Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | Hornbach Baumarkt

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  • WKN: MC7DN6
  • ISIN: DE000MC7DN66
  • Faktor-Zertifikat

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Basiswert

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Hornbach Baumarkt hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Hornbach Baumarkt hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
10.07.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 16,23 EUR
  • 16,88 EUR
  • 3,71
  • 16,03 EUR
  • 16,67 EUR
  • 3,78

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

24.09.2020 Quelle: dpa
DGAP-News: HORNBACH Baumarkt AG: Veränderungen im Vorstand (deutsch)
HORNBACH Baumarkt AG: Veränderungen im Vorstand ^ DGAP-News: HORNBACH Baumarkt AG / Schlagwort(e): Personalie HORNBACH Baumarkt AG: Veränderungen im Vorstand 24.09.2020 / 11:48 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Personalie Karin Dohm wird neues Vorstandsmitglied der Hornbach Baumarkt AG und Hornbach Management AG Bornheim bei Landau/Pfalz, 24. September 2020. Innerhalb der Hornbach-Gruppe gibt es personelle Veränderungen im Vorstand. Die Aufsichtsräte der Hornbach Baumarkt AG sowie der Hornbach Management AG haben in ihren heutigen Sitzungen Karin Dohm mit Wirkung zum 1. Januar 2021 zum neuen Mitglied des Vorstands beider Gesellschaften bestellt. Mit der Erweiterung des Vorstands wird frühzeitig die Nachfolge von Finanzvorstand (CFO) Roland Pelka (63) vorbereitet, der im Verlauf des kommenden Geschäftsjahres bei der Hornbach Baumarkt AG sowie Hornbach Management AG nach fast 25 Jahren Vorstandsverantwortung bei Hornbach in den Ruhestand gehen wird. Nach ihrem Berufseinstieg 1997 in der Beratungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH legte Karin Dohm (48) die Berufsexamina zur Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin ab. 2010 stieg die Diplom-Volkswirtin zur Partnerin bei Deloitte auf. Im November 2011 wechselte sie zur Deutschen Bank, wo sie internationale Führungspositionen unter anderem als Chief Accounting Officer - Head of Group External Reporting sowie Chief Financial Officer der Global Transaction Bank innehatte. Seit Januar 2016 war sie als Global Head of Government & Regulatory Affairs and Group Structuring für die Regulierung und Regierungskontakte der Deutschen Bank Gruppe verantwortlich. Karin Dohm ist verheiratet und hat zwei Kinder. "Wir haben mit Karin Dohm eine ausgewiesene Finanzexpertin für die Hornbach-Gruppe gewinnen können. Darüber hinaus verfügt sie dank ihrer früheren Beratungs- und aktuellen Aufsichtsratstätigkeit auch über profunde Branchenerfahrung im Einzelhandel", sagte Albrecht Hornbach, der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Hornbach Baumarkt AG. "Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit im Vorstand mit Frau Dohm. Sie ist die Idealbesetzung für die Nachfolge von Finanzvorstand Roland Pelka im kommenden Jahr", betonte Erich Harsch, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Baumarkt AG. Karin Dohm wurde überdies mit Wirkung zum 1. Januar 2021 zum neuen Vorstandsmitglied der Hornbach Management AG bestellt. Sie wird als Nachfolgerin von CFO Roland Pelka im Laufe des neuen Geschäftsjahres 2021/22 auch im Vorstand der Hornbach Management AG die Funktion des Finanzvorstands übernehmen. Die Hornbach Management AG ist die persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) der Hornbach Holding AG & Co. KGaA. Der Vorstand der persönlich haftenden Gesellschafterin führt die Geschäfte der KGaA und vertritt diese gegenüber Dritten. Die Hornbach Familien-Treuhandgesellschaft mbH hält sämtliche Aktien an der Hornbach Management AG. Download Foto: https://www.hornbach-holding.de/de/mediacenter/mediacenter.html#bilder Kontakt: Axel Müller Leiter Group Communications und Investor Relations HORNBACH Holding AG & Co. KGaA Tel. +49 (0) 6348 602444 axel.mueller@hornbach.com --------------------------------------------------------------------------- 24.09.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: HORNBACH Baumarkt AG Hornbachstraße 76878 Bornheim bei Landau/Pfalz Deutschland Telefon: +49 (0)6348 / 60 00 Fax: +49 (0)6348 / 60 40 00 E-Mail: info@hornbach.de Internet: www.hornbach.de ISIN: DE0006084403 WKN: 608440 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1136095 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1136095 24.09.2020 °
28.08.2020 Quelle: dpa
HORNBACH IM FOKUS: Anleger machen Hohlraumdübel und Fliesen zu ihrem Projekt
NEUSTADT AN DER WEINSTRASSE (dpa-AFX) - Tech-Hype an der Börse? Apple und Tesla auf immer neuen Rekordhochs? Na und? Nebenwerte-Anleger machen oft ihr eigenes Ding, egal was die anderen sagen. Ein Beispiel: Hornbach. Seit gut 130 Jahren ist das Familienunternehmen aus der Südpfalz ein Anlaufpunkt für Generationen von Hand- und Heimwerkern, auch wenn es anderswo auf alles (außer Tiernahrung) 20 Prozent Rabatt gegeben haben mag. Ein Geschäftsmodell, das sich auch für Investoren auszahlt, und zwar offenbar gerade in der Corona-Krise: Die Aktien der Baumarkt-Dachgesellschaft, der Hornbach Holding, und die Papiere des Baumarktbetreibers selber bewegen sich aktuell auf Rekordniveau. Was bei Hornbach los ist, was Analysten sagen und was die Aktien machen. DAS IST LOS IM UNTERNEHMEN: 1877 gründete Schieferdeckermeister Michael Hornbach im pfälzischen Landau einen Handwerksbetrieb, den sein Sohn Wilhelm durch eine "Baumaterialien-Handlung" erweiterte. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte ein Umzug nach Bornheim bei Landau, wo der Urenkel des Firmengründers 1968 den europaweit ersten kombinierten Bau- und Gartenmarkt eröffnete. 1987 ging die Hornbach AG an die Börse, aus der dann 6 Jahre später die Hornbach Holding und die Hornbach Baumarkt AG hervorgingen. Aktuell lässt die rege Nachfrage nach Baumaterial sowie Haushalts- und Gartenbedarf in Zeiten der Corona-Krise die Muttergesellschaft der Baumarktkette weiter auf einer Erfolgswelle schwimmen. Deshalb versprach die Hornbach Holding ihren Investoren mehr Umsatz und Gewinn für das laufende Geschäftsjahr. Wegen der großen Nachfrage in den 160 Bau- und Gartenmärkten während der Corona-Pandemie war die Baumarkt-Gruppe bereits stark in das erste Quartal ihres Geschäftsjahres gestartet (ab 1. März). Der Gewinn nach Steuern verdoppelte sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nahezu. Die Mehrzahl der Märkte war während der Corona-Krise für private und gewerbliche Kunden geöffnet geblieben. Und die griffen reichlich zu. Denn: Angesichts von Home-Office und Ausgangsbeschränkungen verbrachten viele Menschen mehr Zeit zu Hause. Hinzu kommt das generell ungebrochene Interesse am Heimwerken. Die Nachfrage in Märkten und im Online-Geschäft war entsprechend groß. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Aktien-Analysten sind unter dem Strich positiv gestimmt. Von den fünf von der Nachrichtenagentur Bloomberg erfassten Experten raten vier zum Kauf und nur einer zum Halten der Hornbach-Holding-Papiere. Die Sonderkonjunktur bei den Bau- und Gartenmärkten habe sich im bisherigen Verlauf des zweiten Geschäftsquartals fortgesetzt, schrieb etwa der Fachmann Thomas Maul von der DZ Bank. Analyst Mark Josefson von Pareto Securities stellte fest, die starke Entwicklung im Heimwerkersegment halte an. Derweil kommen auch Tech-Fans bei Hornbach auf ihre Kosten. Denn wer es lieber online mag, kann sich bereits seit 2010 auf der Homepage des Unternehmens seine Heimwerkerträume erfüllen. Die Baumarkt-Holding profitiere auch von der führenden Stellung im elektronischen Handel, schrieb der Experte Thilo Kleibauer vom Analysehaus Warburg Research. Aus Sicht der Anleiheinvestoren verwies Analyst Gerold Deppisch von der Landesbank Baden-Württemberg darauf, dass bei der Hornbach Baumarkt AG die Nettofinanzverschuldung im ersten Geschäftsquartal zurückgegangen sei. Im Oktober 2019 konnte das Unternehmen bei Profi-Anlegern eine Anleihe mit einem Volumen von 250 Millionen Euro und einer Laufzeit von 7 Jahren unterbringen - mit einem in diesen Niedrigzinszeiten üppigen Zinscoupon von 3,25 Prozent pro Jahr. Die Ratingagenturen S&P und Moody’s werten das Wertpapier entsprechend jeweils als spekulative Anlage. Bei einer Verschlechterung der Lage sei mit Ausfällen zu rechnen. Deppisch nannte als Stärken der Hornbach Baumarkt AG das etablierte Geschäftsmodell, den starken sowie stabilen Familienhintergrund und die solide sowie umsichtige Finanzstruktur. Als Schwächen machte er das schwierige Wettbewerbsumfeld in Deutschland und das begrenzte Wachstumspotenzial aus eigener Kraft hierzulande aus. Zudem sei das Unternehmen anfällig für schlechtes Wetter - sprich: Wenn sich der Frühling mal nass und kalt präsentiert, lassen die Kunden Gartenmöbel, Blumen und Co. gern links liegen. DAS MACHEN DIE AKTIEN: Das neue Jahrtausend hatten die Anleger ruhig angehen lassen. Der Aktienkurs der Holding pendelte in einer groben Spanne zwischen 20 und 30 Euro. Einen Zahn zu bis auf mehr als 50 Euro legten die Papiere dann von 2005 bis Mitte 2007, bevor die Finanzkrise die Anteilsscheine bis Anfang 2009 wieder auf 18 Euro zurückwarf. Das Zwischentief von 2009 dann aber nur der Startpunkt einer Rally, welche die Aktien bis 2011 auf ein Rekordhoch führen sollte. Nach einer zweijährigen Verschnaufpause erklommen die Anteilsscheine dann bis 2015 einen neuen historischen Höchststand bei deutlich über 80 Euro, bevor diesmal die Euro-Schuldenkrise für einen Rückschlag sorgte; doch auch diese Kursscharte war nach zweieinhalb Jahre wieder nahezu ausgewetzt. 2018 dann war es das allgemein schwache, von Inflationssorgen geprägte Börsenjahr, das die Aktien in die Knie zwang. Die Anfang 2019 begonnene Erholung wiederum wurde 2020 durch den Corona-Börsencrash zunächst jäh ausgebremst und die Anteilsscheine sackten im März dieses Jahres bis auf knapp 33 Euro ab. Aber genau so schnell wie die Papiere gefallen waren schnellten sie auch wieder nach oben und behielten das Tempo bis zuletzt bei. Am Donnerstag (27. August) knackten die Hornbach-Holding-Anteile erstmals die Marke von 96 Euro. Die Papiere von Hornbach Holding und Hornbach Baumarkt verlaufen derweil nahezu parallel. Letztere sind seit diesem August im Nebenwerteindex SDax vertreten, in dem die Papiere der Dachgesellschaft bereits seit längerem enthalten sind. An der Börse ist Hornbach Baumarkt mittlerweile rund 1,2 Milliarden Euro wert. Die Holding, die rund 76 Prozent an der Baumarkttochter hält, bringt es auf eine Marktkapitalisierung von etwas mehr als 1,5 Milliarden Euro./la/bek/mis