Call auf Continental hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

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Nachrichten und Analysen

05.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Continental wegen Corona in roten Zahlen - Kostensenkungen im Visier
HANNOVER (dpa-AFX) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental ist wegen der Corona-Krise auch unter dem Strich tief in die Verlustzone gerutscht. Der Nettoverlust betrug zwischen April und Ende Juni 741,1 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Hannover mitteilte. Vor einem Jahr hatte Conti noch 484,8 Millionen Gewinn gemacht. "Im Tal der schlimmsten Wirtschaftskrise der Autoindustrie seit dem zweiten Weltkrieg haben wir besser abgeschnitten als unsere Märkte", sagte Vorstandschef Elmar Degenhart laut Mitteilung. Die Conti-Aktie lag am Vormittag knapp zwei Prozent im Plus. Das Unternehmen hatte bereits Mitte Juli Eckdaten vorgelegt und im Tagesgeschäft etwas besser abgeschnitten als von Experten zuvor befürchtet. Vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten machte Conti einen Verlust von 634 Millionen Euro, nachdem operativ vor einem Jahr noch 864,9 Millionen Euro verdient wurden. Conti will auch wegen des bereits bekannten Umsatzeinbruchs von 41,2 Prozent auf 6,62 Milliarden Euro und der nach wie vor unsicheren Aussichten weitermachen mit Einsparungen. "Unser harter Tritt auf die Kostenbremse wirkt spürbar und schnell", sagte Degenhart. Im zweiten Quartal habe Conti die Fixkosten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 400 Millionen Euro gesenkt. Conti hatte unter anderem allein in Deutschland zwischenzeitliche 30 000 Mitarbeiter zur Kurzarbeit angemeldet, als die Werke nur auf Sparflamme produzierten. Im Gesamtjahr sollen die ausgabewirksamen Fixkosten um insgesamt mehr als 5 Prozent zurückgehen, die Investitionen um über 25 Prozent. Angesichts von jährlichen Fixkosten von rund 10 Milliarden Euro liege das Ziel für dieses Jahr damit bei mehr als 500 Millionen Euro, sagte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Unabhängig davon liefen die Gespräche mit den Arbeitnehmern über weitere strukturelle Kostensenkungen für eine "Corona-Brücke" weiter, sagte Schäfer. Das Management hatte im Großumbau die jährlichen Bruttokosten ohnehin um 500 Millionen Euro bis 2023 senken wollen. Wegen der noch maueren Aussichten infolge der Corona-Pandemie will Degenhart bei den langfristigen Einsparungen aber noch mehrere Hundert Millionen Euro draufsatteln. In einigen Monaten dürfte Conti nach Aussage Schäfers in der Lage sein, hierzu genauere Details zu nennen - womit die notwendigen Maßnahmen auf der Kostenseite dann auch getroffen sein sollen. "Eine Absenkung der Arbeitszeit ist ein sinnvoller Ansatz, um Produktivität zu sichern, Beschäftigungsperspektiven zu erhalten und diese durch Qualifizierung auszubauen", sagte Personalchefin Ariane Reinhart. "Wir haben Verständnis für die Unsicherheit unter unseren Beschäftigten und dafür, dass einige von ihnen in Sorge um ihre Arbeitsplätze sind. Aber wir werden gerade in der Krise unsere Zukunftschancen nutzen." Vorstandschef Degenhart hatte als letztes Mittel auch betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr ausgeschlossen. Auf einen konkreten Jahresausblick verzichtet Conti weiter, auch im dritten Quartal dürfte die weltweite Autoproduktion um 10 bis 20 Prozent unter Vorjahr liegen. Im zweiten Quartal waren es laut Conti 45 Prozent. Am schwächsten entwickelt sich dabei aus Sicht der Hannoveraner derzeit der europäische Markt. Die Zulassungszahlen in den USA und Nordamerika zögen aktuell schneller wieder an, auch ohne spezielle Anreizprogramme der US-Regierung, sagte Schäfer. Die Unterstützung für einkommensschwache Haushalte wirke aber. Autobauer hatten ihre Fabriken im zweiten Quartal rund um die Welt wochenlang gestoppt, weil auch die Autohäuser im Lockdown schließen mussten und die Händler keine Autos verkaufen konnten. Abrufe bei den Zulieferern wurden ebenfalls auf Eis gelegt. Conti hängt nicht nur mit Autozulieferteilen direkt von der Autoproduktion ab, sondern auch im Reifengeschäft mit der Erstausstattung von neuen Autos. Bei den Hannoveranern machte sich der Produktionsstopp in allen Sparten deutlich bemerkbar. Am stärksten waren die Umsatzeinbrüche im Geschäft unter anderem mit Elektronik, Sensorik und Bremssystemen, aber auch in der Antriebssparte. Das Geschäft mit Reifen und Kunststofftechnik kam etwas glimpflicher davon, verzeichnete aber ebenfalls einen starken Dämpfer mit minus einem Drittel. Im Reifengeschäft hat Conti allerdings noch einen kleinen Gewinn eingefahren. Die Sparte trägt auch in normalen Zeiten die höchsten Gewinnbeiträge für den Konzern bei. Das Ersatzreifengeschäft habe sich mit minus 20 Prozent im zweiten Quartal nur halb so schwach entwickelt wie die Autoproduktion, sagte Schäfer. Auch im laufenden dritten Quartal dürfte sich das fortsetzen. Es gebe bei den Autofahrern derzeit einen leichten Nachholbedarf, da die Geschäfte lange Zeit geschlossen waren. Beim derzeit auf Eis liegenden Vorhaben der Abspaltung der Antriebssparte im Wege eines reinen Spin-Offs schaut Conti nicht nur auf die Lage an den Finanzmärkten. Auch die Situation im Branchenumfeld spiele eine Rolle, sagte Schäfer. Zuletzt hatte sich die Situation an den Börsen nach dem Corona-Crash wieder deutlich erholt. Die Powertrain-Sparte solle aber nicht dann in die Freiheit entlassen werden, wenn das Geschäft noch in Anpassungsprozessen stecke. Dieses Jahr werde es auch deswegen wohl nichts mehr, sagte Schäfer. Conti hatte ursprünglich einen Teilbörsengang für die Sparte angedacht, das aber wegen der Bedingungen an den Märkten schon vor längerem abgeblasen. Nun sollen die Conti-Aktionäre Anteilsscheine des Vitesco genannten Unternehmens in ihr Depot gebucht bekommen./men/jsl/stk
05.08.2020 Quelle: dpa
DGAP-News: Continental entwickelt sich in historisch schwachem zweiten Quartal besser als ihre Märkte (deutsch)
Continental entwickelt sich in historisch schwachem zweiten Quartal besser als ihre Märkte ^ DGAP-News: Continental AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis Continental entwickelt sich in historisch schwachem zweiten Quartal besser als ihre Märkte 05.08.2020 / 08:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- - Weltweite Fahrzeugproduktion im zweiten Quartal 12,3 Millionen Einheiten (-45 Prozent) - Organisches Wachstum -40 Prozent / Umsatz 6,6 Milliarden Euro (Q2 2019: 11,3 Milliarden Euro) - Bereinigtes EBIT -634 Millionen Euro (Q2 2019: 865 Millionen Euro) / Bereinigte EBIT-Marge -9,6 Prozent (Q2 2019: 7,7 Prozent) - Nettoergebnis -741 Millionen Euro (Q2 2019: 485 Millionen Euro) - Fixkostenreduktion im zweiten Quartal um über 400 Millionen Euro - CEO Dr. Elmar Degenhart: "Im Tal der schlimmsten Wirtschaftskrise der Autoindustrie seit dem zweiten Weltkrieg haben wir besser abgeschnitten als unsere Märkte. Wir behalten unsere Ziele fest im Blick. Unser harter Tritt auf die Kostenbremse wirkt spürbar und schnell." - Einsparziel für 2020: ausgabewirksame Fixkosten mehr als 5 Prozent, Investitionen mehr als 25 Prozent - Continental sieht zurzeit weiterhin davon ab, detaillierten Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zu geben Hannover, 5. August 2020. Umsatz und Ergebnis von Continental sind im zweiten Quartal 2020 infolge der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie wie erwartet deutlich zurückgegangen. Dennoch entwickelte sich Continental besser als ihre Märkte. "Einen Markteinbruch in der Automobilindustrie, wie wir ihn derzeit erleben, gab es seit Ende des zweiten Weltkriegs nicht mehr. Im ersten und im zweiten Quartal 2020 und damit mitten im Tal dieser Wirtschaftskrise der Autoindustrie haben wir in China, den USA und Europa besser abgeschnitten als die jeweiligen Märkte", sagte Dr. Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender von Continental, anlässlich der Vorlage der Halbjahreszahlen am Mittwoch in Hannover. So lag der Konzernumsatz im zweiten Quartal bei 6,6 Milliarden Euro (Q2 2019: 11,3 Milliarden Euro). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergab sich ein Rückgang von 40 Prozent. Gleichzeitig ging die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen nach vorläufigen Daten im zweiten Quartal um rund 45 Prozent auf insgesamt 12,3 Millionen Einheiten (Q2 2019: 22,1 Millionen Einheiten) zurück. Bedingt durch die vorübergehenden Werkschließungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie waren die Bauzahlen in Europa im zweiten Quartal mit 2,0 Millionen produzierten Einheiten (-63 Prozent) und in Nordamerika mit 1,3 Millionen gebauten Fahrzeugen (-69 Prozent) sehr schwach. Dagegen überstieg die Produktion in China dank staatlicher Förderprogramme den Vorjahreswert um 9 Prozent und wuchs auf 5,9 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Das bereinigte operative Ergebnis lag im zweiten Quartal bei -634 Millionen Euro (Q2 2019: 865 Millionen Euro). Das entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von -9,6 Prozent (Q2 2019: 7,7 Prozent). Das Nettoergebnis beläuft sich auf -741 Millionen Euro (Q2 2019: 485 Millionen Euro). "Gerade in solch einer herausfordernden Situation zeigt sich: Continental ist zukunftsorientiert ausgerichtet und auf Krisen gut vorbereitet. Unsere Ziele behalten wir weiter fest im Blick", sagte Degenhart. Zugute komme Continental ihre branchenübergreifende Aufstellung mit starken Standbeinen neben der Erstausrüstung in der Automobilindustrie ebenfalls im Industrie- und Ersatzreifengeschäft. "Wir haben in den vergangenen Jahren unser Geschäft mit Industrie- und Endkunden weiter konsequent gestärkt. Das macht uns ein Stück weit unabhängiger vom Auf und Ab der Autoindustrie", so Degenhart. So ging im zweiten Quartal Continentals Geschäft mit Industrie- und Endkunden um 23 Prozent zurück und zeigte sich damit deutlich robuster als die weltweite Fahrzeugproduktion, die im selben Zeitraum um 45 Prozent nachgab. Erhöhte Kostendisziplin, verringerte Investitionen sowie reduzierte Arbeitszeiten Angesichts des sich unerwartet verschlechternden Umfelds hat Continental ihre Fixkosten im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 400 Millionen Euro gesenkt. Für das Gesamtjahr sieht sich das Unternehmen auf einem guten Weg, mehr als 5 Prozent ausgabewirksame Fixkosten im Vergleich zum Vorjahr einzusparen. "Bilanziell sind wir weiter sehr solide aufgestellt. Dazu beigetragen haben unsere umgehend eingeleiteten Sparmaßnahmen. Unser harter Tritt auf die Kostenbremse wirkt spürbar und schnell. Damit erhöhen wir unseren Spielraum und bleiben auf Kurs", so Degenhart. Im zweiten Quartal 2020 reduzierte Continental ihre Investitionen in Sachanlagen und Software auf 448 Millionen Euro (Q2 2019: 785 Milliarden Euro). Zur Reduzierung haben alle Geschäftsfelder beigetragen. So sank die Investitionsquote trotz des gleichzeitig stark gesunkenen Umsatzes auf 6,8 Prozent nach 7,0 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr plant das Unternehmen, seine Investitionen im Vergleich zum Vorjahr um über ein Viertel zu senken. Ende des ersten Quartals hatte Continental ihr Einsparziel bei den Investitionen mit mehr als 20 Prozent beziffert. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beliefen sich im zweiten Quartal auf 809 Millionen Euro (Q2 2019: 917 Millionen Euro). Aufgrund des stark gesunkenen Umsatzes erhöhte sich die Quote auf 12,2 Prozent nach 8,1 Prozent im Vorjahreszeitraum. Seit Anfang Juni haben weltweit alle Werke von Continental die Produktion wieder aufgenommen. Allerdings ist mancherorts das öffentliche Leben infolge der Coronavirus-Pandemie weiter eingeschränkt. Entsprechend der deutlich geringeren Nachfrage weltweit liegt die Auslastung mancher Werke erheblich unter dem Vorkrisenniveau. Abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie und ihrer Folgewirkungen ist es möglich, dass das Unternehmen seine Produktion in einzelnen Werken vorübergehend wieder anpassen muss. Weltweit arbeiten derzeit rund 25 Prozent aller Mitarbeiter mit reduzierter Stundenanzahl. In Deutschland haben im Juni rund 30.000 Mitarbeiter an durchschnittlich 5 Tagen im Monat kürzer gearbeitet. Weiter keine detaillierte Prognose aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit Wie im Rahmen ihrer Hauptversammlung Mitte Juli bekannt gegeben, rechnet Continental mit einem herausfordernden Marktumfeld im dritten Quartal 2020. Steigende Bauzahlen für Autos deuten zwar auf einen höheren Umsatz als im zweiten Quartal 2020 hin. Dennoch wird er aller Voraussicht nach deutlich unter dem des dritten Quartals 2019 liegen. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten bleiben weiter groß. Obwohl sich die Geschäftsentwicklung der Continental Group im Verlauf des zweiten Quartals verbessert hat, ist das wirtschaftliche Umfeld wegen der andauernden Coronavirus-Pandemie nach wie vor von großen Unsicherheiten gekennzeichnet. Daher bleibt es weiter schwierig, das Ausmaß der nachteiligen Auswirkungen auf Produktion, Lieferketten und Nachfrage abzuschätzen. Von detaillierten Prognosen für das Gesamtjahr 2020 sieht Continental daher derzeit weiterhin ab. Für das Gesamtjahr rechnet das DAX-Unternehmen jedoch damit, dass Absatz, Umsatz und bereinigtes EBIT spürbar unter dem Niveau des jeweiligen Vorjahreswertes liegen werden. Der Ergebnisrückgang wird 2020 voraussichtlich auch zu einem deutlichen Rückgang des Free Cashflow im Vergleich zum Vorjahr führen. Für das dritte Quartal 2020 erwartet Continental im Vergleich zum Vorjahresquartal eine stark rückläufige Entwicklung der weltweiten Fahrzeugproduktion in einer Bandbreite von -10 bis -20 Prozent. Für das Jahr 2020 liegen aktuelle Schätzungen von Marktbeobachtern bei unter 70 Millionen produzierten Fahrzeugen, was einem Rückgang um mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspräche (2019: 89 Millionen Fahrzeuge). Flüssige Mittel auf sehr hohem Niveau / Investitionen deutlich reduziert Im zweiten Quartal 2020 belief sich der Free Cashflow vor Akquisitionen und Carve-out-Effekten auf -1,8 Milliarden Euro (Q2 2019: -29 Millionen Euro). "Der negative Free Cashflow im zweiten Quartal ist eine direkte Folge der stark rückläufigen Geschäftsentwicklung durch die Coronavirus-Pandemie", erläuterte Wolfgang Schäfer, Finanzvorstand von Continental. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunkene operative Ergebnis sowie negative Working-Capital-Effekte zurückzuführen. Letztere ergeben sich aus der Volatilität des Umsatzes der letzten Wochen des zweiten Quartals und sollten sich bei einer Verstetigung des Geschäftsverlaufs wieder neutralisieren. Zum Stichtag des zweiten Quartals verfügte Continental über flüssige Mittel von 10,1 Milliarden Euro (März 2020: 6,8 Milliarden Euro). Im Mai und Juni hatte Continental drei Anleihen mit einem Volumen von insgesamt mehr als 2,1 Milliarden Euro platziert und zusätzlich mit ihren Kernbanken ihren Kreditrahmen um 3 Milliarden Euro erweitert. Kennzahlen der Continental Group 1. Januar Zweites bis 30. Quartal Juni Mio EUR 2020 2019 in 2020 2019 in % % Umsatz 16.532,4 22.310,7 -25,- 6.619,7 11.264,0 -41,2 9 EBITDA 1.052,3 2.930,6 -64,- -108,1 1.456,9 -107,- 1 4 in % vom 6,4 13,1 -1,6 12,9 Umsatz EBIT -392,8 1.576,6 -124- -829,1 753,3 -210,- ,9 1 in % vom -2,4 7,1 -12,5 6,7 Umsatz For- 1.721,6 1.819,4 -5,4 808,6 916,6 -11,8 schungsund Entwick- lungskos- ten (netto) in % vom 10,4 8,2 12,2 8,1 Umsatz Investitio- 923,4 1.426,3 -35,- 448,4 784,5 -42,8 nen1 3 in % vom 5,6 6,4 6,8 7,0 Umsatz Konzerner- -448,8 1.060,0 -142- -741,1 484,8 -252,- gebnis den ,3 9 Anteilseig- nern zuzurech- nen Ergebnis -2,24 5,30 -142- -3,70 2,42 -252,- pro Aktie ,3 9 in EUR, unverwäs- sert Ergebnis -2,24 5,30 -142- -3,70 2,42 -252,- pro Aktie ,3 9 in EUR, verwässert Umsatz 16.411,8 22.307,3 -26,- 6.599,5 11.262,7 -41,4 bereinigt2 4 Bereinig- -202,3 1.749,2 -111- -634,0 864,9 -173,- tes ,6 3 operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)- 3 in % des -1,2 7,8 -9,6 7,7 bereinig- ten Umsatzes Free -1.802,3 -1.025,5 75,7 -1.812,- -262,2 591,3 Cashflow 7 Net- 5.923,7 5.665,8 4,6 to-Finanz- schulden (zum 30.06.) Gearing 41,1 31,3 Ratio in % Anzahl 232.023 244.615 -5,1 Mitarbei- ter (zum 30.06.)4 1 Investitionen in Sachanlagen und Software. 2 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen. 3 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte. 4 Ohne Auszubildende. Continental beschleunigt KI-Entwicklung mit Supercomputer "Die Fahrzeugproduktion ist derzeit rückläufig, aber die Transformation der Autoindustrie geht unvermindert weiter. Einerseits müssen wir konsequent Kosten senken, andererseits weiter gezielt in die Entwicklung neuer Technologien investieren", so Degenhart. Ein Beispiel hierfür sei das Geschäft mit Fahrerassistenzsystemen, in dem Continental seit Langem einer der Marktführer ist und ihre Position stetig weiter ausbaut. So hat das Technologieunternehmen vergangene Woche bekannt gegeben, dass es seit Anfang 2020 die Entwicklung von Zukunftstechnologien mit einem in der Automobilindustrie einzigartigen Supercomputer vorantreibt. Die Entwickler an den Standorten von Continental weltweit beziehen aus diesem neuartigen Computer-Cluster sowohl Rechenleistung als auch Speicherplatz für hochkomplexe und datenintensive Entwicklungen. Dazu zählen insbesondere solche rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Sie wird beispielsweise für die Entwicklung wegweisender Zukunftstechnologien im assistierten, automatisierten und autonomen Fahren benötigt. Nach der aktuellen "TOP500"-Liste der leistungsstärksten Computersysteme der Welt nimmt der neue Supercomputer von Continental den Spitzenplatz in der Automobilindustrie ein. Damit beschleunigt Continental ihre technologisch führende Entwicklung und unterstreicht damit ebenfalls ihre Kernkompetenzen im Bereich Software und Vernetzung sowie in der Architektur von Systemen. "Software ist der Sauerstoff der Industrie. Wir rechnen weiter mit einem enormen, profitablen Wachstum. Der Grund: Es wird immer mehr Funktionen im Fahrzeug geben", zeigte sich Degenhart überzeugt. Damit steige die Wertschöpfung durch Rechnerprogramme. Sie wachse jährlich im zweistelligen Prozentbereich. "Dafür sind wir als Software-Powerhouse mit mehr als 20.000 Software- und IT-Spezialisten bestens aufgestellt", fügte er hinzu. So hat sich Continental zum Beispiel mit der Entwicklung von Hochleistungscomputern - dem digitalen Herzstück moderner Fahrzeuge - schon heute Umsätze von mehr als 3 Milliarden Euro gesichert, gerechnet über die Laufzeit der jeweiligen Automodellreihen. Allein ein einzelner Kunde wird voraussichtlich bis 2022 mehr als 2,5 Millionen solcher kompakten Hochleistungsrechner erhalten. Damit zählt Continental in diesem Bereich zu den führenden Unternehmen der Branche. Für Volkswagen wurde jüngst ein besonders leistungsstarker Fahrzeugserver entwickelt. Dieser InCar-Application-Server (ICAS1) ermöglicht ein hohes Maß an Fahrzeugvernetzung für die neuen Elektrofahrzeuge der ID-Modellreihe von VW, zum Beispiel eine schnelle und sichere Installation von Sicherheitsupdates via Funkverbindung. Bis 2022 rechnet Continental mit mehr als zehn weiteren Projekten. Corona-Brücke: Innovative Wege zur Sicherung von Produktivität und Beschäftigung "Die Transformation der Autoindustrie und die Bewältigung der Coronavirus-Pandemie sind eine große Herausforderung für uns alle. Sie führen zu tief greifenden Umbrüchen - auch bei Continental. Wir gestalten sie gemeinsam mit den Beschäftigten und suchen dafür ausgewogene, faire, an unseren Werten orientierte Lösungen, die unsere Innovationskraft stärken und zukunftsfähig sind", erläuterte Dr. Ariane Reinhart, Personalvorstand von Continental. "Wir haben Verständnis für die Unsicherheit unter unseren Beschäftigten und dafür, dass einige von ihnen in Sorge um ihre Arbeitsplätze sind. Aber wir werden gerade in der Krise unsere Zukunftschancen nutzen. Dazu benötigen wir eine Kombination aus übergreifenden Vereinbarungen mit den Arbeitnehmervertretern und individuellen Lösungen für jeden unserer betroffenen Standorte", fügte sie hinzu. Es gehe jetzt darum, eine "Corona-Brücke" zu bauen, die mit innovativen Ansätzen helfe, eine Kostenlücke von mehreren Hundert Millionen Euro zu schließen und dabei gleichzeitig Beschäftigung und Produktivität möglichst zu sichern. "Eine Absenkung der Arbeitszeit ist ein sinnvoller Ansatz, um Produktivität zu sichern, Beschäftigungsperspektiven zu erhalten und diese durch Qualifizierung auszubauen. Die zusätzliche Zeit sollte gezielt für Qualifizierung und Weiterbildung genutzt werden. Das erhöht die eigene Beschäftigungsfähigkeit", fügte sie hinzu. Kennzahlen der Unternehmensbereiche 1. Januar Zweites bis 30. Quartal Juni Automotive 2020 2019 2020 2019 Technologies in in in Mio EUR % % Umsatz 6.740,4 9.578,8 -29- 2.560,0 4.841,0 -47- ,6 ,1 EBITDA 139,6 1.067,8 -86- -287,3 562,3 -15- ,9 1,1 in % vom 2,1 11,1 -11,2 11,6 Umsatz EBIT -401,9 536,3 -17- -552,6 276,2 -30- 4,9 0,1 in % vom -6,0 5,6 -21,6 5,7 Umsatz Forschungsund 1.153,4 1.215,3 -5,- 548,0 614,1 -10- Entwicklungs- 1 ,8 kosten (netto) in % vom 17,1 12,7 21,4 12,7 Umsatz Investitio- 390,2 577,9 -32- 196,6 316,0 -37- nen1 ,5 ,8 in % vom 5,8 6,0 7,7 6,5 Umsatz Anzahl 93.936 96.939 -3,- Mitarbeiter 1 (zum 30.06.)2 Umsatz 6.726,6 9.577,6 -29- 2.560,0 4.840,2 -47- bereinigt3 ,8 ,1 Bereinigtes -387,3 575,9 -16- -462,3 297,3 -25- operatives 7,3 5,5 Ergebnis (EBIT bereinigt)4 in % des -5,8 6,0 -18,1 6,1 bereinigten Umsatzes 1 Investitionen in Sachanlagen und Software. 2 Ohne Auszubildende. 3 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen. 4 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte. 1. Januar Zweites bis 30. Quartal Juni Rubber 2020 2019 2020 2019 Technologies in in in Mio EUR % % Umsatz 6.933,2 8.889,3 -22- 2.961,5 4.517,7 -34- ,0 ,4 EBITDA 942,3 1.539,5 -38- 291,3 750,7 -61- ,8 ,2 in % vom 13,6 17,3 9,8 16,6 Umsatz EBIT 338,0 973,0 -65- -8,4 463,0 -10- ,3 1,8 in % vom 4,9 10,9 -0,3 10,2 Umsatz Forschungsund 223,5 238,3 -6,- 105,9 119,8 -11- Entwicklungs- 2 ,6 kosten (netto) in % vom 3,2 2,7 3,6 2,7 Umsatz Investitio- 338,5 533,7 -36- 174,3 288,3 -39- nen1 ,6 ,5 in % vom 4,9 6,0 5,9 6,4 Umsatz Anzahl 99.490 104.795 -5,- Mitarbeiter 1 (zum 30.06.)2 Umsatz 6.826,4 8.887,1 -23- 2.941,3 4.517,2 -34- bereinigt3 ,2 ,9 Bereinigtes 416,2 1.070,2 -61- 35,2 535,7 -93- operatives ,1 ,4 Ergebnis (EBIT bereinigt)4 in % des 6,1 12,0 1,2 11,9 bereinigten Umsatzes 1. Januar Zweites bis 30. Quartal Juni Powertrain 2020 2019 2020 2019 Technologies in in in Mio EUR % % Umsatz 2.960,2 3.967,0 -25- 1.131,2 1.961,4 -42- ,4 ,3 EBITDA 25,2 371,4 -93- -91,3 185,4 -14- ,2 9,2 in % vom 0,9 9,4 -8,1 9,5 Umsatz EBIT -267,2 117,2 -32- -244,3 56,3 -53- 8,0 3,9 in % vom -9,0 3,0 -21,6 2,9 Umsatz Forschungsund 344,7 365,8 -5,- 154,7 182,7 -15- Entwicklungs- 8 ,3 kosten (netto) in % vom 11,6 9,2 13,7 9,3 Umsatz Investitio- 164,2 295,6 -44- 60,0 164,3 -63- nen1 ,5 ,5 in % vom 5,5 7,5 5,3 8,4 Umsatz Anzahl 38.150 42.412 -10- Mitarbeiter ,0 (zum 30.06.)2 Umsatz 2.960,2 3.967,0 -25- 1.131,2 1.961,4 -42- bereinigt3 ,4 ,3 Bereinigtes -172,0 151,4 -21- -183,9 72,5 -35- operatives 3,6 3,7 Ergebnis (EBIT bereinigt)4 in % des -5,8 3,8 -16,3 3,7 bereinigten Umsatzes 1 Investitionen in Sachanlagen und Software. 2 Ohne Auszubildende. 3 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen. 4 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte. Geschäft abseits der Automobilindustrie entwickelt sich im zweiten Quartal stärker Der Umsatz des Unternehmensbereichs Automotive Technologies lag bei 2,6 Milliarden Euro (Q2 2019: 4,8 Milliarden Euro) und die bereinigte EBIT-Marge bei -18,1 Prozent (Q2 2019: 6,1 Prozent). Das organische Umsatzwachstum belief sich auf -45,6 Prozent. Der Unternehmensbereich Rubber Technologies erwirtschaftete einen Umsatz von 3,0 Milliarden Euro (Q2 2019: 4,5 Milliarden Euro) und eine bereinigte EBIT-Marge von 1,2 Prozent (Q2 2019: 11,9 Prozent). Das organische Umsatzwachstum lag bei -33,1 Prozent. Im Unternehmensbereich Powertrain Technologies ergab sich ein Umsatz von 1,1 Milliarden Euro (Q2 2019: 2,0 Milliarden Euro) und eine bereinigte EBIT-Marge von -16,3 Prozent (Q2 2019: 3,7 Prozent). Das organische Umsatzwachstum belief sich auf -40,8 Prozent. Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871 gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2019 einen Umsatz von 44,5 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell mehr als 230.000 Mitarbeiter in 59 Ländern und Märkten. Kontakt für Journalisten Henry Schniewind Pressesprecher Wirtschaft und Finanzen Continental Telefon: +49 511 938-1278 Mobil: +49 151 68864262 E-Mail: henry.schniewind@conti.de Vincent Charles Leiter Medien Continental Telefon: +49 511 938-1364 Mobil: +49 173 3145096 E-Mail: vincent.charles@conti.de Presseportal: www.continental-presse.de Mediathek: www.continental.de/mediathek Quartalsergebnisse: www.continental.de/quartalsergebnisse Twitter: @conti_press --------------------------------------------------------------------------- 05.08.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. 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