Mini-Future | Long | Bayer | 41,30 | 39,2689

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  • WKN: MC7D1R
  • ISIN: DE000MC7D1R7
  • Mini-Future
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Basiswert

40,95 EUR

-0,72 % 30.10.2020 22:26:17

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Mini-Future Long auf Bayer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Stop Loss Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Rückzahlungsbetrag ermittelt. Dieser Betrag hängt vom Basispreis und vom Fair Value Preis für die zugrunde liegende Aktie auf Grundlage der Kurse der Aktie während eines bestimmten Zeitraums ab, wie jeweils näher in den Endgültigen Bedingungen bestimmt. Es kann zum Totalverlust kommen.

Sowohl die Stop Loss Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Stop Loss Barriere und des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Mini Futures sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Mini Futures gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Mini-Future Long auf Bayer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Stop Loss Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Rückzahlungsbetrag ermittelt. Dieser Betrag hängt vom Basispreis und vom Fair Value Preis für die zugrunde liegende Aktie auf Grundlage der Kurse der Aktie während eines bestimmten Zeitraums ab, wie jeweils näher in den Endgültigen Bedingungen bestimmt. Es kann zum Totalverlust kommen.

Sowohl die Stop Loss Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Stop Loss Barriere und des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Mini Futures sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Mini Futures gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.04.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 40,64 EUR
  • 42,70 EUR
  • 38,58 EUR
  • 40,60 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

28.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: US-Regierung lässt Unkrautvernichter Dicamba von Bayer und BASF zu
WASHINGTON (dpa-AFX) - Grünes Licht für Bayer und BASF: Die US-Umweltbehörde EPA hat den Unkrautvernichter Dicamba trotz großer Kritik für fünf Jahre genehmigt. "Mit der Entscheidung haben Landwirte die nötige Planungssicherheit für ihre Anbausaison 2021", verkündete EPA-Leiter Andrew Wheeler am Dienstag (Ortszeit). Die Zulassungen betreffen die Produkte XtendiMax von Bayer und Engenia von BASF sowie Tavium Plus der Schweizer Syngenta. Die Entscheidung der EPA ist allerdings umstritten. Im Juni erst war der Verkauf von Dicamba in den USA nach Klagen juristisch untersagt worden. Ein Gericht in San Francisco hatte dem Umweltamt Fehler bei der ursprünglich 2018 erteilten Zulassung attestiert und dem Mittel die Registrierung entzogen. EPA-Chef Wheeler betonte, dass die nun erteilte Genehmigung mit neuen Kontrollmaßnahmen einhergehe, die eine sichere und umweltschonende Anwendung der Produkte gewährleisten solle. So soll es einen Stichtag geben, bis zu dem Soja- und Baumwollfarmer das Mittel anwenden dürfen, und die Pufferzone zu anderen Feldern muss vergrößert werden. Hinzu kommt die Beimischung eines Wirkstoffs, der die Drift auf Nachbarfelder verringern soll. Der Hintergrund: Dicamba sorgt schon lange für Aufregung und Zwist in der Landwirtschaft, denn das Herbizid vernichtet nicht nur Unkraut, sondern auch Nutzpflanzen - sofern diese nicht aus genetisch modifizierter Saat stammen und damit resistent sind. Dass Dicamba auf benachbarte Felder weht und die Ernte dort beschädigt, führt seit Jahren zu erbitterten Fehden zwischen US-Farmern. Bekannt machte das Mittel vor allem der 2018 von Bayer übernommene US-Saatgutriese Monsanto, der auch hinter dem nicht weniger umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat steht. Analyst Gunther Zechmann von Bernstein Research begrüßte die aktuelle Entscheidung der EPA mit Blick auf die Bayer-Aktien, da er ein 50-prozentiges Risiko einer Nichtzulassung gesehen habe. Er schätzt den Beitrag von Dicamba zum Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) der Leverkusener auf 200 Millionen Euro im Jahr und setzt für das Mittel einen Wert je Aktie von rund zwei Euro an. Zudem sinke das Risiko hinsichtlich neuer Produkte. So könne Bayer nun XtendFlex-Sojabohnen für den Anbau in den USA auf den Markt bringen in Kombination mit dem nun zugelassenen XtendiMax-Unkrautvernichter, erklärte ein Händler. Wie stark der Rückenwind für die neue Saatsaison ausfalle, bleibe zunächst aber schwer abzuschätzen. So hatte Bayer die Anleger Ende September auf ein schwieriges Agrargeschäft 2021 eingestellt und dabei auch auf niedrige Preisen für wichtige Nutzpflanzen, intensiven Wettbewerb bei Soja und einen geringeren Biokraftstoffverbrauch verwiesen. Den Bayer-Aktien halfen die Neuigkeiten aus den USA am Mittwoch nicht. Sie fielen in einem sehr schwachen Gesamtmarkt um mehr als drei Prozent und damit in etwa so stark wie der Dax, der unter der Furcht der Anleger vor einem neuen Corona-Lockdown in Deutschland und dessen wirtschaftlichen Folgen litt. Aktuell drohen die Bayer-Papiere das erste Mal seit 2011 unter die Marke von 40 Euro zu rutschen. Zum Vergleich: Im Frühjahr 2015 hatten sie noch mehr als 146 Euro gekostet. In den vergangenen beiden Jahren litten sie vor allem unter den US-Rechtsstreitigkeiten rund um angebliche Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter. Auch BASF-Aktien fielen am Mittwoch stark um 4,4 Prozent./hbr/mis/men/jha/
28.10.2020 Quelle: dpa
US-Regierung lässt umstrittenen Unkrautvernichter Dicamba zu
WASHINGTON (dpa-AFX) - Grünes Licht für Bayer und BASF: Die US-Umweltbehörde EPA hat den Unkrautvernichter Dicamba trotz großer Kritik für fünf Jahre genehmigt. "Mit der heutigen Entscheidung haben Landwirte die nötige Planungssicherheit für ihre Anbausaison 2021", verkündete EPA-Leiter Andrew Wheeler am Dienstag (Ortszeit). Die Zulassungen betreffen die Produkte XtendiMax und Engenia der deutschen Hersteller Bayer und BASF sowie Tavium Plus der Schweizer Syngenta. Die Entscheidung der EPA ist allerdings umstritten. Im Juni erst war der Verkauf von Dicamba in den USA nach Klagen juristisch untersagt worden, ein Gericht in San Francisco hatte dem Umweltamt Fehler bei der ursprünglich 2018 erteilten Zulassung attestiert und dem Unkrautvernichtungsmittel die Registrierung entzogen. EPA-Chef Wheeler betonte, dass die nun erteilte Genehmigung mit neuen Kontrollmaßnahmen einhergehe, die eine sichere und umweltschonende Anwendung der Produkte gewährleisten solle. Dicamba sorgt schon lange für Aufregung und Zwist in der Landwirtschaft. Das Herbizid vernichtet nicht nur Unkraut, sondern auch Nutzpflanzen - sofern diese nicht aus genetisch modifizierter Saat stammen. Dass Dicamba auf benachbarte Felder weht und die Ernte dort beschädigt, führt seit Jahren zu erbitterten Fehden zwischen US-Farmern. Bekannt machte das Mittel vor allem der 2018 von Bayer übernommene US-Saatgutriese Monsanto, der auch hinter dem nicht weniger umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat steht./hbr/DP/zb
26.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Bayer stärkt Geschäft mit Zelltherapien mit Milliardenkauf in den USA
(neu: Aktienkurs) BERLIN (dpa-AFX) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer baut sein Geschäft mit Zell- und Gentherapien mit der Milliardenübernahme des US-Unternehmens Asklepios BioPharmaceutical aus. Für den Kauf von AskBio flössen zunächst zwei Milliarden US-Dollar (1,7 Mrd Euro), wie der Dax-Konzern am Montag in Berlin mitteilte. Erfolgsabhängig kämen nochmals bis zu zwei Milliarden Dollar hinzu, drei Viertel davon voraussichtlich in den kommenden fünf Jahren. Die Transaktion soll noch 2020 abgeschlossen werden und AskBio weiter als unabhängiges Unternehmen agieren. Die seit Wochen unter Druck stehende Bayer-Aktie konnte sich am Montag in einem schwachen Marktumfeld gut halten. Das Papier lag zu Handelsbeginn leicht im Minus, drehte dann jedoch mit 0,9 Prozent ins Plus. Der Leitindex Dax hingegen rutschte im Zuge der sich weiter verschärfenden Corona-Krise um 2 Prozent ab. Die Bayer-Aktie ist in diesem Jahr bislang der größte Verlierer im Dax - so haben die laufenden Klagen gegen den Unkrautvernichter Glyphosat sowie die zuletzt trüben Geschäftsaussichten die Anleger verschreckt. Das Papier hat in diesem Jahr bislang gut 40 Prozent verloren. Der Dax kommt hingegen nur auf ein Minus von knapp 7 Prozent. "Durch den Kauf macht unser noch junges Zell- und Gentherapiegeschäft einen großen Sprung", sagte Bayer-Pharmachef Stefan Oelrich der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Der Manager sieht AskBio als Ergänzung zum 2019 übernommenen Stammzellspezialisten BlueRock Therapeutics, der sich unter anderem auf neurologische und kardiologische Krankheiten fokussiert. Ein wesentliches Programm zielt dabei auf die Parkinson-Erkrankung, bei der Nervenzellen langsam absterben. Auch AskBio forscht unter anderem in diesen Bereichen, setzt aber nicht auf Stammzellen, sonder auf die Gentherapie. Bei der werden mit Hilfe harmloser Viren Gene in Zellen eingeschleust, die die Funktion beschädigter Gene ersetzen. Gen- und Zelltherapien werden von vielen Pharmaunternehmen aktuell stark erforscht. Sie sollen gerade bei seltenen Erkrankungen Heilung bringen und bei weit verbreiteten Krankheiten wie etwa Herzinsuffizienz neue Therapieansätze ermöglichen. So bietet etwa der schweizerische Pharmakonzern Novartis seit Kurzem mit Zolgensma eine Gentherapie gegen die Spinale Muskelathrophie (SMA) an, eine Erbkrankheit, die Muskelschwund auslösen kann. Das Mittel gilt mit einem Listenpreis von 2,1 Millionen Dollar in den USA als teuerstes Medikament der Welt. Mit AskBio kauft Bayer nun ein Unternehmen, das Therapien für die Stoffwechselkrankheit Morbus Pompe, für Parkinson und Herzinsuffizienz in der frühen klinischen Entwicklung hat. Mit Blick auf eine mögliche Zulassung solcher Therapien im Erfolgsfall könne es gerade bei monogenetischen Erkrankungen, bei denen also ein Gendefekt die Ursache ist, wie Morbus Pompe, vergleichsweise schnell gehen, sagte AskBio-Chefin und -Mitgründerin Sheila Mikhail dpa-AFX. Neben der Erforschung und Entwicklung von Gentherapien, die erst einmal viel kosten, verdient AskBio Geld etwa mit der Auslizenzierung von Wirkstoffen an andere Pharmaunternehmen sowie mit der Auftragsfertigung sogenannter Adeno-assoziierter Viren. Die werden dann von anderen Unternehmen für ihre Gentherapieforschung genutzt. Wie viel hier aktuell in etwa fließt, wollte Manager Oelrich zumindest vor dem Abschluss der Übernahme nicht sagen, nur, dass das Geschäft nach und nach einen hohen Beitrag leisten werde. Mit Blick auf das Geschäftspotenzial der noch in der Entwicklung befindlichen Therapien ist der Manager optimistisch. Angesichts der üblichen Risiken bei der Entwicklung neuer Medikamente sei es noch zu früh, es in Zahlen zu fassen. Allerdings lasse der Bedarf für Behandlungen etwa für Herzinsuffizienz und Parkinson, aber auch Genkrankheiten wie Morbus Pompe das Potenzial erahnen. Insgesamt sieht Oelrich Bayers Pharmasparte in puncto Medikamenten-Pipeline mittlerweile deutlich besser aufgestellt als noch vor zwei Jahren. Aktuell durchläuft etwa Vericiguat - ein Mittel gegen Herzinsuffizienz - ein beschleunigtes Zulassungsverfahren in den USA. Zudem setzt der Konzern auf den Kandidaten Finerenon bei der Behandlung Nierenkranker. Und auch in das Geschäft mit Krebsmedikamenten wie Nubeqa sowie rund um Frauengesundheit steckt Bayer Geld. Letzteres hatten die Leverkusener erst im Sommer mit dem Kauf des britischen Biotechunternehmens Kandy Therapeutics gestärkt. All das sind notwendige Bausteine, da in wenigen Jahren nach und nach der Patentschutz für den Gerinnungshemmer Xarelto wegfällt, einem milliardenschweren Kassenschlager./mis/nas/jha/