Faktor-Zertifikat | 6,00 | Long | SAP

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  • WKN: MC7R5G
  • ISIN: DE000MC7R5G5
  • Faktor-Zertifikat

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf SAP hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf SAP hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
21.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 90,07 EUR
  • 93,68 EUR
  • 0,78
  • 90,87 EUR
  • 94,51 EUR
  • 0,86

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

07.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Deutsche Bank holt sich Google als IT-Partner ins Haus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank will ihre IT-Probleme unter anderem mit der Hilfe von Google lösen. Die beiden Firmen wollen gemeinsam Finanzdienstleistungen entwickeln und anbieten, teilte die Deutsche Bank am Dienstag in Frankfurt mit. Das Finanzinstitut bekommt so zum einen Zugang zu den Cloud-Diensten der Alphabet-Tochter. Zum anderen wollen die beiden Unternehmen die nächste Generation technologiebasierter Finanzprodukte entwickeln. "Beide Parteien haben eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet und planen, in den nächsten Monaten einen Vertrag mit mehrjähriger Laufzeit zu vereinbaren." Die Deutsche Bank kämpft wie viele andere deutsche Finanzinstitute immer wieder mit technischen Problemen. Bei der größten deutschen Bank ist die in die Jahre gekommene IT aber schon seit langer Zeit eine Großbaustelle. So hatte der frühere Konzernchef John Cryan die IT der Bank kurz nach seinem Amtsantritt 2015 öffentlich als "lausig" bezeichnet. Die Ex-IT-Chefin Kim Hammond, die eigentlich die Probleme lösen sollte, musste Anfang 2018 nach nur kurzer Zeit im Amt wieder gehen. Zuvor hatte sie die Bank bei einer internen Tagung als das "dysfunktionalste Unternehmen", für das sie je gearbeitet habe, bezeichnet. Das größte Problem der Deutsche-Bank-IT sind nach wie vor die vielen verschiedenen Systeme. 2012 hatte die Bank SAP damit beauftragt, die Plattformen zu harmonisieren. Das unter dem Namen Magellan bekannte Großprojekt scheiterte jedoch. Neben dem Umbau der bestehenden, teils sehr alten IT-Strukturen haben die Banken seit einiger Zeit mit viel Konkurrenz von Technologieunternehmen zu kämpfen, die wie Apple und auch Google ihre Marktmacht nutzen, um zum Beispiel Teile des Zahlungsverkehrs zu sich zu holen. Zudem setzt eine Reihe junger Unternehmen, sogenannte Fintechs, den etablierten Banken bei der Produktentwicklung und auch im Wettbewerb um Kunden zu. Herausforderer wie N26 oder Revolut setzen voll auf mobiles Banking mit dem Smartphone und müssen sich nicht mit veralteten Computersystemen herumschlagen, die mit hohen Kosten die Bilanz belasten. Diesem neuen Wettbewerb begegneten die Banken zuletzt unter anderem mit Beteiligungen und Kooperationen, oft aber mit überschaubarem Erfolg. Der frühere SAP-Manager Bernd Leukert, der bei der Deutschen Bank inzwischen im Vorstand für Technologie, Daten und Innovation verantwortlich ist, sieht in der Zusammenarbeit mit Google einen bedeutenden Schritt für die Technologiestrategie der Bank. Konzernchef Christian Sewing erhofft sich durch die Partnerschaft einen großen Schub beim Umbau der Bank. Für Google wird der Banking-Bereich auch immer wichtiger. So gewinnt der Internet-Konzern über sein Bezahlverfahren Google Pay wichtige Daten über das Konsumverhalten seiner Kunden. Experten erwarten, dass die Bezahlplattform mit einer eigenen Kreditkarte ("Google Card"), Onlinebanking und einer Shoppingplattform kontinuierlich ausgebaut wird. Diese Ausbaupläne des US-Konzerns sind allerdings nicht Bestandteil der Absichtserklärung der Deutschen Bank mit Google. Durch die Partnerschaft gewinne man "den unmittelbaren Zugang zu führender Technologie in den Bereichen Datenmanagement, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen", um die Kunden besser bedienen zu können. Zu den potenziellen Anwendungen gehören demnach alltägliche Aufgaben wie die Verwaltung von Barmitteln (Cashflow-Prognose). Die Cloud-Technik könne auch für eine verbesserte Risikoanalyse oder Sicherheitslösungen zum Schutz der Kundenkonten zum Einsatz kommen. Im Privatkundengeschäft wiederum würden Lösungen im Mittelpunkt stehen, die den Dialog zwischen Kunden und Mitarbeitern erheblich vereinfachen sollen./zb/mis/jha/chd/DP/jha
07.07.2020 Quelle: dpa
WDH: Deutsche Bank holt sich Google als IT-Partner ins Haus
(Redigierfehler im 3. Satz behoben: Cloud-Diensten) FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank will ihre IT-Probleme unter anderem mit der Hilfe von Google lösen. Die beiden Firmen wollen gemeinsam Finanzdienstleistungen entwickeln und anbieten, teilte die Deutsche Bank am Dienstag in Frankfurt mit. Das Finanzinstitut bekommt so zum einen Zugang zu den Cloud-Diensten der Alphabet-Tochter. Zum anderen wollen die beiden Unternehmen, die nächste Generation technologiebasierter Finanzprodukte entwickeln. "Beide Parteien haben eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet und planen, in den nächsten Monaten einen Vertrag mit mehrjähriger Laufzeit zu vereinbaren." Die Deutsche Bank kämpft wie viele andere deutsche Finanzinstitute immer wieder mit technischen Problemen. Bei der größten deutschen Bank ist die IT aber schon seit langer Zeit eine Großbaustelle. So hatte der frühere Konzernchef John Cryan die IT der Bank kurz nach seinem Amtsantritt 2015 öffentlich als "lausig" bezeichnet. Die Ex-IT-Chefin Kim Hammond, die eigentlich die Probleme lösen sollte, musste Anfang 2018 nach nur kurzer Zeit im Amt wieder gehen. Zuvor hatte sie die Bank bei einer internen Tagung als das "dysfunktionalste Unternehmen", für das sie je gearbeitet habe, bezeichnet. Das größte Problem der Deutschen-Bank-IT sind nach wie vor die vielen verschiedenen Systeme. 2012 hatte die größte deutsche börsennotierte Bank SAP damit beauftragt, die Plattformen zu harmonisieren. Das unter dem Namen Magellan bekannte Großprojekt scheiterte jedoch. Neben dem Umbau der bestehenden, teils sehr alten IT-Strukturen haben die Banken seit einiger Zeit mit viel Konkurrenz von Technologieunternehmen zu kämpfen, die wie Apple und auch Google ihre Marktmacht nutzen, um zum Beispiel Teile des Zahlungsverkehrs zu sich zu holen. Zudem setzt eine Reihe junger Unternehmen, sogenannte Fintechs, den etablierten Banken bei der Produktentwicklung und auch dem Kampf um Kunden zu. Diesen Schritt begegnen die Banken zuletzt unter anderem mit Beteiligungen und Kooperationen, oft aber mit überschaubarem Erfolg. Der frühere SAP-Manager Bernd Leukert, der bei der Deutschen Bank inzwischen im Vorstand für Technologie, Daten und Innovation verantwortlich ist, sieht in der Zusammenarbeit mit Google einen bedeutenden Schritt in der Technologiestrategie der Bank. Konzernchef Christian Sewing erhofft sich durch die Partnerschaft einen großen Schub beim Umbau der Bank./zb/mis/jha/
07.07.2020 Quelle: dpa
Deutsche Bank holt sich Google als IT-Partner ins Haus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank will ihre IT-Probleme unter anderem mit der Hilfe von Google lösen. Die beiden Firmen wollen gemeinsam Finanzdienstleistungen entwickeln und anbieten, teilte die Deutsche Bank am Dienstag in Frankfurt mit. Das Finanzinstitut bekommt so zum einen Zugang zu den Cloud-Diensen der Alphabet-Tochter. Zum anderen wollen die beiden Unternehmen, die nächste Generation technologiebasierter Finanzprodukte entwickeln. "Beide Parteien haben eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet und planen, in den nächsten Monaten einen Vertrag mit mehrjähriger Laufzeit zu vereinbaren." Die Deutsche Bank kämpft wie viele andere deutsche Finanzinstitute immer wieder mit technischen Problemen. Bei der größten deutschen Bank ist die IT aber schon seit langer Zeit eine Großbaustelle. So hatte der frühere Konzernchef John Cryan die IT der Bank kurz nach seinem Amtsantritt 2015 öffentlich als "lausig" bezeichnet. Die Ex-IT-Chefin Kim Hammond, die eigentlich die Probleme lösen sollte, musste Anfang 2018 nach nur kurzer Zeit im Amt wieder gehen. Zuvor hatte sie die Bank bei einer internen Tagung als das "dysfunktionalste Unternehmen", für das sie je gearbeitet habe, bezeichnet. Das größte Problem der Deutschen-Bank-IT sind nach wie vor die vielen verschiedenen Systeme. 2012 hatte die größte deutsche börsennotierte Bank SAP damit beauftragt, die Plattformen zu harmonisieren. Das unter dem Namen Magellan bekannte Großprojekt scheiterte jedoch. Neben dem Umbau der bestehenden, teils sehr alten IT-Strukturen haben die Banken seit einiger Zeit mit viel Konkurrenz von Technologieunternehmen zu kämpfen, die wie Apple und auch Google ihre Marktmacht nutzen, um zum Beispiel Teile des Zahlungsverkehrs zu sich zu holen. Zudem setzt eine Reihe junger Unternehmen, sogenannte Fintechs, den etablierten Banken bei der Produktentwicklung und auch dem Kampf um Kunden zu. Diesen Schritt begegnen die Banken zuletzt unter anderem mit Beteiligungen und Kooperationen, oft aber mit überschaubarem Erfolg. Der frühere SAP-Manager Bernd Leukert, der bei der Deutschen Bank inzwischen im Vorstand für Technologie, Daten und Innovation verantwortlich ist, sieht in der Zusammenarbeit mit Google einen bedeutenden Schritt in der Technologiestrategie der Bank. Konzernchef Christian Sewing erhofft sich durch die Partnerschaft einen großen Schub beim Umbau der Bank./zb/mis/jha/
29.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Digitalwirtschaft sieht 'Silberstreifen am Horizont' in Corona-Krise
BERLIN (dpa-AFX) - Die Digitalbranche in Deutschland sieht Lichtblicke in der Corona-Krise. Das geht aus dem Konjunkturbericht des Digitalverbandes Bitkom hervor, der am Montag in Berlin veröffentlicht wurde. Allerdings musste sich die Digitalwirtschaft auch vom ursprünglich ins Auge gefassten Wachstumsziel von plus 1,6 Prozent für das laufende Jahr verabschieden. Nun rechnet der Verband mit einem Umsatzrückgang von 3,3 Prozent auf 163,5 Milliarden Euro. Über alle Branchen hinweg dürfte die Krise schmerzhafter ausfallen. Der Sachverständigenrat rechnete zuletzt mit einem Minus der Wirtschaftsleistung in Deutschland von 6,5 Prozent im laufenden Jahr. Der Bitkom geht auch davon aus, dass sich die Digitalbranche schnell erholt. 2021 werde der Digitalsektor um 2 Prozent auf 166,7 Milliarden Euro wachsen. "Die Hoffnungen sind groß, dass der Tiefpunkt der Coronakrise überwunden ist und der allgemeine Digitalisierungsschub die Branche auch wirklich wieder ankurbelt", sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. Als Umsatzbringer erwies sich die Telekommunikationsbranche. Während in der Informationstechnik ein Minus von 5,6 Prozent die Jahresbilanz 2020 belastet, steht in der Telekommunikationsbereich in der Krise ein leichtes Plus von 0,4 Prozent. Die Sonderkonjunktur bei Laptops und Videokameras für das Homeoffice konnte im IT-Markt dagegen nicht den Einbruch bei Halbleitern ausgleichen. Rote Zahlen schreibt auch die Unterhaltungselektronik. Hier sagt der Bitkom ein Minus von 7 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro für das laufende Jahr voraus. Im internationalen Wettbewerb kann in diesem Jahr nur China zulegen. Dort wird die ITK-Branche um 1,5 Prozent wachsen und damit einen weltweiten Marktanteil von 10,9 Prozent erreichen. China liegt damit auf Platz zwei hinter den USA (35,2 Prozent). Allerdings schrumpft der Markt in den USA um 1,9 Prozent. Deutschland liegt hinter Japan (6,4 Prozent Anteil) und Großbritannien (4,3 Prozent) mit 4,0 Prozent Marktanteil auf dem fünften Platz, vor Indien (2,0 Prozent). Berg betonte, die Ausgaben für IT pro Einwohner USA seien doppelt so hoch wie in Deutschland. "Und sie wachsen doppelt so schnell. Es ist deutlich so, dass Deutschland nicht vorne liegt, sondern noch weiter zurückfällt. Der Rückstand Deutschlands wird nicht kleiner, sondern größer. Und das von Jahr zu Jahr, ohne dass eine Trendumkehr abzusehen wäre." Berg forderte vor allem größere Anstrengungen in der öffentlichen Verwaltung und im Bildungswesen. "Wir brauchen hier wirklich ein Umdenken. Die Wochen des Lockdowns waren ein echter Weckruf an alle Bremser und Bedenkenträger." Es seien vor allem digitale Technologien gewesen, die das öffentliche Leben am Laufen gehalten hätten, sagte Berg./chd/DP/jha