Mini-Future | Long | Linde Group | 120,90 | 115,1745

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  • WKN: MC7D9N
  • ISIN: DE000MC7D9N9
  • Mini-Future

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24.09.2020 19:59:25

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Basiswert

201,50 EUR

+0,75 % 24.09.2020 19:59:25

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Mini-Future Long auf Linde Group hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Stop Loss Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Rückzahlungsbetrag ermittelt. Dieser Betrag hängt vom Basispreis und vom Fair Value Preis für die zugrunde liegende Aktie auf Grundlage der Kurse der Aktie während eines bestimmten Zeitraums ab, wie jeweils näher in den Endgültigen Bedingungen bestimmt. Es kann zum Totalverlust kommen.

Sowohl die Stop Loss Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Stop Loss Barriere und des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Mini Futures sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Mini Futures gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Mini-Future Long auf Linde Group hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Stop Loss Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Rückzahlungsbetrag ermittelt. Dieser Betrag hängt vom Basispreis und vom Fair Value Preis für die zugrunde liegende Aktie auf Grundlage der Kurse der Aktie während eines bestimmten Zeitraums ab, wie jeweils näher in den Endgültigen Bedingungen bestimmt. Es kann zum Totalverlust kommen.

Sowohl die Stop Loss Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Stop Loss Barriere und des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Mini Futures sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Mini Futures gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
02.09.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 115,51 EUR
  • 121,20 EUR
  • 114,93 EUR
  • 120,70 EUR
02.06.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 115,12 EUR
  • 120,80 EUR
  • 114,49 EUR
  • 120,30 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

29.08.2020 Quelle: dpa
HINTERGRUND/Wasserstoff-Aktien: Riskanter Hype oder echte Chance?
FRANKFURT/LONDON/NEW YORK (dpa-AFX) - Kaum ein Thema versetzt Umweltschützer und Anleger zugleich derzeit so sehr in Spannung wie Wasserstoff. Das "Wundermittel" soll fossile Kraftstoffe ablösen, mit Brennstoffzellen emissionsfreie Mobilität ermöglichen und als Energiespeicher dienen - und wenn er dann noch umweltfreundlich produziert wird, umso besser. Die Virus-Krise hat diese Bestrebungen sogar noch befeuert: Inmitten von Covid-19 könnte "der Wasserstoff- und Brennstoffzellensektor ein großer Gewinner bei den nationalen Programmen zur Wiederbelebung der Industrie sein", glaubt Experte Adam Collins vom Investmenthaus Liberum. Vieles davon ist Zukunftsmusik - und genau die Zukunft wird an der Börse gehandelt. Zudem können Wasserstoff-Investoren auf der aktuellen Nachhaltigkeitswelle mitschwimmen. Henrik Pontzen, der bei dem Vermögensverwalter Union Investment für umweltfreundliche und sozialverträgliche Anlagen verantwortlich ist, formulierte es so: "Die nötigen Investitionen für grünen Wasserstoff sind enorm. Hier werden wir Investoren unseren Beitrag leisten." Dabei hoffen Investoren natürlich auch, dass sich ihr Engagement am Ende finanzielle auszahlt. Aktien wie die des norwegischen Wasserstoffspezialisten Nel oder des britischen Herstellers von Wasserstoff-Energieanlagen ITM Power haben in den vergangenen zwölf Monaten Kursgewinne zwischen rund 200 und gut 600 Prozent verzeichnet. Allerdings sind die meisten Unternehmen in dem Bereich gemessen am an ihrem Börsenwert noch eher kleine Fische - Experten warnen zudem vor der Gefahr von Rückschlägen. Analyst Gerard Reid, Partner und Mitgründer des Beratungsunternehmens Alexa Capital, fühlte sich im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX an den Beginn des Solarbooms vor etwa 15 Jahren erinnert. Auch seinerzeit herrschte Goldgräberstimmung: In Deutschland sorgte das Erneuerbare-Energien-Gesetz für rasantes Wachstum, doch wurde der starke Wettbewerbsdruck aus dem Ausland übermächtig. "Aktuell wird der Wasserstoffaktien-Boom vor allem von Privatanlegern angeheizt, die von Anlagetipps in Börsenbriefen angelockt werden und auf Subventionen für den Sektor setzten", erklärte Reid vor diesem Hintergrund. Und das kommt nicht von ungefähr: Der Bund etwa hat schon viele Hundert Millionen Euro in die Forschung zum Wasserstoff gesteckt. Weitere, milliardenschwere Förderprogramme laufen. Im großen Konjunkturpaket gegen die Corona-Krise sind darüber hinaus Milliarden für internationale Partnerschaften auf diesem Gebiet vorgesehen. Denn längerfristig wird mehr Wasserstoff gebraucht, als Deutschland allein produzieren kann - allein schon wegen der enormen Strommengen, die dafür notwendig sind. Die Europäische Union legte vor kurzem auch eine Wasserstoff-Strategie vor, die Investitionen voranbringen und dafür öffentliche wie private Gelder mobilisieren soll. Interessant findet Reid insgesamt eher Nischenanbieter, die zum Beispiel mit Hilfe der Elektrolyse Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen gewinnen oder in der Brennstoffzellenproduktion tätig sind. Diese Zellen finden sich heutzutage in fast jedem Wasserstoff-Auto. Generell aber mahnte der Experte zur Vorsicht, auch da viele der aktuell heiß diskutierten Unternehmen unter dem Strich seit Jahren oft Verluste einfahren. Insofern könnten auch hart gesottene Investoren irgendwann die Geduld verlieren und aussteigen. Ein mahnendes Beispiel dafür ist Fuelcell Energy. Die Aktien des US-Herstellers von Brennstoffzellensystemen, der wiederholt rote Zahlen schrieb, notierten im Jahr 2000 noch bei fast 8000 US-Dollar und kosteten zuletzt nur noch um die 3 Dollar. Da dürfte für viele Altaktionäre auch die Kursvervielfachung in den letzten zwölf Monaten keine Rolle spielen. Wer es konservativer mag, könnte Experten zufolge aber auch über die Standardtitel Air Liquide und Linde in das zukunftsträchtige Thema investieren. Die beiden Industriegaskonzerne produzieren unter anderem auch Wasserstoff. Analyst Reid hat derweil eine weitere Beobachtung gemacht, die für vorsichtige Anleger ebenfalls interessant sein könnte: Aktuell sprängen nun auch solche professionellen Investoren auf den Zug auf, die den Sektor über börsengehandelte Indexfonds abbilden. Diese sogenannten ETF sind derzeit bei Anlegern sehr beliebt, weil sie breit gestreute Investments ermöglichen. Wer also seinem Portfolio etwas Wasserstoff beimischen möchte, könnte auch hier fündig werden./la/bek/mis --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---