Faktor-Zertifikat | 8,00 | Long | Dow Jones Industrial Average

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  • WKN: MC7C5L
  • ISIN: DE000MC7C5L2
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,005744, Basispreis 24.225,4824 Pkt., Reset Barriere 24.528,31 Pkt.

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Basiswert

27.545,05 Pkt.

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Dow Jones Industrial Average ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Dow Jones Industrial Average ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
23.10.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 24.682,07 Pkt
  • 24.990,60 Pkt
  • 0,0067
  • 24.814,84 Pkt
  • 25.125,03 Pkt
  • 0,0069
22.10.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 24.770,98 Pkt
  • 25.080,62 Pkt
  • 0,0068
  • 24.682,07 Pkt
  • 24.990,60 Pkt
  • 0,0067
08.10.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 24.301,93 Pkt
  • 24.605,71 Pkt
  • 0,0061
  • 24.762,05 Pkt
  • 25.071,59 Pkt
  • 0,0069

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 27.10.2020 16:09:53 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien New York: Dow nach Kursrutsch am Vortag stabil - Nasdaq im Plus
NEW YORK (dpa-AFX) - Auf einen sehr schwachen Wochenauftakt an den US-Börsen ist am Dienstag ein Stabilisierungsversuch gefolgt. Stützend wirkten trotz weiter steigender Corona-Neuinfektionen und der näher rückenden Präsidentschaftswahlen Konjunkturdaten. Von Unternehmensseite gab es überwiegend erfreuliche Quartalsberichte. Im frühen Handel sank der Dow Jones Industrial um 0,36 Prozent auf 27 585,58 Punkte, nachdem der Wall-Street-Index zum Wochenstart unter die Marke von 28 000 Punkten und zeitweise auf den tiefsten Stand seit Ende September gesackt war. Der marktbreite S&P 500 gab am Dienstag um 0,10 Prozent auf 3397,32 Punkte nach. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 stieg indes um 0,57 Prozent auf 11 571,90 Zähler. Auf Seiten der Wirtschaft stach hervor, dass die Hauspreise im August deutlich stärker als erwartet gestiegen waren und US-Unternehmen trotz der angespannten Corona-Lage zudem weiter in größere Anschaffungen wie Maschinen investierten. So wurde im September der fünfte Anstieg in Folge gemeldet, nachdem die Bestellungen langlebiger Güter im Frühjahr coronabedingt eingebrochen waren. Bis sich ein Ergebnis über die künftige Besetzung im Weißen Haus abzeichnet, rechnet Analyst Ricardo Evangelista vorerst mit weniger Schwankungen an den Börsen. Den Wahlen misst er zugleich angesichts der Pandemie, des China-Konflikts und einer zunehmenden Polarisierung ein noch größeres Gewicht bei als sonst. Die Auswirkungen seien zudem in gleich mehreren marktsensiblen Bereichen spürbar, darunter auch dem Streit über ein neues Konjunkturpaket. Unternehmensseitig lieferte am Dienstag vor allem die Berichtssaison den Stoff für Kursbewegungen in die eine oder andere Richtung. Unter den Pharmawerten zählten die Aktien von Merck & Co mit plus 0,6 Prozent zu den Gewinnern, während Pfizer um 1,8 Prozent und Eli Lilly um noch deutlichere 5,7 Prozent nachgaben. Merck überzeugte mit einer angehobenen Gewinnprognose, während bei Eli Lilly die Gewinnentwicklung im dritten Quartal enttäuschte. Die Quartalsbilanz des Branchengiganten Pfizer fiel wie erwartet aus, wobei Anleger vor allem auf das Thema Impfstoff gegen Covid-19 fokussiert waren. Die Jahresziele engte Pfizer zugleich leicht ein, wobei als Wermutstropfen die bereinigte Ergebnisspanne je Aktie und auch die für den Umsatz nach oben hin etwas gekappt wurde. Caterpillar war Schlusslicht im Dow mit minus 3,0 Prozent. Die Corona-Krise sorgte bei dem Baumaschinenhersteller im dritten Quartal erneut für herbe Geschäftseinbußen. Die Aktien von 3M verloren 1,3 Prozent. Der Mischkonzern lieferte solide Quartalszahlen, die laut RBC operativ gesehen aber nicht sonderlich überraschten. Raytheon Technologies büßten 3,2 Prozent ein. Der Rüstungs-, Elektronik- und Technologiekonzern legte nach Ansicht der Credit Suisse ein etwas besser als erwartetes Zahlenwerk vor, auch wenn der Ausblick der Luftfahrtsparte weiterhin ausgesetzt blieb. Einen Blick wert sind zudem die Anteilscheine des Motorradbauers Harley-Davidson, die nach einem Gewinnsprung im dritten Quartal um 25 Prozent nach oben schossen und damit ihre coronabedingten Kursverluste seit Ende Februar wieder wettmachten. Abseits der Unternehmensberichte machten außerdem AMD und Xilinx Schlagzeilen. Der Chipentwickler Advanced Micro Devices (AMD) will den Konkurrenten Xilinx übernehmen. Der Preis pro Xilinx-Papier soll bei 143 Dollar liegen. Während Xilinx im Nasdaq-100-Index um etwas mehr als 10 Prozent auf 126,30 US-Dollar zulegten, gaben AMD am Index-Ende um 3,1 Prozent nach. Intel büßten 2,0 Prozent ein, denn mit der Xilinx-Übernahme dürfte es für den weltgrößten Chiphersteller auf dem Markt für PC-Prozessoren enger werden. Im Nebenwerte-Bereich stachen auch die Anteilscheine des biopharmazeutischen Unternehmens Catabasis Pharmaceuticals mit einem Kurseinbruch von fast 68 Prozent hervor. Die präklinischen Untersuchungsergebnisse einer wichtigen Medikamentenstudie zum Wirkstoff Edasalonexent gegen die muskuläre Erbkrankheit Duchenne im Kindesalter verfehlten die Erwartungen./ck/he
Heute 27.10.2020 13:39:42 Quelle: dpa
Aktien New York Ausblick: Dow nach Vortagsrutsch stabilisiert erwartet
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem sehr schwachen Wochenauftakt dürften sich die US-Börsen am Dienstag vorerst stabilisieren. Eine knappe Stunde vor dem Start taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial mit 0,27 Prozent im Plus auf 27 761 Punkte. Am Vortag war der New Yorker Leitindex wegen der hochkochenden Corona-Sorgen um mehr als zwei Prozent abgerutscht und deutlich unter 28 000 Punkten auf ein Tief seit fast einem Monat gefallen. "Eine Woche vor den US-Präsidentschaftswahlen kehrt an den Märkten wieder etwas mehr Ruhe ein", sagte Analyst Ricardo Evangelista vom Broker ActivTraders. Auch in Europa konnten sich die tiefrot in die Woche gestarteten Börsen am Dienstag etwas stabilisieren, auch wenn sich die Pandemie-Lage immer weiter verschärft. Nach dem Fall auf ein Tief seit Mitte Juni konnte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx seine anfänglich nochmals klaren Verluste deutlich reduzieren. Evangelista rechnet nun damit, dass die Volatilität an den Börsen nachlässt, bis sich für die künftige Besetzung im Weißen Haus ein Ergebnis abzeichnet. Er misst den Wahlen in diesem Jahr im Angesicht der Pandemie, des China-Konfliktes und zunehmender Polarisierung ein noch größeres Gewicht bei als gewohnt. Auswirkungen dürften in mehreren marktsensiblen Bereichen spürbar werden, darunter dem Streit über ein neues Konjunkturpaket. Die Berichtssaison der Unternehmen lieferte am Dienstag viel Gesprächsstoff vor allem im Pharmasektor. Die Aktien des Branchengiganten Pfizer entwickelten sich dabei nach einem nicht unerwartet schwachen Quartal und einem eingeengten Ausblick mit einem vorbörslichen Minus von 0,4 Prozent eher unspektakulär. Mehr Bewegung war drin bei Merck & Co sowie Eli Lilly, wenn auch mit unterschiedlichen Vorzeichen. Merck überzeugte seine Anleger mit einer angehobenen Gewinnprognose, die Aktien legten vorbörslich 1,6 Prozent zu. Eli Lilly dagegen kamen um 4,3 Prozent unter Druck. Am Markt hieß es hier, die Gewinnentwicklung habe im dritten Quartal die Erwartungen verfehlt. Des weiteren wartete 3M mit seinen Zahlen zum dritten Quartal auf. Ein Minus von 1,2 Prozent zeigt, dass die Anleger mit einem wieder steigenden Umsatz zunächst nicht zufrieden waren. Die Zahlen zeigten, dass der im Dow gelistete Mischkonzern langsam aus Corona-Krise heraus kommt. Rückenwind lieferte ihm vor allem die Nachfrage nach Gesundheits- und Sicherheitsprodukten. Caterpillar war derweil im Dow ein negativer Zahlenkandidat mit einem vorbörslich zweiprozentigen Abschlag. Die Corona-Krise hat dem Baumaschinenhersteller im dritten Quartal erneut herbe Geschäftseinbußen eingebrockt. Unter dem Strich verdiente er mit 668 Millionen Dollar weniger als halb so viel wie vor einem Jahr. Abseits der Unternehmensberichte machte AMD Schlagzeilen mit der geplanten Übernahme des Nasdaq-Chipunternehmens Xilinx , dessen Aktien vorbörslich um fast 16 Prozent auf 132,70 US-Dollar anzogen. Auch die AMD-Papiere schafften es zuletzt mit knapp einem Prozent ins Plus. Der Prozessorhersteller will für die Transaktion 35 Milliarden US-Dollar in die Hand nehmen. Der Preis pro Xilinx-Papier soll bei 143 Dollar liegen, vorbörslich konnte sich der Kurs dem also nur teilweise annähern. Ansonsten sorgte im Nebenwerte-Bereich noch das Unternehmen Catabasis Pharmaceuticals mit einen vorbörslichen Kurseinbruch um 65 Prozent für Aufsehen. Verheerend wirkte es sich dort aus, dass eine wichtige Medikamentenstudie im dritten Stadium die erhofften Endpunkte verfehlte./tih/fba
26.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Corona-Sorgen schicken US-Börsen auf Talfahrt
NEW YORK (dpa-AFX) - Sorgen über steigende Neuinfektionen und schwindende Hoffnungen auf weitere Corona-Wirtschaftshilfen vor den US-Präsidentschaftswahlen haben die US-Börsen zum Wochenstart schwer belastet. Überraschend schwache Daten vom Häusermarkt trugen ihr Übriges zur angeschlagenen Stimmungslage bei. Der Dow Jones Industrial sackte am Montag direkt zum Handelsstart unter die Marke von 28 000 Punkten und weitete seine Verluste im Verlauf noch weiter aus bis er den tiefsten Stand seit Ende September erreichte. Die Nasdaq-Indizes konnten sich dem starken Abwärtstrend zunächst entziehen, doch dann ging es auch an der technologielastigen Börse spürbar nach unten. Letztlich verlor der Dow 2,29 Prozent auf 27 685,38 Punkte und erholte sich damit wieder etwas. Der marktbreite S&P 500 gab um 1,86 Prozent auf 3400,97 Punkte nach. Der Nasdaq-Auswahlindex 100 sank um 1,61 Prozent auf 11 504,52 Zähler. Ende vergangener Woche hatte noch die leise Hoffnung vorgeherrscht, ein weiteres Corona-Hilfspaket könnte noch vor den Präsidentschaftswahlen Anfang November zur Stützung der Wirtschaft verabschiedet werden. Diese Zuversicht wich inzwischen der Ernüchterung, nachdem die Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi und US-Finanzminister Steven Mnuchin ihre Gespräche abgebrochen hatten. Sie beschuldigten sich nun gegenseitig, im Nachhinein "die Verhandlungsregeln geändert zu haben". Die chinesische Regierung verkündete derweil nach dem Verkauf neuer US-Waffen an Taiwan Sanktionen, was die Börsenstimmung ebenfalls belastete. "Wir werden Sanktionen gegen US-Unternehmen verhängen, die an den Waffenverkäufen beteiligt sind", sagte Zhao Lijian, ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums. China habe bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die Waffenverkäufe an Taiwan das Ein-China-Prinzip ernsthaft untergrüben, kritisierte er. Im Dow zählten daraufhin die Aktien des Flugzeugbauers und Rüstungsunternehmens Boeing mit minus 3,9 Prozent zu den größten Verlierern. Im S&P gaben Lockheed Martin um 1,5 Prozent nach und Raytheon Technologies um 2,8 Prozent. Salesforce litten mit minus 3,4 Prozent unter den gestutzten Jahreszielen und mittelfristigen Zielen des deutschen Software-Konzerns SAP. Die Anteilscheine von Apple waren im Dow die einzigen, die mit im Plus schlossen. Sie hielten sich mit 0,01 Prozent stabil. Der iPhone-Hersteller wird an diesem Donnerstag seine Quartalszahlen vorlegen. Analysten sind optimistisch. JPMorgan etwa rechnet damit, dass Apple die Erwartungen des Marktes moderat übertreffen wird. Zudem habe der Ausblick Luft nach oben, da Daten der Zulieferer für höhere Fertigungszahlen der neuen 5G-fähigen iPhones sprächen, hieß es in einer Studie der US-Bank. Die Papiere von Otis Worldwide gaben nach besser als erwartet ausgefallenen Zahlen zum dritten Quartal um 0,4 Prozent nach. Erst Mitte Oktober hatten sie bei 66 US-Dollar ein Rekordhoch erklommen. Der Aufzughersteller wurde im Frühjahr über eine Ausgliederung durch United Technologies an die Börse gebracht. Grund waren Auflagen, die der Mischkonzern für die Übernahme von Raytheon Technologies erfüllen musste. Anschließend benannte sich United dann in Raytheon Technologies um. Im Nasdaq-Auswahlindex 100 waren die Anteilscheine des Spielzeugherstellers Hasbro Schlusslicht mit minus 9,4 Prozent. Am Markt wurde bemängelt, dass der vorgelegte Quartalsbericht nicht so stark ausgefallen war wie der jüngst vom Wettbewerber und Barbie-Hersteller Mattel vorgelegte. Der Euro bewegte sich im US-Handel nur moderat. Zum Handelsschluss an der Wall Street kostete die Gemeinschaftswährung 1,1808 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs in Frankfurt auf 1,1819 (Freitag: 1,1856) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8461 (0,8435) Euro. Am US-Rentenmarkt legte der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) um 0,26 Prozent auf 138,66 Punkte zu. Die Rendite sank zugleich auf 0,803 Prozent./ck/he --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---